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Klassischer Marmorkuchen

1. Oktober 2018




Meine lieben Leser.

Mein Vorhaben, mehr Kuchen-Klassiker auf meinen Blog zu bringen, trägt immer mehr Früchte und auch der Marmorkuchen darf in einer guten Kuchen-Rezepte-Sammlung nicht fehlen. Meine Anforderungen an diesen Kuchen sind hoch, denn es gibt bei diesem Klassiker einiges zu beachten um nicht den Kuchen zu backen, den alle nicht mögen, weil er staubtrocken ist...


Der Kuchen sollte nicht zu trocken sein, der dunkle Teig soll sich gut verteilen, er sollte nicht zu süß sein und gescheit aus der Form kommen sollte er außerdem. Achja, und „Klitsch“ im Kuchen geht gar nicht – also keine Wasserlinie und kein zu nasser Teig. Ja, ich weiß. Das sind viele Anforderungen an so einen Basic-Kuchen…


Aber ich wäre nicht eine liebe Foodbloggerin, wenn ich auch für dieses Problem eine Lösung finde. Also kommt hier mein saftiger Marmorkuchen ohne Klitsch und mit leckerem Aroma. Auf geht’s!


Wusstet ihr eigentlich, dass der Marmorkuchen bereits im 19. Jahrhundert bekannt war? Also wirklich ein altes Mädchen mittlerweile. Aber immer noch unglaublich lecker…


Den Rum kann man weglassen, wenn man möchte. Gerade wenn Kinder mitessen, finde ich es eher unangebracht (ja, auch wenn er verbackt). Man muss die Kleinen nicht zu früh an Rumgeschmack gewöhnen… Ob ihr nun Rum-Aroma bemüht oder aber einfach nur die Vanille für sich sprechen lasst, ist ja eure Entscheidung.


Und, auch Lust einen Marmorkuchen zu backen?

Hausgemachtes Schokoladen-Babka

21. April 2018


Meine lieben Leser.

Ich liebe die jüdische Küche und besonders gut sind u. a. die süßen Sachen wie Babka. Ein Hefegebäck mit einer super leckeren Schokoladenfüllung...Hach. Himmlisch.


Der Babka wurde nach 1945 in nordamerikanischen Städten mit hoher jüdischer Bevölkerung sehr populär, z.B. in New York, Chicago, Miami und Toronto. Dieser Babka wird aus zwei ineinander verschlungenen Hefezöpfen gemacht und wird traditionell in einer hohen Kastenform gebacken.


 Ihr könnt hier wie immer meine Rezeptkarte herunterladen (Rechtsklick und dann "Grafik speichern unter...") - und es sind sogar gleich 2 Füllungen dabei: Mohn- & Schokoladen-Füllung. 
Wenn das kein Service ist hier.

 

Ihr solltet den Babka relativ schnell essen, denn dieses Hefegebäck wird recht schnell trocken - wie ich finde. Klar kann man ihn dann noch hervorragend in Kaffee tunken, aber ich mag es lieber, sehr frisches Hefegebäck zu essen.


Hachja...Herrlich. Ich muss zugeben, dass die Schokoladenfüllung mein Favorit ist; mit Mohn esse ich lieber meine hausgemachten Mohnschnecken (Rezept kommt bald). Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. 

Lasst es euch schmecken und man liest sich.

Tiramisu-Cupcakes

17. März 2018


Liebe Leser.

Eigentlich muss ich ja zugeben, dass ich klassisches Tiramisu nicht wirklich mag. Aber als Cupcake ist das nochmal ne ganz andere Nummer. Denn hier haben wir keine durchgeweichten Löffelbiskuits, sondern einen super saftigen Cupcake mit einem erfrischenden Häubchen aus Mascarpone mit einem Hauch Kakao. Himmlisch, sag ich euch und auf jeden Fall eine Sünde wert.  



Lust auf Tiramisu-Cupcakes? Na dann ladet euch diese Rezeptkarte hier herunter und los geht's!


Wer die Muffins noch saftiger mag, der bestreicht sie noch heiß mit ein wenig Extra-Espresso und lässt sie dann abkühlen. Und als Deko obendrauf sieht eine Kaffeebohne immer sehr hübsch aus.


Und wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr Tiramisu? Wenn nicht, habe ich hier noch eine leckere Variante ohne Alkohol oder Kaffee für euch: Orangen-Tiramisu.

Cremiger Chia-Schokoladen-Pudding

2. September 2017

*Für diesen Post wurde mir Chia-Samen zugeschickt.

Meine lieben Leser.

Chia ist so ein trendiges Superfood, welches ziemlich gesund für uns ist, aber ansich nicht so besonders schmeckt. Aber wer bin ich, wenn ich nicht auch dafür Abhilfe schaffen kann. Chia als Pudding hat ja eigentlich eine ziemlich froschleichige-Konsistenz; zumindest wenn man die Samen ganz lässt. Der Trick bei meinem Schokoladenpudding ist der Hochleistungsmixer, der hier seine Arbeit tut und die cremige Konsistenz bedingt.


Aber kommen wir erstmal zum Rezept. Zum Herunterladen wie immer einen Rechtsklick auf die Rezeptkarte machen und "Grafik speichern unter..." klicken.


Die Chiasamen für dieses Rezept habe ich von Grünhochzwei zugeschickt bekommen.


Ich bin ein Fan von echten Zutaten - und auch hier kommt kein Ersatzprodukt hinein. Allerdings muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich schon seit frühester Kindheit mein Favorit der Geschmack von echtem Schokoladenpudding ist und da kann leider kein Chiapudding mithalten - auch wenn dieser Chia-Kokos-Pudding wirklich lecker ist. Ansonsten würde ich ihn ja nicht verbloggen, nicht wahr? Wenn ihr den Pudding eine Nacht im Kühlschrank lasst, hat er eher eine feste Mousse-Konsistenz.


Wie seht ihr das? Superfood-Ersatz oder Original? Welcher Pudding schmeckt euch besser?


Hot Chocolate Bar

2. November 2016


Meine lieben Leser.

Das hier ist wohl ein Kindheitstraum von mir – und anscheinend von vielen meiner Gäste auch. Eine Bar…Nur mit heißer Schokolade und allem, was man da sonst noch so reintun kann. Wunderbar! Ich liebe es. Und dann wird die Schokolade auch noch im Slowcooker den ganzen Abend wunderbar heiß gehalten, sodass jeder zu jeder Zeit das heimelige Gefühl einer Herbstnacht trinken kann… Hach. Jetzt wird’s poetisch. Lasst uns lieber lecker werden.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Und dann einfach jeden selbst zusammenstellen lassen, wie die perfekte heiße Schokolade aussieht.


Also meine Gäste fanden die Marshmallows super in der heißen Schokolade – ich kann das ja leider nicht essen (Gelatine und so). Aber ich liebe z.B. kleine Schokoladenstückchen in meinem Getränk und einen Amarettini kann ich mir auch nur schwer verkneifen.


Achja, die Sprühsahne habe ich mit einem Stück Pappe ummantelt, damit sie schöner aussieht und zum ganzen Ensemble passt. Die Details Leute, die Details.

Vielleicht habt ihr ja noch andere Ideen für das Topping. Vielleicht Smarties?

Puddingpulver selbermachen

7. September 2016


Meine lieben Leser.

Ich bin ja schon jemand, der Dinge gern selbst macht. Ich weiß auch gerne, was in meinen Lebensmitteln drin ist und noch viel lieber verzichte ich auf Chemie. Und Zusatzstoffe. Und Farbstoffe. Ihr wisst, was ich meine. Nunja. Das einzige „Fertigprodukt“, welches ich immer noch kaufte, war Puddingpulver. Schön die blaue Packung von Dr. Oetker mit dem gelben Pudding drauf. Ich war ja auch schon zwei Mal bei Dr. Oetker und habe mir das angesehen und durfte auch einen Pudding aus dem riesigen Puddingautomaten probieren. Tut mir leid, aber ich fand ihn schrecklich. Instant-Pudding eben. Aber da stellte sich mir die Frage, was ist denn Pudding überhaupt und aus was besteht er? Bei einem genaueren Blick auf die Zutatenliste eines Puddingpäckchens stellte ich ernüchtert fest, dass ich für Speisestärke mit Aroma ziemlich viel Geld ausgebe. Knapp 1 € für 3 Päckchen – und den Zucker und die Milch muss ich noch zusätzlich kaufen. Also dachte ich mir: „Komm, es reicht. So schwer kann das nicht sein, das selbst herzustellen.“ Und tada – was habe ich gemacht? Richtig. Wunderbar schmeckenden Pudding. Ohne Konservierungsstoffe. Ohne E-Nummern. Ohne künstliches Aroma. Mit ganz viel natürlichem Aroma. Hah.  


Meine Mischung ist vermutlich nicht viel günstiger – denn ich nehme hochwertige Zutaten wie z.B. sehr guten Kakao oder auch echte Vanilleschoten. Aber das ist es mir wert. Und ich mache nicht nur eine Portion, sondern gleich genug für 10. In einem Aufwasch.

Die Zuckermenge kann man bestimmen, die Festigkeit des Puddings und so weiter. Ihr müsst einfach mal ein bisschen experimentieren – aber ca. 40 g Stärke auf 500 ml Milch sollte es schon sein. Und beim Schokoladenpudding solltet ihr ein wenig mehr Zucker nehmen, denn in meinem Rezept kommt ungesüßter Kakao vor, und der ist schon sehr herb.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Mein Pudding, besonders der Vanillepudding, schmeckt sehr ursprünglich. Nämlich nach dem, aus dem er auch ist – Milch und Vanille. Ich liebe das und das selbstgemachte Puddingpulver ersetzt nun seit mehreren Wochen bei mir die Tütchen. Ich bin glücklich darüber, so etwas Einfaches nun nicht mehr kaufen zu müssen. Ich habe kein künstliches Aroma mehr in meinem Kuchen (z.B. Donauwelle), sondern richtigen Vanillegeschmack. Und ein Plus: Je länger eure Mischung im Glas verweilt, desto intensiver wird der Vanillegeschmack.


Der Schokoladenpudding ist eine eher herbe Variante – wenn ihr ihn lieber etwas süßer und vollmilchiger mögt, dann gebt einfach 150 g Vollmilchkakao zur Mischung und lasst den Backkakao und den Zartbitterkakao weg. Ich persönlich hasse den Geschmack von Vollmilch, aber das ist ja jedem selbst überlassen.


Und wie gesagt – klar wird meine Mischung vermutlich teurer sein (ich habe nicht nachgerechnet, so sehr interessiert es mich dann doch nicht), aber das sind mir ein ruhiges Gewissen und glückliche Geschmacksknospen wert. Euch auch?

Ruth ist auf Reise und bei mir bekommt ihr Cupcakes mit Mayonnaise

18. August 2014


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, ob ihr schonmal von Rebecca und ihren Blog Bambi backt oder aber auch der Wanderbackbuchaktion gehört habt. Auf jeden Fall hat sie Ruth Moschners "Backen für AngeberInnen" auf die Reise quer durch Deutschland geschickt und dabei sind schon viele viele leckere und tolle Blogposts entstanden. Und vor ein paar Tagen ist es bei mir endlich angekommen und ich habe ein für mich perfektes Rezept gefunden. Minzig, anders & gewöhungsbedürftig. Yay - da juchzt mein Foodie-Herz. Aber auf geht's zum Rezept ansich.




Ihr könnt die Rezeptkarte natürlich wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.




Ich fand diese Cupcakes ziemlich lecker - und die Mayonnaise schmeckt man wirklich nicht. Aber der Teig ist sehr kompakt und richtig gut. Die Schokolade habe ich relativ grob gelassen, sodass man auch nochmal auf ein Stück draufbeißt. 


Das Frosting habe ich absichtlich anders gemacht als im Buch - ich fand es lustig, dass es ein bisschen aussah wie Kräutermayonnaise. ;-)

Liebe Bambi, danke für diese Aktion; es hat wirklich Spaß gemacht, all die anderen Kommentare & Vermerke zu lesen.

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