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Hefeteig-Tannenbaum mit Kräuterbutter & Käse

21. Dezember 2019


Meine lieben Leser.

Ich liebe gute Beilagen. Und wenn sie noch gut vorzubereiten sind und lecker würzig und locker schmecken, dann bin ich im siebten Himmel. Gerade zur Weihnachtszeit machen viele von euch Raclette oder ähnliches und als Alternative zu Kartoffeln etc. ist sowas wie dieser Tannenbaum super gut geeignet.


Als Topping könnt ihr nehmen was ihr wollt oder gerade da habt. Ob Kräuter- oder Knoblauchbutter oder selbstgemacht mit Butter & getrockneten Tomaten; der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch die Käsesorte ist austauschbar. Gerne nehme ich Parmesan, weil er so würzig ist. Aber auch Gouda o. ä. funktioniert hervorragend.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Das Gebäck schmeckt am Tag des Backens am Besten. Aber man kann den Baum hervorragend über dem Toaster nochmal aufbachen (oder natürlich im Ofen). Knuspriger und saftiger wird er, wenn man die einzelnen Brötchen vor dem Aufbacken kurz mit Wasser beträufeln.


Mit einem Rezept werden ca. 4 - 6 Leute als Beilage satt. Soll es zur Suppe sein, würde ich sagen, jeder isst ca. 4 - 5 Bällchen. Man kann sie natürlich auch kleiner formen. Das kommt auf eure Vorliebe an. Falles es lieber ein gedrehter Tannenbaum mit Spinatfüllung sein soll, dann könnt ihr mal hier klicken.


Viel Spaß mit meinem Tannenbaum. Lasst es euch schmecken. 

Hefeteig-Tannenbaum mit Spinatfüllung

7. Dezember 2019


Meine lieben Leser.

Hefegebäck in sämtlichen Varianten ist immer eine gute Idee, oder? Und erst recht, wenn man es drehen und davon naschen kann, so lange man will. Ich kenne das, wenn man zusammen sitzt mit der Familie, sich nach dem Essen unterhält und eigentlich alle satt sind. Aber dann geht doch noch eine Pommes. Oder ein Stück Gebäck. Ach und wenn der Dip schon noch auf dem Tisch steht, dann wird der auch nochmal probiert. Einfach herrlich.


Ich finde die Füllung mit Spinat und Käse sehr lecker - wer Spinat nicht so toll findet, kann ihn z.B. durch Basilikumpesto ersetzen. Auch Pesto Rosso ist immer eine gute Idee.


Und damit ihr diese Leckerei auf eure weihnachtlichen Tafel bringen könnt, hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Ich weiß, dieser Tannenbaum ist nur mit Fantasie ein wirklicher Tannenbaum. Aber versprochen, dafür piekst er auch nicht beim Essen...


Lecker schmeckt es auch, wenn man noch etwas geriebenen Käse oben drauf verteilt und den mitbackt. Das gibt nochmal eine leckere Würzigkeit.


Kleiner Tipp: Diesen Teig kann man für alles mögliche nehmen - auch z.B. Pizza. Ich nehme bei meinen herzhaften Hefeteigen eine einfache Gleichung: x g Mehl (z.B. 400 g) + 3/4 der Masse Wasser (dann z.B. 300 ml) und dann Hefe (an die Menge angepasst, hier z.B. etwas weniger als ein halber Würfel). Noch etwas Salz und Zucker und der Teig ist super. Klappt jedes Mal. Man muss sich nur an der Mehlmenge orientieren. 400 g Mehl reicht z.B. für 2 runde Pizzen.


Lasst es euch schmecken und eine schöne Weihnachtszeit. 


Die besten Burgerbuns der Welt

10. November 2018


Meine lieben Leser

Ich weiß. Wenn man irgendwo hinschreibt, dass dies oder jenes das beste der Welt ist, setzt man die Erwartungen hoch. Aber hier muss ich mal wirklich intervinieren: Diese großen Burgerbrötchen sind wirklich die besten, die ich jemals gebacken und gegessen habe...


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bis vor ein paar Jahren, als auf einmal immer mehr Burgerläden wie Pilze aus dem Boden sprossen, gab es nur das Große M und die Fertigbrötchen ausm Supermarkt, wenn es ums Thema Burger ging. Keiner, den ich kenne, buk seine Burgerbrötchen selbst. Niemand. Aber ich mochte diese weichen Wabbelbrötchen noch nie und mittlerweile wird man nicht mehr komisch angesehen, wenn man sagt: "Hier, das sind meine Burgerbuns. Die sind selbstgebacken." Und daher experimentierte ich sehr viel rum um für mich einfach herzustellende und trotzdem extrem leckere Buns zu finden. Jetzt bin ich zufrieden mit dem Rezept und daher heute für euch diese unglaublich leckeren Buns!


Und damit auch ihr in den Genuss dieser Buns kommt, hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Der Alustreifen um die Teiglinge hält sie davon ab zu groß zu werden und zu verlaufen. Außerdem finde ich die Form so schöner, gleichmäßiger und man kann sie besser schneiden. Theoretisch könnte man aus diesen Brötchen auch einen BigMac machen - denn dieses Brötchen ließe sich einfach in drei Teile teilen. Sie sind hoch genug und groß genug, damit man ein normales Patty reinbekommt (z.B. aus diese TK-Dinger). Wer kleinere Burger machen will, nimmt halt z.B. nur 100 g pro Brötchen.


Ich muss euch allerdings warnen - diese Brötchen sättigen sehr und mehr als einen Burger schaffe ich z.B. nicht. Mein Freund schafft mit Achen und Krachen 2 von diesen Burgern; aber danach ist Schicht im Schacht. Es sind halt keine labberigen Luftbrötchen, sondern fluffige Buns die auch satt machen.


Wenn ihr sie mit Milch bestreicht, bekommt ihr dieses leichte braun außen. Leider hält der Sesam damit nicht so gut - aber dafür gibt es ja auch Ei. Einfach Ei und etwas Wasser mischen und die Teiglinge bestreichen. Dann Sesam drauf und backen. Hält bombig. Also ran an die Buns!


Allerheiligenstriezel

1. November 2018


Meine lieben Leser.

Fast ist es schon wieder Zeit, Plätzchen zu backen! Unglaublich - wo ist denn bloß dieses Jahr hingegangen. Naja, aber um zum heutigen Thema zu kommen. Nach Halloween kommt Allerheiligen. Nun bin ich weder katholisch noch gläubig, aber ich mag Traditionen. Dieser Hefestriezel, auch Allerseelenzopf, Seelenspitze, Seelenbrot, Seelenwecken oder Allerseelenbreze genannt, hat eine lange Tradition; hauptsächlich im bayrischen und österreichischen Raum. 


Früher schenkten Paten ihren Patenkindern diesen Hefezopf zum "Ausgleich zu den üblichen Tagen des Darbens und Sparens". Tjoar. So ein Striezel ist aber auch was feines. Und gerade dieser hier, denn er ist saftig und weich und einfach nur eine herrliche Grundlage für Konfitüren jeder Art. Mein Lieblingsaufstrich hierfür ist - so ganz nebenbei - Zwetschgenmus. 


Und damit auch ihr - oder eure Patenkinder - in den Genuss dieses Allerheiligenstriezel kommt, gibt's hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Ihr könnt aus dem Teig einen sehr großen und hohen Zopf machen, oder eben zwei Stück, die aber auch ein Backblech ausfüllen, wenn ihr sie etwas länger gehen lasst. Das liegt ganz bei euch.


Ich habe diesen Zopf zusammen mit meinem Neffen, alias meinem Patenkind, gegessen und er fand ihn so gut, dass er drei Scheiben verdrückte. Aber dieser Zucker obendrauf. Oh man. Der ging gar nicht und musste abgeknubbelt werden. Kinder sind was herrliches - ständig finden sie was anderes auszusetzen... Aber Spaß macht es mir trotzdem, wenn sie die Dinge gerne essen, die ich gebacken habe.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Überreichen an euer Patenkind.

Honey Twist

19. September 2018


Meine lieben Leser.

Ich liebe einfache Rezepte, die sich nebenbei zubereiten lassen. Eigentlich ist dieses Rezept schon fast zu einfach, allerdings nicht dann, wenn man das Topping gerade im Wasserbad schmilzt und auf einmal der Herd ausgeht. Kurzer Blick zum Ofen - auch da alles dunkel. Hm. Schwester auf der anderen Straßenseite angerufen - auch kein Strom. Mist! Und jetzt? Der Kuchen ist perfekt aufgegangen und muss jetzt abgebacken werden... Naja. schlussendlich kam der Strom irgendwann wieder und alles wurde gut - aber man merkt mal wieder, wie abhängig man von Strom ist. 


Ich hätte meinen schönen Honey Twist ja schlecht in die Sonne stellen können. Ich sollte eigentlich auf einem Dorf wohnen; da gibt's wenigstens ab und an noch Backhäuser. Hach, es wäre zu schön... Ein eigener Hof mit Tieren, schönen Foto-Ecken und immer einem Kuchen auf dem Fensterbrett. Naja, vielleicht irgendwann... Jetzt erstmal Kuchen!


Zum Herunterladen der Rezeptkarte einfach einen Rechtsklick darauf machen und
 "Grafik speichern unter..." klicken.


Hmm... einfach nur lecker... Auch am zweiten Tag noch!


Es ist ein saftiger Hefeteig mit einem leckeren Honig-Topping. Ich liebe Honig! Allerdings erst seit einigen Jahren... Und auch wenn der Teig feucht ist, serviere ich dieses Gebäck gerne mit ein bisschen Konfitüre oder z.B. Pflaumenmus. 


Welche Art Honig ihr hierfür nehmt, ist eigentlich egal - ich habe einen leckeren Frühjahrsblütenhonig von der Arbeitskollegin meiner Mutter und ich denke, ein festerer Honig ist hier besser. Er verteilt sich besser und verläuft nicht so stark, wie z.B. flüssiger Akazienhonig.


Und diese Konsistenz erst. Ich liebe es, wenn man einen Hefeteig auseinanderzieht und die "Fasern" des Teigs sich ziehen wie Fadenkäse. Herrlich!

Focaccia für 6 Personen und mehr

23. August 2018


 Meine lieben Leser.

Manchmal wird man ja gefragt, ob man was zum Grillen mitbringt. Meine Gelegenheiten, dieses unglaublich leckere und fluffige Focaccia hier zu backen, waren dieses Jahr schon manigfaltig - denn immer wenn ich es mitbringe, wollen die Leute mehr. Und das Rezept. Natürlich. Was auch sonst. Und damit ich demnächst sagen kann "Ist aufm Blog", nun, hier ist es. 


 Das Rezept hier ist für ein einfach vorzubereitendes Focaccia, das über Nacht in den Kühlschrank kommt, dort langsam aufgeht und am nächsten Tag gebacken werden kann. Es ist ein doppeltes Rezept, denn nur so bekommt man ein halbes Blech voll. Dadurch ist es aber auch etwas höher als die normalen - was meiner Meinung nach ein Vorteil ist.


Und hier zum Herunterladen die Rezeptkarte. Einfach einen Rechtsklick darauf machen und "Grafik speichern unter..." klicken.

 Ich halte Gerichte, die ich irgendwohin mitbringe gerne einfach und mache da nicht so viele Experimente. Daher hier und heute das Rezept mit Tomaten, Rosmarin und etwas Meersalz. Das kommt eigentlich bei jedem gut an und alle sind froh, dass es was geschmackvolles als Grillbeilage gibt.


Ich habe das Focaccia in einer Backform gebacken, die ca. einem halben Backblech entspricht und die hat einen Transportdeckel. Solche Formen sind immer super praktisch und auch nicht teuer.


Und? Lust auf dieses leckere Focaccia?


Saftiger schlesischer Streuselkuchen mit Sahneguss

24. Juni 2018


Meine lieben Leser.

Die Oma-Barbara-Gedächtniswoche mit schlesischen Rezepten neigt sich dem Ende zu und da musste es als Abschluss nochmal ein allseits bekannter Klassiker sein. Streuselkuchen ist ja eigentlich so eine Sache - er kann wunderbar saftig und lecker sein, aber auch schnell staubtrocken werden. Und wusstet ihr, dass Streuselkuchen vermutlich erstmals in Schlesien gebacken wurde? Von dort kam der Kuchen mit den abgewanderten Schlesen...oder Schlesiern? Egal. Mit den Menschen, die von dort stammten und aus ihrer Heimat weggingen oder vertrieben wurden nach ganz Deutschland. Im 19. Jahrhundert war der Schläsche Sträselkucha einer der meistgebackenen Kuchen in Privathaushalten. Noch heute ist Streuselkuchen ein Klassiker auf der Kaffeetafel. Ich persönlich mag ihn gerne mit Zucker obendrauf, aber vermutlich ist Puderzucker gängiger. 


Wenn ihr diesen Kuchen backt, empfehle ich euch die Aufbewahrung in einem wirklich luftdichten Behältnis - wenn ihr das nicht macht, dann trocknet der Hefeteig aus und er schmeckt nicht mehr wirklich gut.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..":






Bei den Streuseln kommt es immer etwas auf eure Präferenz an - nehmt ihr kalte Butter, werden die Streusel streuseliger. Nehmt ihr zimmerwarme Butter ist es eher eine Masse mit Streuseln obendrauf.


Der Sahne-Butter-Gus tut der Knusprigkeit der Streusel keinen Abbruch - er sickert in den Kuchen/Hefeboden und die Streusel obendrauf bleiben knusprig. Den Zucker gebt ihr entweder sofort nach dem Guss darauf oder wenn ihr ihn so lose wollt, erst wenn der Kuchen abgekühlt ist.


Im original Dialekt sagt man zum Streuselkuchen "Schläscher Sträselkucha" und wenn man Wikipedia glauben darf, wurder er früher auch gerne zu besonderen Anlässen wie Kirmes, Hochzeit, Taufe, etc. gebacken und dann schon zum Frühstück serviert. Kann ich nachvollziehen - ich habe am Tag nach dem Backen dieser Leckerei auch erstmal zwei Kolleginnen im Büro zum Frühstück mit Streuselkuchen versorgt. Muss schon sagen, hat uns den Freitag gerettet.


Und? Gibt's bei euch bald schlesischen Streuselkuchen?


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