Allerheiligenstriezel

1. November 2018


Meine lieben Leser.

Fast ist es schon wieder Zeit, Plätzchen zu backen! Unglaublich - wo ist denn bloß dieses Jahr hingegangen. Naja, aber um zum heutigen Thema zu kommen. Nach Halloween kommt Allerheiligen. Nun bin ich weder katholisch noch gläubig, aber ich mag Traditionen. Dieser Hefestriezel, auch Allerseelenzopf, Seelenspitze, Seelenbrot, Seelenwecken oder Allerseelenbreze genannt, hat eine lange Tradition; hauptsächlich im bayrischen und österreichischen Raum. 


Früher schenkten Paten ihren Patenkindern diesen Hefezopf zum "Ausgleich zu den üblichen Tagen des Darbens und Sparens". Tjoar. So ein Striezel ist aber auch was feines. Und gerade dieser hier, denn er ist saftig und weich und einfach nur eine herrliche Grundlage für Konfitüren jeder Art. Mein Lieblingsaufstrich hierfür ist - so ganz nebenbei - Zwetschgenmus. 


Und damit auch ihr - oder eure Patenkinder - in den Genuss dieses Allerheiligenstriezel kommt, gibt's hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Ihr könnt aus dem Teig einen sehr großen und hohen Zopf machen, oder eben zwei Stück, die aber auch ein Backblech ausfüllen, wenn ihr sie etwas länger gehen lasst. Das liegt ganz bei euch.


Ich habe diesen Zopf zusammen mit meinem Neffen, alias meinem Patenkind, gegessen und er fand ihn so gut, dass er drei Scheiben verdrückte. Aber dieser Zucker obendrauf. Oh man. Der ging gar nicht und musste abgeknubbelt werden. Kinder sind was herrliches - ständig finden sie was anderes auszusetzen... Aber Spaß macht es mir trotzdem, wenn sie die Dinge gerne essen, die ich gebacken habe.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Überreichen an euer Patenkind.

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