Haloumi Makhani (Butterchicken ohne Chicken)

16. Januar 2019


Meine lieben Leser.

Momentan habe ich wieder total Lust auf indisches Essen. Ich lese viel darüber und denke darüber nach, was ich in Indien gegessen habe und was mir schmeckte. Es muss nicht immer unglaublich scharf sein und es kann auch cremig sein! Dieses Gericht hier, im Original Murgh Makhani oder Butter Chicken genannt, wurde wohl in Dehli erfunden. Je nach Quelle von 1 - 3 Gastronomen.


Nun ist das mit dem Chicken, sprich Hühnchen, so eine Sache als Vegetarierin. Aber gar kein Problem - man kann das Hühnchen perfekt mit Paneer (ein schnittfester indischer Frischkäse - hier zeige ich dir, wie ich meinen mache) oder Haloumi (mein Favorit) austauschen.


Und damit ihr dieses leckere Gericht nachkochen könnt, hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Alle Zutaten bekommt man relativ gut im normalen Supermarkt - bis auf das Kasoori Methi (getrocknete Bockshornkleeblätter). Die bekommt ihr gut in einem asiatischen Markt (in Kassel gibt es sogar einen indischen Laden (und ich bin sooooo glücklich darüber)).


Den Basmati-Reis, den ich gerne zu diesem Curry serviere, koche ich in einem Reiskocher (denn dann muss ich mich nicht darum kümmern). Ich gebe einen TL Kreuzkümmelsamen, 1 Nelke und 1 Kardamomkapsel mit ins Wasser und koche ihn dann. Das gibt dem Reis ein super leckeres Aroma und wenn ich dann den Deckel des Kochers öffne, fühle ich mich sofort nach Indien zurückversetzt.





Lasst es euch schmecken und berichtet, wie es euch geschmeckt hat!


Indische rote Linsensuppe (sehr würzig)

9. Januar 2019


Meine lieben Leser.

In 2018 waren mein Verlobter und ich in Indien und Nepal. Diese Reise war unglaublich und sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Nicht nur was die Menschen und das Land angeht, sondern auch das Essen. Ich aß schon immer gerne indisch und jetzt umso lieber. Wir durften authentische indische Küche genießen und auch wenn Kichererbsencurry zum Frühstück gewöhnungsbedürftig war, war es wunderbar. 


Und wenn man nach so einer Reise heim kommt und auf einmal in dem Restaurant, in dem man dachte, man isst authentisch indisch, europäisch-indisches-Essen bekommt, öffnet das einem ganz schön die Augen. Natürlich ist der Grad der Schärfe an unsere Gewohnheit angepasst ist, aber z.B. Kokosmilch (die hier in Europa in gefühlt jedem indischen Gericht verwendet wird), habe ich in keinem Gericht in Indien gegessen. Gut, ich war nur in Nord-Indien; daher kann ich nicht sagen, wie sie es in Süd-Indien halten, aber auch da kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das überall reinkippen. 


Auch Milchprodukte werden nur selten verwendet in Gerichten und eher als Dip dazu gereicht (z.B. als Raita mit Gurke o. ä.). Daher wollte ich eine indische Linsensuppe kochen, die schmeckt, als hätte ich sie direkt aus Indien importiert. Von einer tollen Köchin, die die ganze Vielfalt der Gewürze kennt und wertschätzt. Ich hoffe, sie wird euch genauso gut schmecken wie uns.


Und hier die Rezeptkarte für meine leckere, würzige und irgendwie authentischere Linsensuppe:


Und ein kleines Tipp: Die Gewürze können im normalen Supermarkt sehr teuer sein oder nicht vorhanden. Daher kauft sie in einem sog. Asiamarkt. In Kassel gibt es einen tollen indischen Lebensmittelladen beim Rathaus und ich liebe es, dort durch die Regale zu stöbern. Auch in normalen asiatischen Lebensmittelläden gibt es eigentlich alle indischen Gewürze - und das um einiges günstiger!


Die Gewürze oben drauf habe ich nur als Deko verwendet und nicht beim eigentlichen Servieren. Denn die Suppe ist sehr würzig und knackig und daher braucht sie es auch eigentlich nicht. Ich gebe gerne einen Klecks Naturjoghurt in meine rote Linsensuppe, aber auch das ist absolute Geschmackssache. Wer gerne etwas dazu essen möchte, kann z.B. mein leckere Naan-Brot backen und dazu genießen.


Lasst es euch schmecken und Namaste.


Frohe Weihnachten & guten Rutsch ins Jahr 2019

23. Dezember 2018

Meine lieben Leser.

Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest und verabschiede mich in meine jährliche Pause bis ins neue Jahr. Ich freue mich, euch im Januar wieder mit neuen Ideen und leckeren Rezepten begrüßen zu dürfen. Cheerio!


Altes Plätzchenrezept: Eierkränze

22. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Eierkränze - Was sich im ersten Moment nicht sehr einladend anhört, ist ein interessantes Rezept. Denn diese Plätzchen werden mit gekochtem Eigelb gemacht. Ja. Wirklich. Und sie schmecken super! Es gibt ein ähnliches Rezept auf meinem Blog - die Süße Sahne Plätzchen werden allerdings ohne Zucker im Teig gebacken.


Auch dieses Rezept habe ich wieder von der lieben Ingrid - einer Verwandten meines Verlobten - bekommen. Und es ist wieder ein Volltreffer. Danke Ingrid!


Und damit ihr diese leckere Plätzchen nachbacken könnt kommt hier das Rezept:


Ihr könnt sie auch mit anderem groben Zucker bestreuen - z.B. Krümelkandis. Aber ich mag Hagelzucker am liebsten.


Diese Plätzchen sind zart und der Teig fühlt sich beim Verarbeiten einfach unglaublich seidig und weich an. Wenn der Teig etwas zu klebrig ist, einfach nochmal ein bisschen Mehl nehmen und verkneten.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken. 

Altes Plätzchenrezept: Mocca-Plätzchen

21. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Jedes Jahr freue ich mich, wenn ich neue Plätzchenrezepte finde oder bekomme und dieses Mocca-Plätzchen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal bei einer lieben Nachbarin probiert. Diese Kaffeeplätzchen kann man nicht nur zu Weihnachten backen, denn sie passen auch hervorragend zu einem Kaffeeklatsch mit Freundinnen.


Ich musste das Originalrezept etwas "umbauen", denn meine Nachbarin sagte, dass sie sie schon seit Jahren backen würde, aber der Boden immer bröckeln würde. Nun, nichts leichter als das. Ich schaute mir das Rezept an und stellte fest, dass ein Ei fehlte. Also ein Ei hinzugefügt, etwas mehr Mehl und Nüsse und schon passt das wieder.


Und hier das einfache Rezept für diese leckeren Mocca-Plätzchen:


Mocca-Bohnen findet ihr in jedem gut sortieren Supermarkt in der Backabteilung.


Man kann für dieses Rezept gemahlenen Kaffee oder Instant-Espresso nehmen. Ich nehme der Einfachheit halber diese vorportionierten Instant-Espresso-Pulver-Tütchen. Die kann man ewig aufbewahren und es passiert nichts.


Lasst es euch schmecken und habt eine schöne Weihnachtszeit.

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