Gefüllte Kartoffeln (doppelt gebacken)

16. Oktober 2019


Meine lieben Leser.

Dieses Rezept liebe ich sehr und auch wenn ich diese Kartoffeln nicht so oft mache, schmecken sie doch immer wieder wirklich gut. Sie brauchen ein bisschen Vorlaufzeit, denn man muss die Kartoffeln zuerst im Ofen backen, aber danach geht es recht schnell.


In meiner Familie ist Kartoffelbrei sehr beliebt - aber ich musst erfahren, dass das nicht überall der Fall ist. Mein Freund z.B. ist nicht so begeistert von Kartoffelbrei... Aber mit dieser Variante hier mache ich uns beide glücklich. Knusprige Kruste, normale Kartoffel mit einer Füllung aus würzigem, buttrigen Kartoffelbrei... Herrlich!


Und damit ihr diese leckeren Ofenkartoffeln nachkochen könnt, hier die Rezeptkarte:


Auch den Beilagensalat mache ich sehr gerne - und vor allem wenn ich alleine bin. Ich brauch dann dazu nicht mehr also so zwei, drei Kartoffeln und diesen leckeren Salat.


Wenn ihr gefüllte Kartoffeln mögt, dann empfehle ich euch mein zweites Buch (Weihnachten Vegetarisch), denn da habe ich noch zwei leckere Varianten des Kumpir (gefüllte Kartoffeln) drin. Einmal griechischer Art und einmal amerikanisch mit Coleslaw etc.


Lasst es euch schmecken!

Eier in Senfsoße (so wie bei meiner Mutti)

7. Oktober 2019


Meine lieben Leser.

Kennt ihr Eier in Senfsoße? Ich kenne dieses Gericht bereits seit meiner Kindheit und eigentlich bräuchte ich die Eier da drin gar nicht. Ich könnte mich nur in die Kartoffeln und die Soße reinsetzen. Wirklich. Reinsetzen. 


Und ich bin jetzt einfach mal schonungslos ehrlich: So hübsch wie es hier aussieht, sieht es auf meinem Teller nie aus. Ich bin ein totaler Soßenjunkie und meistens esse ich dieses Gericht auf einem tiefen Teller, denn ich brauche den Rand als Auslaufschutz. Aber...Naja... sowas kann man ja nicht fotografieren... Jedenfalls nicht, wenns aufn Blog soll. Also halte ich mich da etwas dezenter zurück. Aber habt es einfach im Hinterkopf: Zwei Suppenkellen mehr und ihr seid bei der richtigen Menge Soße.


Und hier das Rezept für meine allerliebste-Lieblingssenfsoße:


In die Soße gebe ich sehr gerne frischen Dill - aber man bekommt ihn nicht immer im Supermarkt. Bei meinem scheint er immer ausverkauft oder gammelig zu sein. Deswegen fahre ich ab und an zum türkischen Supermarkt am anderen Ende der Stadt und kaufe da große Büschel Dill. Zu Hause wird der dann gehackt und eingefroren. So habe ich immer Dill da, der nicht ganz so geschmacklos ist wie der getrocknete.


Kennt ihr Eier in Senfsoße auch noch von daheim und esst ihr es genauso gerne wie ich?


Die beste Käse-Lauch-Suppe

5. Oktober 2019


Meine lieben Leser. 

Einer meiner Lieblingssuppen, die ich koche wenn es langsam wieder kälter und ungemütlicher wird draußen, ist diese Käse-Lauch-Suppe. Sie ist herzhaft, schnell gemacht und wenn man sie püriert, isst jedes Kind sie ratzeputz auf.


Ich nehme hier zum normalen Schmelzkäse auch gerne noch etwas reifen Brie/Camembert oder aber auch Blauschimmelkäse dazu. Das macht die Suppe aromatischer und reichhaltiger. Ich dicke sie manchmal auch noch ein bisschen mit Johannisbrotkernmehl (gibt's mittlerweile in fast jedem Supermarkt beim Soßenbinder) oder Speisestärke ab - aber das kommt auf die persönliche Präferenz an.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen per Rechtsklick und "Grafik speichern unter...":


Ich mag es, wenn die Kartoffeln und die Lauchringe noch kaubar sind - aber auch püriert schmeckt diese Suppe super lecker.


Wer ein bisschen was fürs Auge braucht, der kann ein paar Lauchringe in etwas Öl ausbacken, auf ein Küchenkrepp geben und abtropfen lassen. Dann ein bisschen Creme Frâiche auf die Suppe geben, ein paar Schnittlauchröllchen und etwas Petersilie darüber streuen und den Lauch auf die Creme Frâiche geben. Tada - schon sieht es hübsch aus.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachkochen.

Vegetarische Lasagne Suppe

18. September 2019


Meine lieben Leser. 

Ich weiß... Es hat etwas gedauert, bis ich euch mein Lasagnerezept verbloggt habe. Aber nicht, weil ich sie nie koche, sondern weil sie sich einfach schwierig lecker aussehend fotografieren lässt... Aber ich habe es geschafft und hier habe ich euch bereits mein Rezept für klassische vegetarische Lasagne gegeben.


Allerdings stolperte ich letztens über diese sehr amerikanische Variante einer Lasagne - Lasagna Soup. Hm. Da war mein Ehrgeiz geweckt. Das Nudelgericht kenne ich schon, aber als Suppe habe ich das noch nie gekocht.  Nun, meine Suppe ist eher ein Eintopf geworden, aber wenn man weniger Nudeln als ich rein gibt, dann wird sie auch nicht ganz so dick. Ich habe im Rezept die Grammzahl der Nudeln schon reduziert, also keine Angst. Kann man getrost so nachkochen.


Und hier die Rezeptkarte für diese leckere Suppe zum Herunterladen:


Welche Nudeln man nimmt, ist egal. Man kann auch Lasagneplatten kleinbrechen und in die Suppe geben. Allerdings wollte ich gerne diese an den Rändern gewellten Nudeln, denn sie ähneln den amerikanischen Lasagneplatten. Diese sind nämlich großteils gewellt an den Rändern und nicht glatt. Hah. So, wieder etwas unnützes Wissen für euch.


Als "Hackfleischersatz" habe ich Räuchertofu genommen - man kann den aber auch komplett weglassen, falls man ihn nicht mag. Dann würde ich vielleicht nur etwas Räuchersalz oder geräuchertes Paprikapulver benutzen, um den Rauchgeschmack nicht zu verlieren (hat ohne Tofu dann allerdings nicht mehr viel von Lasagne, sondern ist eher eine Tomatensuppe mit Nudeln...).


Um noch mehr Lasagne-Geschmack zu haben, gebe ich gerne auf jede Portion einen EL Schmand oder Creme Frâiche und geriebenen Käse (z.B. Parmesan). Der Schmand soll die Bechamelsoße etwas ersetzen und nunja, seien wir ehrlich - der geschmolzene Käse ist das beste an jedem Auflaufgericht.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachkochen!


Mushroom / Pilz / Champignon Stroganoff

14. September 2019


Meine lieben Leser.

Ich war letztens ins Russland im Urlaub und habe mir Moskau und St. Petersburg angesehen. Ich nehme immer gerne kulinarische Erinnerungen mit und dieses Mal gibt's Bœuf Stroganoff. Bœuf Stroganoff ist ein russisches Gericht - welches ich natürlich nicht essen kann (Rind und so). Aber ich hatte schon öfters gelesen, dass es eine Stroganoff-Variante mit Champignons gibt und als ich jetzt wieder daheim war, machte ich mich dran und kochte Champignon Stroganoff.


Das Grundgericht ist einfach nur eine Zutat (in meinem Fall die Pilze) in einer hellen Soße. Ich habe eine reichhaltigere Variante draus gemacht, indem ich Sahne und Creme Frâiche an die Soße mache - aber Fett ist ein Geschmacksträger und Leute, es lohnt sich. Dann lieber kleinere Portionen davon essen, aber genau so zubereiten!


Und damit ihr dieses leckere Gericht nachkocken könnt, hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Ich muss ja zugeben, mein Stroganoff ist nicht so ganz originalgetreu - abgesehen vom Fehlen des Fleisches, mag ich auch Senf an dieser Soße nicht so wirklich. Die Säure erreiche ich durch die Zitrone.


Namensgeberin ist die russische Adelsfamilie Stroganow; anekdotisch zugeschrieben wird es sowohl Graf Grigorij Alexandrowitsch Stroganoff (1774–1857) als auch Graf Sergej Grigorjewitsch Stroganow, der 1923 im Pariser Exil starb.


Man kann das Gericht sowohl mit Nudeln, als auch mit Reis. Ich persönlich mag es mit Nudeln und sofort durchgemischt am Liebsten; aber man kann auch einfach das Champignon-Geschnetzelte über etwas Reis servieren.


Ich nehme für solche Gerichte gerne einen Riesling mit wenig Säure als Kochwein. Aber da ich und mein Verlobter uns gerade erste an Weine rantasten, bin ich für Hinweise und Tipps in Richtung Wein zum Kochen sehr dankbar.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachkochen! 

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