Hausgemachte Amarenakirschen aus dem Slowcooker

20. August 2018


Meine lieben Leser.

Dieses Jahr ist ein super Kirschenjahr und was kann man aus Kirschen besonders gut machen? Richtig! Hausgemachte Amarenakirschen, die jedes Eis veredeln. Und zwar Amarenakirschen, die nicht schmecken wie Plastik und sich im Mund nicht so putzig anfühlen sie die in puren Zucker eingelegten, die man im Töpfchen im Supermarkt kaufen kann. Meine hier schmecken auch richtig nach Kirschen und fühlen sich auch noch so an. 


Ich muss ja sagen, dass ich Amaretto- und Marzipangeschmack über alles liebe und daher mache ich ein bisschen mehr dran, wie es vielleicht nötig wäre... Aber das könnt ihr zur Not ja an euren Geschmack anpassen.


Und falls ihr auch so viele Kirschen verarbeiten müsst, hier das Rezept für den Slowcooker:


Man kann auch hervorragend gefrorene Kirschen hierfür nehmen, falls man keine Zeit hat, frische zu holen und zu entkernen. Die gefrorenen sollten allerdings erst auftauen, ansonsten dauert der Kochprozess länger.


Beim Sirup kommt es darauf an, was ihr lieber mögt. Eher flüssiges wie beim Original aus dem Töpfchen oder doch lieber etwas fester? Ich mag beide Varianten, würde aber beim nächsten mal wieder das flüssigere machen und bevorzugen. Ich habe euch trotzdem mal beides aufgeschrieben.


Nachdem die Amarenakirschen fertig gekocht sind im Slowcooker, werden sie noch heiß abgefüllt und gut verschlossen. Die verschlossenen Gläser sollten dann ein Vakuum ziehen - dann könnt ihr sie an einem kühlen und dunkles Ort aufbewahren. Angebrochene Gläser bewahre ich im Kühlschrank auf. Durch den vielen Zucker sind sie aber sehr lange haltbar (zumindest theoretisch... Ein Glas hält bei mir nicht sehr lange, wenn es erstmal offen ist...).


Und? Lust mal Amarenakirschen selbst herzustellen?


Pizza mit Kartoffelchips?!

18. August 2018


Meine lieben Leser.

Letztens waren wir, mein Freund und ich, mit unseren Muttis in Bielefeld in der Dr. Oetker-Welt. Unsere Mütter wollten da schon länger mal hin (und ich war ja schon zwei Mal zu Blogger-Workshops da) und da habe ich ihnen einen Rundgang zum Muttertag geschenkt. Und als wir nun da waren und die Führung beendet wurde, gab es natürlich einiges zu verkosten. U. a. neue Pizza-Kreationen von Dr. Oetker. 


Eine der Pizzen, die es da gab, war eine mit Kartoffelchips drauf. Bitte was? Kartoffelchips auf der Pizza? Hört sich das nur für mich im ersten Moment strange an? Naja. Mein Freund probierte die Pizza - für mich als Veggie war das nicht möglich, denn auf der Fertigpizza ist Speck drauf. Er meinte, die würde lecker schmecken und eher wie Flammkuchen. Nun, ich machte mich zu Hause mal an die Nachbearbeitung dieser Pizza und machte eine vegetarierfreundliche Variante. Und siehe da - mit einer weißen Alfredo-Sauce statt Tomatensoße und frischen Tomaten und Frühlingszwiebeln... Hach, ja, das ist schon was leckeres so eine Kartoffelchips-Pizza.


Und damit euer nächster Balkon- oder Gartenabend genauso lecker wird wie meiner hier, gibt's schnell die Rezeptkarten zum Herunterladen.



Ich persönlich nehme nur gesalzene Chips und keine mit Paprikapulver etc. daran. Ich hätte Angst, dass das Paprikapulver oder das Würzpulver im Ofen verbrennt. Auch die Chips können dunkel werden, wenn ihr die Pizza zu lange backt - also habt ein Auge darauf.


Ich habe hier Chips mitgebacken - aber wenn ihr es nicht mögt, dass die Chips eventuell durch den Käse und die Soße etwas weich werden, dann macht sie erst hinterher drauf. Auch die Tomaten und die Frühlingszwiebeln habe ich nur zur Hälfte mitgebacken und hinterher nochmal ein bisschen was drauf gemacht - ich mag das so lieber.


Zu meiner Pizza serviere ich immer gerne noch einen Salat dazu. Hier kam selbstgezogener aus dem Anzuchthäuschen auf unserem Balkon in die Schüssel. Aber auch ein cremiger Caesar Salat kann ich mir gut dazu vorstellen.


Und? Lust auf Pizza mit knackigen Kartoffelchips?


Der perfekte Apple Pie

16. August 2018



Meine lieben Leser.

Apple Pie bedeutet in den USA Heimat und Geborgenheit - so wie es für uns vielleicht der typisch deutsche Käsekuchen ist. Ich habe schon oft versucht, Apple Pies zu backen und eigentlich war ich nie zufrieden. Die Äpfel nicht weich genug, die Kruste nicht durchgebacken, die Füllung ein einziger Klumpen. War bisher einfach nicht mein Kuchen... Aber. Ja. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich von 500 Fehlversuchen abhalten lassen würde. 


 Denn auch wenn ich hier als Deutsche eher weniger Freunde und Nachbarn habe, die mir beibringen könnten, wie man den perfekten Pie backt, habe ich jetzt ein Rezept entwickelt, welches für mich alles vereint: Knusprige Kruste, fester Boden (nicht durchgeweicht!), weiche Äpfel und eine karamelisierte Füllung. Genial. Einfach nur genial.


 Und zum Herunterladen der Rezeptkarte für ein einfaches Nachbacken klickt ihr mit einem Rechtsklick auf "Grafik speichern unter...". Zuerst die Cheddar Pie Crust:


Und dann noch die Karte für den Pie ansich:



Meinen Apple Pie serviere ich gerne mit einer Kugel Eiscreme oder einem Klecks Sahne. Und am besten lauwarm!


Und ich denke, dieser Pie wird nicht die letzte Variante bleiben, die ihren Weg auf meinen Blog finden. Mögt ihr Pies oder eher nicht?

Endlich die ultimative Pie Crust

15. August 2018



Meine lieben Leser.

Ich mag Pies sehr gerne und bisher fand ich meine eigentlich nie wirklich gut – ziemlich weit weg von perfekt. Da ich auch in einem Land aufwuchs, in dem kein Mensch jemals Pies backt, konnte mir auch keiner wirklich helfen. Meine Füllung war immer entweder zu weich und lief überall hin oder zu fest und z.B. die Äpfel waren noch lange nicht durch. Langsam begann ich wirklich an mir zu verzweifeln. Die Krönung war ein ungenießbarer Pfirsich Pie.


Kurze Geschichte: Ich hatte übelst Lust auf Pfirsich-Pie – hatte ihn aber noch nie gegessen; geschweige denn selbst gemacht. Aaalso recherchierte ich wie immer im Internet rum und fand auch einige leckere aussehende Rezepte. Also machte ich mich dran die Pie Crust zu machen (gelang super) und mixte die Pfirsiche wie im Rezept gewünscht mit Mehl und Speisestärke. Ab in den Pie, ab in den Ofen. Ich dachte ja, die Pfirsiche würden viel Wasser lassen, das würde sich alles zu einer hervorragenden Soße verbinden und die Pfirsichstückchen würden einen saftigen und süßen Kern bilden. Heraus kam ein innendrin nicht durchgebackener, aber außen knuspriger Pie mit einem Pfirsich-Mehl-Klumpen-Inneren. Es war scheußlich. Wirklich. Schonmal rohes Mehl gegessen? Empfehle ich nicht. Nach dieser Erfahrung war‘s vorbei. Ich musste was tun um nicht nochmal einen kompletten Pie in den Mülleimer schmeißen zu müssen.

Also kommen wir zur Pie Crust. Also die Kuchenkruste. Okay. Bleiben wir lieber beim englischen Begriff. Wie muss denn so eine Crust sein? Knusprig, blättrig und einfach ein toller Kontrast zu der weichen Füllung. Ich habe mit vielen Pie Crust Rezepten rumgespielt und ausprobiert und bin mit meiner Kreation hier am zufriedensten. Daher heute für euch mein Pie Crust Rezept samt Schritt-für-Schritt-Bildanleitung. Die Rezeptkarten könnt ihr mit einem einfachen Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen. 



Hier also die Anleitung in Bildern:

Hier in den ersten drei Bildern seht ihr, wie man die Butter in Stückchen zum Mehl gibt, sie zwischen den Fingern geschwind zerdrückt um eine krümelige Konsistenz zu erhalten. Danach gibt man - wenn man die Cheddar Crust machen möchte - den Käse in Stücken und die Butter in Scheiben hinzu.


Der Teig wird dann nur kurz durchgemischt. Man gibt dann das Wasser hinzu und verknetet den Teig gerade so, dass er zusammenkommt.


 Man nimmt dann diesen verkneten Teig, halbiert ihn und schlägt ihn in Frischhaltefolie ein und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden - hier z.B. Äpfel für einen Apple Pie.


 Wenn der Teig gekühlt ist, rollt man einen Teil auf die Größe der Pieform aus und gibt die Füllung hinein. Dann wird die zweite Hälfte des Teigs ausgerollt und nun kann man ihn entweder im Ganzen oder in Streifen auf den Kuchen legen. Danach geht der Pie abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.


 Kurz vor Ende der Kühlzeit kann der Ofen vorgeheizt werden und der Kuchen mit Ei bestrichen und mit Zucker bestreut werden. Nach der Hälfte der Backzeit decke ich die Ränder des Pies ab, damit sie nicht verbrennen.


Ich finde, mit diesem Teig gelingt ein Pie hervorragend und es wird mein absoluter Go-To-Teig. Bei einem Apfelpie werde ich immer Käse in den Rand machen; bei anderen Arten Pie kann man ihn durchaus weglassen. 

Viel Spaß beim Nachbacken!


Pineapple upside down Cake

13. August 2018



Meine lieben Leser.

 Ein Pineapple Upside Down Cake ist ein Klassiker der amerikanischen Küche - und da ja mehr Kuchenklassiker auf meinen Blog sollen, konnte der nicht fehlen. Erstmals in den 1930er Jahren erwähnt, wurde er vermutlich in den 1950er Jahren so richtig populär, als Dosenobst schick wurde.


Der Kuchen wird so gebacken, dass eine Masse zum karamellisieren in die Form gegeben wird, dann das Obst und dann der eigentliche Kuchenteig. Wenn alles gebacken ist, wird der Kuchen gestürzt und gibt sein hübsches "Gesicht" preis. Serviert wird er klassischerweise mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks geschlagener Sahne.


Und hier für euch die Rezeptkarte für diesen unglaublich leckeren Kuchen:


Traditionellerweise wird der Kuchen in einer Eisenpfanne gebacken - nun, ganz ehrlich. Die Springform tut es auch. Achja und es ist eigentlich kein Kuchen, sondern ein Dessert.


Hier wird Ananas aus der Dose genommen und keine frische und auch die Kirschen in der Mitte sind Cocktailkirschen oder Kaiserkirschen.


Der Rührkuchen ansich ist reichhaltig, buttrig zart und locker. Ich liebe ihn und ich liebe auch die Kombination Rührteig und Ananas. Die Kirschen bräuchte ich nicht unbedingt - aber sie sieht doch zugegebener Maßen sehr hübsch aus.


Und, Lust zum Nachbacken bekommen?

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