Aus der Waschbärenhauptstadt: Waschbär-Cupcakes

20. März 2019


Meine lieben Leser.

Vielleicht wisst ihr, dass ich in Kassel wohne und inoffiziell wird Kassel auch die Waschbärenhauptstadt genannt. Ja, seitdem am Edersee im Jahr 1934 zwei (!) Waschbärenpaare ausgesetzt wurden, hat es sich ein wenig verselbstständigt und auch wenn viele Menschen Probleme mit den Tierchen haben, finde ich sie unglaublich niedlich.


Und als nun mein Freund Geburtstag hatte, wollte ich eine Kleinigkeit zum Nachtisch machen, denn wir tranken an dem Tag keinen Nachmittagskaffee und daher wollte ich wenigstens was süßes für abends. Da ich letztens schon Igel- und Fuchs-Cupcakes gemacht habe, war der Sprung zum Waschbären nicht mehr weit.


Und damit ihr diese niedlichen Cupcakes nachbacken könnt, hier die Rezeptkarten:



Ich benutze hier meine Swiss Meringue Buttercreme, denn sie schmeckt gut, lässt sich super einfärben und verarbeiten & wenn sie im Kühlschrank war, ist sie relativ fest und lässt sich so einfach transportieren.


Als Grundmasse habe ich einen leckeren Schokoladenmuffin gemacht, denn ich finde, das dunkle passt besser zur grauen Buttercreme. Meine Gelfarben bestelle ich im Internet und die Schokoladendrops gibt's in jedem Supermarkt.


Diese Cupcakes kann man super aufbewahren und einen Tag vorher vorbereiten. Aber am Besten in einem Behältnis - damit sie im Kühlschrank nicht austrocknen. Die Buttercreme wird bei Raumtemperatur weich und daher sollte man die Cupcakes 1 - 2 Stunden vor dem Verzehr herausstellen.


Na, Lust auf staunende Gesichter bei diesen niedlichen Waschbären?

Tomatenwaffeln mit Whipped Feta

13. März 2019


 Meine lieben Leser.

Ich habe einen Neffen, der es liebt, zu arbeiten. Nun - er arbeitet nicht wirklich. Er hilft. Er hilft unglaublich gerne und da alle um ihn herum ständig arbeiten und an der Arbeit sind, will er das natürlich auch. Und auch als ich dieses Rezept geshootet habe, war er bei mir. Wir buken also zusammen die Waffeln und er suchte alle Fotoprops und den Boden aus. Ja - er ist sehr talentiert mit seinen fünf Jahren. 


 Ich finde es wichtig und wirklich schön, dass die Kids von klein auf mitbekommen, dass man arbeiten muss und dass man sich nur dann etwas leisten kann. Und daher finde ich es umso cooler, wenn der Kleene Lust hat, mit mir zu kochen und zu fotografieren. Kennt ihr auch so kleine Allround-Helfer?


Und damit ihr die gleichen Waffeln essen könnt wie mein Patenkind und ich, hier die Rezeptkarte:


 Ich liebe den Whipped Feta und es ist auch beim Abendbrot manchmal der Aufstrich meiner Wahl.


Die Waffeln schmecken lecker nach Tomate und ich finde, es ist mal eine schöne Abwechslung auf dem Kaffeetisch. Oder vielleicht lieber Tomatenwaffeln zum Brunch oder auf das Buffet?


Lasst es euch schmecken und man liest sich!

Onigiri mit Schmand-Käse-Füllung

9. März 2019


Meine lieben Leser.

Ich mag Japan. Ich war noch nie da, aber von dem was man so mitbekommt, finde ich es toll dort. Habt ihr euch mal ein Video über diese Convinience-Stores angesehen? Ein Himmel für Foodies! Und vor allem Onigiris haben es mir angetan.


Onigiri ist sozusagen das Sandwich der Japaner. Es ist ein Essen auf die Hand und etwas zum Mitnehmen ins Büro oder in die Schule. Man kann sie verschieden füllen und vor allem kann man Reste verwerten, wenn man welche hat. Z.B. noch ein hartgekochtes Ei im Kühlschrank? Super. Damit kann man ein bisschen Eiersalat machen und den in die Reishülle geben.


Und damit ihr auch diese leckeren Onigiri machen könnt, hier mein Rezept:


Ich habe mir eine Onigiri-Form gekauft, denn damit ist das formen ansich sehr viel einfacher und es geht schneller. Mit diesen Formen ist man innerhalb von ein paar Minuten fertig - genauso schnell wie ein Brot zu schmieren.


Man kann die Onigiri auch in einer Pfanne kurz außen anbraten. Besonders lecker schmeckt es, wenn man etwas Butter und etwas Miso-Paste in die Pfanne gibt, dieses schmilzt und dann die Onigiri drin wendet. Das ist wirklich gut.


 Achso - das Noriblatt würde ich so mitnehmen und erst kurz vor dem Verzehr um das Onigiri legen, denn sonst weicht es durch und wird zäh. Lasst es euch schmecken und man liest sich.

Spaghetti alla Puttanesca (vegetarisch/vegan)

27. Februar 2019


Meine lieben Leser. 

Ich liebe einfache Nudelgerichte und bei Spaghetti alla Puttanesca mag ich besonders, dass die Nudeln nicht in einer Soße schwimmen, sondern von ihr ummantelt werden. Auch Oliven und ein paar Kapern ergänzen dieses alte und traditionell italienische Gericht perfekt.


Nun, sagen wir mal wie es ist: Original italienisch ist meine Version hier nicht, denn weder kommen Kalamata-Oliven ins Original, noch ist es eigentlich vegetarierfreundlich - denn normalerweise sind Sardellen mit in der Soße. Nun, mich schüttelt es bei der Vorstellung; aber die Italiener geben gerne Sardellenfilets als salzige Würzzutat hinzu. Ich tausche das gegen getrocknete Tomaten aus, denn die sind auch salzig und bringen einiges an Geschmack an die Sache.


Warum ich Kalamata-Oliven nehme? Nun ich mag sie schlicht und einfach mehr als schwarze Oliven. Die meisten schwarzen Oliven, die man so im Supermarkt bekommt, sind gefärbte grüne Oliven, denn die schwarzen sind eigentlich die grünen - nur in reif. Die wenigsten Hersteller lassen ihre Früchte aber so lang an den Bäumen, dass sie schwarz und reif werden. Also werden sie gefärbt. Nun, das mag ich einfach nicht und daher gibt's hier meine Version mit Kalamatas.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen und Nachkochen dieser Leckerei:


Bei den Kapern reicht so ein winzig kleines Gläschen - bei zu vielen wird der Geschmack komplett davon überlagert. Weniger ist da mehr.


Der Name "alla Puttanesca" heißt übersetzt "nach Hurenart" und nein, man weiß bis heute nicht genau, wieso sie so heißen. Es gibt viele Vermutungen und ich mag die Version am Liebsten, bei der die leichten Damen nach einem langen Tag einfach aus Dingen, die sie im Vorrat hatten, ein leckeres Gericht zauberten...


Lasst euch meine Spaghetti nach Hurenart schmecken und frohes Kochen!

Cake Mix Cookies / Kekse aus einer Backmischung

20. Februar 2019


Meine lieben Leser.

Vor einiger Zeit habe ich bei einer Museumsbesichtigung eine Backmischung geschenkt bekommen... Und da ich weder Fertigmischungen noch Verschwendung mag, musste eine Lösung her. Und da stolperte ich über etwas, was sich Cake Mix Cookies nannte. Also Kekse aus einer Backmischung. Nun, das wollte ich ausprobieren. Also fing ich an den Teig zu kneten, steckte meine Hände hinein, heizte den Ofen vor und ...


...plötzlich klingelt das Telefon. Hmpf. Meine Schwester. Ich also schnell die Hände gewaschen, ans Telefon gegangen und statt einer fröhlichen Geschichte hört ich sie nur sagen "Komm sofort rüber, bitte". Ihr kennt das - wenn euch ein Familienmitglied anruft und toternst und verzweifelt klingt, dann rennst du. Also ließ ich alles stehen und liegen und flog quasi über die Straße. Meine kleine Nichte hatte sich die beiden Schneidezähne am Wohnzimmertisch halb ausgeschlagen und blutete und weinte. Nun, dann war Autopilot angesagt. Wir packten die Kleine und ihren Bruder ins Auto und ich sprintete nochmal in meine Wohnung. Ofen aus, Schuhe an, Schlüssel und los gings. Der Kleinen geht es mittlerweile wieder gut - aber diese Kekse & die ganze Situation drum herum werde ich wohl nie vergessen.


Als ich dann nach ein paar Stunden wieder daheim war - mein Freund hatte sich schon gewundert, wie es bei uns aussah, als er nach Hause kam - buk ich die Kekse noch ab. Also kann ich euch sagen, dass ihr den Teig zubereiten und dann auch zur Not über Nacht in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren könnt.


Und hier jetzt das Rezept - ganz ohne Drama... Die Kekse sind schön dünn, knusprig und schmecken nach dem, was drin ist. Die Gugelhupf-Mischung hat ein bestimmtes Aroma drin und das haben die Kese logischerweise auch. Aber wenn man mal schnell Kekse backen muss/will, ist das eine super Lösung.


Die hier gezeigten Kekse habe ich einfach in Zimt/Zucker gewälzt - das gibt eine schöne knusprige Kruste und der Zimt bringt nochmal nen bisschen Aroma an den Keks.


Und? Backt ihr gerne mit Fertigmischungen?


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