Klassisches Mousse au Chocolate (keine Gelatine)

23. Mai 2018



Meine lieben Leser.

Mousse au Chocolate war immer so eine Hausnummer, an die ich mich nie herangewagt habe. Und dann hatte ich mal dermaßen Lust drauf, dass ich einfach mal in Internet stöberte. Gott sei Dank gibt es Millionen von Rezepten dafür und ich habe mir einfach mal meines ein bisschen zurechtgebastelt. Es geht so einfach und ist wirklich keine Hexerei. Mit diesem Rezept hier könnt ihr jedem Restaurant den Rang ablaufen und Himmelarschundzwirn, es ist einfach nur genial (und dabei sooo einfach herzustellen!).


Und hier das unglaublich einfache Rezept zum Herunterladen und genießen:


Einfach, oder? Hätte ich früher nie gedacht...Aber man muss sich auch mal an die "Endgegner" rantrauen und wird meiner Meinung nach oft überrascht, wie einfach es doch ist.


Locker, fluffig, reichhaltig und mit einem Schokoladengeschmack zum Niederknien. Einfach genial – ich glaube, es ist mein neues Lieblingsdessert… Diese Mousse au Chocolate hält sich mindestens 2 – 3 Tage im Kühlschrank und kann so ohne Probleme vorbereitet werden.


…Und? Habt ihr schonmal Mousse au Chocolate selbstgemacht?


Torta della Nonna

19. Mai 2018


Meine lieben Leser.

Heute darf ich euch wieder ein sehr schönes Backbuch vorstellen – nämlich "Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen" von Melissa Forti (Link zum Verlag, kein Affiliatelink). Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und freue mich sehr darüber. Denn ich wurde zuerst in einer Folge Kitchen Impossible auf Melissa aufmerksam. Ich glaube, Tim Mälzer  musste dort eine Tiramisu-Torte nachbacken und fand das gar nicht witzig. Als ich dann sah, dass es das Buch nun auch auf Deutsch gibt, musste ich es haben. Alte italienische Rezepte haben irgendwie was und wenn sie noch einen Hauch moderner gemacht sind, bin ich vollends verliebt… Beim ersten Durchblätter fand ich einige Rezepte, die ich am liebsten sofort nachgebacken hätte – aber ich entschied mich schlussendlich für einen Kuchen, der wohl einer der traditionellsten in diesem Buch ist: Torta della Nonna. 


Er sah hervorragend aus und in der Zubereitung kam er auch nicht allzu kompliziert daher. Also ging es ab an den Ofen und nachdem die 11 geforderten Eier exakt nach Anleitung verarbeitet waren, beging ich einen großen Fehler. Denn ich hörte nicht auf mein Bauchgefühl, sondern nahm eine Backform in der Größe 20 cm. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass von der Zutatenmenge locker ein 26er-Kuchen herauskommen würde und als ich dann soweit war, dass die Füllung in die Mürbeteigform gegeben wurde, war natürlich viel übrig…. Nun, wenns im Buch so steht, muss es wohl so sein – Pustekuchen. Anscheinend suche ich mir öfters die Rezepte aus Büchern aus, wo sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Nun, um es kurz zu machen, der erste Versuch dieses Kuchens landete mit viel Gefluche im Mülleimer. Ich HASSE es, wenn Rezepte nicht funktionieren und man das Ergebnis wegschmeißen muss, weil es nicht essbar ist. Wirklich. Ich rege  mich da richtig drüber auf. Die Rohstoffe, die Zeit. Es ist frustrierend. Aber ich ließ mich nicht ermutigen – die Füllung schmeckte gut und auch das Stück Teig, welches man gebacken essen konnte, war wirklich lecker. Also habe ich meinen Freund nochmal losgeschickt um neue Eier zu holen (Gott sei Dank war es ein Samstag) und habe nochmal angefangen. Rezept leicht verändert da andere Backform, und diesmal schnackelte es. Immerhin. 


Aber kennt ihr das, wenn man ein Buch hat, etwas ausprobiert und es nicht klappt und man dann irgendwie das „Vertrauen“ in die Rezepte verliert? Es ist nur ein Gefühl, aber ich finde bei Back- oder Kochbüchern ist sowas unglaublich wichtig… Leider ging es mir mit diesem Buch nun so und beim nächsten Nachbacken werde ich mir die Schritte 5 Mal ansehen und überlegen, ob mein Bäcker-Bauchgefühl nicht was anderes sagt. Geschmackstechnisch ist dieser Kuchen der Knaller und ich kann verstehen, wieso die Torta della Nonna in Italien beliebt ist. Sie vereint alles, was wir an Oma lieben – Sorgfalt, Liebe, Mürbeteiggebäck & Pudding! Raffiniert finde ich die Pinienkerne obendrauf; und ihr könnt mir sagen was ihr wollt: Puderzucker auf Kuchen stäuben und alles sieht gleich viel hübscher aus. 


Also kommen wir erstmal zum Rezept:


Wie gesagt – der Kuchen schmeckte hervorragend. Vielleicht einen Tick süß, aber mit einer leckeren Tasse Schwarztee oder einem Kaffee fällt das gar nicht auf. 


Auch die anderen Rezepte im Buch, welches ganz nebenbei drei Kapitel enthält (Dall' Italia, Dal Mondo und Da Melissa), interessieren mich sehr. Ich mag alte Küchen und alte Rezepte und die italienische ist eine Küche, die meinem Geschmack einfach sehr nahe steht. Es gibt unzählige Gerichte aus Italien, die ich gerne koche und bisher ist das italienische Backen etwas kurz gekommen. Aber das holen wir dieses Jahr nach. Markiert habe ich mir bereits folgende Rezepte zum Nachbacken: Parozzo (Mandel-Schokoladen-Kuchen), Biscotti Cantuccini, Torta delle Montagne (Bergkuchen), Torta di Nantes, Torta allo Yogurt, Loaf al Limone Pinoli E Mandorle.


Was ich leider auch nicht mag ist, wenn das Bild im Buch nicht dem Backergebnis entspricht, Nun – das ist leider auch bei dem Torta della Nonna-Rezept der Fall. Auf dem Bild im Buch sieht das Verhältnis Teig zu Füllung gedrittelt aus. Im wahren Leben, wenn man das Rezept nachbackt, ist aber der Mürbeteig viiiiiel dünner als die Füllung, welche ca. 5 cm hoch ist. Dadurch, dass ich die Bilder meiner Kochbücher alle selber shoote, passiert so etwas bei meinen Büchern nicht und ich bringe auch wenig Verständnis für so einen Fehler auf. Ich bin ja nunmal selbst Autorin und weiß, dass so ein Fehler wie die Backformengröße vorkommen kann – aber gerade beiden Fotos muss man halt schon sehr drauf achten…


Also mein Fazit zum Buch: Schöne Rezepte, leider etwas mit Vorsicht zu genießen (einfach mal aufs Bauchgefühl hören), die Bilder sind ansprechend und die Auswahl der Rezepte ist groß. Es gibt wirklich für jeden etwas: Kekse, Kuchen, Torten… Da bleibt kein Wunsch unerfüllt. Ich werde bestimmt nochmal das eine oder andere nachbacken.

Kennt ihr Melissa und ihre Kuchen bereits?


Chocolate Chip Chiffon Cake

16. Mai 2018


Meine lieben Leser.

Momentan entdecke ich einige alte Rezepte wieder und eine Art Kuchen war mir bisher gänzlich unbekannt - Chiffon Cakes. Anscheinend war das in den 50er Jahren ein großes Ding und wenn man ihn mal probiert hat, weiß man auch wieso. Es ist eine Mischung aus Angelfood Cake und einfachem Rührkuchen; einfach unglaublich fluffig und saftig. Auf jeden Fall ist dieser Kuchen einen Backversuch wert, wenn ihr auf richtig gute Kastenkuchen steht.


Für diesen super fluffigen Kuchen einfach einen Rechtsklick auf die Rezeptkarte machen und mit "Grafik speichern unter..." herunterladen. Easy wie dieser Kuchen!


Ich habe bereits überlegt, diesen leichten Kuchen als Grundlage für Layercakes zu nehmen. Das müsste ich mal ausprobieren, aber es wäre auf jeden Fall ein Knaller.


Und nicht nur, dass er klasse schmeckt - er ist auch ziemlich schnell zubereitet. Ich habe ihn z.B. zusammengerührt, wärend mein Nudelwasser heiß wurde. Das nenne ich mal fix. Wichtig ist bei diesem Kuchen, dass ihr die Backform nicht einfettet. Klar, er klebt dann ein wenig an den Seiten, aber er braucht den Widerstand um aufzugehen und nicht sofort wieder zusammen zu fallen.


Ich habe diesen Kuchen am nächsten Tag mit an die Arbeit genommen und er war immer noch genauso lecker und saftig. Bei Kuchen mit viel Eischnee hoffe ich immer, dass sie am zweiten Tag nicht zu einem Klumpen zusammengefallen sind... Das ist bei diesem Kuchen zum Glück nicht der Fall. Kennt ihr Chiffon-Cakes und findet ihr sie genauso lecker wie ich?


Rhabarber-Ketchup

14. Mai 2018


Meine lieben Leser.

Ketchup selber kochen…Tja, das mache selbst ich nicht all zu häufig. Aber in diesem Fall kam ich einfach nicht drum herum. Denn nachdem ich in meinem ersten Buch verraten habe, wie ich meine Barbecue-Soße selber mache, musste mal eine neue Variante einer Grillsoße auf meinen Blog. Und momentan ist Rhabarbersaison und das muss man ausnutzen so gut es geht.


Auch wenn sich Rhabarber-Ketchup für viele im ersten Moment komisch anhört – er schmeckt nicht, wie ihr euch das momentan vielleicht vorstellt. Es ist eine geschmacksgebende Zutat; aber schmeckt nicht groß hervor. Klar, wenn ihr das gerne möchtet, dann gebt einfach mehr säuerlichen Rhabarber hinzu, das ist ja jedem selber überlassen.


Aber hier erstmal das Rezept zum einfachen Herunterladen:


Kommen wir zum Zuckergehalt – Ketchup enthält nunmal Zucker und Essig; so kommt diese leicht süß-säuerliche Note zustande, die wir alle so an dieser Soße lieben. Und wie bei allem anderen auch, kommt die Vorliebe für Süße ganz auf den eigenen Geschmack an. Ich mag es lieber nicht ganz so süß und daher nehme ich eher weniger Zucker für meinen Ketchup. Will man ihn aber dem aus der Flasche ähnlicher machen, dann muss mehr hinein. Daher habe ich bei meinem Rezept eine von/bis-Angabe gemacht. Entscheidet also selbst und gebt zur Not nochmal beim Abschmecken etwas Zucker hinzu.


Ich habe hier noch ein Rezept für Paprika-Ketchup aufm Blog und wenn ihr noch nach etwas anderem sucht: Wie wäre es mal mit einer Comeback Sauce?

Indisch Vegetarisch / Hara-Bara-Kebabs mit Limetten-Raita

12. Mai 2018



Meine lieben Leser.

Ich bin sozusagen gerade auf dem Sprung nach Indien - denn ich starte in ein paar Tage zu einer Rundreise durch Nordindien & Nepal, auf die ich mich schon unglaublich freue. Ich zähle schon die Tage und daher passt die Rezension dieses Buchs momentan wie die Faust aufs Auge: Indisch Vegetarisch von Meera Sodha. Zuerst bekam ich ein Buch von Meera bei lieben Nachbarn in die Hände. Wir kochten dort zu sechst leckere indische Gerichte und es machte einen heiden Spaß. Ich war sofort von ihren Rezepten angetan, da sie einfach sind und man braucht zwar viele spezielle Zutaten für einige Rezepte (klar, ist ja auch ein anderer Kontinent), aber man alles im indischen Laden um die Ecke (oder im Asialaden) erwerben. 


Die Bilder im Buch sind wunderschön und an einem blieb mein Auge sofort hängen. Seite 86, Hara-Bara-Kebabs mit Limetten-Raita. Meine Gedanken nur noch so: "Wow. Das sieht so lecker aus. Und was haben sie mit der Limette gemacht? Gebraten? Man kann Limetten braten?! Oh. Mein. Gott. Ich muss einkaufen!" Also gedacht, getan und ab gings in den Supermarkt. Für die Raita, also die Joghurtzubereitung, werden die Limetten angebraten und das gibt so ein anderes Aroma....Sowas habe ich bisher noch nie gegessen gehabt. Herrlich! Auch die Kebabs waren super lecker - ich würde allerdings beim nächsten Mal noch ein Ei als Bindemittel hinzugeben zur Masse. Ich mags nicht, wenn die "Frikadellen" so leicht auseinanderfallen. Ja, ich weiß, ist dann vielleicht nicht mehr original - aber ich habe meinen Seelenfrieden.


Und hier erstmal die Rezeptkarte:
 

 Ich weiß nicht, was es mit der indischen Küche ist - aber mir schmeckte bisher einfach alles, was ich probiert habe. Auch die restlichen Rezepte im Buch sehen super lecker aus. Bei solchen Gelegenheiten wünsche ich mir mindestens 10 Kinder, damit ich alle Rezepte auf einmal nachkochen könnte...


Das Buch "Indisch Vegetarisch" hat grob 12 Kapitel und macht einen als Vegetariern rundum glücklich. Markiert habe ich mir noch folgende Rezepte zum Nachkochen:

Samosas mit Lauch, Erbsen und Minze, Dhokla (gedämpftes Kichererbsenbrot), Erbsensuppe mit Dill und Minze, Zucchini-Kofta mit Ingwer-Tomaten-Soße, Spinat-Tomaten-Curry mit Kichererbsen, Salat mit Panir, Mango und Tamarinde, Berggipfelsalat, Eier Kejriwal, Vorratsschrank-Eier-Curry aus Bengalen, Lebensretter-Linsen, Kokosreis mit Cashews und Schalotten, Uttapam mit Tomaten, Saures Mango-Chutney, Nankhatai mit Pistazien, Orangenschale und Datteln und Mama's Kurkumatee. Hört sich alles sehr gut an, oder?


Und, seit ihr auch solche Fans der indischen Küche?

Das Buch erschien beim Dorling&Kindersley Verlag und kostet 24,95 €.


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