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Einhorn-Ausstechkekse / Einhornkekse / Keks-Einhörner

13. November 2019


Meine lieben Leser.

Es gibt da so ein kleines Mädchen in meinem Leben, für die mache ich gerne hübsche Dinge. Nicht nur zu ihrem Geburtstag, aber gerade da gebe ich mir richtig Mühe. Sie ist gerade in einer Phase, in der Einhörner und Prinzessinnen voll angesagt sind und daher war es an der Zeit, Einhornkekse zu backen.


Dieses Keksrezept nehme ich für alle meine Themenkekse, denn es schmeckt super lecker, behält beim Backen seine Form und lässt sich sehr gut mit Zuckerguss verzieren. Dieses Rezept hat es sogar in eines meiner Bücher geschafft, in mein Weihnachtsbuch.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Die Kekse kann man super vorbereiten. Die halten sich in einer luftdichten Dose einige Tage und schmecken dann immernoch sehr gut. Der Zuckerguss wird hart - denn ich nehme hier ein Eiweiß-basierten Zuckerguss. Puderzucker mit Wasser oder Milch eignet sich hier nicht wirklich.



Den Ausstecher habe ich bei Amazon gekauft und er ist von Städter - ihr braucht einen, der diese Einbuchtungen macht, damit ihr nach dem Backen wisst, wo ihr die Mähne etc. verzieren müsst. Hier ist die Form, die ich bestellt habe (selbst gekauft, trotzdem Werbung, weil gut und so). 


Viel Spaß mit den Einhörnern und ich hoffe, ihr macht ein kleines Kind genauso glücklich wie diese hier meine Nichte gemacht haben.


Osterkranz mit Pistazien

18. April 2019


Meine lieben Leser.

Ich liebe Hefegebäck und zu Ostern muss es für mich auch eines sein. Normalerweise backe ich immer Paska-Brot - aber dieses Jahr zeige ich euch mal was leckeres anderes. Es ist ein Hefekranz mit Marzipan-Pistazienfüllung geworden. Achja, und ne Zitronenglasur mit Pistazien gibt's auch noch. Ja, bitte, danke.


Pistazien sind eine teure Angelegenheit. Wenn ihr das Geld in die Hand nehmen wollt uns ein Pistazienmus bestellen wollt - bitteschön. Ihr braucht 100 g Pistazien für die Füllung - ich nehme da geschälte Pistazien. Die bekommt ihr nicht bei den Backzutaten und auch nicht bei den Chips, sondern schaut mal bei den Trockenfrüchten im Supermarkt. Da gibt es ungeröstete und ungesalzene geschälte Pistazien für ca. die Hälfte. Nicht die gehackten Pistazien von Dr. Oetker - nehmt die nur für die Deko, denn die sind ziemlich teuer.


Und hier die Rezeptkarte für den leckeren Hefezopf:


Es ist ein bisschen tricky, die Marzipanfüllung mit dem Hefeteig zusammen zu verarbeiten, aber ihr bekommt das schon hin.


Wer keine Aprikosenkonfitüre zu Hause hat, kann z.B. auch Orangenmarmelade oder Zitronenmarmelade nehmen. Das schmeckt in Verbindung mit dem Marzipan auch sehr lecker.


Habt ihr auch Lust auf Rüblikuchen? Dann bitte hier entlang!


Frohe Osterzeit und frohes Backen!


Honey Twist

19. September 2018


Meine lieben Leser.

Ich liebe einfache Rezepte, die sich nebenbei zubereiten lassen. Eigentlich ist dieses Rezept schon fast zu einfach, allerdings nicht dann, wenn man das Topping gerade im Wasserbad schmilzt und auf einmal der Herd ausgeht. Kurzer Blick zum Ofen - auch da alles dunkel. Hm. Schwester auf der anderen Straßenseite angerufen - auch kein Strom. Mist! Und jetzt? Der Kuchen ist perfekt aufgegangen und muss jetzt abgebacken werden... Naja. schlussendlich kam der Strom irgendwann wieder und alles wurde gut - aber man merkt mal wieder, wie abhängig man von Strom ist. 


Ich hätte meinen schönen Honey Twist ja schlecht in die Sonne stellen können. Ich sollte eigentlich auf einem Dorf wohnen; da gibt's wenigstens ab und an noch Backhäuser. Hach, es wäre zu schön... Ein eigener Hof mit Tieren, schönen Foto-Ecken und immer einem Kuchen auf dem Fensterbrett. Naja, vielleicht irgendwann... Jetzt erstmal Kuchen!


Zum Herunterladen der Rezeptkarte einfach einen Rechtsklick darauf machen und
 "Grafik speichern unter..." klicken.


Hmm... einfach nur lecker... Auch am zweiten Tag noch!


Es ist ein saftiger Hefeteig mit einem leckeren Honig-Topping. Ich liebe Honig! Allerdings erst seit einigen Jahren... Und auch wenn der Teig feucht ist, serviere ich dieses Gebäck gerne mit ein bisschen Konfitüre oder z.B. Pflaumenmus. 


Welche Art Honig ihr hierfür nehmt, ist eigentlich egal - ich habe einen leckeren Frühjahrsblütenhonig von der Arbeitskollegin meiner Mutter und ich denke, ein festerer Honig ist hier besser. Er verteilt sich besser und verläuft nicht so stark, wie z.B. flüssiger Akazienhonig.


Und diese Konsistenz erst. Ich liebe es, wenn man einen Hefeteig auseinanderzieht und die "Fasern" des Teigs sich ziehen wie Fadenkäse. Herrlich!

Der beste Nusszopf der Welt

29. August 2018


Meine lieben Leser.

Dass ich Hefegebäck mein Herz gewidmet habe, sollte so langsam klar sein. Ich habe ziemlich viele Leckereien aus Hefeteig auf meinem Blog und es werden vermutlich in den nächsten Jahren noch einige mehr werden. Nichtsdestotrotz war es an der Zeit, einen Nusszopf hier herzubringen und virtuell zu verarbeiten. 


Ich mag zu meinem luftigen Nusszopf gerne etwas Zitronenglasur - wer die Zitronennote nicht so bevorzugt, kann den Zitronensaft einfach gegen Wasser oder Milch austauschen.


Und hier nun das ultimative Rezept für einen saftigen Nusszopf. Einfach per Rechtsklick herunterladen und genießen!


Wer eine besonders aromatische Füllung möchte, röstet ganze Nüsse ohne Fett in einer Pfanne an, bis sie anfangen zu duften. Lasst sie dann abkühlen und zermahlt sie dann in einem guten Mixer. Die Nüsse bekommen so um einiges mehr Aroma und der zusätzliche Schritt kann den kleinen und entscheidenden Unterschied machen.


Ich nehme für meine Füllung am Liebsten Haselnüsse - aber das ist ja jedem selbst überlassen. Auch eine Mischungen aus z.B. Haselnuss, Walnuss und Pekannuss ist unglaublich lecker. 


Seit ihr auch so Nusszopf-Liebhaber wie ich?


Saftiger Orangenkuchen

1. August 2018


Meine lieben Leser.

Zu diesem Kuchen gibt es eine kleine, lustige Geschichte. Und zwar backe ich oft am Wochenende Kuchen, denn ich liebe es, mit meiner Familie beim Kaffeetrinken zusammen zu sitzen und zu schnuddeln (wie der Nordhesse sagt). Aber ich bin anscheinend auch in meinem Freundeskreis bekannt dafür, eigentlich immer Kuchen im Haus zu haben (wieso bloß?) und als uns ein Freund mal am Wochenende vormittags besuchte, stellte ich gerade diesen Orangenkuchen fertig und fotografierte ihn. Seine Mutter hatte an dem Tag Geburtstag und schickte ihn wohl mit den Worten: „Aber iss bei Ina keinen Kuchen – du musst nachher noch bei mir Kuchen essen…Und sie hat immer Kuchen!“ los und was aß er natürlich trotzdem bei mir? Richtig – Saftigen Orangenkuchen! Seine Mutter kennt mich einfach zu gut. 


Aber man muss fair sein – dieser Kuchen ist nicht nur äußerst fotogen, nein, er schmeckt auch herrlich. Ich tränke ihn nach dem Backen mit einer Mischung aus Orangen- und Zitronensaft und das gibt ihm eine Saftigkeit zurück, die manchen Gugelhupfen leider fehlt. Auch wenn man am Anfang denkt, es ist zu viel Saft; gebt ruhig die angegebene Menge in die Form – auch wenn sie erstmal auf dem Kuchen stehen bleibt. Es braucht ein bisschen, bis es einzieht, aber dann vollbringt der Saft seine Magie. 


Und damit ihr schnell diesen leckeren Kuchen backen könnt: Hier die Rezeptkarte. Mit einem einfachen Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“ könnt ihr sie herunterladen.


Auf Grund des Saftes würde ich den Kuchen allerdings nicht mehr als 2 Tage aufheben, um ein Schimmeln zu vermeiden. Das ist der kleine Nachteil am Kuchen – er hält sich nicht ewig. Aber ganz ehrlich? Er schmeckt auch viel zu gut, als dass er lange im Behälter bleiben würde.
Dieser Gugelhupf benötigt keine Außergewöhnlichen Zutaten und ist schnell gezaubert.


Mögt ihr Gugelhupfe auch so gern wie ich? Oder seid ihr eher die Kastenkuchen-Typen?


Black and White Cookies

28. Juli 2018


Meine lieben Leser.

Psst, ich verrate euch jetzt mal was, was ihr bisher vermutlich noch nicht wusstet. Ich bin da was ganz großem auf der Spur… Nämlich der Frage, wieso Amerikaner Amerikaner heißen. Also das Gebäck. Diese runden Teigklumpen mit Zuckerguss obendrauf. Denn letztens blätterte ich ein Cookie-Buch durch und sah, dass es eine New Yorker Spezialität namens Black-and-White-Cookies gibt. In New York wohl besonders große (Überraschung). Nun, parallel hatte ich mal wieder Lust, Amerikaner aus meiner Kindheit zu backen und las dazu den Wikipedia-Artikel über dieses Gebäck. Eine Theorie über die Herkunft der Amerikaner ist folgende:


 Als die GI’s in Deutschland stationiert waren, brachten sie dieses Gebäck nach Deutschland und wir machten sie eben größer und glasierten sie nur mit Zuckerguss. Ich kann mir das so richtig bildlich vorstellen:

Bäcker: „Wie heißt denn ihr Backwerk da?“
GI: „That’s a black and white Cookie!“
Bäcker: “Wat?”
GI: “Black and white Cookie – see, black and white topping on a chewy cookie.”
Bäcker: “Aha aha. Naja. Nennen wir sie einfach Amerikaner. Kann ja eh keiner den anderen Kauderwelsch aussprechen.“


Und schon steht das Bild von der Dorfbäckerei mit dem neuen Gebäck der coolen Amis, oder? Nun. Und jetzt probierte ich also letztens das Rezept für Mini-Black and White Cookies aus und was kam heraus? Ein Amerikaner. Naja, in kleiner und mit einer etwas anderen Zusammensetzung als die deutschen Klassiker (für die gibt’s auch bald noch ein Rezept), aber genauso lecker. Der Guss ist etwas friemelig, aber es lohnt sich. Sie schmecken super.


Und hier mein Rezept für Black and White Cookies zum Herunterladen:


Die Glasur muss dickflüssig, aber nicht zu dick und nicht zu dünn sein. Ihr müsst mit der Flüssigkeit einfach mal herumprobieren. Lasst erst die helle Seite gut antrocknen und macht dann die dunkle – so geht es einfacher und die Glasuren verlaufen nicht ineinandern.


Natürlich schmeckt Gebäck immer am Tag des Backens am besten. Aber diese hier sind auch noch am 2. und 3. Tag saftig. Daher bitte nicht stapeln, sondern liegend nebeneinander aufbewahren.

So, und schon gewusst, dass Amerikaner von Black and White Cookies abstammen?


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