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Saftiger Orangenkuchen

1. August 2018


Meine lieben Leser.

Zu diesem Kuchen gibt es eine kleine, lustige Geschichte. Und zwar backe ich oft am Wochenende Kuchen, denn ich liebe es, mit meiner Familie beim Kaffeetrinken zusammen zu sitzen und zu schnuddeln (wie der Nordhesse sagt). Aber ich bin anscheinend auch in meinem Freundeskreis bekannt dafür, eigentlich immer Kuchen im Haus zu haben (wieso bloß?) und als uns ein Freund mal am Wochenende vormittags besuchte, stellte ich gerade diesen Orangenkuchen fertig und fotografierte ihn. Seine Mutter hatte an dem Tag Geburtstag und schickte ihn wohl mit den Worten: „Aber iss bei Ina keinen Kuchen – du musst nachher noch bei mir Kuchen essen…Und sie hat immer Kuchen!“ los und was aß er natürlich trotzdem bei mir? Richtig – Saftigen Orangenkuchen! Seine Mutter kennt mich einfach zu gut. 


Aber man muss fair sein – dieser Kuchen ist nicht nur äußerst fotogen, nein, er schmeckt auch herrlich. Ich tränke ihn nach dem Backen mit einer Mischung aus Orangen- und Zitronensaft und das gibt ihm eine Saftigkeit zurück, die manchen Gugelhupfen leider fehlt. Auch wenn man am Anfang denkt, es ist zu viel Saft; gebt ruhig die angegebene Menge in die Form – auch wenn sie erstmal auf dem Kuchen stehen bleibt. Es braucht ein bisschen, bis es einzieht, aber dann vollbringt der Saft seine Magie. 


Und damit ihr schnell diesen leckeren Kuchen backen könnt: Hier die Rezeptkarte. Mit einem einfachen Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“ könnt ihr sie herunterladen.


Auf Grund des Saftes würde ich den Kuchen allerdings nicht mehr als 2 Tage aufheben, um ein Schimmeln zu vermeiden. Das ist der kleine Nachteil am Kuchen – er hält sich nicht ewig. Aber ganz ehrlich? Er schmeckt auch viel zu gut, als dass er lange im Behälter bleiben würde.
Dieser Gugelhupf benötigt keine Außergewöhnlichen Zutaten und ist schnell gezaubert.


Mögt ihr Gugelhupfe auch so gern wie ich? Oder seid ihr eher die Kastenkuchen-Typen?


Johannisbeerkranz mit Baiser-Haube

2. August 2017


Meine lieben Leser.

Es ist wieder Johannisbeersaison und ich mag sie ja am Meisten in einer Form: Im Kuchen. Diese kleinen säuerlichen Beeren in einem süßen und buttrigen Teig mit einem feinen Baiser drumherum…Hach. Herrlich. Diesen Kuchen habe ich letztens für den Geburtstag meines Neffen gebacken und er kam super an. 


Auf Grund des Baisers könnt ihr ihn nicht im Kühlschrank lagern - denn das macht den Baiser matschig. Er schmeckt also am allerbesten am Tag des Backens. Behaltet das ein wenig im Hinterkopf.

Die Rezeptkarte einfach durch Rechtsklick darauf und dann "Grafik speichern unter..." herunterladen und bei Bedarf ausdrucken.



Ich liebe die Kombination aus saftig, lockerem Mohnkuchen mit den süßen Baiser und den doch immer mal wieder sehr sauren Johannisbeeren. Unglaublich lecker und ausgeglichen...


Wer den Kuchen etwas haltbarer haben möchte, lässt einfach den Baiser weg. Er schmeckt immer noch hervorragend, hält sich aber ein paar Tage und kann im Kühlschrank gelagert werden.

Was macht ihr gerne aus Johannisbeeren?

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