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Saftiger Rhabarber-Joghurt-Rührkuchen & Rhabarberkompott

22. Mai 2019


Meine lieben Leser. 

Dieser Kuchen startete mit einem Desaster. Also... Ok... Ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Ich sage es mal so: Ich wollte unbedingt einen leckeren und saftigen Rhabarberkuchen backen. Einen Rührkuchen. Das Rezept war schnell entwickelt und der Kuchen war schon im Ofen als ich mich dran machte und Rhabarber schälte für das Kompott...


...Ich hatte im Internet Rezepte gesehen für so richtig coolen, pinken Rhabarber. Ich hatte gelesen, dass man rote Beete Saft dafür braucht und ich hielt mich an eines der Rezepte und bereitete ihn genau so zu. Dann ging es ans Probieren... Dass ich ihn nicht quer durch die ganze Küche gespuckt habe, war alles. Sowas ekeliges habe ich selten gegessen. Rote Beete und Rhabarber ist meiner Meinung nach eine Kombination, die die Welt nicht braucht. Jedenfalls nicht in dieser Konzentration. Also verabschiedete ich mich von dem richtig krassen pink und naja, machte rosa draus.


Und hier das Rezept für diesen unglaublich saftigen Rhabarberkuchen:


Der Joghurt macht den Kuchen saftig und der Rhabarber bringt eine gewisse Säure hinein. 
Mein absoluter Lieblingskuchen...


Und hier die Rezeptkarte für meinen einfachen Rhabarberkompott. 
Schön säuerlich als Kontrast zum süßen Kuchen:


Ich habe im Internet auch einige gesehen, die ihren Rhabarber mit Granatapfelsirup färben. Den gibt's z.B. von Monin oder im türkischen Supermarkt.


Wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich bei Rührkuchen sehr anspruchsvoll bin. Er darf nicht trocken sein, aber auch nicht klitsch. Er muss süß, aber nicht zu süß sein. Dieser Kuchen hier vereint alles und gerade zur Rhabarbersaison ist es mein go-to-Kuchen.


Der Guss ist auch sehr schnell gemacht und ich finde, der Sauerkirschsaft gibt ihm eine schöne Farbe. Auch hier kann man rote Beete Saft nehmen, wenn man will - aber wie schon an anderer Stelle erwähnt, muss man diesen Geschmack mögen. Aber das Basilikum, welches ich eigentlich nur als Farbtupfer und Dekoration auf den Kuchen legte, ist laut dem Arbeitskollegen meines Verlobten eine super Ergänzung zum Rhabarber. Glauben wir ihm einfach mal.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken.

Kirschlikuchen ohne Dr. Oetker

8. September 2018


Meine lieben Leser.

Es gibt Kuchen, die kennt man einfach. Eine Zeit lang, ich würde sagen so Anfang der 2000er Jahre, waren Backmischungen in meinem Umfeld ein sehr großes Ding. Ob Donauwelle, Maulwurfkuchen oder eben Kirschlikuchen - Dr. Oetker Backmischungskuchen standen auf jedem Kaffeetisch. Nun, mittlerweile habe ich so eine kleine Aversion gegen Fertigmischungen und E-Nummern und daher habe ich euch hier mal ein Rezept für einen Kirschlikuchen aus "echten Zutaten" mitgebracht.


Ich weiß, dass es Menschen gibt, die Kirschen aus dem Glas widerlich finden. Nun, ich gehöre nicht dazu und backe sogar sehr gerne mit ihnen. Denn die Kirschzeit ist kurz und ich habe im ganzen restlichen Jahr auch Lust auf Kirschen in meinem Kuchen. Wenn ihr dieses Rezept gerade zur Kirschzeit findet, dann nehmt um Himmelswillen frische! Aber ansonsten kann man auch ohne Schande auf die eingekochten zurückgreifen...


Und hier zum schnellen Nachbacken mit wenig Zutaten, das Rezept zum Herunterladen.


Ich liebe es, zu Rührkuchen noch etwas anzubieten. Ob das ein Klecks Sahne ist oder eben wie hier eine Soße aus dem aufgefangenen Saft. Geht euch das auch so?


Dieser Kuchen ist saftig, schmeckt nach leckerer Schokolade und saftigen Kirschen. Mein persönliches Kuchen-Dreigestirn zum Niederknien...


Und, sagt euch der Kirschlikuchen auch etwas? Kennt ihr auch die Backmischungversion?


Saftiger Orangenkuchen

1. August 2018


Meine lieben Leser.

Zu diesem Kuchen gibt es eine kleine, lustige Geschichte. Und zwar backe ich oft am Wochenende Kuchen, denn ich liebe es, mit meiner Familie beim Kaffeetrinken zusammen zu sitzen und zu schnuddeln (wie der Nordhesse sagt). Aber ich bin anscheinend auch in meinem Freundeskreis bekannt dafür, eigentlich immer Kuchen im Haus zu haben (wieso bloß?) und als uns ein Freund mal am Wochenende vormittags besuchte, stellte ich gerade diesen Orangenkuchen fertig und fotografierte ihn. Seine Mutter hatte an dem Tag Geburtstag und schickte ihn wohl mit den Worten: „Aber iss bei Ina keinen Kuchen – du musst nachher noch bei mir Kuchen essen…Und sie hat immer Kuchen!“ los und was aß er natürlich trotzdem bei mir? Richtig – Saftigen Orangenkuchen! Seine Mutter kennt mich einfach zu gut. 


Aber man muss fair sein – dieser Kuchen ist nicht nur äußerst fotogen, nein, er schmeckt auch herrlich. Ich tränke ihn nach dem Backen mit einer Mischung aus Orangen- und Zitronensaft und das gibt ihm eine Saftigkeit zurück, die manchen Gugelhupfen leider fehlt. Auch wenn man am Anfang denkt, es ist zu viel Saft; gebt ruhig die angegebene Menge in die Form – auch wenn sie erstmal auf dem Kuchen stehen bleibt. Es braucht ein bisschen, bis es einzieht, aber dann vollbringt der Saft seine Magie. 


Und damit ihr schnell diesen leckeren Kuchen backen könnt: Hier die Rezeptkarte. Mit einem einfachen Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“ könnt ihr sie herunterladen.


Auf Grund des Saftes würde ich den Kuchen allerdings nicht mehr als 2 Tage aufheben, um ein Schimmeln zu vermeiden. Das ist der kleine Nachteil am Kuchen – er hält sich nicht ewig. Aber ganz ehrlich? Er schmeckt auch viel zu gut, als dass er lange im Behälter bleiben würde.
Dieser Gugelhupf benötigt keine Außergewöhnlichen Zutaten und ist schnell gezaubert.


Mögt ihr Gugelhupfe auch so gern wie ich? Oder seid ihr eher die Kastenkuchen-Typen?


Saftiger, luftiger Marmorkuchen

9. Juni 2018


Meine lieben Leser.

Mein Vorhaben, mehr Kuchen-Klassiker auf meinen Blog zu bringen, trägt immer mehr Früchte und auch der Marmorkuchen darf in einer guten Kuchen-Rezepte-Sammlung nicht fehlen. Dabei gibt es bei diesem Klassiker einiges zu beachten. Der Kuchen sollte nicht zu trocken sein, der dunkle Teig soll sich gut verteilen, er sollte nicht zu süß sein und gescheit aus der Form kommen sollte er außerdem. Achja, und „Klitsch“ im Kuchen geht gar nicht – also keine Wasserlinie und kein zu nasser Teig. Ja, ich weiß. Das sind viele Anforderungen an so einen Basic-Kuchen…


Aber ich wäre nicht eine liebe Foodbloggerin, wenn ich auch für dieses Problem eine Lösung finde. Also kommt hier mein ultra-saftiger Marmorkuchen ohne Klitsch und mit leckerem Aroma. Auf geht’s!


Zum Herunterladen einfach per Rechtsklick "Grafik speichern unter..." auswählen, backen & genießen!


Wusstet ihr eigentlich, dass der Marmorkuchen bereits im 19. Jahrhundert bekannt war? Also wirklich ein altes Mädchen mittlerweile. Aber immer noch unglaublich lecker…


Den Rum kann man weglassen, wenn man möchte. Gerade wenn Kinder mitessen, finde ich es eher unangebracht (ja, auch wenn er verbackt). Man muss die Kleinen nicht zu früh an Rumgeschmack gewöhnen… Ob ihr nun Rum-Aroma bemüht oder aber einfach nur die Vanille für sich sprechen lasst, ist ja eure Entscheidung.


Und, auch Lust einen Marmorkuchen zu backen?

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