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Glühweingelee

3. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Ich muss hier ja mal ein kleines Geständnis machen... Ich mag Glühwein überhaupt nicht. Auf Weihnachtsmärkten trinke ich eher heißen Apfelsaft oder Kinderpunsch (der überraschend lecker ist), denn zu einem Glühwein kann mich niemand überreden. Manchmal verarbeite ich ihn jedoch in der Weihnachtszeit wie z.B. hier in diesem Glühweinbrot. Und jetzt war es mal an der Zeit, ein leckeres Gelee daraus zu kreieren.


Und hier das Rezept zum Herunterladen, damit ihr andere damit überraschen könnt (oder euch selbst):


Natürlich kann man dieses Gelee auch ohne Alkohol zubereiten – dafür einfach den Rotwein mit Traubensaft ersetzen. Dieses Gelee ist dann etwas süßer, aber schmeckt genauso hervorragend.



Ich esse dieses Gelee gerne auf Graubrot oder aber auf einen lockeren, leichten Hefezopf wie diesen Allerheiligenstriezel. Das Rezept findet ihr hier.


Habt eine schöne Vorweihnachtszeit und lasst es euch schmecken!

Saftiger Orangenkuchen

1. August 2018


Meine lieben Leser.

Zu diesem Kuchen gibt es eine kleine, lustige Geschichte. Und zwar backe ich oft am Wochenende Kuchen, denn ich liebe es, mit meiner Familie beim Kaffeetrinken zusammen zu sitzen und zu schnuddeln (wie der Nordhesse sagt). Aber ich bin anscheinend auch in meinem Freundeskreis bekannt dafür, eigentlich immer Kuchen im Haus zu haben (wieso bloß?) und als uns ein Freund mal am Wochenende vormittags besuchte, stellte ich gerade diesen Orangenkuchen fertig und fotografierte ihn. Seine Mutter hatte an dem Tag Geburtstag und schickte ihn wohl mit den Worten: „Aber iss bei Ina keinen Kuchen – du musst nachher noch bei mir Kuchen essen…Und sie hat immer Kuchen!“ los und was aß er natürlich trotzdem bei mir? Richtig – Saftigen Orangenkuchen! Seine Mutter kennt mich einfach zu gut. 


Aber man muss fair sein – dieser Kuchen ist nicht nur äußerst fotogen, nein, er schmeckt auch herrlich. Ich tränke ihn nach dem Backen mit einer Mischung aus Orangen- und Zitronensaft und das gibt ihm eine Saftigkeit zurück, die manchen Gugelhupfen leider fehlt. Auch wenn man am Anfang denkt, es ist zu viel Saft; gebt ruhig die angegebene Menge in die Form – auch wenn sie erstmal auf dem Kuchen stehen bleibt. Es braucht ein bisschen, bis es einzieht, aber dann vollbringt der Saft seine Magie. 


Und damit ihr schnell diesen leckeren Kuchen backen könnt: Hier die Rezeptkarte. Mit einem einfachen Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“ könnt ihr sie herunterladen.


Auf Grund des Saftes würde ich den Kuchen allerdings nicht mehr als 2 Tage aufheben, um ein Schimmeln zu vermeiden. Das ist der kleine Nachteil am Kuchen – er hält sich nicht ewig. Aber ganz ehrlich? Er schmeckt auch viel zu gut, als dass er lange im Behälter bleiben würde.
Dieser Gugelhupf benötigt keine Außergewöhnlichen Zutaten und ist schnell gezaubert.


Mögt ihr Gugelhupfe auch so gern wie ich? Oder seid ihr eher die Kastenkuchen-Typen?


Hochzeitskuchen - Familienrezept

13. Juli 2018


Meine lieben Leser. 

Den Blechkuchen, den ich euch heute hier als Rezept veröffentliche, gibt es in meiner Familie schon seit Jahrzehnten. Immer wenn Sommergeburtstage anstanden, wurde er gebacken und jeder liebt ihn. Er ist erfrischend und leicht und macht jeden Geburtstag bei uns komplett. Die Fruchtigkeit dieses Kuchens ist herrlich und dadurch, dass der Boden nicht einen Krümel Mehl in sich hat, ist er wunderbar leicht und fluffig. 


Und warum nennen wir diesen Kuchen denn überhaupt Hochzeitskuchen? Ehrlich gesagt - keine Ahnung. Meine Mutter sagte, sie hat dieses Rezept irgendwann mal bekommen und in dem Dorf, von dem es ursprünglich stammte, wurde es halt immer Hochzeitskuchen gebacken. Nun, er ist einfach zu backen und bekommt viele Leute satt. Klar, dass man ihn zu Hochzeiten backt!


Und damit ihr diesen herrlichen Kuchen für eure nächste Familienfeier backen könnt, hier unser lange-gehütetes Familienrezept:


Mir ist es bis heute ein Rätsel, wieso ich dieses Rezept nicht schon in den Anfangsjahren meines Blogs veröffentlicht habe - schließlich liebe ich diesen Kuchen sehr. Aber ist auch nicht schlimm - so gibt es wenigstens gleich gescheite Fotos. Und lasst euch gesagt sein, dass es gar nicht so einfach ist, ihn ansprechend zu fotografieren...


Traditionell wird dieser Kuchen bei uns mit Pfirsichen aus der Dose zubereitet - wenn ihr aber reife und aromatische Pfirsiche findet, geht das auch super mit frischen.


Ich bin immer wieder fasziniert, dass dieser Boden nur aus Eiern, Zucker und Vanillepuddingpulver besteht und trotzdem so unglaublich lecker wird. Biskuits sind einfach ein Wunder der Backkunst, oder?


Und? Lust auf meinen sommerlichen Lieblingskuchen?

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