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Schlesischer Mohnstriezel

18. Juni 2018


Meine lieben Leser.

 Letzte Woche starb die Oma meines Freundes. Sie entschlief friedlich und auch wenn wir uns wünschen würden, dass sie noch weiterleben würde, mit 93 - fast 94 - hatte sie ein langes Leben. Es war oft hart und von schweren Schicksalsschlägen erschüttert, aber sie war eine der stärksten Frauen, die ich kennenlernen durfte. Ruhe in Frieden, Oma Barbara. Wir denken an dich.

Sie kam aus Schlesien und musste im Krieg fliehen, aber mit ihrer fast filmreifen Liebesgeschichte beeindruckte sie mich immer wieder. Ihre schlesische Herkunft war ihr wichtig und sie erzählte mir und meinem Freund oft davon. Um Oma Barbara zu ehren, mache ich diese Woche zu einer schlesischen Woche und ich hoffe, dass sie vielleicht im Himmel doch W-LAN hat und mal vorbeischaut.


Aber kommen wir zum eigentlichen Rezept. Mohn ist etwas, das man liebt oder hasst. Manche mögen den Geschmack nicht, andere die Konsistenz. Ich dagegen liebe Mohn in all seinen Facetten und auch wenn ich sagen muss, dass das Mohnöl, welches ich letzten kaufte, doch ein wenig viel des Guten ist, esse ich Dinge mit Mohn unglaublich gerne. Passend ist natürlich auch, dass ich letztens erst Mohn aus der Heimat meiner Mutter kaufte – Mohn aus dem Werratal. Dort, in Grandenborn gibt es nämlich den Teichhof, bei dem wir ab und an mit meinem Opa essen gehen, und dort kann man regionalen Mohn kaufen. Für mich eine hervorragende Sache und natürlich verwende ich ihn für dieses Rezept. Mohn aus der Heimat meines Großvaters – das Rezept aus der Region meiner Schwieger-Großmutter. Herrlich… Ich spüre förmlich die Geschichte dahinter mit jedem Bissen.


Und natürlich gibt's wieder die Rezeptkarte zum Herunterladen mit Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Hach…Herrlich. Frisch gebacken ist dieser Zopf einfach ein Stück vom Himmel. Weich, luftig und durch die Mohnfüllung einfach ein Traum. Ich mache gerne Rosinen rein - gehört für mich einfach dazu.


Mögt ihr Mohn genauso wie ich?

Mohnschnecken wie beim Bäcker

6. Juni 2018


Meine lieben Leser.

Manchmal habe ich unglaublichen Heißhunger auf etwas, was nicht immer schnell zu bekommen ist. Nunja, meistens backe oder koche ich mir das dann selber und das war auch hier der Fall. Ich wollte Mohnschnecken haben…Wie die beim Bäcker. Saftig, blättrig und mit einem leckeren Guss obendrauf. Und genau das habe ich auch hinbekommen und das Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Ich weiß, es ist etwas Aufwand, den Plunderteig herzustellen – aber hey. Manchmal ist es den auch wert. Und ihr könnt die ungebackenen Schnecken einfrieren und stückweise, genau so viele wie ihr braucht, auftauen und aufbacken. Immer frisch und immer echt lecker.


Hier also die Rezeptkarte für den Plunderteig und die für die eigentlichen Mohnschnecken. Bitte beide herunterladen mit Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“.



Hach…Ein Traum. Knackig, blättrig mit saftiger Füllung und zartem Guss… Ich bin bei sowas einfach nur begeistert und der Mensch, der sowas verschmäht, weil er auf Diät ist, der ist selbst schuld. Einfach nur ein Traum von einem Gebäck. Und hier macht Übung den Meister – je gleichmäßiger man den Plunderteig hinbekommt, desto besser wird der Blättereffekt beim fertigen Backwerk.


Und? Euch zu aufwändig?

Hausgemachtes Schokoladen-Babka

21. April 2018


Meine lieben Leser.

Ich liebe die jüdische Küche und besonders gut sind u. a. die süßen Sachen wie Babka. Ein Hefegebäck mit einer super leckeren Schokoladenfüllung...Hach. Himmlisch.


Der Babka wurde nach 1945 in nordamerikanischen Städten mit hoher jüdischer Bevölkerung sehr populär, z.B. in New York, Chicago, Miami und Toronto. Dieser Babka wird aus zwei ineinander verschlungenen Hefezöpfen gemacht und wird traditionell in einer hohen Kastenform gebacken.


 Ihr könnt hier wie immer meine Rezeptkarte herunterladen (Rechtsklick und dann "Grafik speichern unter...") - und es sind sogar gleich 2 Füllungen dabei: Mohn- & Schokoladen-Füllung. 
Wenn das kein Service ist hier.

 

Ihr solltet den Babka relativ schnell essen, denn dieses Hefegebäck wird recht schnell trocken - wie ich finde. Klar kann man ihn dann noch hervorragend in Kaffee tunken, aber ich mag es lieber, sehr frisches Hefegebäck zu essen.


Hachja...Herrlich. Ich muss zugeben, dass die Schokoladenfüllung mein Favorit ist; mit Mohn esse ich lieber meine hausgemachten Mohnschnecken (Rezept kommt bald). Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. 

Lasst es euch schmecken und man liest sich.

Plätzchenzeit: Mohnplätzchen

8. Dezember 2017


Meine lieben Leser.

Manchmal braucht man zwischen all den exotischen Plätzchensorten ein einfaches und leckeres Rezept, welches schnell gemacht ist und einfach nur gut schmeckt. Auch wenn diese Plätzchen nicht zu den schönsten der Welt gehören, solltet ihr ihnen eine Chance geben - sie werden euch nicht enttäuschen.


Und auch hier wieder eine Rezeptkarte für euch, die ihr mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen könnt.


Ich liebe Mohn und dieses Plätzchen esse ich besonders gerne mit einem Glas Milch zum Reinstippen.


Kurz ein paar interessante Fakten über die Mohnblume? Wusstet ihr, dass sie als Nationalblume Polens gilt? Oder wusstet ihr, dass Mohn mit den vier Flandernschlachten des Ersten Weltkriegs verbunden wird? Er dekoriert in Form künstlicher Abbildungen entsprechend die beiden nationalen Grabmäler des unbekannten Soldaten.


Also, Mohnkekse für euch oder eher nicht?

Johannisbeerkranz mit Baiser-Haube

2. August 2017


Meine lieben Leser.

Es ist wieder Johannisbeersaison und ich mag sie ja am Meisten in einer Form: Im Kuchen. Diese kleinen säuerlichen Beeren in einem süßen und buttrigen Teig mit einem feinen Baiser drumherum…Hach. Herrlich. Diesen Kuchen habe ich letztens für den Geburtstag meines Neffen gebacken und er kam super an. 


Auf Grund des Baisers könnt ihr ihn nicht im Kühlschrank lagern - denn das macht den Baiser matschig. Er schmeckt also am allerbesten am Tag des Backens. Behaltet das ein wenig im Hinterkopf.

Die Rezeptkarte einfach durch Rechtsklick darauf und dann "Grafik speichern unter..." herunterladen und bei Bedarf ausdrucken.



Ich liebe die Kombination aus saftig, lockerem Mohnkuchen mit den süßen Baiser und den doch immer mal wieder sehr sauren Johannisbeeren. Unglaublich lecker und ausgeglichen...


Wer den Kuchen etwas haltbarer haben möchte, lässt einfach den Baiser weg. Er schmeckt immer noch hervorragend, hält sich aber ein paar Tage und kann im Kühlschrank gelagert werden.

Was macht ihr gerne aus Johannisbeeren?

Französisch Backen von Aurélie Bastian

5. Juli 2017


Meine lieben Leser.

Ich muss ja zugeben, dass ich kein allzu großer Freund von Frankreich bin. Ich weiß, ich weiß, Vorurteile Juchee, aber es ist kein Land, in das es mich zieht. Auch die Sprache finde ich nicht so toll und romantisch wie der Rest der Menschheit (es gibt schon einen Grund dafür, warum ich in der Schule Spanisch als zweite Sprache genommen habe). Trotzdem erkenne ich natürlich die hervorragende Küche an und gerade bei Gebäck, macht den Franzosen so schnell keiner was vor. Also führte ich mir auch das neue Buch von Aurélie Bastian zu Gemüte und es ist herrlich geworden. Die Autorin selbst ist sehr sympathisch und eine wunderschöne Frau, die hervorragendes Gebäck zustande bringt. Aber kommen wir zum Buch. Auf den ersten Blick ist es wunderschön gestaltet und die Bilder springen einem natürlich sofort ins Auge. So wie ich das nachvollziehen kann hat Aurélie einen Großteil der Fotos auch selbst gemacht – mache ich ja bei meinen Büchern auch so – und ich finde, das macht den Charme des Buchs aus. Man merkt die Liebe, mit der gebacken, gekocht und fotografiert wurde.


Das Buch ist in 4 Kapitel eingeteilt (Frühstück, Gebäck, Kaffeezeit und besondere Anlässe) und man bekommt vorher noch einige Tipps und Tricks offeriert. Rezepte, die mir ins Auge gesprungen sind, sind z.B.: Hausgemachte Croissants in vielen Variationen, natürlich Baguette, Brioche, Éclairs, Paris-Brest, Zitronen-Baiser-Tartelettes, Macarons, Baskischer Kuchen, Schokoladenkuchen ohne Mehl, 4/4-Kuchen, Charlotte au Chocolate, gestürzter Orangenkuchen, Bûche de Noel,… Ihr seht, ziemlich viele.


Viele der Rezepte sind zwar vereinfacht, allerdings trotzdem noch sehr aufwendig. Z.B. habe ich selten Zeit, Croissant-Teig selbst herzustellen und für einige Rezepte im ersten Kapitel braucht man ihn. Auch die Gebäcke und Torten im vierten Kapitel für besonderen Anlässe sehen herrlich aus – wenn ich mir allerdings vorstelle, eine Windbeutel-Pyramide selbst herzustellen, läuft mir jetzt schon der Schweiß. Also wirklich alles super schön anzusehen, aber mit bei der Umsetzung bleibe ich lieber bei einfacheren Rezepten. Daher habe ich heute für euch ein schönes Rezept herausgesucht, welches auch zur Jahreszeit hervorragend passt (denn wer hat im Sommer schon Lust, Stunden in der Küche zu stehen): Épi mit Dinkel. Es ist ein Brot, bzw. eine Art Baguette in meinen Augen, mit Mohn verfeinert und egal ob man es zum Frühstück isst wie Aurélie oder zum Abendessen mit etwas leckerem auf dem Grill, es schmeckt super lecker. Und es braucht auch gar nicht lange, bis das knusprige Baguette auf dem Tisch steht.


Und ab heute gibt's auf Christina macht was ganz neu: Rezeptkarten - fertig zum Download! Einfach per Rechtsklick speichern, drucken, abheften und immer wieder freuen.

Rezeptkarte mit einem Rechtsklick und Ziel speichern unter... herunterladen.

Ich habe dieses Brot zum Grillen serviert und es war durch seine Form super zum Aufteilen unter mehreren Leuten.

Also insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut und wenn ich irgendwann mal ganz viel Zeit habe, wage ich mich auch mal an den Croissant-Teig. Versprochen.

Wie findet ihr französisches Gebäck? Alltagstauglich?

Neue Sorte III: Marzipan-Mohn-Makronen

8. Dezember 2014


Meine lieben Leser.
Ich finde ja Kokosmakronen meist nicht wirklich spannend und daher musste dieses Jahr eine andere Makronenart her, schließlich gab es einiges an Eiweiß zu verarbeiten. Vielleicht probiert ihr sie ja mal aus – sie schmecken hervorragend!


Das Rezept zum Herunterladen gibt's hier:



Lasst sie euch schmecken!

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