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Graupensuppe / Gerstensuppe (mit Gemüse / vegan / vegetarisch)

16. September 2021

 
 
Meine lieben Leser. 
 
Ich könnte fast wetten, dass jeder der das hier gerade liest, das Wort Graupensuppe mindestens einmal in seinem Leben gehört hat und sie vermutlich auch öfters schon gegessen hat. Vermutlich eher bei Oma als bei Mutti.


 

Gerste ansich ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Die Körner sind widerstandsfähig und auch ohne Kühlung lange haltbar. Das machte Gerste oder Graupen gerade in der Seefahrt und bei militärischen Unternehmen schon im Altertum zu einem wichtigen Bestandteil der Ernährung. Auch heute noch gibt es sie in jedem Supermarkt zu kaufen und viele von uns, erinnern sich bestimmt daran, dass es bei Oma genau diese Suppe gab.

Nun, typischerweise wird diese Suppe auf Basis einer Fleischbrühe hergestellt - ist aber nicht nötig, wir machen das einfach ohne Suppenknochen und essen unserer wärmende und sättigende Graupensuppe ohne tierische Zusätze.


 

Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen: 


Wollt ihr die Suppe komplett vegan? Tauscht einfach die Butter gegen z.B. Sonnenblumenöl oder Alsan aus. Schon ist sie vegan. 

Wisst ihr denn, was Graupen eigentlich sind? Sie werden aus geschälten, polierten Gersten- oder Weizenkörnern von runder, halb- oder länglich-runder Form gemacht. Also eigentlich sind sie nur durch Bearbeitung so rund und nicht natürlich so gewachsen.


Lasst es euch schmecken!

Schlesischer Mohnstriezel

18. Juni 2018


Meine lieben Leser.

 Letzte Woche starb die Oma meines Freundes. Sie entschlief friedlich und auch wenn wir uns wünschen würden, dass sie noch weiterleben würde, mit 93 - fast 94 - hatte sie ein langes Leben. Es war oft hart und von schweren Schicksalsschlägen erschüttert, aber sie war eine der stärksten Frauen, die ich kennenlernen durfte. Ruhe in Frieden, Oma Barbara. Wir denken an dich.

Sie kam aus Schlesien und musste im Krieg fliehen, aber mit ihrer fast filmreifen Liebesgeschichte beeindruckte sie mich immer wieder. Ihre schlesische Herkunft war ihr wichtig und sie erzählte mir und meinem Freund oft davon. Um Oma Barbara zu ehren, mache ich diese Woche zu einer schlesischen Woche und ich hoffe, dass sie vielleicht im Himmel doch W-LAN hat und mal vorbeischaut.


Aber kommen wir zum eigentlichen Rezept. Mohn ist etwas, das man liebt oder hasst. Manche mögen den Geschmack nicht, andere die Konsistenz. Ich dagegen liebe Mohn in all seinen Facetten und auch wenn ich sagen muss, dass das Mohnöl, welches ich letzten kaufte, doch ein wenig viel des Guten ist, esse ich Dinge mit Mohn unglaublich gerne. Passend ist natürlich auch, dass ich letztens erst Mohn aus der Heimat meiner Mutter kaufte – Mohn aus dem Werratal. Dort, in Grandenborn gibt es nämlich den Teichhof, bei dem wir ab und an mit meinem Opa essen gehen, und dort kann man regionalen Mohn kaufen. Für mich eine hervorragende Sache und natürlich verwende ich ihn für dieses Rezept. Mohn aus der Heimat meines Großvaters – das Rezept aus der Region meiner Schwieger-Großmutter. Herrlich… Ich spüre förmlich die Geschichte dahinter mit jedem Bissen.


Und natürlich gibt's wieder die Rezeptkarte zum Herunterladen mit Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Hach…Herrlich. Frisch gebacken ist dieser Zopf einfach ein Stück vom Himmel. Weich, luftig und durch die Mohnfüllung einfach ein Traum. Ich mache gerne Rosinen rein - gehört für mich einfach dazu.


Mögt ihr Mohn genauso wie ich?

Oma Helenes unwiederstehliche Schmandwaffeln

28. Juli 2013


Meine lieben Leser.

Es gibt Menschen, die viel zu früh von dieser Welt gehen. Diese tollen Menschen wird man sein ganzes Leben lang vermissen wird und genauso geht´s mir mit meiner Oma Helene. Leider ist sie schon ein paar Jahre tot und so bleibt manchmal eben auch nur ein Rezept für Waffeln von einem Menschen; aber das lebt weiter, sobald man es mal wieder hervorkramt und gute alte Waffeln nach Oma Helene zubereitet.


 Und hier zum Herunterladen, das unglaublich leckere Rezept meiner Oma. Für euch. Haltet es in Ehren!






Ich frage mich ziemlich oft, was sie wohl zu meinem Blog sagen würde und was sie davon halten würde, dass ich einfach so ihr Rezept an wildfremde Menschen weitergebe. Vielleicht steht sie ja schon hinter der Himmelspforte und wartet. Wenns jetzt bald gewittert, weiß ich Bescheid. 


 Lasst es euch schmecken!

Kuchenklassiker: Russischer Zupfkuchen

30. Dezember 2012


Meine lieben Leser.

Wenn es einen Kuchen gibt, den ich jederzeit essen kann, dann ist es der Russische Zupfkuchen. Zum Frühstück, zum Mittag, zum Kaffe oder als Dessert am Abendbrot. Ich liebe ihn einfach. Dieses Rezept hier backen meine Mutter und ich schon sehr lange und natürlich teile ich es gerne mit euch.


Dieser Post brauchte dringend ein Make-over; und vor kurzem habe ich endlich Zeit gefunden, neue Bilder für diesen Kuchenklassiker zu schießen. Daher jetzt die super-duper Version mit neuen Fotos  und einer praktischen Rezeptkarte zum Herunterladen.


Und hier dann die versprochene Rezeptkarte zum einfachen Herunterladen mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Ich backe gerne interessante Zupfkuchen und daher ist es nicht immer gesagt, dass ich auch klassische Zupfen obendrauf gebe. Schließlich ist da der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es z.B. mal einem Blütenmuster?


Und aus nostalgischen Gründen hier noch ein Foto aus dem Originalpost von 2012:


Viel Spaß mit dem Rezept und lasst mich doch wissen, ob er ihn nachgebacken habt und wie er euch geglückt ist.

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