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Hillsche Lasagne / Spaghetti Käse Lasagne

18. August 2021

 

 Meine lieben Leser. 

Dieses Rezept hier fällt in die Kategorie: Sieht nicht so schön aus, schmeckt aber sehr, sehr lecker. Dieses Rezept ist das Rezept meiner Schwiegermutter und mein Mann hat es in seiner Kindheit oft gegessen. Also war es an der Zeit, eine vegetarische Variante zu machen, damit wir es bei uns daheim auch mal kochen können. 

 

 Mein Mann und ich haben das Rezept etwas angepasst, denn meine Schwiegermutter macht es eher nach Gefühl. Damit ich euch hier allerdings ein richtiges Rezept geben kann, mussten wir es etwas abändern. Es schmeckt genauso gut wie das Original. 

 

 Ursprünglich steht im Rezept, dass dieser Auflauf mit Lasagnenudeln gemacht wird - allerdings war das zu der Zeit, in der meine Schwiegermutter angefangen hat, es zu kochen, eher unüblich und sie sagt, sie kannte keine Lasagneplatten. Also nahm sie Spaghetti. Und so ist es bis heute geblieben.

 

Und hier die Rezeptkarte für euch:

 


 Im Original wird der Käse nicht gerieben, sondern in Scheiben geschnitten und zwischen die Lagen Spaghetti und obendrauf gelegt. Ich habe ihn hier fürs Foto gerieben.


Ich serviere gerne einen bunten Salat hierzu. Wenn noch etwas übrig bleiben sollte, kann man die Lasagne in eine kleinere ofenfeste Form geben, mit etwas Milch übergießen, frischen Käse darauf reiben und bei 180 °C nochmal ca. 20 Minuten aufbacken. 

 

 Habt ihr auch solche Familienrezepte? Lasst es euch schmecken!

 

Schneller, einfacher Apfelkuchen (Apfeltorte)

11. September 2019


Meine lieben Leser.

Jeder braucht ein gutes und einfaches Apfelkuchenrezept. Ich mag z.B. meinen Apfelkuchen sehr fein extrem gerne, aber manchmal möchte ich halt noch etwas anderes als diesen Klassiker. Und daher ging es die Tage mal an dieses Rezept. Das Originalrezept habe ich aus einem handgeschriebenen Büchlein - die Rezepte lassen sich um die Jahre 1935 einordnen. Ich habe es etwas aufgepimpt und die Maßeinheiten moderner gestaltet - schließlich weiß keiner so recht, was 1 Tasse Milch ist...


Da ich es wirklich charmant finde, wenn in alten Büchern steht "gute Äpfel" oder "gute Butter", habe ich es auch hier in diesem Rezept stehen gelassen. Also auch wenn moderne Maßeinheiten drin sind, so ganz den Hauch des Alten musste mein Rezept hier nicht hergeben.


Und hier für euch nun das Rezept für einfachen Apfelkuchen mit leckerem Mandel-Zucker-Butter-Belag:


Im Originalrezept steht nur, dass man den Kuchen mit Butter und Zucker belegen soll - ich hab das mal etwas erweitert, denn seit ich das Rezept für Apfelkuchen schwäbischer Art kenne, bin ich ein Fan von der Kombination Apfelkuchen & Mandel-Topping.


Dieser Kuchen ist wunderbar saftig und locker - das geschlagene Eiweiß macht einen großen Unterschied. Wer sich diesen Schritt sparen will, kann das natürlich machen, allerdings wird der Kuchen dann nicht ganz so luftig.


Zur Haltbarkeit dieses Kuchens kann ich nicht allzuviel sagen - bei uns überlebt er meistens keine zwei Tage. Aber allgemein ist zu sagen, dass Apfelkuchen ansich nicht besonders haltbar ist, denn durch das Obst darin kann er leicht schimmeln. Also bitte nicht länger als zwei bis drei Tage aufbewahren bei Zimmertemperatur.


Na, auch Lust auf Apfelkuchen?


Altes Plätzchenrezept: Eierkränze

22. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Eierkränze - Was sich im ersten Moment nicht sehr einladend anhört, ist ein interessantes Rezept. Denn diese Plätzchen werden mit gekochtem Eigelb gemacht. Ja. Wirklich. Und sie schmecken super! Es gibt ein ähnliches Rezept auf meinem Blog - die Süße Sahne Plätzchen werden allerdings ohne Zucker im Teig gebacken.


Auch dieses Rezept habe ich wieder von der lieben Ingrid - einer Verwandten meines Verlobten - bekommen. Und es ist wieder ein Volltreffer. Danke Ingrid!


Und damit ihr diese leckere Plätzchen nachbacken könnt kommt hier das Rezept:


Ihr könnt sie auch mit anderem groben Zucker bestreuen - z.B. Krümelkandis. Aber ich mag Hagelzucker am liebsten.


Diese Plätzchen sind zart und der Teig fühlt sich beim Verarbeiten einfach unglaublich seidig und weich an. Wenn der Teig etwas zu klebrig ist, einfach nochmal ein bisschen Mehl nehmen und verkneten.


Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken. 

Altes Plätzchenrezept: Mocca-Plätzchen

21. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Jedes Jahr freue ich mich, wenn ich neue Plätzchenrezepte finde oder bekomme und dieses Mocca-Plätzchen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal bei einer lieben Nachbarin probiert. Diese Kaffeeplätzchen kann man nicht nur zu Weihnachten backen, denn sie passen auch hervorragend zu einem Kaffeeklatsch mit Freundinnen.


Ich musste das Originalrezept etwas "umbauen", denn meine Nachbarin sagte, dass sie sie schon seit Jahren backen würde, aber der Boden immer bröckeln würde. Nun, nichts leichter als das. Ich schaute mir das Rezept an und stellte fest, dass ein Ei fehlte. Also ein Ei hinzugefügt, etwas mehr Mehl und Nüsse und schon passt das wieder.


Und hier das einfache Rezept für diese leckeren Mocca-Plätzchen:


Mocca-Bohnen findet ihr in jedem gut sortieren Supermarkt in der Backabteilung.


Man kann für dieses Rezept gemahlenen Kaffee oder Instant-Espresso nehmen. Ich nehme der Einfachheit halber diese vorportionierten Instant-Espresso-Pulver-Tütchen. Die kann man ewig aufbewahren und es passiert nichts.


Lasst es euch schmecken und habt eine schöne Weihnachtszeit.

Altes Plätzchenrezept: Schlesische Pfefferkuchen

19. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Ich und alte Rezepte - wir sind unzertrennlich. Und das weiß auch eine liebe Verwandte meines Verlobten - Ingrid. Denn sie gab mir dieses super Rezept für schlesische Pfefferkuchen. Meine Mutter sagte mir, als wir diese Leckereien buken, dass meine Oma sie damals auch zur Weihnachtszeit machte; aber bei ihr waren sie steinhart. Nun, Ingrid's Rezept ist herrlich - es lässt sich gut verarbeiten und schmeckt toll. Und die Pfefferkuchen sind nicht knüppelhart; versprochen.


Habt ihr eigentlich auch Traditionen beim Plätzchen backen? Meine Mutter und ich gucken meistens Immenhof oder Downton Abbey oder hören Musik. Dieses Jahr habe ich im Voraus eine Playlist erstellt mit folgenden Liedern: Mit 17 hat man noch Träume von Peggy March, Für mich soll's rote Rosen regnen und Ich hab' noch einen Koffer in Berlin von Hildegard Knef, Sag mir wo die Blumen sind von Marlene Dietrich, Lilli Marleen von Lale Andersen und das Wolga Lied von Rudolf Schock. Und dann habe ich einfach eine Playlist mit noch mehr Liedern von Rudolf Schock angemacht - und meine Mutti und ich mussten beide weinen. Es ist so schön, ein Rezept zu backen, welches uns beide an meine Oma erinnert (die einfach viel zu früh gestorben ist), schwere und melancholische Musik zu hören und in Erinnerungen zu schwelgen. Hach... Es hat schon was.


Und damit auch ihr diese tollen schlesischen Pfefferkuchen nachbacken könnt, hier das Rezept als Rezeptkarte zum Herunterladen:


Wir haben verschiedene Formen ausgestochen und diese unterschiedlich verziert. Die Herzen haben keinen Guss bekommen, sondern nur blanchierte Mandeln. Dann eine Sorte mit einem leichten Zuckerguss und eine mit leckerer Zartbitterschokolade und Mandeln.


Diese Schokoladenspeise mit gehackten Mandeln ist ein Produkt von Früher. Es gab einen Schokoladenpudding zu kaufen, wo noch Mandelnstücke drin waren. Da ich das im heutigen Supermarkt nicht mehr finde, ersetze ich es durch einfaches Schokoladenpuddingpulver und extra gehackten Mandeln. Es gibt einfach nichts über traditionelle und lange erprobte Rezepte - oder wie seht ihr das?


Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. 

Pommersche Götterspeise (Dessert mit Pumpernickel)

17. Dezember 2018



Meine lieben Leser.

Wer meinen Blog schon länger verfolgt der weiß, dass ich alte Rezepte liebe. Sie sind meist einfach, schmackhaft und nicht teuer. Umso interessanter fand ich es, als ich über dieses Rezept stolperte. Götterspeise? Das ist doch eigentlich Wackelpudding... Ich war verwirrt.


Diese Götterspeise wird mit Pumpernickel gemacht - ein Brot, was vermutlich heutzutage kaum noch einer zu seinen Lieblingslebensmitteln zählt. Ich esse es durchaus gern und finde es lecker. Dennoch weiß ich, dass es nicht jedem so geht. Dieses Dessert ist nicht übelst süß wie viele andere Nachspeisen und genau das schätze ich sehr daran. Die Mischung aus Sahne, Frucht, Pumpernickel und Schokolade ist für mich einfach nur lecker.


Und für die Interessierten unter euch gibt's hier das Rezept zum Herunterladen:


Frische Preiselbeeren sind natürlich nicht immer saisonal und frisch zu haben - da kann man auch mal zum Glas greifen. Ihr wisst schon, diese mit Zucker eingekochten die man auch sehr gerne auf ein Camembert-Brot gibt.


Borkenschokolade ist auch etwas aus der Mode gekommen - aber ich habe meine ohne viel Aufwand bei Hussel mitgenommen. Da gab es sogar die Auswahl zwischen Vollmilch- und Zartbitter-Borkenschokolade. Aber zur Not kann man die auch weglassen und sie durch Raspelschokolade ersetzen.


Aber um ehrlich zu sein - woher jetzt das Rezept genau herkommt (außer aus Pommern), was die Geschichte dahinter ist und wer es gerne gegessen hat konnte ich nicht ausfindig machen. Dazu schweigen meine Quellen leider. Wisst ihr mehr? Dann ab in die Kommentare damit!


Lasst es euch schmecken!


Altes Plätzchenrezept: Heidesand

13. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Auch bei diesem Rezept war es wieder eine Leserin, die mich darauf brachte bzw. die mir ihr Rezept schickte. Aber es ist streng genommen nicht ihres, sondern das ihres 90-jährigen Nachbarn Josef. Eine sehr schöne Geschichte - er war früher Bäcker und da er sie nicht mehr backen kann, hat er ihr das Rezept gegeben und sie backt sie nun für ihn. Ach ich liebe Geschichten mit so viel Nächstenliebe. Denn wir sollten uns alle sehr viel mehr um die alte Generation kümmern - wir alle werden mal alt und wollen nicht alleine sein, oder?


Heidesand ansich ist ein ziemlich traditionelles Gebäck und es schmeckt herrlich mürbe und leicht. Es ist in Norddeutschland daheim und ich habe immer ein Haus am Deich in einer Winternacht im Kopf, in dem die Bewohner in der Küche sitzen, eine Tasse Ostfriesentee mit Wölkchen trinken und Heidesand knabbern. Hachja, Kopfkino...


Und hier für euch das Rezept vom Josef:


Ich mag den Heidesand mit ein bisschen Zitronenschale - aber das ist ja Geschmackssache.


Ich musste sie zwei Mal backen, um eine schöne Form hin zu bekommen. Beim ersten Mal nahmen wir Sanella - ganz großer Fehler. Ich vermute, sie haben die Zusammensetzung geändert und nun ist mehr Wasser o. ä. drin und ich backe einfach nicht mehr gerne damit. Nehmt richtige Butter.



Viel Spaß mit dem Heidesand und eine schöne Weihnachtszeit.


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