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Muttis warmer Kartoffelsalat

14. November 2018


Meine lieben Leser.

Wenn es einen Kartoffelsalat gibt, den ich liebe, dann ist es dieser hier. Warm, mit leichter Essignote... Hach, er schmeckt einfach nach Heimat. Meine Mutti macht ihn seit meiner Kindheit, und auch wenn er in meiner Familie mittlerweile ohne Speck gemacht wird, schmeckt er herrlich herzhaft und würzig.


 Ich benutze hier für meinen Salat vorwiegend festkochende oder festkochende Kartoffeln, damit die Scheiben nicht zu schnell auseinanderfallen. Außerdem muss es bei mir viel Petersilie und Schnittlauch zum Salat sein - das bringt nochmal ordentlich Geschmack.


Und damit ihr diesen leckeren Kartoffelsalat selbst machen könnt und wenn ihr bei eurem nächsten Familienfest mit dem besten Salat des Buffets glänzen wollt, hier das Rezept:


Warmhalten ist bei diesem Salat eher schwierig - lieber abkühlen lassen und danach mit etwas Wasser dazu wieder aufwärmen und servieren.


Ich benutze hier gerne scharfen Senf - das gibt Geschmack. Die Soße muss schon dick sein, aber die Kartoffeln saugen mit der Zeit das Wasser auf; also vielleicht etwas mehr Gemüsebrühe hinzufügen, wenn der Salat länger stehen sollte.


Und? Lust aufs Nachkochen? Lasst es euch schmecken!

Kalter Hund / Kalte Schnauze ohne Ei

15. Oktober 2018


Meine lieben Leser.

Da 2018 für mich ein Klassiker-Jahr wird aufm Blog, durfte auch er hier nicht fehlen: Kalter Hund (in manchen Teilen Deutschlands auch "Kalte Schnauze" genannt. Ich erinnere mich dunkel, dass es ihn bei meiner Großmutter zu Geburtstagen etc. gab; aber damals habe ich ihn nie gegessen. Es gab einfach immer zu leckere andere Dinge wie Käsekuchen! Heute ärgere ich mich etwas darüber, denn so kann ich nicht sagen, ob meiner hier ähnlich wie der früher schmeckt. Aber egal!


Es gibt ja verschiedene Varianten und Rezepte und etwas strange finde ich die Variante mit rohem Ei drin. Muss meiner Ansicht nach nicht sein und daher habe ich hier ein klassisches Rezept ohne Ei, dafür mit umso mehr Zartbitterschokolade, um das alles etwas weniger süß zu machen.


Und hier zum einfachen Herunterladen die Rezeptkarte (Rechtsklick darauf machen und "Grafik speichern unter..." klicken):


Wenn man die Kombination salzig/süß gerne mag, kann man auch z.B. salzige Cracker wie Ritz Cracker oder TUK nehmen. Auch Popcorn schmeckt bestimmt super, wenn man welches hineinmogelt. Der Kreativität sind da nur wenige Grenzen gesetzt.


Ja, auch mein kalter Hund ist seeeehr mächtig und nach mehr als einer Scheibe wird glaube ich jedem schlecht. Daher serviere ich ihn nicht in Scheiben sondern schneide ebendiese in Würfel. So kann man ihn essen und auf dem Kuchenbuffet servieren, aber man kann auch noch einen anderen Kuchen essen ohne einen Zuckerschock zu riskieren.


Ich habe bei meinem kalten Hund hier die Kekse nur in die Mitte gelegt - wer ein ebeneres Schnittbild haben möchte, kann auch welche in Stücke brechen und die komplette Form ausfüllen.


Und? Gab es bei euch früher auch immer kalten Hund?

Mutti's einfaches Kartoffelgratin & panierter Feta

17. September 2018


Meine lieben Leser.

In meiner Familie hat Essen schon immer eine große Rolle gespielt und wir scheuten uns auch nicht vor Gerichten, die nach wahnsinnig viel Aufwand aussahen - denn die meistens sind gar nicht so schlimm, wie man denkt. Kartoffelgratin ist so etwas, bei dem ich mich erinnere, dass ich es nur zu Hause aß, denn kein anderer machte es. Dabei ist es so lecker!


Meine Mutter macht dieses Gericht immer aus dem FF und ohne Rezept, also habe ich mich mal drangemacht und ein Rezept für euch aufgeschrieben - ein wenig abgeändert von der Originalversion (aber wirklich nur Kleinigkeiten). Es ist auch mein Standartrezept in der Küche geworden und jeder Gast freut sich riesig, wenn er diese Leckerei serviert bekommt. Und damit es nicht an Beilagen mangelt, habe ich euch heute noch mein Rezept für doppelt panierten Feta mitgebracht. Der ist so lecker....


Und hier nun die Rezeptkarten zum Herunterladen mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Am besten gelingt das Gratin, wenn ihr versucht, die Kartoffeln in möglichst gleichdünne Scheiben zu schneiden. Ich nehme dafür entweder eine Gemüseraspel oder ein scharfes Messer und ein bisschen Konzentration.



Manche Menschen geben Käse über ihr Gratin - ich mag das nicht so sehr. Ich bin da puristisch veranlagt und esse lieber Käse dazu in Form meines panierten Fetas. Wenn ihr ihn schön knusprig bratet, ist es ein Hochgenuss.


Und, wusstet ihr, dass man Kartoffelgratin so einfach herstellen kann?

Schlesischer Mohnstriezel

18. Juni 2018


Meine lieben Leser.

 Letzte Woche starb die Oma meines Freundes. Sie entschlief friedlich und auch wenn wir uns wünschen würden, dass sie noch weiterleben würde, mit 93 - fast 94 - hatte sie ein langes Leben. Es war oft hart und von schweren Schicksalsschlägen erschüttert, aber sie war eine der stärksten Frauen, die ich kennenlernen durfte. Ruhe in Frieden, Oma Barbara. Wir denken an dich.

Sie kam aus Schlesien und musste im Krieg fliehen, aber mit ihrer fast filmreifen Liebesgeschichte beeindruckte sie mich immer wieder. Ihre schlesische Herkunft war ihr wichtig und sie erzählte mir und meinem Freund oft davon. Um Oma Barbara zu ehren, mache ich diese Woche zu einer schlesischen Woche und ich hoffe, dass sie vielleicht im Himmel doch W-LAN hat und mal vorbeischaut.


Aber kommen wir zum eigentlichen Rezept. Mohn ist etwas, das man liebt oder hasst. Manche mögen den Geschmack nicht, andere die Konsistenz. Ich dagegen liebe Mohn in all seinen Facetten und auch wenn ich sagen muss, dass das Mohnöl, welches ich letzten kaufte, doch ein wenig viel des Guten ist, esse ich Dinge mit Mohn unglaublich gerne. Passend ist natürlich auch, dass ich letztens erst Mohn aus der Heimat meiner Mutter kaufte – Mohn aus dem Werratal. Dort, in Grandenborn gibt es nämlich den Teichhof, bei dem wir ab und an mit meinem Opa essen gehen, und dort kann man regionalen Mohn kaufen. Für mich eine hervorragende Sache und natürlich verwende ich ihn für dieses Rezept. Mohn aus der Heimat meines Großvaters – das Rezept aus der Region meiner Schwieger-Großmutter. Herrlich… Ich spüre förmlich die Geschichte dahinter mit jedem Bissen.


Und natürlich gibt's wieder die Rezeptkarte zum Herunterladen mit Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Hach…Herrlich. Frisch gebacken ist dieser Zopf einfach ein Stück vom Himmel. Weich, luftig und durch die Mohnfüllung einfach ein Traum. Ich mache gerne Rosinen rein - gehört für mich einfach dazu.


Mögt ihr Mohn genauso wie ich?

Uraltes Plätzchenrezept: Hefekringel

2. Dezember 2017


Meine lieben Leser.

Was Plätzchen angeht, sind normalerweise die alten Rezepte einfach unumstößlich die Besten und genauso geht es mir mit diesem Rezept hier. Es ist ein sehr altes Familienrezept meiner Arbeitskollegin Andrea und ich bin sehr froh, dass Sie es mir überlassen hat - denn sie sind unglaublich lecker. 


Nach ein wenig Recherche habe ich herausbekommen, dass man diese Plätzchen auch "arme Plätzchen" nannte. Da sie nicht viele Zutaten brauchen und günstig herzustellen sind, waren sie auch in der Nachkriegszeit sehr beliebt.


Auch hier habe ich euch wieder eine Rezeptkarte zum Download bereitgestellt - einfach Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".


Habt ihr schonmal Plätzchen mit Hefe gebacken? Es ist mein erstes Rezept damit und ich finde, sie sind sehr gut geworden. Gerade die Zuckerkruste, die man mitbackt, ist herrlich. Nicht zu süß, nicht zu fast. Eben genau richtig.


Kennt ihr sie? Hat eure Oma sie vielleicht früher immer gebacken?



Zweierlei Spritzgebackenes/Spritzgebäck

20. Dezember 2012


Meine lieben Leser.

Diese Plätzchen sind zugegeben nicht meine Lieblingsplätzchen - aber hey, es muss auch Grundrezepte auf meinem Blog geben, nicht wahr? Meine Mutter liebt Spritzgebackenes sehr und  daher habe ich heute das Rezept nach dem wir unser Spritzgebäck backen (Nr. 1) und ein leckeres Rezept von der Mutter einer Kollegin (Nr. 2). Beide sind sehr gut und haben nur eine leicht andere Zusammensetzung.


 Spritzgebäck ist einfach herzustellen und ihr benötigt dafür einen Fleischwolf. Wir nehmen immer den asbachuralten meiner Oma dafür; ja, den mit am Tisch festschrauben und so - es gibt keinen besseren. Der Fleischwolf hat in seiner gesamten Lebensspanne noch kein Fleisch gesehen.


Und hier gibt es gleich Rezeptkarten für zwei leckere Varianten. Einfach Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." klicken zum Herunterladen.



Beide Varianten haben ihre Vorteile - entscheidet einfach selbst, welche euch besser schmeckt. 


Und auch hier wollte ich gerne noch ein nostalgisches Foto aus dem Originalpost von 2012 unterbringen. Und was ist da besser als ein Foto, bei dem meine Mutter (links) und ich (rechts) in Teamarbeit diese leckeren Plätzchen herstellen?


Lasst es euch schmecken und habt Spaß beim Plätzchenbacken!

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