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Cornflakes crusted French Toast / Knuspriger Armer Ritter

17. Juni 2020


Meine lieben Leser.

Momentan versuche ich, am Wochenende mal mehr Abwechslung in unser Frühstücksverhalten zu bringen und als ich letztens erfuhr, dass es Cornflakes crusted French Toast - zu deutsch knusprigen armen Ritter - gibt, war's um mich geschehen. Ich wollte das unbedingt probieren und so machte ich mich am nächsten Wochenende dran.


Eigentlich ist dieses Rezept eine hervorragende Resteverwertung für etwas älteres Brot, gerade Kastenweißbrot (hat einfach ein bisschen mehr Struktur wie normales labberiges Toastbrot). Wenn ihr also von der Woche über noch einen Laib oder einen halben Laib oder auch nur ein paar angetrocknete Scheiben übrig habt, ist das hier das perfekte Rezept dafür.


Und hier die Rezeptkarte für's schnelle herunterladen und nachkochen:


Ich lege die Brotscheiben gerne noch in den Ofen, damit sie auf der einen Seite warm bleiben und auf der anderen noch etwas knuspriger werden. Achso, und zwei Scheiben Kastenweißbrot reichen auch pro Portion für's Frühstück vollkommen aus (uns jedenfalls). Mit einem ganzen Laib bekommt ihr also 6 Personen satt.


Ich lasse die Scheiben nicht ganz so lange in der Milch-Ei-Mischung liegen, denn ich mag es nicht, wenn sie innen drin so labberig werden. Versteht ihr, was ich meine? Ich mags, wenns außen knusprig ist und innen weich, aber nicht durchgeweicht... Sollte euer Brot schon älter sein, könnt ihr es ein paar Sekunden länger einweichen lassen, damit die Fluffigkeit wiederhergestellt wird. Bei frischem Brot reicht wirklich eintunken, umdrehen und herausnehmen.


Am liebsten esse ich dazu frische Beeren (wenn sie Saison haben) und Cranberry-Sirup. Ich muss ja gestehen, dass ich nicht so der Ahornsirupfan bin, aber auch das kann man hervorragend dazu essen. Denn die Frenchtoasts sind nicht krass süß, da der einzige Zucker von den gezuckerten Cornflakes kommt und kein Zucker in der Milch oder so ist.


Und? Schon Lust darauf bekommen?

Quarkhasen zu Ostern

21. April 2019


Meine lieben Leser. 

Ich mag Quarkgebäck sehr gerne und für das Osterfrühstück oder den Osterbrunch ist das immer ne einfache Idee. Diese angedeuteten Hasen sind niedlich und schnell gemacht - der Quark-Öl-Teig braucht keine Gehzeit und kann gleich verarbeitet werden.


Dadurch, dass diese Häschen in Zucker gewälzt werden, bevor man sie backt, bekommen sie eine knusprige, karamellisierte Kruste. Mit ein bisschen Konfitüre zusammen schmeckt es herrlich!


Und hier nun das Rezept für die leckeren Quark-Hasen:


Den Teig kann man auch ein paar Stunden vorher vorbereiten und dann abbacken, wenn sie gebraucht werden. Denn die Hasen schmecken am Tag des Backens am Besten, da die Zuckerkruste irgendwann weicher wird.


Wollt ihr wissen, wie das mit der Hasenserviette geht? Kein Problem - ich habe euch da mal eine Anleitung vorbereitet:


Meine Freundin Nancy war so nett, das Model für euch zu geben. Danke an dieser Stelle!


Was passt noch gut zum Osterbrunch? Wie wäre es mit Paska-Brot, einem Osterlamm, Rüblikuchen oder einem Pistazienkranz?


Lasst es euch schmecken und eine frohe Osterzeit!


Rugelach mit Pflaumenfüllung

17. Oktober 2018


Meine lieben Leser.

Momentan beschäftige ich mich öfter mal mit der jüdischen Küche und auch wenn ich das mit dem Koscher nicht so ganz verstehe (also ein Rabbiner muss bei koscheren verarbeiteten Lebensmitteln alles überwachen und sogar Teil des Prozesses sein...Und wie ist das daheim? Da kann man ja schlecht in jedem Haushalt nen Rabbi beschäftigen?! Ist das dann trotzdem koscher?) und das Schächten von Tieren babarisch finde (!!), gibt es durchaus das eine oder andere Rezept, welches ich lecker und interessant finde.


Heute beschäftige ich mich also mit Rugelach - ein jüdisches Gebäck, welches sehr beliebt ist und in Cafés und Bäckerein ein Verkaufsgarant ist. Es besteht aus einem Teig mit Frischkäse und diese Variante hier ist aromatisiert mit viiiel Zimt und die leckere Pflaumenfüllung darf auch nicht unterschlagen werden.


Und zum Nachbacken hier die Rezeptkarte für euch:


Rugelach sind nicht unglaublich süß, aber meine Variante hier ist schön knusprig, denn das Paniermehl ist die Zauberzutat. Vermutlich nicht ganz original (koscher?!), aber unglaublich lecker.


Den Teig und die Füllung kann man auch gut einen Tag im Kühlschrank aufbewahren - denn Vorbereitung ist alles & manchmal ist es schön, die Arbeit auf zwei Tage aufteilen zu können.


Und, kennt ihr Rugelach schon?

Mutti's einfaches Kartoffelgratin & panierter Feta

17. September 2018


Meine lieben Leser.

In meiner Familie hat Essen schon immer eine große Rolle gespielt und wir scheuten uns auch nicht vor Gerichten, die nach wahnsinnig viel Aufwand aussahen - denn die meistens sind gar nicht so schlimm, wie man denkt. Kartoffelgratin ist so etwas, bei dem ich mich erinnere, dass ich es nur zu Hause aß, denn kein anderer machte es. Dabei ist es so lecker!


Meine Mutter macht dieses Gericht immer aus dem FF und ohne Rezept, also habe ich mich mal drangemacht und ein Rezept für euch aufgeschrieben - ein wenig abgeändert von der Originalversion (aber wirklich nur Kleinigkeiten). Es ist auch mein Standartrezept in der Küche geworden und jeder Gast freut sich riesig, wenn er diese Leckerei serviert bekommt. Und damit es nicht an Beilagen mangelt, habe ich euch heute noch mein Rezept für doppelt panierten Feta mitgebracht. Der ist so lecker....


Und hier nun die Rezeptkarten zum Herunterladen mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".



Am besten gelingt das Gratin, wenn ihr versucht, die Kartoffeln in möglichst gleichdünne Scheiben zu schneiden. Ich nehme dafür entweder eine Gemüseraspel oder ein scharfes Messer und ein bisschen Konzentration.



Manche Menschen geben Käse über ihr Gratin - ich mag das nicht so sehr. Ich bin da puristisch veranlagt und esse lieber Käse dazu in Form meines panierten Fetas. Wenn ihr ihn schön knusprig bratet, ist es ein Hochgenuss.


Und, wusstet ihr, dass man Kartoffelgratin so einfach herstellen kann?

Der perfekte Apple Pie

16. August 2018



Meine lieben Leser.

Apple Pie bedeutet in den USA Heimat und Geborgenheit - so wie es für uns vielleicht der typisch deutsche Käsekuchen ist. Ich habe schon oft versucht, Apple Pies zu backen und eigentlich war ich nie zufrieden. Die Äpfel nicht weich genug, die Kruste nicht durchgebacken, die Füllung ein einziger Klumpen. War bisher einfach nicht mein Kuchen... Aber. Ja. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich von 500 Fehlversuchen abhalten lassen würde. 


 Denn auch wenn ich hier als Deutsche eher weniger Freunde und Nachbarn habe, die mir beibringen könnten, wie man den perfekten Pie backt, habe ich jetzt ein Rezept entwickelt, welches für mich alles vereint: Knusprige Kruste, fester Boden (nicht durchgeweicht!), weiche Äpfel und eine karamelisierte Füllung. Genial. Einfach nur genial.


 Und zum Herunterladen der Rezeptkarte für ein einfaches Nachbacken klickt ihr mit einem Rechtsklick auf "Grafik speichern unter...". Zuerst die Cheddar Pie Crust:


Und dann noch die Karte für den Pie ansich:



Meinen Apple Pie serviere ich gerne mit einer Kugel Eiscreme oder einem Klecks Sahne. Und am besten lauwarm!


Und ich denke, dieser Pie wird nicht die letzte Variante bleiben, die ihren Weg auf meinen Blog finden. Mögt ihr Pies oder eher nicht?

Endlich die ultimative Pie Crust

15. August 2018



Meine lieben Leser.

Ich mag Pies sehr gerne und bisher fand ich meine eigentlich nie wirklich gut – ziemlich weit weg von perfekt. Da ich auch in einem Land aufwuchs, in dem kein Mensch jemals Pies backt, konnte mir auch keiner wirklich helfen. Meine Füllung war immer entweder zu weich und lief überall hin oder zu fest und z.B. die Äpfel waren noch lange nicht durch. Langsam begann ich wirklich an mir zu verzweifeln. Die Krönung war ein ungenießbarer Pfirsich Pie.


Kurze Geschichte: Ich hatte übelst Lust auf Pfirsich-Pie – hatte ihn aber noch nie gegessen; geschweige denn selbst gemacht. Aaalso recherchierte ich wie immer im Internet rum und fand auch einige leckere aussehende Rezepte. Also machte ich mich dran die Pie Crust zu machen (gelang super) und mixte die Pfirsiche wie im Rezept gewünscht mit Mehl und Speisestärke. Ab in den Pie, ab in den Ofen. Ich dachte ja, die Pfirsiche würden viel Wasser lassen, das würde sich alles zu einer hervorragenden Soße verbinden und die Pfirsichstückchen würden einen saftigen und süßen Kern bilden. Heraus kam ein innendrin nicht durchgebackener, aber außen knuspriger Pie mit einem Pfirsich-Mehl-Klumpen-Inneren. Es war scheußlich. Wirklich. Schonmal rohes Mehl gegessen? Empfehle ich nicht. Nach dieser Erfahrung war‘s vorbei. Ich musste was tun um nicht nochmal einen kompletten Pie in den Mülleimer schmeißen zu müssen.

Also kommen wir zur Pie Crust. Also die Kuchenkruste. Okay. Bleiben wir lieber beim englischen Begriff. Wie muss denn so eine Crust sein? Knusprig, blättrig und einfach ein toller Kontrast zu der weichen Füllung. Ich habe mit vielen Pie Crust Rezepten rumgespielt und ausprobiert und bin mit meiner Kreation hier am zufriedensten. Daher heute für euch mein Pie Crust Rezept samt Schritt-für-Schritt-Bildanleitung. Die Rezeptkarten könnt ihr mit einem einfachen Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen. 



Hier also die Anleitung in Bildern:

Hier in den ersten drei Bildern seht ihr, wie man die Butter in Stückchen zum Mehl gibt, sie zwischen den Fingern geschwind zerdrückt um eine krümelige Konsistenz zu erhalten. Danach gibt man - wenn man die Cheddar Crust machen möchte - den Käse in Stücken und die Butter in Scheiben hinzu.


Der Teig wird dann nur kurz durchgemischt. Man gibt dann das Wasser hinzu und verknetet den Teig gerade so, dass er zusammenkommt.


 Man nimmt dann diesen verkneten Teig, halbiert ihn und schlägt ihn in Frischhaltefolie ein und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden - hier z.B. Äpfel für einen Apple Pie.


 Wenn der Teig gekühlt ist, rollt man einen Teil auf die Größe der Pieform aus und gibt die Füllung hinein. Dann wird die zweite Hälfte des Teigs ausgerollt und nun kann man ihn entweder im Ganzen oder in Streifen auf den Kuchen legen. Danach geht der Pie abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.


 Kurz vor Ende der Kühlzeit kann der Ofen vorgeheizt werden und der Kuchen mit Ei bestrichen und mit Zucker bestreut werden. Nach der Hälfte der Backzeit decke ich die Ränder des Pies ab, damit sie nicht verbrennen.


Ich finde, mit diesem Teig gelingt ein Pie hervorragend und es wird mein absoluter Go-To-Teig. Bei einem Apfelpie werde ich immer Käse in den Rand machen; bei anderen Arten Pie kann man ihn durchaus weglassen. 

Viel Spaß beim Nachbacken!


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