Posts mit dem Label Blaubeer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blaubeer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Cornflakes crusted French Toast / Knuspriger Armer Ritter

17. Juni 2020


Meine lieben Leser.

Momentan versuche ich, am Wochenende mal mehr Abwechslung in unser Frühstücksverhalten zu bringen und als ich letztens erfuhr, dass es Cornflakes crusted French Toast - zu deutsch knusprigen armen Ritter - gibt, war's um mich geschehen. Ich wollte das unbedingt probieren und so machte ich mich am nächsten Wochenende dran.


Eigentlich ist dieses Rezept eine hervorragende Resteverwertung für etwas älteres Brot, gerade Kastenweißbrot (hat einfach ein bisschen mehr Struktur wie normales labberiges Toastbrot). Wenn ihr also von der Woche über noch einen Laib oder einen halben Laib oder auch nur ein paar angetrocknete Scheiben übrig habt, ist das hier das perfekte Rezept dafür.


Und hier die Rezeptkarte für's schnelle herunterladen und nachkochen:


Ich lege die Brotscheiben gerne noch in den Ofen, damit sie auf der einen Seite warm bleiben und auf der anderen noch etwas knuspriger werden. Achso, und zwei Scheiben Kastenweißbrot reichen auch pro Portion für's Frühstück vollkommen aus (uns jedenfalls). Mit einem ganzen Laib bekommt ihr also 6 Personen satt.


Ich lasse die Scheiben nicht ganz so lange in der Milch-Ei-Mischung liegen, denn ich mag es nicht, wenn sie innen drin so labberig werden. Versteht ihr, was ich meine? Ich mags, wenns außen knusprig ist und innen weich, aber nicht durchgeweicht... Sollte euer Brot schon älter sein, könnt ihr es ein paar Sekunden länger einweichen lassen, damit die Fluffigkeit wiederhergestellt wird. Bei frischem Brot reicht wirklich eintunken, umdrehen und herausnehmen.


Am liebsten esse ich dazu frische Beeren (wenn sie Saison haben) und Cranberry-Sirup. Ich muss ja gestehen, dass ich nicht so der Ahornsirupfan bin, aber auch das kann man hervorragend dazu essen. Denn die Frenchtoasts sind nicht krass süß, da der einzige Zucker von den gezuckerten Cornflakes kommt und kein Zucker in der Milch oder so ist.


Und? Schon Lust darauf bekommen?

Endlich die ultimative Pie Crust

15. August 2018



Meine lieben Leser.

Ich mag Pies sehr gerne und bisher fand ich meine eigentlich nie wirklich gut – ziemlich weit weg von perfekt. Da ich auch in einem Land aufwuchs, in dem kein Mensch jemals Pies backt, konnte mir auch keiner wirklich helfen. Meine Füllung war immer entweder zu weich und lief überall hin oder zu fest und z.B. die Äpfel waren noch lange nicht durch. Langsam begann ich wirklich an mir zu verzweifeln. Die Krönung war ein ungenießbarer Pfirsich Pie.


Kurze Geschichte: Ich hatte übelst Lust auf Pfirsich-Pie – hatte ihn aber noch nie gegessen; geschweige denn selbst gemacht. Aaalso recherchierte ich wie immer im Internet rum und fand auch einige leckere aussehende Rezepte. Also machte ich mich dran die Pie Crust zu machen (gelang super) und mixte die Pfirsiche wie im Rezept gewünscht mit Mehl und Speisestärke. Ab in den Pie, ab in den Ofen. Ich dachte ja, die Pfirsiche würden viel Wasser lassen, das würde sich alles zu einer hervorragenden Soße verbinden und die Pfirsichstückchen würden einen saftigen und süßen Kern bilden. Heraus kam ein innendrin nicht durchgebackener, aber außen knuspriger Pie mit einem Pfirsich-Mehl-Klumpen-Inneren. Es war scheußlich. Wirklich. Schonmal rohes Mehl gegessen? Empfehle ich nicht. Nach dieser Erfahrung war‘s vorbei. Ich musste was tun um nicht nochmal einen kompletten Pie in den Mülleimer schmeißen zu müssen.

Also kommen wir zur Pie Crust. Also die Kuchenkruste. Okay. Bleiben wir lieber beim englischen Begriff. Wie muss denn so eine Crust sein? Knusprig, blättrig und einfach ein toller Kontrast zu der weichen Füllung. Ich habe mit vielen Pie Crust Rezepten rumgespielt und ausprobiert und bin mit meiner Kreation hier am zufriedensten. Daher heute für euch mein Pie Crust Rezept samt Schritt-für-Schritt-Bildanleitung. Die Rezeptkarten könnt ihr mit einem einfachen Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen. 



Hier also die Anleitung in Bildern:

Hier in den ersten drei Bildern seht ihr, wie man die Butter in Stückchen zum Mehl gibt, sie zwischen den Fingern geschwind zerdrückt um eine krümelige Konsistenz zu erhalten. Danach gibt man - wenn man die Cheddar Crust machen möchte - den Käse in Stücken und die Butter in Scheiben hinzu.


Der Teig wird dann nur kurz durchgemischt. Man gibt dann das Wasser hinzu und verknetet den Teig gerade so, dass er zusammenkommt.


 Man nimmt dann diesen verkneten Teig, halbiert ihn und schlägt ihn in Frischhaltefolie ein und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden - hier z.B. Äpfel für einen Apple Pie.


 Wenn der Teig gekühlt ist, rollt man einen Teil auf die Größe der Pieform aus und gibt die Füllung hinein. Dann wird die zweite Hälfte des Teigs ausgerollt und nun kann man ihn entweder im Ganzen oder in Streifen auf den Kuchen legen. Danach geht der Pie abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.


 Kurz vor Ende der Kühlzeit kann der Ofen vorgeheizt werden und der Kuchen mit Ei bestrichen und mit Zucker bestreut werden. Nach der Hälfte der Backzeit decke ich die Ränder des Pies ab, damit sie nicht verbrennen.


Ich finde, mit diesem Teig gelingt ein Pie hervorragend und es wird mein absoluter Go-To-Teig. Bei einem Apfelpie werde ich immer Käse in den Rand machen; bei anderen Arten Pie kann man ihn durchaus weglassen. 

Viel Spaß beim Nachbacken!


Diner style Blaubeermuffins

24. März 2018



Meine lieben Leser.

Wenn ich krank zu Hause rumliege, z.B. mit einem grippalen Infekt, dann schaue ich gerne Serien. Und am liebsten Gilmore Girls und Call the Midwife. Ersteres kennt ihr natürlich vermutlich alle, letzteres ist eine tolle Serie über Hebammen im Eastend Londons um die 50er Jahre. Beides absolute Lieblingsserien. Jetzt war es so, dass ich im Januar diesen Jahres sogar zwei Wochen umlag und mal wieder einen Gilmore Girls-Marathon machen konnte.


Und was will man - außer in Stars Hollow leben - dann machen? Richtig - alles essen, was es in Lukes Diner gibt. Jedenfalls geht es mir dann immer so. Und man könnte schon fast ein Trinkspiel daraus machen, wie oft die Girls einen Blueberry Muffin bestellen...


Und als ich mich dann besser fühlte gab es nur ein Ziel: Große, saftige Blaubeermuffins mit knuspriger Zuckerkruste backen. Ja, habe ich geschafft und ich sage euch eines - SIE MACHEN SÜCHTIG. Oh mein Gott, ich habe schon lange nicht mehr so geniale Muffins gegessen. Glaubt ihr mir nicht? Backt sie nach und überzeugt euch selbst!


Zum einfachen Herunterladen per Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." das Rezept sichern und schnell nachbacken.


Ob ihr jetzt frische Blaubeeren benutzt oder tiefgefrorene - ist komplett egal. Ich habe hier in den Teig gefrorene gegeben und sie sind herrlich geworden. Daher nehmt einfach das, was euch zur Verfügung steht. Wenn es gerade Saison ist und ihr frische darumfliegen habt, nehmt natürlich die.


Da ich mir letztens sogar das inoffizielle Kochbuch zur Serie gekauft habe, werde ich bestimmt in 2018 noch einige leckere Rezepte daraus nachkochen und backen und euch hier mit dem ein oder anderen Gilmore Girls Rezept versorgen. Die Blaubeermuffins in dem Buch waren mir leider nicht groß genug, daher musste ich mich nach anderen Rezepten umsehen und rumbasteln, aber andere Dinge daraus sehen herrlich aus. Lasst euch überraschen und viel Spaß beim Nachbacken.

Zimtwaffeln mit Slowcooker Blaubeersoße

12. September 2015



Meine lieben Leser.

Momentan ist Blaubeersaison und letztens waren sie in meinem Biomarkt im Angebot. Daher habe ich gleich zugeschlagen und 1 Kilogramm mitgenommen – denn sie sind so lecker. Ich liebe Blaubeeren überall-drin-dran-drum und da war der Gedanke nicht weit, mal meinen Slowcooker mit zu bestücken und zu sehen, was dabei herauskommt. Würde ich in einer Region wohnen, wo man Blaubeeren im Wald pflücken kann, würde man mich wahrscheinlich nicht mehr aus eben diesem Wald herausbekommen, aber leider gibt’s sowas meiner Info nach hier einfach nicht. Daher muss ich mir den leckeren und frischen Blaubeergeschmack so gut es geht im Glas bewahren um auch gut und entzugserscheinungsfrei durch die dunkle und blaubeerlose Zeit zu kommen.


 Meine drei Gläser bisher waren erst der Anfang – ich werde auf dem Markt bestimmt nochmal das eine oder andere Kilo erstehen und verarbeiten. Und als ich dann diese Soße so sonntagmorgens durchrührte und den herrlichen Blaubeerduft wahrnahm, da dachte ich bei mir: ZIMTWAFFEL. JETZT. Nunja. Es war wirklich lecker und ziemlich schnell gezaubert. Vielleicht habt ihr demnächst ja auch mal so einen kleinen Mann im Ohr der euch euer Frühstück im Befehlston entgegenschreit. ;-) Aber kommen wir zum Rezept.




Wie immer könnt ihr die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.
 



Zur Haltbarkeit der Blaubeersoße:
 
Eingekocht, mit Unterdruck auf dem Deckel, sterilisierten Gläsern und Deckeln und kühler und dunkler Lagerung dürfte einer Haltbarkeit von mindestens mehreren Monaten nichts entgegensprechen. Kontrolliert die Gläser immer mal wieder auf Schimmelbefall.


Ich sage euch…Diese Soße ist der Hammer. Durch die Schongarung bleibt das ganze feine Aroma erhalten. Wenn ihr diese Soße im Topf machen wollt, macht es bei möglichst niedriger Hitze und lasst den Topf niemals unbeobachtet auf dem Herd stehen. Das ist eben der Vorteil des Slowcookers – durch die niedrige Hitze kann nichts anbrennen und man muss sich keine Sorgen machen und muss nicht ständig dabeistehen. Für mich eine absolute Erleichterung.

Solltet ihr dieses Rezept nachkochen, taggt mich doch auf Instagram, Twitter oder Facebook und zeigt mir euer Werk. Ich sehe mir das sehr gerne an. 

Made With Love By The Dutch Lady Designs