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Saftiger Nusskuchen (auch als Backmischung)

13. Oktober 2018



Meine lieben Leser.

 Ich finde, es gibt an machen Tagen nichts besseres als ein Stück saftigen Kastenkuchen. Und wenn man dann auch noch eine Backmischung daraus machen kann um ihn zu verschenken oder selbst schnell mal zusammen zu schmeißen; umso besser!


Am leckersten schmeckt mir derzeit ein saftiger Haselnusskuchen mit einer knackigen Zartbitterschokoladenkruste. Himmlisch! Wenn ich nicht mein Gewicht halten wollen würde, wäre dieser Kuchen das Frühstück meiner Wahl für die nächsten paar Wochen. Ernsthaft. So aromatisch, da die gemahlenen Haselnüsse vor dem Backen angeröstet werden... Gibt es einen besseren Geruch als duftende Nüsse?


Und hier zum Herunterladen das sehr einfache Rezept:


Und wie macht man da nun eine Backmischung daraus? Ganz einfach. Die trockenen Zutaten in eine 1-Liter-Glasglasche füllen und den Rest hinten drauf schreiben. So einfach ist das. Aber die Masse bitte nicht länger als 4 Wochen aufbewahren. Denn irgendwann werden Nüsse ranzig und Backpulver verliert mit der Zeit auch seine Wirkung. Also einfach noch ein bisschen Backpulver mehr hinzugeben, wenn die Backmischung länger im Schrank stand.


Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass hier andere Nüsse genauso gut schmecken. Wie wäre es z.B. mit Walnüssen? Oder müsst ihr eine Nussmischung verarbeiten mit Paranüssen, Walnüssen und Mandeln? Stelle ich mir auch sehr lecker vor. Immer ran an die Nüsse!


Und, mögt ihr Haselnusskuchen auch so gern wie ich? Oder lieber mit anderen Nüssen probieren?





Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf mit Käsesauce

6. Oktober 2018


Meine lieben Leser.

Kartoffeln und Blumenkohl sind jedes für sich genommen ja eine eher fade Angelegenheit. Und als ich letztens noch einen halben Blumenkohl übrig hatte, suchte ich im Kühlschrank noch nach einer Verwendungsmöglichkeit. Wieso nicht mit Kartoffeln kombinieren, eine Käsesoße mit all den Käseresten aus dem Kühlschrank machen und überbacken? War eine hervorragende Idee und heute gibt’s für euch das Rezept dazu.


 Zum Herunterladen einfach einen Rechtsklick auf die Rezeptkarte und "Grafik speichern unter..." klicken.


Dieses Gericht lebt von der Käsesoße und wenn ihr noch andere Käsesorten im Kühlschrank habt – immer rein damit, solange sie etwas Aroma haben und nicht mild sind wie Butterkäse. Ihr braucht schon was Kräftiges wie Gouda, Gruyère oder Cheddar. Der Camembert in der Soße macht sie so richtig cremig; also nicht damit geizen.


Ich weiß, ich weiß. Dies ist alles andere als kalorienarm und manche werden jetzt entsetzt aufschreien. Ähm. Ja. Mir egal. Ich esse sowas durchaus gerne und wenn jemand Angst hat vor Käsesoßen und kräftigem Käse – dann ist dieses Rezept sowieso nicht geeignet. Bitte tut euch einen Gefallen und macht dieses Rezept nicht mit weniger Käse oder fettreduziertem Käse. Es wird einfach nicht das gleiche sein.


Ich verspreche euch, jeder Käseliebhaber wird dieses Gericht lieben und schwupps, sind Kartoffeln und Blumenkohl nicht mehr langweilig; sondern werden gerne gegessen.

Der perfekte Apple Pie

16. August 2018



Meine lieben Leser.

Apple Pie bedeutet in den USA Heimat und Geborgenheit - so wie es für uns vielleicht der typisch deutsche Käsekuchen ist. Ich habe schon oft versucht, Apple Pies zu backen und eigentlich war ich nie zufrieden. Die Äpfel nicht weich genug, die Kruste nicht durchgebacken, die Füllung ein einziger Klumpen. War bisher einfach nicht mein Kuchen... Aber. Ja. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich von 500 Fehlversuchen abhalten lassen würde. 


 Denn auch wenn ich hier als Deutsche eher weniger Freunde und Nachbarn habe, die mir beibringen könnten, wie man den perfekten Pie backt, habe ich jetzt ein Rezept entwickelt, welches für mich alles vereint: Knusprige Kruste, fester Boden (nicht durchgeweicht!), weiche Äpfel und eine karamelisierte Füllung. Genial. Einfach nur genial.


 Und zum Herunterladen der Rezeptkarte für ein einfaches Nachbacken klickt ihr mit einem Rechtsklick auf "Grafik speichern unter...". Zuerst die Cheddar Pie Crust:


Und dann noch die Karte für den Pie ansich:



Meinen Apple Pie serviere ich gerne mit einer Kugel Eiscreme oder einem Klecks Sahne. Und am besten lauwarm!


Und ich denke, dieser Pie wird nicht die letzte Variante bleiben, die ihren Weg auf meinen Blog finden. Mögt ihr Pies oder eher nicht?

Endlich die ultimative Pie Crust

15. August 2018



Meine lieben Leser.

Ich mag Pies sehr gerne und bisher fand ich meine eigentlich nie wirklich gut – ziemlich weit weg von perfekt. Da ich auch in einem Land aufwuchs, in dem kein Mensch jemals Pies backt, konnte mir auch keiner wirklich helfen. Meine Füllung war immer entweder zu weich und lief überall hin oder zu fest und z.B. die Äpfel waren noch lange nicht durch. Langsam begann ich wirklich an mir zu verzweifeln. Die Krönung war ein ungenießbarer Pfirsich Pie.


Kurze Geschichte: Ich hatte übelst Lust auf Pfirsich-Pie – hatte ihn aber noch nie gegessen; geschweige denn selbst gemacht. Aaalso recherchierte ich wie immer im Internet rum und fand auch einige leckere aussehende Rezepte. Also machte ich mich dran die Pie Crust zu machen (gelang super) und mixte die Pfirsiche wie im Rezept gewünscht mit Mehl und Speisestärke. Ab in den Pie, ab in den Ofen. Ich dachte ja, die Pfirsiche würden viel Wasser lassen, das würde sich alles zu einer hervorragenden Soße verbinden und die Pfirsichstückchen würden einen saftigen und süßen Kern bilden. Heraus kam ein innendrin nicht durchgebackener, aber außen knuspriger Pie mit einem Pfirsich-Mehl-Klumpen-Inneren. Es war scheußlich. Wirklich. Schonmal rohes Mehl gegessen? Empfehle ich nicht. Nach dieser Erfahrung war‘s vorbei. Ich musste was tun um nicht nochmal einen kompletten Pie in den Mülleimer schmeißen zu müssen.

Also kommen wir zur Pie Crust. Also die Kuchenkruste. Okay. Bleiben wir lieber beim englischen Begriff. Wie muss denn so eine Crust sein? Knusprig, blättrig und einfach ein toller Kontrast zu der weichen Füllung. Ich habe mit vielen Pie Crust Rezepten rumgespielt und ausprobiert und bin mit meiner Kreation hier am zufriedensten. Daher heute für euch mein Pie Crust Rezept samt Schritt-für-Schritt-Bildanleitung. Die Rezeptkarten könnt ihr mit einem einfachen Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen. 



Hier also die Anleitung in Bildern:

Hier in den ersten drei Bildern seht ihr, wie man die Butter in Stückchen zum Mehl gibt, sie zwischen den Fingern geschwind zerdrückt um eine krümelige Konsistenz zu erhalten. Danach gibt man - wenn man die Cheddar Crust machen möchte - den Käse in Stücken und die Butter in Scheiben hinzu.


Der Teig wird dann nur kurz durchgemischt. Man gibt dann das Wasser hinzu und verknetet den Teig gerade so, dass er zusammenkommt.


 Man nimmt dann diesen verkneten Teig, halbiert ihn und schlägt ihn in Frischhaltefolie ein und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden - hier z.B. Äpfel für einen Apple Pie.


 Wenn der Teig gekühlt ist, rollt man einen Teil auf die Größe der Pieform aus und gibt die Füllung hinein. Dann wird die zweite Hälfte des Teigs ausgerollt und nun kann man ihn entweder im Ganzen oder in Streifen auf den Kuchen legen. Danach geht der Pie abgedeckt nochmal mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.


 Kurz vor Ende der Kühlzeit kann der Ofen vorgeheizt werden und der Kuchen mit Ei bestrichen und mit Zucker bestreut werden. Nach der Hälfte der Backzeit decke ich die Ränder des Pies ab, damit sie nicht verbrennen.


Ich finde, mit diesem Teig gelingt ein Pie hervorragend und es wird mein absoluter Go-To-Teig. Bei einem Apfelpie werde ich immer Käse in den Rand machen; bei anderen Arten Pie kann man ihn durchaus weglassen. 

Viel Spaß beim Nachbacken!


Himbeer-Buttermilch-Kuchen mit Streuseln

7. Juli 2018

 
Meine lieben Leser.

Als ich letztens nach einem Kuchen suchte, den ich für die letzte Yoga-Stunde vor den Ferien in meiner Yogaschule backen wollte, wusste ich, dass er vor allem fruchtig, leicht zu essen und fluffig sein sollte. Ich wollte meinen Mit-Yogis eine Freude machen und meine Yogalehrerin versprach uns eine Kuchen-Meditation. Der Kuchen, den ich euch heute hier zeige hat dann letztendlich alle Kriterien erfüllt und war vor allem eines: Lecker!


Der Boden ist unglaublich luftig und saftig und ich nehme Himbeeren aus der Tiefkühltruhe, wenn gerade keine Saison ist - man schmeckt eigentlich keinen Unterschied. Die tiefgekühlten gebe ich noch gefroren auf den Teig und es ist kein Problem.


Und hier zum Nachbacken die Rezeptkarte. Schnell herunterladen mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter...".


Mein Rezept hier ist passend für ein halbes Backblech - ich habe extra eine Form mit Transportdeckel und benutze sie immer, wenn mir ein ganzes Blech zu viel ist. Der Kuchen wird nicht ganz so hoch und hat ein ausgewogenes Boden zu Streusel-Verhältnis.


Ich liebe Streuselkuchen mittlerweile - und wenn sie dann einen Rührteig als Boden haben anstatt einem trockenen Hefeteig, bin ich im siebten Kuchenhimmel. Geht euch das auch so? Als Ersatz für die Himbeeren kann ich mir hier auch Kirschen oder andere Beeren super vorstellen.


Also - ran an den Backofen und vorgeheizt. Dieser Kuchen will gebacken werden!


Rustikale Olivenbrötchen

13. Juni 2018


Meine lieben Leser.

Oliven & Ich - zwischen diese zwei Dinge passt meistens nichtmal ein Blatt Papier. Ich könnte sie überall zu, drin und mit essen. Wirklich. Und die besten gibt es bei einem Feinkostladen in einem Einkaufszentrum in meiner Nähe (für alle die aus Kassel kommen: Hier). Und so lag es nahe, dass ich mal ein leckeres Brötchen backe mit meinen geliebten Oliven. Sie sind so lecker, dass ich sie momentan jede Woche backe. Bereit? Dann los!

(Achja, die leckeren Oliven hier rechts sind warm marinierte Zitronenoliven und das Rezept für diese göttliche Leckerei findet ihr in meinem ersten Buch "Christina macht was - Veggie. Lecker. Anders.")


Hier nochmal ein Bild vom Herstellungsprozess: Ich nehme den Teig, schneide ihn mit einer Teigkarte in 6 Stücke und lege sie auf ein bemehltes (!) sauberes Küchenhandtuch. Das ist wichtig, damit sie nicht festkleben.


Hier könnt ihr euch die Rezeptkarte herunterladen und die leckeren Brötchen nachbacken.


Ich habe länger am Rezept rumgetüftelt - gerade eine knusprige Kruste war mir wichtig. Und ich finde, es ist mir gut geglückt. Und ich mag es, wenn die Brötchen nicht alle gleich aussehen und etwas "rustikal". Ihr könnt den Teig natürlich auch in runde Brötchen schleifen... Aber naja. Mal was anderes sind diese Vierecke.


Na, Lust diese knackigen, saftigen Brötchen zu backen?



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