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Vegetarische Spaghetti Carbonara (mit veganem Speck)

15. Mai 2021

 

 Meine lieben Leser.

Auf manche Rezepte muss man als Vegetarier*in einfach verzichten. Spaghetti Carbonara ohne Speck ist irgendwie witzlos - Nudeln mit Ei... Hm. Ich weiß nicht. Daher habe ich dieses italienische Gericht jahrelang nicht essen können.

Empfand ich auch als überhaupt nicht schlimm, aber in letzter Zeit habe ich immer mal wieder darüber nachgedacht, wie man dieses Gericht vegetarierfreundlich machen könnte. Mit Räuchertofu? Nee, der passt nun wirklich nicht überall dran. Mit getrockneten Tomaten? Nee, irgendwie passt das auch nicht zu Eiern. Mit Raucharoma? Ach alles war nix. Und dann habe ich letztens gesehen, dass es jetzt einen veganen "Speck" gibt im Supermarkt. Die Firma, von der er hergestellt wird heißt Vivera (keine Werbung, nur ein Servicehinweis, wonach ihr suchen müsst).

Und hier für euch die Rezeptkarte zum Herunterladen: 

Warum gebe ich hier mein Ei durch ein Sieb? Ganz einfach - es macht alles cremiger und man hat nicht diese weißen Dinger im fertigen Gericht. Ich nenne sie immer die "Nabelschnur vom Ei" und man braucht sie wirklich nicht zwischen seinen Nudeln...

Ich sehe viele der Ersatzprodukte sehr sehr kritisch - schlichtweg auch, weil ich bisher 16 Jahre ohne sie ausgekommen bin. Aber wenn sie mir ein "Problem" beseitigen, dann nehme ich das gerne an. Isst man ja schließlich auch nicht jeden Tag. Und ganz ehrlich? Die meisten Sachen schmecken auch ohne Speck hervorragend. Hier ist er leider ein essentieller Teil des Gerichts. Aber wie gut, dass es ihn mittlerweile in vegan gibt.

Spaghetti Carbonara braucht absolut keine Sahne an der Soße. Jeder Italiener würde euch lynchen, wenn ihr welche drankippt. Und ihr braucht auch wirklich keine Sahne hierfür; ist cremig genug.

Einige Korinthenk... könnten sich nun noch darüber aufregen, dass Parmesan nicht vegetarisch ist. Stimmt, er enthält tierisches Lab aus dem Kälbermagen. Aber wie bei allem im Leben muss auch hier jeder selbst seine Grenzen ausloten und ich für meinen Teil esse Parmesan. Daher verwende ich ihn auch in meinen Rezepten. Punktum.

Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir. Haut rein!

Rugelach mit Pflaumenfüllung

17. Oktober 2018


Meine lieben Leser.

Momentan beschäftige ich mich öfter mal mit der jüdischen Küche und auch wenn ich das mit dem Koscher nicht so ganz verstehe (also ein Rabbiner muss bei koscheren verarbeiteten Lebensmitteln alles überwachen und sogar Teil des Prozesses sein...Und wie ist das daheim? Da kann man ja schlecht in jedem Haushalt nen Rabbi beschäftigen?! Ist das dann trotzdem koscher?) und das Schächten von Tieren babarisch finde (!!), gibt es durchaus das eine oder andere Rezept, welches ich lecker und interessant finde.


Heute beschäftige ich mich also mit Rugelach - ein jüdisches Gebäck, welches sehr beliebt ist und in Cafés und Bäckerein ein Verkaufsgarant ist. Es besteht aus einem Teig mit Frischkäse und diese Variante hier ist aromatisiert mit viiiel Zimt und die leckere Pflaumenfüllung darf auch nicht unterschlagen werden.


Und zum Nachbacken hier die Rezeptkarte für euch:


Rugelach sind nicht unglaublich süß, aber meine Variante hier ist schön knusprig, denn das Paniermehl ist die Zauberzutat. Vermutlich nicht ganz original (koscher?!), aber unglaublich lecker.


Den Teig und die Füllung kann man auch gut einen Tag im Kühlschrank aufbewahren - denn Vorbereitung ist alles & manchmal ist es schön, die Arbeit auf zwei Tage aufteilen zu können.


Und, kennt ihr Rugelach schon?

Pineapple upside down Cake

13. August 2018



Meine lieben Leser.

 Ein Pineapple Upside Down Cake ist ein Klassiker der amerikanischen Küche - und da ja mehr Kuchenklassiker auf meinen Blog sollen, konnte der nicht fehlen. Erstmals in den 1930er Jahren erwähnt, wurde er vermutlich in den 1950er Jahren so richtig populär, als Dosenobst schick wurde.


Der Kuchen wird so gebacken, dass eine Masse zum karamellisieren in die Form gegeben wird, dann das Obst und dann der eigentliche Kuchenteig. Wenn alles gebacken ist, wird der Kuchen gestürzt und gibt sein hübsches "Gesicht" preis. Serviert wird er klassischerweise mit einer Kugel Vanilleeis und einem Klecks geschlagener Sahne.


Und hier für euch die Rezeptkarte für diesen unglaublich leckeren Kuchen:


Traditionellerweise wird der Kuchen in einer Eisenpfanne gebacken - nun, ganz ehrlich. Die Springform tut es auch. Achja und es ist eigentlich kein Kuchen, sondern ein Dessert.


Hier wird Ananas aus der Dose genommen und keine frische und auch die Kirschen in der Mitte sind Cocktailkirschen oder Kaiserkirschen.


Der Rührkuchen ansich ist reichhaltig, buttrig zart und locker. Ich liebe ihn und ich liebe auch die Kombination Rührteig und Ananas. Die Kirschen bräuchte ich nicht unbedingt - aber sie sieht doch zugegebener Maßen sehr hübsch aus.


Und, Lust zum Nachbacken bekommen?

Kretisches Gewürzsalz

8. August 2018


Meine lieben Leser.

Seit ich mit meinem Freund auf Kreta war, koche ich sehr gerne Gericht der kretischen Küche nach. Sie sind einfach, lecker und mit wenigen Zutaten schnell gemacht. Auf einem Markt in Chania kaufte ich damals ein Päckchen Gewürzsalz und seit dem benutze ich es unglaublich gerne auf allerlei Arten. Besonderns gerne einfach auf gebuttertes Toast. Da es leider langsam zu Ende geht, musste ich handeln und es "nachbauen". Ich denke, es ist mir ziemlich gut gelungen und da ich im Internet keine passenden Rezepte finden konnte, verblogge ich euch meines sehr gerne. 


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen und ausdrucken. Und sammeln - ich mache das jedenfalls so.


Ich hatte leider nicht mehr so viele Koriandersamen, sondern nur noch gemahlenen Koriander. Ist aber nicht so schlimm; schmeckt genauso im Endergebnis. Improvisation ist alles.


Ich finde den Vergleich interessant - auf dem Bild hier unten ist links das Original und rechts meine Version.


Bringt ihr euch auch immer kulinarische Urlaubsmitbringel mit?

Schlesisches Schüttelstroh

23. Juni 2018


Meine lieben Leser. 

Als vorletztes Rezept meiner schlesischen Woche gibt es heute ein Gericht, über das ich eigentlich überhaupt nicht viel weiß. Als ich meine Rezeptbilder auf meinem Instagram-Account teilte, fand ich unter der Bezeichnung #SchlesischesGericht noch ein weiteres Bild einer anderen Nutzerin. Die hatte Schüttelstroh gekocht und anscheinend kommt dieses Gericht auch aus Schlesien.


Nun, die Informationslage ist mehr als dürftig über dieses Gericht, aber ich fand heraus, dass es in Berlin eine Lokalität gibt, die Schüttelstroh mit Speckstippe serviert. Was ich herausfinden konnte war, dass Schüttelstroh eigentlich nur mit Kartoffelbrei vermischtes Sauerkraut ist, welches mit gebratenen Zwiebeln (und eigentlich Speck) serviert wird. Ein perfektes Gericht für eine Generation, die lieber Kartoffeln als Nudeln isst.


Leider ist es auch wieder ein Gericht, welches nicht unbedingt hübsch und einfach zu fotografieren ist. Aber wie alle arme Leute Essen von damals ist es schnell gemacht, günstig und braucht nur wenige Zutaten, die man eigentlich immer daheim hat. Ich habe den Speck natürlich weggelassen und für manche ist es nur eine Beilage, aber ich mag es so, wie es eigentlich ist: Eine günstige und dennoch relativ gesunde Hauptspeise. Lassen wir jetzt mal die Butter am Püree außen vor... Aber wer früher auf dem Feld arbeitete, brauchte auch Kalorien. Und Fleisch war Mangelware. 


Also hier die Rezeptkarte für meine Version des schlesischen Schüttelstrohs:


Ich liebe rohes Sauerkraut - wer das aber nicht so verträgt, der kann das Sauerkraut statt es nur zu erwärmen, auch ordentlich anbraten. Das schmeckt super und bringt noch mehr Aroma an das Gericht.


Den Kartoffelbrei kann man natürlich auch mit einem Kartoffelstampfer herstellen - allerdings finde ich es feiner, wenn man es durch eine Kartoffelpresse gibt. Ist einfach eine Geschmacksfrage.


Und, kennt ihr Schüttelstroh und habt ihr Lust, es nachzukochen?

Einfache Dinnerrolls (gelingen immer)

28. April 2018


Meine lieben Leser.

Ich glaube, es gibt keinen größeren Brot- und Brötchenfan als mich auf dieser Erde. Ich bin gesegnet, dass ich im Brotland schlechthin geboren wurde und würde alleine wegen dem Brot niemals auswandern. Niemals. Ich brauche zu jeder Suppe ein Stück Brot oder Brötchen und manchmal auch einfach nur diese leckeren Dinnerrolls. Abgewandelt von amerikanischen Rezepten habe ich meine eigene Variante entwickelt, die einfach nur herrlich fluffig und gut zu verarbeiten ist. Es geht in meinem Haushalt einfach nicht mehr ohne...


 Ich mag es, etwas Meersalz auf die Rolls zu geben, kurz bevor ich sie in den Ofen schiebe. Denkbar ist aber z.B. auch Käse, etwas Chilipaste, andere Kräuter oder z.B. Sesam oder Leinsamen. Auch kann man die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Alles kein Problem und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. 


Und damit ihr diese leckeren Rolls nachbacken könnt, kommt hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Und das beste an diesem Rezept ist, dass man den Teig in manigfaltige Formen bringen kann - ein paar habe ich euch hier mal vorbereitet. Wie wäre es z.B. mit kleinen Hörnchen?


Oder lieber etwas interessantere Kringel?


Auch lecker sind diese Art "Parker House Rolls"; gefüllt mit etwas Kräuterbutter.


Ab und an mag ich auch dieses Dreigestirn - und wie ihr hier in meinem Notizbuch seht, gibt es noch einige andere Varianten, in die man den Teig hier bringen könnte.


Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, sie werden immer lecker - versprochen. Dieses Rezept ist wirklich ergiebig und aufgebacken am nächsten Tag schmecken sie wie frisch gebacken. Einfach in den Toaster stecken und danach mit etwas Butter genießen!


Einfach ein Must-Have in meiner Rezeptesammlung. 
Ich hoffe, sie schmecken euch genauso gut.

Hausgemachtes Schokoladen-Babka

21. April 2018


Meine lieben Leser.

Ich liebe die jüdische Küche und besonders gut sind u. a. die süßen Sachen wie Babka. Ein Hefegebäck mit einer super leckeren Schokoladenfüllung...Hach. Himmlisch.


Der Babka wurde nach 1945 in nordamerikanischen Städten mit hoher jüdischer Bevölkerung sehr populär, z.B. in New York, Chicago, Miami und Toronto. Dieser Babka wird aus zwei ineinander verschlungenen Hefezöpfen gemacht und wird traditionell in einer hohen Kastenform gebacken.


 Ihr könnt hier wie immer meine Rezeptkarte herunterladen (Rechtsklick und dann "Grafik speichern unter...") - und es sind sogar gleich 2 Füllungen dabei: Mohn- & Schokoladen-Füllung. 
Wenn das kein Service ist hier.

 

Ihr solltet den Babka relativ schnell essen, denn dieses Hefegebäck wird recht schnell trocken - wie ich finde. Klar kann man ihn dann noch hervorragend in Kaffee tunken, aber ich mag es lieber, sehr frisches Hefegebäck zu essen.


Hachja...Herrlich. Ich muss zugeben, dass die Schokoladenfüllung mein Favorit ist; mit Mohn esse ich lieber meine hausgemachten Mohnschnecken (Rezept kommt bald). Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. 

Lasst es euch schmecken und man liest sich.

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