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Dry Ranch Mix – das Dressing als „Fertigpulver“

8. März 2017

Meine lieben Leser.

Ich bin immer auf der Suche nach schnellen und einfachen Ideen, seinen Salat aufzupeppen. Leckere Dressings, einfache Kombinationen. Auch in meinem Buch werdet ihr 3 neue Dressingvarianten finden – sogar ölfrei, damit eure Salate noch ein bisschen gesünder (und ungleich leckerer) werden. Auch diese Version ist ölfrei und da dieses Dressing mit Buttermilch zubereitet wird, ist es wesentlich kalorienärmer als andere. Ich habe euch ja hier schonmal mein Rezept für ein hausgemachtes Ranchdressing verbloggt – allerdings muss es auch bei mir manchmal schnell gehen und da bleibt ab und an keine Zeit erstmal noch alles zu schnippeln und vorzubereiten. Ich sah mich also auf Pinterest und einigen Blogs um und fand eine Variante des Ranchdressings, die mich zwar von den Mengenangaben her nicht überzeugte, aber ich orientierte mich an einigen amerikanischen Rezepten.


Ich muss vielleicht dazusagen, dass ich z.B. mein Zwiebelpulver selber herstelle (viel günstiger und leckerer!). Dafür einfach eine ganze Ladung billige Zwiebeln in Ring schneiden und in den Dörrautomaten legen. Die getrockneten Zwiebeln durch den Mixer jagen und schon habt ihr Zwiebelpulver voller Geschmack, welches keine E-Nummern und Rieselhilfen beinhaltet. Man muss das natürlich nicht machen – aber wenn man ein kleinbisschen Lust und Zeit hat, spiegelt sich das auf jeden Fall im Geschmack wieder. Auch meine Petersilie und den Schnittlauch für dieses Rezept habe ich selbst getrocknet (aber da auch eher, weil ich beides noch zu Hause hatte und die eh wegmussten). Ihr könnt natürlich gekaufte Zutaten nehmen aber vielleicht schaut ihr drauf, dass ihr da Bio-Zutaten nehmt ohne Zusatzstoffe. Gerade wenn ihr diesen Mix vielleicht verschenken wollt und nicht wisst, ob derjenige auf etwas allergisch reagiert, ist es immer schöner die puren Zutaten zu kennen.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


In amerikanischen Rezepten wird normalerweise Buttermilchpulver verwendet – das ist hier in Deutschland aber schwer zu bekommen. Zumindest bei meiner Recherche im Internet fand ich das schwierig bzw. habe nur wenig dazu gefunden.


Ich mache mein Dressing einfach mit Buttermilch und durch das Vollmilchpulver (welches einfacher zu bekomme ist) bekommt es einen vollmundigen Geschmack.


Dieses Dressing eignet sich auch hervorragend als Dip!

Puddingpulver selbermachen

7. September 2016


Meine lieben Leser.

Ich bin ja schon jemand, der Dinge gern selbst macht. Ich weiß auch gerne, was in meinen Lebensmitteln drin ist und noch viel lieber verzichte ich auf Chemie. Und Zusatzstoffe. Und Farbstoffe. Ihr wisst, was ich meine. Nunja. Das einzige „Fertigprodukt“, welches ich immer noch kaufte, war Puddingpulver. Schön die blaue Packung von Dr. Oetker mit dem gelben Pudding drauf. Ich war ja auch schon zwei Mal bei Dr. Oetker und habe mir das angesehen und durfte auch einen Pudding aus dem riesigen Puddingautomaten probieren. Tut mir leid, aber ich fand ihn schrecklich. Instant-Pudding eben. Aber da stellte sich mir die Frage, was ist denn Pudding überhaupt und aus was besteht er? Bei einem genaueren Blick auf die Zutatenliste eines Puddingpäckchens stellte ich ernüchtert fest, dass ich für Speisestärke mit Aroma ziemlich viel Geld ausgebe. Knapp 1 € für 3 Päckchen – und den Zucker und die Milch muss ich noch zusätzlich kaufen. Also dachte ich mir: „Komm, es reicht. So schwer kann das nicht sein, das selbst herzustellen.“ Und tada – was habe ich gemacht? Richtig. Wunderbar schmeckenden Pudding. Ohne Konservierungsstoffe. Ohne E-Nummern. Ohne künstliches Aroma. Mit ganz viel natürlichem Aroma. Hah.  


Meine Mischung ist vermutlich nicht viel günstiger – denn ich nehme hochwertige Zutaten wie z.B. sehr guten Kakao oder auch echte Vanilleschoten. Aber das ist es mir wert. Und ich mache nicht nur eine Portion, sondern gleich genug für 10. In einem Aufwasch.

Die Zuckermenge kann man bestimmen, die Festigkeit des Puddings und so weiter. Ihr müsst einfach mal ein bisschen experimentieren – aber ca. 40 g Stärke auf 500 ml Milch sollte es schon sein. Und beim Schokoladenpudding solltet ihr ein wenig mehr Zucker nehmen, denn in meinem Rezept kommt ungesüßter Kakao vor, und der ist schon sehr herb.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Mein Pudding, besonders der Vanillepudding, schmeckt sehr ursprünglich. Nämlich nach dem, aus dem er auch ist – Milch und Vanille. Ich liebe das und das selbstgemachte Puddingpulver ersetzt nun seit mehreren Wochen bei mir die Tütchen. Ich bin glücklich darüber, so etwas Einfaches nun nicht mehr kaufen zu müssen. Ich habe kein künstliches Aroma mehr in meinem Kuchen (z.B. Donauwelle), sondern richtigen Vanillegeschmack. Und ein Plus: Je länger eure Mischung im Glas verweilt, desto intensiver wird der Vanillegeschmack.


Der Schokoladenpudding ist eine eher herbe Variante – wenn ihr ihn lieber etwas süßer und vollmilchiger mögt, dann gebt einfach 150 g Vollmilchkakao zur Mischung und lasst den Backkakao und den Zartbitterkakao weg. Ich persönlich hasse den Geschmack von Vollmilch, aber das ist ja jedem selbst überlassen.


Und wie gesagt – klar wird meine Mischung vermutlich teurer sein (ich habe nicht nachgerechnet, so sehr interessiert es mich dann doch nicht), aber das sind mir ein ruhiges Gewissen und glückliche Geschmacksknospen wert. Euch auch?

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