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Taboulé / Bulgur Salat mit Petersilie

29. Juli 2020


Meine lieben Leser.

Ich liebe frische Salate und als Beilage mag ich manchmal einfache Dinge, die nicht viel Aufwand bedeuten und trotzdem hervorragend schmecken. Daher war es an der Zeit, Taboulé (auch Tabbouleh geschrieben) zu machen.


Dieser Salat entspringt der libanesischen/syrischen Küche und ist dort eher eine Vorspreise (Mezze) oder Zwischenmahlzeit. Er enthält viel Petersilie und reichlich feinen Bulgur - einfach eine frische Sache.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen (per Rechtsklick und "Grafik speichern unter..."):


Traditionell wird der Salat auf Blättern von Römersalat gegessen, seltener mit Brot oder allein.


Es gibt viele Variaten und Zubereitungen, aber dieses Rezept ist das, was wir am Liebsten essen. Dieser Salat ist nicht glutenfrei - denn Bulgur ist ja pures Weizen. Aber wenn ihr den Bulgur gegen Quinoa austauscht, ist er auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit eine leckere Angelegenheit.


Lasst es euch schmecken und solltet ihr dieses Rezept nachkochen, gebt mir doch eine Rückmeldung, wie es euch geschmeckt hat. 


Tofu-Corndogs

7. Juni 2017



Meine lieben Leser.

Schön länger wollte ich mal diese amerikanische Sauerei namens Corndogs ausprobieren. Also marinierte ich mir einen Räuchertofu – und schon wurde das Wetter so ätzend, dass ich keine gescheiten Fotos vom Ergebnis hätte machen können. Schade. Also wartete ich noch 2 Tage und lies den Tofu fröhlich vor sich hin marinieren im Kühlschrank und als ich dann sonntags das perfekte Licht erkannte, machte ich mich dran und frittierte die Corndogs.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Ich muss sagen, dass die 2 extra-Marinierungstage dem Tofu gut getan haben – aber auch ohne klappt es hervorragend.


Diese Corndogs schmecken mir hervorragend und ich kann sie mir super für einen Kindergeburtstag vorstellen. Am besten warm verzehren.


Hausgemachte Tortillas

22. Februar 2017


Meine lieben Leser.
Vor einigen Wochen habe ich mir etwas gegönnt; und zwar eine Tortillapresse. Ich habe mir eine aus Gusseisen gekauft, da ich bei Alu den Verdacht hatte, dass sie ziemlich wackeln würde. Für diejenigen unter euch, die sich auch für eine interessieren: Meine Presse habe ich hier günstig erstanden.(kein Affiliatelink)


Ich esse ziemlich gerne Tortillas in allen möglichen Varianten und leider bekomme ich in meinem Rewe oder Edeka nur die überteuerten von diesen angeblichen „Mexico“ oder „Asia“-Marken. Diese Tortillas schmecken wie Schuhkarton und daher wollte ich sie nicht mehr essen. Aus ein paar Zutaten stellt man schnell und einfach eigene her mit den Zutaten, die ich auch darin haben will und keinem bisschen mehr.

Ich muss zugeben, dass ich Weizentortillas mehr mag als Maistortillas – aber das ist nur eine persönliche Präferenz und ich zeige euch natürlich heute die Rezepte für beide Varianten.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Meine Tortillas habe ich mit Aktivkohlepulver und rote Bete-Pulver schwarz und knallpink gefärbt. Die blau/grauen bestehen aus einem blauen Masa Harina Mehl.


Masa Harina ist ein spezielles Mehl aus Mais, welcher durch einen Prozess, den man Nixtamalisation nennt, aufgeschlossen und genießbar gemacht wird. Maisfladen mit normalem Maismehl können nicht gut verdaut werden und der Körper kann die Nährstoffe daraus nicht aufnehmen, da durch die kurze Backzeit der Mais überhaupt nicht gar werden würde.
 

Und was kann man mit diesen leckeren Fladen dann machen? Nunja – z.B. füllen mit Gemüse, Käse, Saurer Sahne, zerkrümelten Tofu und mehr und damit Taccos machen. Ist suuuper lecker. Mein Freund wird davon immer irgendwie nicht satt, aber wir essen sie beide sehr gerne.

Leftover Porridge Topfbrot

25. Mai 2016


Meine lieben Leser.

Ich habe euch vor gar nicht allzulanger Zeit das Rezept für meinen Porridge für 1 Portion verbloggt (hier). Aber am Wochenende z.B. mache ich gerne auch für meinen Freund ein Schüsselchen mit und manchmal verschätze ich mich, denn ich koche selten mit Waage und schon gar nicht beim Samstags- oder Sonntagsfrühstück. Daher bleibt ab und an mal etwas Porridge übrig und statt ihn wegzuschmeißen, habe ich mir 2 leckere Rezepte mit ihm überlegt. Denn gerade bei diesem Brot hier, kann man den Porrige als Kochstück sehen, was es extra-lange lecker und saftig macht. Außerdem geben die Haferflocken Konsistenz und Aroma - also ein Grund mehr, ab und an mal etwas zu viel Porridge zu kochen.


Wie immer könnt ihr die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


 Achso: Die benötigte Wassermenge hängt auch ein bisschen von eurem Porridge ab. Ich koche meinen meisten etwas fester und mit Milch - deswegen brauche ich mehr Wasser. Ist euer Porridge allerdings eher flüssig, müsst ihr die Wassermenge auf jeden Fall reduzieren. Auch ist es nicht schlimm, wenn ihr ein bisschen Zucker in euerem Porridge habt.


Es ist etwas schwierig, mit so einem feuchten Teig umzugehen, aber deswegen benutzen wir ja einen Topf. Der hält den Teig in Form und gibt ihm drumherum eine knusprige Kruste. Ich liebe diese einfache Art des Brotbackens und ich hoffe, ihr findet auch Gefallen daran. 


Auf dieses Brot esse ich gern einfach Hüttenkäse, ein bisschen Avocado und kräftig Salz und Pfeffer. 
Denn dieses Brot ist sehr mild und lebt von einem leckeren Belag. Getoasted schmeckt dieses Brot auch nach 2 oder 3 Tagen noch ofenfrisch. Einfach nur lecker!



Hausgemachte Englisch Muffins

21. September 2014


Meine lieben Leser.

Ich bin mir sicher, jeder von euch hat schonmal von Jane Austen, Mr. Darcy oder Stolz & Vorurteil gehört oder gelesen. Ich LIEBE diese Geschichte. Und da war es eigentlich vorprogrammiert, dass wenn ein Buch schon „Dinner mit Mr. Darcy“ heißt, ich es unbedingt haben muss. Ein rosa Stoffeinband, einen schönen Scherenschnitt draufgedruckt und mit Geschichten und Rezepten aus dieser Zeit gefüllt…herrlich. Beim ersten Lesen verlor ich mich in den Geschichten zu den Rezepten und beim zweiten drübergucken habe ich beschlossen: Bei mir wird’s ein Frühstück mit Mr. Darcy.


Zu Jane Austens Zeit (etwa 18. & 19. Jahrhundert) war vegetarische Ernährung eher den unteren Schichten zugeteilt - der Adel verköstigte sich mit Fleisch; denn er konnte es sich leisten. Deshalb sind in diesem Kochbuch natürlich einige Fleischgerichte zu finden und da ich davon ja bekanntlich eher Abstand halte, musste ich eine Alternative finden. Die Auswahl an vegetarischen Rezepten ist jedoch ansehnlich und ich blieb an diesem hier hängen: Englische Muffins. Sie waren im 19. Jahrhundert sehr populär und wurden zur Tea Time von „Muffin Men“ auf der Straße verkauft. Und das Besondere hierbei ist: Sie werden in einer Pfanne gebacken und nicht im Ofen.

Also machte ich mich dran und das hier ist das Ergebnis!




Ihr könnt die Rezeptkarte natürlich wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.



Danach gut abkühlen lassen. Es ist auch nicht gern gesehen, wenn man diese englischen Muffins dann aufschneidet - sie werden aufgerissen/aufgebrochen. Dann sind sie fluffig und locker und einfach nur wunderbar.


Hjam. Ich habe dann zwar mit meinem Björn und meiner Familie gespeist und vergebens auf das Klingeln von Mr. Darcy gewartet, aber es war auch mit meiner besseren Hälfte ganz nett und geschmeckt haben sie hervorragend. ;-)

Und, wäre das Buch auch etwas für euch?


Noch ein paar Infos zum Buch:
  • Preis: 29,95 €
  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Callwey, G; Auflage: 1 (17. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3766720996
  • ISBN-13: 978-3766720993
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