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Kartoffelsalat mit Kapern und Cornichons

11. Juli 2019


Meine lieben Leser. 

Ich war letztes Jahr mit meiner Mutter auf einer Rundreise bis zum Nordkapp. Wie sind über Dänemark nach Schweden und Lappland und dann komplett Norwegen wieder herunter. Bei unseren Zwischenstopps sahen wir sogar die Lofoten - eine wunderschöne Inselgruppe in Nord-Norwegen. Die Reise war einfach nur schön und die Natur Skandinaviens atemberaubend. Ich bin auf jeden Fall nicht zum letzten Mal dort gewesen.


Und diesen Kartoffelsalat aßen wir so ziemlich zum Ende der Reise in einem Hotel. Er war so lecker, dass ich ihn nachkochen musste und seitdem ist er ein beliebtes Mitbringsel zu jedem Grillabend. Die Cornichons werden nicht kleingeschnitten, sondern sehr rustikal im Ganzen gelassen. Auch mal was anderes... Für mich als Foodblogger aber erstmal eine kleine Überwindung.


Und hier nun das leckere Rezept - einem original Kartoffelsalat aus Norwegen nachempfunden:


Der Salat ist kräftig und etwas essiglastig - aber genau so soll er auch sein. Denn das macht - meiner Meinung nach - auch eine gute Beilage aus. Und die Kartoffeln habe ich auch meinem Balkon gezogen. Einfach gekeimte Kartoffeln (z.B. Drillinge) in einen großen Blumetopf mit Erde stecken und sich demnächst über eigene Kartoffeln freuen.


Auch andere Leckereien habe ich aus Norwegen mitgebracht. Wie wäre es z.B. mit Kanelbulle? Das sind Zimtschnecken - aber mit dem gewissen Extra. Bald hier aufm Blog.


Wer Kapern nicht so mag, der kann sie auch fein hacken und unter das Dressing heben. Dann ist es nicht so intensiv, wenn man auf eine draufbeißt; ist schließlich nicht jedermanns Ding, oder?


Lasst es euch schmecken & viel Spaß beim Nachkochen.

Spaghetti alla Puttanesca (vegetarisch/vegan)

27. Februar 2019


Meine lieben Leser. 

Ich liebe einfache Nudelgerichte und bei Spaghetti alla Puttanesca mag ich besonders, dass die Nudeln nicht in einer Soße schwimmen, sondern von ihr ummantelt werden. Auch Oliven und ein paar Kapern ergänzen dieses alte und traditionell italienische Gericht perfekt.


Nun, sagen wir mal wie es ist: Original italienisch ist meine Version hier nicht, denn weder kommen Kalamata-Oliven ins Original, noch ist es eigentlich vegetarierfreundlich - denn normalerweise sind Sardellen mit in der Soße. Nun, mich schüttelt es bei der Vorstellung; aber die Italiener geben gerne Sardellenfilets als salzige Würzzutat hinzu. Ich tausche das gegen getrocknete Tomaten aus, denn die sind auch salzig und bringen einiges an Geschmack an die Sache.


Warum ich Kalamata-Oliven nehme? Nun ich mag sie schlicht und einfach mehr als schwarze Oliven. Die meisten schwarzen Oliven, die man so im Supermarkt bekommt, sind gefärbte grüne Oliven, denn die schwarzen sind eigentlich die grünen - nur in reif. Die wenigsten Hersteller lassen ihre Früchte aber so lang an den Bäumen, dass sie schwarz und reif werden. Also werden sie gefärbt. Nun, das mag ich einfach nicht und daher gibt's hier meine Version mit Kalamatas.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen und Nachkochen dieser Leckerei:


Bei den Kapern reicht so ein winzig kleines Gläschen - bei zu vielen wird der Geschmack komplett davon überlagert. Weniger ist da mehr.


Der Name "alla Puttanesca" heißt übersetzt "nach Hurenart" und nein, man weiß bis heute nicht genau, wieso sie so heißen. Es gibt viele Vermutungen und ich mag die Version am Liebsten, bei der die leichten Damen nach einem langen Tag einfach aus Dingen, die sie im Vorrat hatten, ein leckeres Gericht zauberten...


Lasst euch meine Spaghetti nach Hurenart schmecken und frohes Kochen!

Bärlauch-Kapern aus Blütenknospen

10. Mai 2017


Meine lieben Leser.

Ja, ich weiß. Das Herstellen von Fake-Kapern aus Blütenknospen hört sich mal wieder sehr alternativ an. Ich, als verkappter Öko, konnte aber meine Finger nicht davon lassen – denn als ich letztens bei meiner Nachbarin Bärlauch pflückte, meldete sich eine kleine – aber durchaus hartnäckige – Stimme in meinem Unterbewusstsein, die sagte: „MOMENT. Du hast da was gelesen. Knospen-Einsammel-Modus einschalten“. Wer bin ich schon gegen mein Unterbewusstsein; und so sammelte ich nicht nur Blätter ein, sondern auch Knospen. Nach einiger Recherche wurde mir klar, dass das eine ziemlich einfache Sache ist eigentlich. Man nimmt die Knospen, legt sie in einem Essigsud ein und lässt sie ziehen. Ein paar Wochen. Und wenn die schöne Bärlauchzeit schon wieder vorbei ist, hat man etwas für z.B. Vorspeisenplatten oder aber auch einfach aufs Frischkäsebrot. Ne ziemlich lecker und einfache Sache – also das nächste Mal bei der Bärlauchernte ein paar Knospen sammeln – natürlich nicht alle, denn wir wollen ja nächstes Jahr wieder Bärlauch haben. Also los geht’s.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Einen kleinen Tipp: Nehmt so kleine Gläser wie möglich – dann lieber 1 oder 2 mehr, denn ihr werdet immer nur relativ wenige auf einmal essen und lieber keinen Schimmel riskieren.



Nun, und wie isst man diese Bärlauch-Kapern nun? Nunja, es gibt einige Varianten. Z.B. schmecken sie hervorragend auf ein Butter- oder Frischkäsebrot. Auch auf Antipasti-Vorspeisentellern machen sie sich super. Probiert sie einfach mal aus.

Panzanella - Toskanischer Brotsalat

25. März 2013


Meine lieben Leser.

Als ich dieses Rezept in 2013 das erste Mal veröffentlichte, war dieser Salat nicht mehr als eine Resteverwertung für altes Brot. Aber mittlerweile ist er eine geliebte Beilage - z.B. zum Grillen.
Ich mag allerdings matschiges Brot gar nicht, und daher gebe ich das Dressing immer erst ganz zum Schluss dran; ganz kurz bevor ich ihn nach draußen zum Tisch trage.


Natürlich kann man mit diesem Salat sehr gut älteres Brot verwerten, aber ich nehme gerne so einen Aufback-Olivenkranz. Da sind schwarze Oliven drin und man kann ihn einfach in Stücke schneiden und backen.


Und hier nun endlich die Rezeptkarte zum schnellen Herunterladen:


Ich nehme gerne bunte Paprika - das gibt nochmal ein anderes Aroma als nur z.B. rote. Außerdem: Das Auge isst mit! Bunt macht doch nicht nur mir mehr Spaß aufm Teller, oder? Ach und das mit dem backen & schälen kann man auch schon super nen Tag eher machen. Absolut kein Problem. Wenn man mehr macht, kann man sie einfach in etwas Olivenöl mit einer Knoblauchzehe einlegen und als Antipasti genießen.


Das frische Basilikum am Dressing ist eines meiner liebsten Details. Es ist eben nicht nur ein einfaches Dressing - es hat ein bisschen was von Pesto (nur viel flüssiger) und der Geschmack ist gleich um so vieles besser...


Noch ein guter Tipp: Schneidet die Brotwürfel nicht zu groß - Es ist doch immer schöner, wenn man alle Zutaten eines Salates auf die Gabel nehmen kann und mit einem Hiep alle Zutaten im Mund schmecken kann, oder? Na also.


Und aus nostalgischen Gründen und weil es zwischenzeitlich nicht mal mehr Bilder im Post gab, weil mein Drittanbieter sie gelöscht hatte, hier noch ein Originalfoto aus 2013 (ja, das beste aus dem Post von damals...):


Viel Spaß beim Nachkochen!


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