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Kartoffelsalat mit Kapern und Cornichons

11. Juli 2019


Meine lieben Leser. 

Ich war letztes Jahr mit meiner Mutter auf einer Rundreise bis zum Nordkapp. Wie sind über Dänemark nach Schweden und Lappland und dann komplett Norwegen wieder herunter. Bei unseren Zwischenstopps sahen wir sogar die Lofoten - eine wunderschöne Inselgruppe in Nord-Norwegen. Die Reise war einfach nur schön und die Natur Skandinaviens atemberaubend. Ich bin auf jeden Fall nicht zum letzten Mal dort gewesen.


Und diesen Kartoffelsalat aßen wir so ziemlich zum Ende der Reise in einem Hotel. Er war so lecker, dass ich ihn nachkochen musste und seitdem ist er ein beliebtes Mitbringsel zu jedem Grillabend. Die Cornichons werden nicht kleingeschnitten, sondern sehr rustikal im Ganzen gelassen. Auch mal was anderes... Für mich als Foodblogger aber erstmal eine kleine Überwindung.


Und hier nun das leckere Rezept - einem original Kartoffelsalat aus Norwegen nachempfunden:


Der Salat ist kräftig und etwas essiglastig - aber genau so soll er auch sein. Denn das macht - meiner Meinung nach - auch eine gute Beilage aus. Und die Kartoffeln habe ich auch meinem Balkon gezogen. Einfach gekeimte Kartoffeln (z.B. Drillinge) in einen großen Blumetopf mit Erde stecken und sich demnächst über eigene Kartoffeln freuen.


Auch andere Leckereien habe ich aus Norwegen mitgebracht. Wie wäre es z.B. mit Kanelbulle? Das sind Zimtschnecken - aber mit dem gewissen Extra. Bald hier aufm Blog.


Wer Kapern nicht so mag, der kann sie auch fein hacken und unter das Dressing heben. Dann ist es nicht so intensiv, wenn man auf eine draufbeißt; ist schließlich nicht jedermanns Ding, oder?


Lasst es euch schmecken & viel Spaß beim Nachkochen.

Pizza mit Kartoffelchips?!

18. August 2018


Meine lieben Leser.

Letztens waren wir, mein Freund und ich, mit unseren Muttis in Bielefeld in der Dr. Oetker-Welt. Unsere Mütter wollten da schon länger mal hin (und ich war ja schon zwei Mal zu Blogger-Workshops da) und da habe ich ihnen einen Rundgang zum Muttertag geschenkt. Und als wir nun da waren und die Führung beendet wurde, gab es natürlich einiges zu verkosten. U. a. neue Pizza-Kreationen von Dr. Oetker. 


Eine der Pizzen, die es da gab, war eine mit Kartoffelchips drauf. Bitte was? Kartoffelchips auf der Pizza? Hört sich das nur für mich im ersten Moment strange an? Naja. Mein Freund probierte die Pizza - für mich als Veggie war das nicht möglich, denn auf der Fertigpizza ist Speck drauf. Er meinte, die würde lecker schmecken und eher wie Flammkuchen. Nun, ich machte mich zu Hause mal an die Nachbearbeitung dieser Pizza und machte eine vegetarierfreundliche Variante. Und siehe da - mit einer weißen Alfredo-Sauce statt Tomatensoße und frischen Tomaten und Frühlingszwiebeln... Hach, ja, das ist schon was leckeres so eine Kartoffelchips-Pizza.


Und damit euer nächster Balkon- oder Gartenabend genauso lecker wird wie meiner hier, gibt's schnell die Rezeptkarten zum Herunterladen.



Ich persönlich nehme nur gesalzene Chips und keine mit Paprikapulver etc. daran. Ich hätte Angst, dass das Paprikapulver oder das Würzpulver im Ofen verbrennt. Auch die Chips können dunkel werden, wenn ihr die Pizza zu lange backt - also habt ein Auge darauf.


Ich habe hier Chips mitgebacken - aber wenn ihr es nicht mögt, dass die Chips eventuell durch den Käse und die Soße etwas weich werden, dann macht sie erst hinterher drauf. Auch die Tomaten und die Frühlingszwiebeln habe ich nur zur Hälfte mitgebacken und hinterher nochmal ein bisschen was drauf gemacht - ich mag das so lieber.


Zu meiner Pizza serviere ich immer gerne noch einen Salat dazu. Hier kam selbstgezogener aus dem Anzuchthäuschen auf unserem Balkon in die Schüssel. Aber auch ein cremiger Caesar Salat kann ich mir gut dazu vorstellen.


Und? Lust auf Pizza mit knackigen Kartoffelchips?


Der beste kalte Milchreis der Welt

30. Juli 2018


Meine lieben Leser.

Als mein Freund und ich Anfang Juni diesen Jahres in Köln waren und uns dort in der Lanxess Arena die Game of Thrones Live Concert Experience angesehen haben, waren wir am nächsten Morgen im Café Reichard am Kölner Dom frühstücken. Draußen am Café stand in großen Kreidelettern, dass es Milchreis mit frischen Früchten gäbe und da war für mich klar, dass ich genau den zum Frühstück essen werde. Und es war eine hervorragende Entscheidung - denn solch einen Milchreis hatte ich noch nie gegessen. 


Bisher kannte ich Milchreis immer nur warm und meistens war er mir viel zu fest. Irgendwie erinnerte er mich auch an den katholischen Kindergarten in dem ich war, denn die Nonnen da kochten öfters mal Milchreis. Aber dieser Milchreis in dem Café war erstens kalt und zweitens sehr schön cremig und einfach nur lecker. Also war es für mich klar, dass ich recherchieren und diesen Milchreis zu Hause nachkochen will. 


Ich fand heraus, dass es vermutlich eine Art dänischer Milchreis war, auch genannt Ris à l'amande oder Risalamande. In Dänemark wird er gerne an Heiligabend serviert - allerdings mit Mandeln drin und mit einer Kirschsoße (mit ganzen Kirschen drin). Auch sehr lecker - das muss man sagen.


Und hier das Rezept für meinen kalten, sahnigen Milchreis und die dänsiche Variante zum Herunterladen:


 Als ich diesen Milchreis kochte, war leider die Erdbeerzeit schon langsam vorbei und daher kamen jede Menge exotische Früchte an ihre Stelle. Aber was soll ich sagen - hervorragende Ergänzung.


 Der Milchreis hält sich im Kühlschrank mehrere Tage - als bis zu 3 Tage würde ich ihn persönlich noch essen. Achso, und bitte nicht mit diesem Instant-Milchreis-Reis (aus Tütchen) kochen; der ist viel zu schnell fertig. Bitte greif auf normalen ohne Zusätze urück, den man in jedem Supermarkt bekommt.


 Ich aromatisiere meinen Milchreis mit Zitronenschale und Vanille und ich finde, diese Kombination braucht er auch, um nicht langweilig zu schmecken. Die Zitrone bringt Pfiff in die ganze Angelegenheit und ich würde ihn nie wieder ohne kochen.


 Kennt ihr dänischen, kalten Milchreis oder findet ihr Sahne am Reis komisch?


Saftiges Osterlamm

31. März 2018


Meine lieben Leser. 

In meiner Familie geht es Ostern schon sehr traditionell zu. Wir essen am Gründonnerstag alle zusammen Kasseler Griene Sose (Grüne Soße), Karfreitag backe ich gerne englische Karfreitagsbrötchen und an Ostersonntag gibt es meistens entweder ein Paska-Brot oder einen leckeren Hefezopf. Und dieses Jahr hatte ich mal Lust, die uralte Form meiner Oma Lene aus dem Schrank zu holen und ein Osterlamm zu backen.


Gebackene Osterlämmer kennt vermutlich jeder von euch - und meistens haben sie eines gemeinsam: Sie sind trocken und nicht unbedingt eine saftige Leckerei. Nun, das hat jetzt ein Ende, denn hier ist mein Rezept für ein herrlich leckeres, saftiges und zitroniges Lämmchen. Ich mag es am Liebsten nur mit Puderzucker bestreut; aber wer möchte, kann das Lämmchen nach dem Erkalten mit Schokolade bestreichen und in z.B. Kokosflocken wälzen.


Und hier die Rezeptkarte für das Lämmchen. Der Teig ist in Nullkommanichts zusammengerührt.


Den Eierlikör kann man austauschen, wenn z.B. Kinder mitessen. Ich würde ihn gegen genauso viel Natur- oder Vanillejoghurt austauschen.


Die Form ist für mich etwas ganz besonderes, denn sie ist noch von meiner Oma Helene. Und man muss sagen - deutsche Wertarbeit. Schon so alt und trotzdem ist nicht ein Tropfen Teig herausgelaufen. Herrlich sowas!


Und, sind bei euch Osterlämmer auch ein Muss oder ist euch das ein wenig zu plastisch?


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