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Bärlauch-Kapern aus Blütenknospen

10. Mai 2017


Meine lieben Leser.

Ja, ich weiß. Das Herstellen von Fake-Kapern aus Blütenknospen hört sich mal wieder sehr alternativ an. Ich, als verkappter Öko, konnte aber meine Finger nicht davon lassen – denn als ich letztens bei meiner Nachbarin Bärlauch pflückte, meldete sich eine kleine – aber durchaus hartnäckige – Stimme in meinem Unterbewusstsein, die sagte: „MOMENT. Du hast da was gelesen. Knospen-Einsammel-Modus einschalten“. Wer bin ich schon gegen mein Unterbewusstsein; und so sammelte ich nicht nur Blätter ein, sondern auch Knospen. Nach einiger Recherche wurde mir klar, dass das eine ziemlich einfache Sache ist eigentlich. Man nimmt die Knospen, legt sie in einem Essigsud ein und lässt sie ziehen. Ein paar Wochen. Und wenn die schöne Bärlauchzeit schon wieder vorbei ist, hat man etwas für z.B. Vorspeisenplatten oder aber auch einfach aufs Frischkäsebrot. Ne ziemlich lecker und einfache Sache – also das nächste Mal bei der Bärlauchernte ein paar Knospen sammeln – natürlich nicht alle, denn wir wollen ja nächstes Jahr wieder Bärlauch haben. Also los geht’s.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Einen kleinen Tipp: Nehmt so kleine Gläser wie möglich – dann lieber 1 oder 2 mehr, denn ihr werdet immer nur relativ wenige auf einmal essen und lieber keinen Schimmel riskieren.



Nun, und wie isst man diese Bärlauch-Kapern nun? Nunja, es gibt einige Varianten. Z.B. schmecken sie hervorragend auf ein Butter- oder Frischkäsebrot. Auch auf Antipasti-Vorspeisentellern machen sie sich super. Probiert sie einfach mal aus.

Bärlauch haltbar machen - 2 (+1) Arten

26. April 2017


Meine lieben Leser.

Ich liebe Bärlauch – aber durch den ganzen Stress dieses Frühjahr habe ich fast die komplette Bärlauchsaison verpennt. Nunja, was soll’s. Gott sei Dank habe ich eine sehr liebe Nachbarin, die mich letztens daran erinnerte, dass ich bei ihr noch gar keinen Bärlauch geholt hätte und das musste ich natürlich ändern. Daher habe ich heute 2 (+1) Wege, wie ihr Bärlauch schnell und einfach haltbar machen könnt und ihn so noch ein paar Monate mehr in eurer Küche benutzen könnt.


#1: Bärlauchpaste

Diese Zubereitungsart ist eigentlich meine Liebste – denn der Bärlauch ist am intensivsten und schmeckt einfach nur hervorragend. Und wenn die Paste immer mit Öl bedeckt im Kühlschrank steht, habt ihr noch monatelang Bärlauchgenuss im Überfluss. Ich benutze meine Bärlauchpaste als Würzpaste, daher ist etwas mehr Salz drin. Ich nehme wenig davon und das Salz in der Paste hilft bei der Haltbarmachung.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Oder aber, ihr macht euren Bärlauch mit Salz haltbar.


#2: Bärlauchsalz

Hier braucht ihr weder eine Kühlung noch sonst etwas. Einfach in den Schrank stellen und das ganze Jahr über genießen.


Ooooder aber...


Bonus: #3: Bärlauch-Kimchi

Tjaha – auch aus Bärlauch kann man Kimchi machen (wie aus eigentlich jedem Gemüse). Dazu nutze ich mein normales Kimchi-Rezept (das Rezept findet ihr in meinem ersten Buch: Christina macht was – Veggie. Lecker. Anders. (kein Affiliatelink)). Bärlauch-Kimchi muss ein paar Wochen ziehen und wird immer leckerer und intensiver. Also einfach die Kimchi-Paste nach meinem Rezept im Buch herstellen und den Bärlauch (gewaschen und aussortiert) damit einreiben und in ein Glas geben. Ich nutze die Gelegenheit meistens und mache auch noch normales Kimchi aus Chinakohl. Dann ist das ein Aufwasch.

Welche Wege mögt ihr am Liebsten, um euren Bärlauch das ganze Jahr über genießen zu können?

Kleine Preview: Bald zeige ich euch auch, wie ihr aus den Bärlauchknospen sog. Bärlauchkapern machen könnt. 

Bärlauchcannelloni / Bärlauch Cannelloni

19. Mai 2013


Meine lieben Leser.

Das Grundrezept für Kräutercanneloni habe ich euch schonmal gepostet und nun gibt´s eine Abwandlung mich leckerem frischen Bärlauch. Wer nicht das Glück hat, eine Ansammlung um sein Haus herum zu haben, der kann ihn mittlerweile auch schon im gut sortieren Supermarkt kaufen oder vielleicht im Wald sammeln (Vorsicht! Nicht mit den giftigen Maiglöckchen verwechseln!!). Informiert euch aber vorher darüber, ob das erlaubt ist, er steht nämlich nicht direkt unter Naturschutz, in Naturschutzgebieten ist es aber verboten, ihn zu pflücken. Meist dürf ihr ihn aber für den Eigenbedarf pflücken, wenn ihr es bestandsschonend macht, das heißt nur wenige Blätter nehmen und nicht die ganze Pflanze. Und wirklich nur so viel, wie ihr braucht.


 Canneloni sind so klasse in der Zubereitung, weil man sie einfach dosieren kann. Für 1 Person reichen eigentlich 4-5 Rollen pro Mahlzeit, für 2 eben entsprechend mehr. Auch die Füllmöglichkeiten sind endlos, daher ist es eines meiner Lieblingsgerichte. Ihr habt Gemüse- oder Käsereste im Kühlschrank? Rein damit!


 Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen und loslegen:


 Wenn nicht gerade Bärlauchsaison ist, kann man ihn sehr gut mit Basilikum ersetzen.


Achtung, ihr benötigt nur die Hälfte der Soße von hier oben. Eine große Dose reicht vollkommen, damit die Nudelrollen nicht in Soße ertrinken.


 Ist der Käse goldbraun und eure Canneloni weich (reinstechen mit einem Schaschlikspieß) könnt ihr sie servieren. Wer will, gibt noch einen Salat als Beilage dazu und fertig ist eine richtig leckere Mahlzeit mit einer cremigen Überraschung in der Mitte. Lasst es euch schmecken!


Mit was füllt ihr eure Cannelloni?  Lust auf etwas Bärlauch-Action im Backofen?

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