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Südfrucht-Konfitüre

6. September 2017


Meine lieben Leser.

Ich liebe alles rund ums Thema Einmachen & Einkochen und ich versuche, ein paar Dinge jedes Jahr zu machen. U. a. koche ich gerne Marmeladen und Konfitüren und neben Erdbeerkonfitüre sollte es dieses Jahr auch etwas ultra-fruchtiges sein. Jetzt, wo alle Früchte reif sind und man im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt eine schier unendliche Vielfalt bekommt, habe ich mich einen Sonntag drangemacht und habe Südfrucht-Konfitüre eingekocht. Mit dem besonderen Extra. Aber seht selbst!


Die Rezeptkarte könnt ihr wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen und ausdrucken. 


Die Prise Zimt schmeckt man hinterher nicht, aber ich finde, es ist das Extra, welche diese Konfitüre von anderen ihrer Sorte abhebt. Zu schade, dass es hier in meiner Region keine typischen Wettbewerbe für Marmeladen und Konfitüren gibt, wie es in den USA jedes Jahr Tradition ist. Meine hier würde bestimmt einen guten Platz erreichen. 


Ja, ich weiß. Im ersten Augenblick sieht sie ein wenig so aus wie diese Fruchtcocktails, aber lasst euch versichtert sein, so schmeckt sie nicht. Einfach nur super fruchtig und durch die Säure der Früchte und dem 3:1-Zucker nicht soooo süß. 


Ich mache die Fruchtstücke relativ klein - aber man könnte sie natürlich noch kleiner und gleichmäßiger schneiden. Aber das ist euch und eurer Geduld überlassen. Schonmal Südfrucht-Konfitüre probiert?

Neue Bücher von Dr. Oetker

5. August 2017

Meine lieben Leser.

Der Dr. Oetker-Verlag versorgt mich derzeit immer gut mit seinen Neuerscheinungen und heute wollte ich sie euch mal zeigen. Sie legen derzeit viele der Bücher neu auf und bringen einige zu neuen Themen raus. Ich finde das ziemlich spannend und habe schon viele Dinge gefunden, die ich gerne nachbacken und –kochen will. Fangen wir doch einfach mal bei einem Buch an.


Als erstes fiel mir das Buch „Zupfbrote“ in die Hände. Zupfbrote sind seit einigen Jahren unglaublich beliebt und ich liebe sie sehr. Egal ob Grillabend oder einfach nur zur Suppe – sie schmecken immer lecker und lassen sich hervorragend vorbereiten. Man braucht kein Messer um die zu schneiden, sondern reißt einfach ein Stück ab. Herrlich. Rezepte, die mir in dem Buch gut gefallen haben, sind: Pizza-Zupfbrot, scharfes Auberginen-Zupfbrot, Jalapeno-Zupfbrot, Walnuss-Tomaten-Zupfbrot, Zupfbrot-Spieße, Buttermilch-Zupfbrot mit Heidelbeeren, Franz-Zupfbrot, Safran-Vanillecreme-Zupfbrot, Zupfbrot mit Mandelpudding und Orangen, Kirmes Zupfbrot-Spieße und Himbeer-Wickelbrote. Rundum ein gelungenes Buch mit tollen Ideen.

Danach sah ich mir das Buch „Zauberkuchen“ an. Das Grundrezept für meinen Zauberkuchen könntihr hier finden – aber natürlich gibt es noch viele Varianten mehr. Ich fand es interessant, dass man ein ganzes Buch daraus machen kann, aber wieso nicht? Rezepte, die mich hier sehr angesprochen haben, sind: Mandarinen-Frischkäse-Torte, Schokoladentraum, Key-Lime-Kuchen mit Baiser, Sanddorn-Chia-Kuchen, Caipirinha-Zauberkuchen, Bratapfel-Zimt-Kuchen und das New-York-Cheesecake-Dessert im Glas. Wirklich interessante Rezepte – und alle mit nur einem Teig umsetzbar. Das spart eine Menge Zeit. 


Kommen wir dann zu einem Buch, an das ich etwas skeptisch heranging. „Kühlschranktorten“ sind für einen Vegetarier nämlich immer so eine Sache. Eigentlich alle Rezepte, die ich kenne, sind mit Gelatine gemacht und das esse ich ja nunmal nicht. Klar, von Dr. Oetker gibt es mittlerweile auch ein vegetarisches Geliermittel – aber es geht ums Prinzip. Rezepte die  mir gefallen haben und bei denen ich die Gelatine dann halt austauschen müsste sind: Bananen-Kefir-Quark-Torte, Cantuccini-Mango-Torte, Doppelkeks-Torte mit Heidelbeeren, Himbeertorte mit Joghurtcreme, Milchreistorte mit Himbeeren, Pfefferminz-Cheesecake und die Zitronen-Knusper-Torte. 

Weiter geht’s mit dem Buch „Drinks von A-Z“. Ich bin kein großer Fan von Alkohol – daher betrachte ich Empfehlungen für ein Buch mit alkoholischen Drinks eher skeptisch, aber in dem Buch sind Gott sei Dank nicht nur Sachen mit Alkohol. Interessant fand ich: Asia-Smoothie, Banana Italiano, Black Death, Coco Choco, Death in the Afternoon (mit Absinth), Feuerzangenbowle, Fromme Helene, Monte Carlo Imperial Highball und Vampir. Interessantes Buch, wenn man mal einen anderen Cocktail servieren will. 


Weiter geht’s mit dem Buch „Einmachen von A-Z“. Ich liebe es, Dinge haltbar zu machen und immer etwas im Vorratsschrank zu haben. Daher ist dieses Buch für mich ein richtiger Treffer. Interessante Rezept, die ich demnächst mal ausprobieren werden sind: Rote Zwiebel-Preiselbeeren-Confit, Granatapfelgelee mit Bionade und Kokos, Gurken in Bier, schnelles Herbstgelee, Holunderlikör mit Gin, Karibik-Konfitüre, eingelegte Paprikaschoten, Preiselbeer-Relish und eingelegte Tomaten.

Das nächste Buch ist „Neue Salate von A-Z“. Salat gibt es in meinem Haushalt zu jedem Abendessen dazu – und daher brauche ich immer mal neue Ideen und Rezepte. Da kommt mir dieses Buch wirklich gelegen. Ausprobieren werde ich: Babyspinatsalat mit Harissa-Joghurt und pochiertem Ei, Blumenkohlsalat auf spanische Art, Bohnen-Kartoffel-Salat mit Schafskäsesauce, griechischen Auberginensalat, Kartoffelsalat mit Tahina-Sauce, Rucola-Zuckerschoten-Salat mit Kartoffeldressing, Sobanudel-Salat mit Shiitake und Spinatsalat mit grünem Spargel und Hummus.


Auch interessant fand ich „Neue Blechkuchen von A-Z“. Blechkuchen sind für mich eine einfache und schnelle Variante, um mehrere Menschen satt zu bekommen und mit Kuchen zu versorgen. Daher habe ich mir schon zum Ausprobieren notiert: Fränkischer Apfelkuchen, Bananen-Buttercreme-Kuchen, Johannisbeer-Quark-Kuchen mit Baiser, Kirschbutter-Kuchen, Kirsch-Joghurt-Schnitten, Gedeckter Kirschkuchen, Schokoladenmousse-Kirsch-Schnitten, Zimtkuchen mit Blätterteig, Zitronen-Klecksel-Kuchen und Zwetschgenkuchen.

Und last but not least: „Schnell und einfach von A-Z“. Allein der Titel macht Lust, in das Buch zu gucken – denn wer mag es nicht schnell und einfach, wenn unter der Woche mal wieder wenig Zeit ist. Rezepte, die mich angesprochen haben sind hier: Brotsalat mit grünen und weißen Bohnen, Buchweizenwaffeln mit Zwiebelmarmelade, Bulgur-Gemüse-Pfanne, Eier in Gemüse, French Toast, Gemüsepalatschinken mit Spinat, Kaiserschmarrn, Pasta-Gröstl mit Pinienkernen, Pizzawaffeln, Popovers mit Kräutern und Joghurtdip.

Was haltet ihr von dem neuen Design und den hübschen neuen Büchern?

Bärlauch-Kapern aus Blütenknospen

10. Mai 2017


Meine lieben Leser.

Ja, ich weiß. Das Herstellen von Fake-Kapern aus Blütenknospen hört sich mal wieder sehr alternativ an. Ich, als verkappter Öko, konnte aber meine Finger nicht davon lassen – denn als ich letztens bei meiner Nachbarin Bärlauch pflückte, meldete sich eine kleine – aber durchaus hartnäckige – Stimme in meinem Unterbewusstsein, die sagte: „MOMENT. Du hast da was gelesen. Knospen-Einsammel-Modus einschalten“. Wer bin ich schon gegen mein Unterbewusstsein; und so sammelte ich nicht nur Blätter ein, sondern auch Knospen. Nach einiger Recherche wurde mir klar, dass das eine ziemlich einfache Sache ist eigentlich. Man nimmt die Knospen, legt sie in einem Essigsud ein und lässt sie ziehen. Ein paar Wochen. Und wenn die schöne Bärlauchzeit schon wieder vorbei ist, hat man etwas für z.B. Vorspeisenplatten oder aber auch einfach aufs Frischkäsebrot. Ne ziemlich lecker und einfache Sache – also das nächste Mal bei der Bärlauchernte ein paar Knospen sammeln – natürlich nicht alle, denn wir wollen ja nächstes Jahr wieder Bärlauch haben. Also los geht’s.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Einen kleinen Tipp: Nehmt so kleine Gläser wie möglich – dann lieber 1 oder 2 mehr, denn ihr werdet immer nur relativ wenige auf einmal essen und lieber keinen Schimmel riskieren.



Nun, und wie isst man diese Bärlauch-Kapern nun? Nunja, es gibt einige Varianten. Z.B. schmecken sie hervorragend auf ein Butter- oder Frischkäsebrot. Auch auf Antipasti-Vorspeisentellern machen sie sich super. Probiert sie einfach mal aus.

Bärlauch haltbar machen - 2 (+1) Arten

26. April 2017


Meine lieben Leser.

Ich liebe Bärlauch – aber durch den ganzen Stress dieses Frühjahr habe ich fast die komplette Bärlauchsaison verpennt. Nunja, was soll’s. Gott sei Dank habe ich eine sehr liebe Nachbarin, die mich letztens daran erinnerte, dass ich bei ihr noch gar keinen Bärlauch geholt hätte und das musste ich natürlich ändern. Daher habe ich heute 2 (+1) Wege, wie ihr Bärlauch schnell und einfach haltbar machen könnt und ihn so noch ein paar Monate mehr in eurer Küche benutzen könnt.


#1: Bärlauchpaste

Diese Zubereitungsart ist eigentlich meine Liebste – denn der Bärlauch ist am intensivsten und schmeckt einfach nur hervorragend. Und wenn die Paste immer mit Öl bedeckt im Kühlschrank steht, habt ihr noch monatelang Bärlauchgenuss im Überfluss. Ich benutze meine Bärlauchpaste als Würzpaste, daher ist etwas mehr Salz drin. Ich nehme wenig davon und das Salz in der Paste hilft bei der Haltbarmachung.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Oder aber, ihr macht euren Bärlauch mit Salz haltbar.


#2: Bärlauchsalz

Hier braucht ihr weder eine Kühlung noch sonst etwas. Einfach in den Schrank stellen und das ganze Jahr über genießen.


Ooooder aber...


Bonus: #3: Bärlauch-Kimchi

Tjaha – auch aus Bärlauch kann man Kimchi machen (wie aus eigentlich jedem Gemüse). Dazu nutze ich mein normales Kimchi-Rezept (das Rezept findet ihr in meinem ersten Buch: Christina macht was – Veggie. Lecker. Anders. (kein Affiliatelink)). Bärlauch-Kimchi muss ein paar Wochen ziehen und wird immer leckerer und intensiver. Also einfach die Kimchi-Paste nach meinem Rezept im Buch herstellen und den Bärlauch (gewaschen und aussortiert) damit einreiben und in ein Glas geben. Ich nutze die Gelegenheit meistens und mache auch noch normales Kimchi aus Chinakohl. Dann ist das ein Aufwasch.

Welche Wege mögt ihr am Liebsten, um euren Bärlauch das ganze Jahr über genießen zu können?

Kleine Preview: Bald zeige ich euch auch, wie ihr aus den Bärlauchknospen sog. Bärlauchkapern machen könnt. 

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