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Christina's Englischer Früchtekuchen/Fruitcake

23. Dezember 2017


Meine lieben Leser.

Ich mag englische Weihnachtstradtionen und weil ich es dieses Jahr wieder nicht geschafft habe, Mincemeat-Pies zu backen, habe ich mich mit einem original englischen Fruitcake "begnügt". Da ich immer mal wieder in alte Gewohnheiten verfalle und der guten alten Zeit nachtrauere (ich bin einfach im falschen Jahrhundert geboren worden...) und mir wünsche, wir alle würden mit weniger Stress und mehr Tradition leben, gibt es bei mir diesen Heiligabend zum Kaffeetrinken mit meinen Eltern guten alten Fruitcake mit einer Tasse kräftigen schwarzen Tee dazu. Hah. Genug der Plätzchen in der Adventszeit; jetzt werden die mächtigen Geschütze aufgefahren. 


Wer von euch Früchtekuchen nicht kennt: Er wird aus vielen Trockenfrüchten gemacht (ich nehme immer ungezuckerte (gibt's in Onlineshops) - denn sie sind von Natur aus süß genug) und ist nicht leicht und fluffig sondern fester und feucht. Er ist als "Dauerbackware" gedacht und nicht als Kuchen, von dem man 5 Stück an einem Tag essen kann. Fruitcake wird traditionelle über mehrere Tage oder Wochen mit Rum oder Brandy "gefüttert", d.h. immer mal wieder damit beträufelt. Das macht ihn saftiger und haltbarer. Ich mag das nicht so sehr, denn ich mag eigentlich keinen Alkohol in meinem Backwerk - aber hier mache ich eine Ausnahme. Ich beträufel meinen Früchtekuchen einmal nach dem Backen mit etwas Rum und belasse es dann dabei.


Damit ihr ihn schnell nachbacken könnt, hier wieder die Rezeptkarte zum Herunterladen.


Und wie isst man nun dieses leckere und süße Gebäck? Also ich mag es am liebsten als dünne Scheibe mit etwas gesalzener Butter und ein wenig Aprikosenkonfitüre darauf. Traditioneller wäre englische (Bitter-)Orangenmarmelade - auch das schmeckt herrlich.


Man muss sich halt bei diesem Gebäck bewusst machen, dass die Menschen es früher in der Weihnachts- und Winterzeit gebacken haben, damit sie etwas süßes und reichhaltiges haben um über den Winter zukommen. Es ist weder low carb noch low sugar oder sonst was. Aber ganz ehrlich? Es ist Soulfood. Jedenfalls für mich. 

Schonmal Früchtekuchen gebacken?


Südfrucht-Konfitüre

6. September 2017


Meine lieben Leser.

Ich liebe alles rund ums Thema Einmachen & Einkochen und ich versuche, ein paar Dinge jedes Jahr zu machen. U. a. koche ich gerne Marmeladen und Konfitüren und neben Erdbeerkonfitüre sollte es dieses Jahr auch etwas ultra-fruchtiges sein. Jetzt, wo alle Früchte reif sind und man im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt eine schier unendliche Vielfalt bekommt, habe ich mich einen Sonntag drangemacht und habe Südfrucht-Konfitüre eingekocht. Mit dem besonderen Extra. Aber seht selbst!


Die Rezeptkarte könnt ihr wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen und ausdrucken. 


Die Prise Zimt schmeckt man hinterher nicht, aber ich finde, es ist das Extra, welche diese Konfitüre von anderen ihrer Sorte abhebt. Zu schade, dass es hier in meiner Region keine typischen Wettbewerbe für Marmeladen und Konfitüren gibt, wie es in den USA jedes Jahr Tradition ist. Meine hier würde bestimmt einen guten Platz erreichen. 


Ja, ich weiß. Im ersten Augenblick sieht sie ein wenig so aus wie diese Fruchtcocktails, aber lasst euch versichtert sein, so schmeckt sie nicht. Einfach nur super fruchtig und durch die Säure der Früchte und dem 3:1-Zucker nicht soooo süß. 


Ich mache die Fruchtstücke relativ klein - aber man könnte sie natürlich noch kleiner und gleichmäßiger schneiden. Aber das ist euch und eurer Geduld überlassen. Schonmal Südfrucht-Konfitüre probiert?

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