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Knoblauchpaste für alle Gelegenheiten

28. Februar 2018


Meine lieben Leser.

Knoblauch und ich - das ist eine Liebesgeschichte, älter als die Menschheit. Knoblauch ist eine Zutat, die bei mir bei fast keinem Rezept fehlen darf und wenn ich einer Kollegin glauben darf, rieche ich für empfindliche Menschen oft nach Knoblauch. Meine Güte, er ist aber auch unglaublich lecker. Gerade als Vegetarier muss man etwas Pepp an seine Gerichte bringen und ich finde, das klappt mit Knoblauch immer hervorragend. 


Und was liegt da näher, als aus mindestens 2 Knollen in einem Aufwasch eine Paste herzustellen die a) länger hält und besser schmeckt als wenn man die Zehen so vor sich hin trocknen lassen würde und b) ihn so viel einfacher verarbeitbar macht? Achja und c) die Finger riechen auch nur einmal nach Knobi... Ich mag meine Paste noch ein wenig stückig und nicht komplett glatt - aber das ist ja wieder Geschmackssache. 1/2 TL würde ich mit 1 Zehe Knoblauch gleichsetzen.

Also auf zum Rezept! Die Karte könnt ihr wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Ich benutze die Paste gerne erst nach ein paar Tagen. Denn am ersten Tag ist sie unglaublich intensiv und manchmal vertrage ich das nicht so gut. Ihr müsst es einfach mal ausprobieren. Aber sie wird auch besser, je länger sie ziehen kann. Bewahrt sie auf jeden Fall in einem verschließbaren Glas mit etwas Öl bedeckt auf.


Wie seht ihr das? Ist Knoblauch für euch ein Must have oder ein absolutes No-Go?


Bärlauch-Kapern aus Blütenknospen

10. Mai 2017


Meine lieben Leser.

Ja, ich weiß. Das Herstellen von Fake-Kapern aus Blütenknospen hört sich mal wieder sehr alternativ an. Ich, als verkappter Öko, konnte aber meine Finger nicht davon lassen – denn als ich letztens bei meiner Nachbarin Bärlauch pflückte, meldete sich eine kleine – aber durchaus hartnäckige – Stimme in meinem Unterbewusstsein, die sagte: „MOMENT. Du hast da was gelesen. Knospen-Einsammel-Modus einschalten“. Wer bin ich schon gegen mein Unterbewusstsein; und so sammelte ich nicht nur Blätter ein, sondern auch Knospen. Nach einiger Recherche wurde mir klar, dass das eine ziemlich einfache Sache ist eigentlich. Man nimmt die Knospen, legt sie in einem Essigsud ein und lässt sie ziehen. Ein paar Wochen. Und wenn die schöne Bärlauchzeit schon wieder vorbei ist, hat man etwas für z.B. Vorspeisenplatten oder aber auch einfach aufs Frischkäsebrot. Ne ziemlich lecker und einfache Sache – also das nächste Mal bei der Bärlauchernte ein paar Knospen sammeln – natürlich nicht alle, denn wir wollen ja nächstes Jahr wieder Bärlauch haben. Also los geht’s.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Einen kleinen Tipp: Nehmt so kleine Gläser wie möglich – dann lieber 1 oder 2 mehr, denn ihr werdet immer nur relativ wenige auf einmal essen und lieber keinen Schimmel riskieren.



Nun, und wie isst man diese Bärlauch-Kapern nun? Nunja, es gibt einige Varianten. Z.B. schmecken sie hervorragend auf ein Butter- oder Frischkäsebrot. Auch auf Antipasti-Vorspeisentellern machen sie sich super. Probiert sie einfach mal aus.

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