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Christina macht was: Das neue Buch Herbstliebe

30. August 2020


Meine lieben Leser.
Wenn es eine gemütliche Jahreszeit gibt, dann ist es ja wohl der Herbst. Und da ich Essen nunmal immer mit Gemütlichkeit verbinde, war es an der Zeit, ein ganzes Buch darüber zu schreiben. Nun, ich muss schon sagen, dass es eine Geburt war, bis dieses Buch fertig war, aber es hat sich gelohnt. Denn kurz nach meinem ersten Menschenbaby kam nun dieses 4. Buchbaby auf die Welt. Und auch hier habe ich mir wieder besondere Kapitel ausgedacht - aber schaut selbst! Achja - und alle Bilder für die Kapitel sind in Kassel entstanden, meiner Heimatstadt.


Wie jeder Tag gehts es auch in meinem Buch mit dem Morgen los. Hier findet ihr allerlei Rezepte, die ich gerne am Wochenende zubereite  - auch für die Woche, wie z.B. mein leckeres Apple Pie Granola. Aber natürlich nicht nur das. Es gibt auch Rezepte für Kürbis-Pancakes, Apfel-Dutch-Baby, etc.


Weiter geht's mit dem Kapitel Sonnentage. Wer kennt sie nicht - diese goldenen Tage im Herbst in denen die Welt einfach ein bisschen schöner und bunter scheint. Die Sonne steht am Himmel, liebe Menschen sind um einen herum und man hat Lust auf den einen oder anderen leckeren Kuchen und Gebäck.


Ihr findet in diesem Kapiten z.B. dieses Rezept für London-Fog-Kuchen oder gedeckten Apfelkuchen. Waffeln, Kanelknuter,... die Leckereien nehmen hier wirklich kein Ende. 


Auch mein unglaublich guter Apfel Pie musste hier hinein. Es hat Jahre gedauert, bis ich ihn wirklich gut hinbekommen habe, aber es ist mir gelungen und ich teile das in diesem Buch sehr gerne mit euch. 


Aber wie auch im echten Leben, folgen auf sonnige Tage die Regentage und um euch da etwas aufzuheitern habe ich ein ganzes Kapitel vollgepackt mit passenden herzhaften Rezepten. 


Ob Suppen...


...oder lecker herzhaft gebackenes...


... oder unglaublich einfache Pasta-Gerichte - hier findet jeder etwas, was ihm den Tag ver... öhm... salzt?! Also auf eine gute Art und Weise.


Und da mich der Verlag fragte, ob ich noch ein Kapitel mit Halloween-Leckereien hinzufügen könnte, habe ich das natürlich mit viel Spaß und einem Zwinkern umgesetzt. 


Allerdings habe ich in diesem Kapitel großen Wert darauf gelegt, dass die Dinge nicht nur gruselig aussehen, sondern schnell und einfach zu machen sind und nicht ekelig aussehen (ok, vielleicht bis auf die Spinnenwebeneier). 


Wie ihr seht, auch diese Bilder habe ich wieder alle selbst gemacht. Ich habe eine Menge Herzblut in dieses Buch gesteckt und hoffe sehr, dass es euch genauso gut gefällt wie mir. 

Das Buch ist wieder im Thorbecke Verlag erschienen, hat dieses Mal 160 Seiten und kostet 24 €. Erhältlich ist es z.B. bei meinem Verlag, eurem stationären Handel und jedem Onlineshop, der Bücher anbietet.
Wer nochmal einen genaueren Blick ins Buch haben will, kann auch auf meinem Instagram-Account schauen, da habe ich ein Highlight, indem ich es mit euch durchgehe.

Torta della Nonna

19. Mai 2018


Meine lieben Leser.

Heute darf ich euch wieder ein sehr schönes Backbuch vorstellen – nämlich "Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen" von Melissa Forti (Link zum Verlag, kein Affiliatelink). Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und freue mich sehr darüber. Denn ich wurde zuerst in einer Folge Kitchen Impossible auf Melissa aufmerksam. Ich glaube, Tim Mälzer  musste dort eine Tiramisu-Torte nachbacken und fand das gar nicht witzig. Als ich dann sah, dass es das Buch nun auch auf Deutsch gibt, musste ich es haben. Alte italienische Rezepte haben irgendwie was und wenn sie noch einen Hauch moderner gemacht sind, bin ich vollends verliebt… Beim ersten Durchblätter fand ich einige Rezepte, die ich am liebsten sofort nachgebacken hätte – aber ich entschied mich schlussendlich für einen Kuchen, der wohl einer der traditionellsten in diesem Buch ist: Torta della Nonna. 


Er sah hervorragend aus und in der Zubereitung kam er auch nicht allzu kompliziert daher. Also ging es ab an den Ofen und nachdem die 11 geforderten Eier exakt nach Anleitung verarbeitet waren, beging ich einen großen Fehler. Denn ich hörte nicht auf mein Bauchgefühl, sondern nahm eine Backform in der Größe 20 cm. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass von der Zutatenmenge locker ein 26er-Kuchen herauskommen würde und als ich dann soweit war, dass die Füllung in die Mürbeteigform gegeben wurde, war natürlich viel übrig…. Nun, wenns im Buch so steht, muss es wohl so sein – Pustekuchen. Anscheinend suche ich mir öfters die Rezepte aus Büchern aus, wo sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Nun, um es kurz zu machen, der erste Versuch dieses Kuchens landete mit viel Gefluche im Mülleimer. Ich HASSE es, wenn Rezepte nicht funktionieren und man das Ergebnis wegschmeißen muss, weil es nicht essbar ist. Wirklich. Ich rege  mich da richtig drüber auf. Die Rohstoffe, die Zeit. Es ist frustrierend. Aber ich ließ mich nicht ermutigen – die Füllung schmeckte gut und auch das Stück Teig, welches man gebacken essen konnte, war wirklich lecker. Also habe ich meinen Freund nochmal losgeschickt um neue Eier zu holen (Gott sei Dank war es ein Samstag) und habe nochmal angefangen. Rezept leicht verändert da andere Backform, und diesmal schnackelte es. Immerhin. 


Aber kennt ihr das, wenn man ein Buch hat, etwas ausprobiert und es nicht klappt und man dann irgendwie das „Vertrauen“ in die Rezepte verliert? Es ist nur ein Gefühl, aber ich finde bei Back- oder Kochbüchern ist sowas unglaublich wichtig… Leider ging es mir mit diesem Buch nun so und beim nächsten Nachbacken werde ich mir die Schritte 5 Mal ansehen und überlegen, ob mein Bäcker-Bauchgefühl nicht was anderes sagt. Geschmackstechnisch ist dieser Kuchen der Knaller und ich kann verstehen, wieso die Torta della Nonna in Italien beliebt ist. Sie vereint alles, was wir an Oma lieben – Sorgfalt, Liebe, Mürbeteiggebäck & Pudding! Raffiniert finde ich die Pinienkerne obendrauf; und ihr könnt mir sagen was ihr wollt: Puderzucker auf Kuchen stäuben und alles sieht gleich viel hübscher aus. 


Also kommen wir erstmal zum Rezept:


Wie gesagt – der Kuchen schmeckte hervorragend. Vielleicht einen Tick süß, aber mit einer leckeren Tasse Schwarztee oder einem Kaffee fällt das gar nicht auf. 


Auch die anderen Rezepte im Buch, welches ganz nebenbei drei Kapitel enthält (Dall' Italia, Dal Mondo und Da Melissa), interessieren mich sehr. Ich mag alte Küchen und alte Rezepte und die italienische ist eine Küche, die meinem Geschmack einfach sehr nahe steht. Es gibt unzählige Gerichte aus Italien, die ich gerne koche und bisher ist das italienische Backen etwas kurz gekommen. Aber das holen wir dieses Jahr nach. Markiert habe ich mir bereits folgende Rezepte zum Nachbacken: Parozzo (Mandel-Schokoladen-Kuchen), Biscotti Cantuccini, Torta delle Montagne (Bergkuchen), Torta di Nantes, Torta allo Yogurt, Loaf al Limone Pinoli E Mandorle.


Was ich leider auch nicht mag ist, wenn das Bild im Buch nicht dem Backergebnis entspricht, Nun – das ist leider auch bei dem Torta della Nonna-Rezept der Fall. Auf dem Bild im Buch sieht das Verhältnis Teig zu Füllung gedrittelt aus. Im wahren Leben, wenn man das Rezept nachbackt, ist aber der Mürbeteig viiiiiel dünner als die Füllung, welche ca. 5 cm hoch ist. Dadurch, dass ich die Bilder meiner Kochbücher alle selber shoote, passiert so etwas bei meinen Büchern nicht und ich bringe auch wenig Verständnis für so einen Fehler auf. Ich bin ja nunmal selbst Autorin und weiß, dass so ein Fehler wie die Backformengröße vorkommen kann – aber gerade beiden Fotos muss man halt schon sehr drauf achten…


Also mein Fazit zum Buch: Schöne Rezepte, leider etwas mit Vorsicht zu genießen (einfach mal aufs Bauchgefühl hören), die Bilder sind ansprechend und die Auswahl der Rezepte ist groß. Es gibt wirklich für jeden etwas: Kekse, Kuchen, Torten… Da bleibt kein Wunsch unerfüllt. Ich werde bestimmt nochmal das eine oder andere nachbacken.

Kennt ihr Melissa und ihre Kuchen bereits?


Weihnachten Vegetarisch - mein zweites Buch ist da!

20. September 2017


Meine lieben Leser.

Vor einiger Zeit hatte ich es angekündigt - mein zweites Buch wird im Herbst veröffentlicht.Und welches Thema hat mein Buch dieses Mal? Einen Feiertag! Und welcher ist schöner als Weihnachten? Richtig, keiner. Es führte einfach kein Weg daran vorbei. Aber wer jetzt denkt, das würde ein langweiliges Fest werden, wenn kein Fleisch auf den Tisch kommt, der irrt sich gewaltig. Denn dieses Buch ist nicht nur meine Bibel in Sachen Plätzchenrezepte (alle meine Familienrezepte sind darin vertreten!), nein, es gibt zu jedem Abschnitt von Weihnachten ein Kapitel und viele leckere Rezepte. Aber lasst euch überraschen.


 Auch an diesem Buch habe ich wieder ein komplettes Jahr gearbeitet und literweise Herzblut hineingesteckt. Ihr findet so gut wie alle meine Weihnachtsrezepte darin und noch so vieles mehr. Alle Fotos und Rezepte wurden wieder von mir selbst - ohne Unterstützung - selbst gemacht und ich muss euch sagen, es war eine Erfahrung. 9 Monate lang zwischen Weihnachtsdekorationen zu leben ist eine Sache, aber im Hochsommer weinachtliche Menüs zu shooten...Joah. Ist interessant, aber man hat nicht immer Hunger auf Zimt und herzhafte Menüs bei 32 °C. Umso besser, dass es nun im Supermarkt auch schon wieder Lebkuchen zu kaufen gibt - da schließe ich mich mit meinem Buch doch einfach mal an.  

Habt ihr Lust auf einen Blick ins Buch? Na dann los! Ich nämlich auch!


 So. Dann fangen wir mal mit dem ersten Kapitel an. Die Vorweihnachtszeit!


Darin sind u. a. vertreten:


 Sehr lecker, oder? Es gibt noch Rezepte für z.B. Baumkuchenhappen, ganz besondere gebrannte Mandeln, weitere Torten oder auch Wintercocktails. Gehen wir mal weiter zum zweiten Kapitel: Weihnachten!


In diesem Kapitel findet ihr u. a.:


Aber das ist noch nicht alles. Ihr findet leckere Vorspeisen darin oder aber Desserts aus dem Slowcooker, Ofen, Topf oder Kühlschrank! Außerdem gibt's jede Menge Rezepte für den Weihnachtsmorgen....Hmmm.... 

Und wenn man dann absolut keinen Hosenknopf mehr zubekommt, weil das Schlemmen dann halt doch zu viel war...Tja.. Dann habe auch auch ein ganzes Kapitel mit leckeren und gesünderen Wintergerichten für euch. 


 Ob Suppen, leckere schnelle Gerichte oder Beilagen. Für jeden ist hier was dabei!


 Ich weiß, ich weiß. Ich bin wirklich voreingenommen. Aber ich liebe dieses Buch genauso wie mein Erstlingswerk und ich hoffe, dass es auch für euch ein Quell der Inspiration wird. Auch wenn man Fleisch isst, denke ich, dass dieses Buch eine Bereicherung des Weihnachtsfestes ist - denn allein schon die Plätzchenrezepte sind es wert, ausprobiert zu werden.


 Keine Angst - ich werde darauf vor Weihnachten bestimmt nochmal das eine oder andere Mal zu sprechen kommen. Aber wenn ihr euch mein Buch bestellen oder es kaufen wollt, empfehle ich natürlich zu allererst den stationären Buchhandel. Aber für alle anderen, könnt ihr es hier finden (keine Affiliatelinks!):


Es kostet 22 € und ich würde mich natürlich freuen, wenn es euch genauso gefällt wie mir und ihr euch euer Exemplare sichert. So, ich gehe mich nun noch ein bisschen freuen und es durchblättern. Man liest sich!

 

Vom Foodblog zum Kochbuch - Teil VI.

3. Februar 2016


Meine lieben Leser.

Heute, im 6. Teil meines 
Tagebuchs wird's ernst. 
Wohoo - jetzt weiß es die ganze Welt.                          

Viel Spaß beim Lesen!

12.11.2015: Noch 88 Tage.

Huch, ich habe gerade gesehen, dass ich noch gar nicht geschrieben habe, dass das Cover feststeht. Am 30.10.2015 bekam ich eine Mail mit dem fertigen Cover. Es wurde etwas einfacher gestaltet und das „Veggie.“ wurde in einer anderen Schriftart gemacht und hervorgehoben. Mir gefällt es sehr gut – ich bin gespannt, wie es dann gedruckt aussieht. Ich schon wirklich gespannt…


19.11.2015 (noch 81 Tage): Jetzt weiß es die ganze Welt.

Huhu. Ich bin‘s. Die, die dich auf Instagram, Facebook und ihrem Blog mit dem Cover zugespammt hat. Nein, aber mal ehrlich. Gestern habe ich gesehen, dass die Vorschau für die Bücher für’s Frühjahr 2016 online ist auf der Verlagsseite und gestern bekam ich auch eine Mail von Buchcontact – das sind die, die neue Bücher vorstellen und Rezensionsexemplare rausschicken. Ich kann euch gar nicht sagen, was das für ein komisches Gefühl ist, wenn du dich da auf einmal selber siehst. In einer Mail. Von wildfremden Menschen. Und die haben was über dich und dein Werk geschrieben und dich beschrieben. Wirklich, wirklich strange. Aber natürlich auch ein derart erhebendes Gefühl! Ich war noch nie so stolz auf mich selbst. Ich habe das geschafft. Alleine. Ohne Hilfe. Ich hatte den Mut und habe den ersten Schritt getan und es hat sich als richtig herausgestellt. Ich kann mir – ganz ohne eingebildet klingen zu wollen – heute durchaus mal selber auf die Schulter klopfen. Und das mache ich auch mal.

Jetzt kann ich in meinem Instagram-Profil auch den Punkt „Cookbook Author“ hinzufügen. Da freue ich mich insgeheim schon seit dem Beginn meines Projekts drauf. Ja, es sind die kleinen Dinge. :-D

Heute erzähle ich es auch meinen Kollegen – jedenfalls einem Teil von ihnen. Denn nun ist es ja sowieso im Internet veröffentlich und da wird’s hier in der Behörde bestimmt schnell die Runde machen. So ist das ja immer. ;-)

Wow. Das ist heute echt wieder so ein Tag von dem ich mir nie hätte träumen lassen, dass ich ihn mal erlebe.


20.11.2015 (noch 80 Tage): Wenn man sein eigenes Gesicht auf Amazon sieht…

Ich dachte schon, gestern sei ein aufregender Tag gewesen. Aber irgendwie übertrifft das, was ich gerade gesehen habe, das noch bei weitem. Ich habe gestern Nachmittag von meiner Lektorin den Umschlag (d. h. Cover, Rücken und Hinterseite des Buchs) zugeschickt bekommen. Sieht wirklich toll aus! Ich bin so glücklich! Hinten sind auch drei Beispielbilder drauf – Taccoschalen, Erdbeersalat mit Ofenspargel und die Blaubeer-Vanille-Törtchen. Ich habe gefragt, ob wir eventuell noch die Taccoschalen mit dem Kimchi-Bild tauschen können, weil das immer noch mein absolutes Lieblingsbild aus dem ganzen Buch ist. Mal sehen was sie sagt, große Hoffnungen mache ich mir nicht – ist ja auch, wenn man es mal realistisch betrachtet- total egal. :-D Nunja, um aber wieder zum Thema zu kommen: Ich habe die ISBN auf dem Umschlag entdeckt beim genaueren Hinsehen und habe diese natürlich gleich mal bei Amazon eingegeben um zu sehen, ob dabei was herauskommt. Und tatsächlich! Meine Visage lächelte mir sofort entgegen! Was für ein Gefühl, wenn man sein eigenes Gesicht bei Amazon sieht. Wooohoo. Übel. Irgendwie. :-D Ich kann‘s gar nicht beschreiben. Jetzt wird’s ernst.

Nunja – aber mal ganz davon abgesehen, dass ich nun bei Amazon zu finden bin (Irgendwie wirklich ein großes Ding für mich. Wieso bloß?) – es ist Plätzchenbackzeit und meine Mum und ich haben gestern 2 Sorten gemacht (Schokocrossies und Lebkuchen-Krokant-Thins) und 5 Teige zubereitet, die über Nacht in den Kühlschrank müssen. Also wird heute Abend Pizza bestellt und durchgemacht, bis alle Plätzchen gebacken sind. Insgesamt wollen wir 15 Sorten backen – 7 hätten wir dann schonmal. Sonntag kommt dann der Rest dran und dann sind wir pünktlich zum 1. Advent fertig und bereit für die plätzchenfressende Meute (aka Family und Arbeitskollegen). Das wäre doch auch mal was: Ein Buch über Plätzchen. Gibt ja auch so wenige bisher. :-D

Nachtrag 20.11.2015:

Wooohooo. Das Kimchibild kommt noch hinten drauf und dann ist mein Buch druckfertig! Ich könnte gerade im Kreis springen vor Freude (mach ich mit lauter Juristen um mich herum lieber nicht, sonst denken meine Kollegen noch, ich sei verrückt geworden. :-D).


24.11.2015 (noch 76 Tage): Vorschau!

Am Freitagabend bekam ich noch die Vorschau zugestellt – das ist wie ein Minikatalog vom Verlag um den Buchhändlern etc. das Verlagsprogramm im Frühjahr näher zu bringen. Und ich habe 2 Doppelseiten! Es sieht einfach nur cool aus. Meine Lektorin meinte, dass das Buch nun druckfertig ist und wir jetzt eigentlich nur noch auf den 08.02.2016 warten. Im Januar machen sich wohl die Vertreter des Verlags auf und preisen die Neuerscheinungen an – bei Buchhändlern, Klosterläden, Geschenkläden, etc. Halt überall dort, wo man das Buch nachher dann kaufen kann. Jetzt heißt es Daumen drücken für gute Vorbestellungszahlen. Die meisten „Vormerker“ kommen aus dem Buchhandel – klar. Die nehmen auch größere Stückzahlen ab.
Irgendwie war mir nicht so wirklich bewusst, dass es auch bei Verlagen Vertreter gibt und das nicht alles übers Internet läuft. Euch?

Vom Foodblog zum Kochbuch - Teil V.

27. Januar 2016


Meine lieben Leser!

Heute, im 5. Teil meines Tagebuchs, 
wird's haarig & es geht ums Cover.                         
Auf geht's!

Viel Spaß beim Lesen.

05.10.2015: Fotos, Shooting & 50er Jahre Victoryrolls.

Hallöchen. So, nun ist’s geschafft. Vorneweg: Wir waren nicht in Stuttgart – wir haben die Fotos selbst gemacht. Mein Freund bekam von mir genaue Anweisungen und die Kamera eingestellt und er drückte ab und sagte z.B. wenn mir die Haare abstanden oder ich dann doch meinen Bauch eher rausstreckte als einzog. Nach kurzer Besprechung mit meiner Lektorin am 01.10. stand fest, dass mein bisher bevorzugtes Cover so nicht stattfinden würde. In der Coverbesprechung waren sich wohl alle einig, dass ein schwarz/weißes Schrift-Cover nicht passen würde. Nungut. Ich gewöhnte mich langsam an den Gedanken, dass wohl doch ich aufs Cover sollte – oder ein Food-Bild. Allerdings müsste dann ein neuer Name her, denn ‚Christina macht was‘ hätte dann keinen Bezug mehr. Da ich das aber schade gefunden hätte, machte ich mich Freitagabend dran und probierte 50er-Jahre-Frisuren an mir aus. Ich hatte einige Kriterien für die neuen Fotos bekommen: Heller, einheitlicher Hintergrund, 1 – 2 Outfitwechsel und andere Frisuren, ein Foodprop sollte mit drauf und ich sollte auf jeden Fall in die Kamera gucken.

Ich versuchte viele verschiedene Frisuren, aber da ich mich sowieso meistens sehr 50ermäßig schminke, lagen mir diese Frisuren am ehesten. Ich versuchte am Shootingtag auch einige andere Outfits – aber bei zwei davon sagte auch mein Freund, dass das so gar nicht ich wäre und es nicht zu mir passt. Da musste ich ihm Recht geben. Die Fotos, die wir machten, gefielen mir sehr gut. Ich bin gespannt, was meine Lektorin sagt. Gestern Abend habe ich die Fotos dann hochgeladen und ihr den Link etc. geschickt, damit sie sich ihre Favoriten runterladen kann. Ich hoffe wirklich, dass sie ihr gefallen. Wirklich. Jetzt sitze ich hier wieder ein bisschen wie auf heißen Kohlen und warte auf eine Mail von ihr.

Ich machte am Sonntag noch einige Fotos im Stil meiner Kapitelbilder. Also Schrift in der Mitte und Gemüse etc. außen herum. Nur als Ausweichmöglichkeit.

Das Hotel stornierte ich Donnerstag noch – aber leider hatte ich eines erwischt, welches Stornogebühren in voller Zimmerpreishöhe verlangt. Danke Hotel. Schön den zweifachen Zimmerpreis bekommen, wenn sich doch noch jemand einmietet. So hätt ich das auch gern.

Ich hoffe, mein Tag steht unter dem Motto: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Aber mal sehen. Ich halte euch sicher auf den Laufenden.


07.10.2015: Das neue Cover ist da.

Gestern Nachmittag – ich war gerade am Werkeln in der Küche – kam eine Mail mit dem neuen Covervorschlag. Es sieht super aus und ich bin gespannt, ob das Cover bei der Vertreterkonferenz am 21.10. durchkommt. Denn dann soll das entschieden werden. Stay Tuned.


28.10.2015: Das mit dem Cover ist doch irgendwie ne schwere Geburt…

Hallöchen mal wieder. Es ist nun schon etwas her, seit ich was zu schreiben hatte – und auch jetzt weiß ich noch nichts Genaues. Am 21.10. war die Vertreterkonferenz und da waren sich nicht alle einig. Einige fanden das Cover gut, so wie es ist. Andere fanden es zu voll. Aber es sollte noch die Vorstellung am 26.10.2015 abgewartet werden und eigentlich sollte dort die Entscheidung auch fallen…

Nur mal kurz zum Verständnis:

Es gibt eine Vertreterkonferenz, bei dem schonmal das Cover besprochen wird. Dann gibt es danach aber nochmal eine Coversichtung (Veranstaltung) mit ausgewählten und besonders wichtigen Buchhändlern, die da auch noch ein Wörtchen mitreden. Danach wird geguckt, wie das Feedback war und ob’s bei dem Cover bleibt oder ob was geändert werden muss. So wie bei meinem Cover jetzt… Dann müssen neue Vorschläge ausgearbeitet werden – und es soll sich auf jeden Fall noch diese Woche entscheiden.

Außerdem arbeitet der Verlag (meine Lektorin) intensiv an den Vorschauen für den Buchhandel. Das ist das wichtigste Werbemittel für die Verlage und damit wird die Welt schon auf meines und all die anderen Bücher neugierig gemacht.

Der Innenteil und den Umschlag will meine Lektorin im November fertigmachen – es fehlen nur noch ein paar Angaben wie der Name der Druckerei und wie dick der Buchrücken wird. Den fertigen Umschlag bekomme ich dann nochmal zur Ansicht zugeschickt. Sobald dann der Innenteil und der Umschlag fertig sind, geht’s in die Druckerei.

Und hey, ich habe endlich einen Erscheinungstermin! Es wird Rosenmontag herauskommen, das ist der 08.02.2015.  Das sind heute nur noch 103 Tage (ja, ich habe mir einen Kalender gemacht, damit ich die Tage bis dahin abstreichen kann).

Ich warte nun noch auf die neuen Coverversionen (hihi) und trinke einen Tee und warte darauf, dass es Freitag wird und ich zum Dr. Oetker Workshop fahren kann. Eigentlich hatte ich überlegt, da die Bombe platzen zu lassen -  zumindest schonmal unter den Bloggern – und auch mit einem Ankündigungspost für den Blog, denn es sind da genau noch 100 Tage. Aber ich habe mich dagegen entschieden und warte, bis das Buch vorbestellbar ist. Dann kann ich wenigstens ein bisschen was vorweisen und außerdem steht das Cover etc. dann auch schon fest. Hoffentlich…

Warten wir mal, ob den Grafiker die Muse nochmal so schnell küsst.

Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII.

Vom Foodblog zum Kochbuch - Teil IV.

17. Januar 2016

Meine lieben Leser.

Heute, im 4. Teil meines Tagesbuchs                           
wirds privat - und es geht ums Geld.

Viel Spaß beim Lesen!

18.08.2015: Der rote Text des Grauens

Gestern Nachmittag bekam ich meinen lektorierten Text per Mail zurück. Einiges war rot und abgeändert – aber es war Gott sei Dank eher mein Satzbau oder aber ich habe die Zutaten einfach so runtergeschrieben und nicht darauf geachtet, in welcher Reihenfolge ich sie benutze. Also eher blog- als kochbuchmäßig…. Doofer Fehler.

Nunja. Ich habe mir alles nochmal mehrfach durchgelesen, Fehler oder falsche Formulierungen berichtigt und auch nochmal einige Fragen beantwortet. Z.B. stellte sich die Frage ob ich den Mohrenkopfkuchen auch wirklich Mohrenkopfkuchen nennen darf oder ob sich jemand daran stören würde. Meine Wenigkeit findet keinen Anstoß am Mohrenkopf – meine Güte, so ist nunmal die historische Bezeichnung. Aber ich habe einen anderen und vielleicht noch treffenderen Namen gefunden. Damit sich niemand aufregen kann…
Meine Lektorin hat mir gerade geschrieben, dass sie nun weiter am Manuskript arbeiten wird – wir arbeiten wirklich Hand in Hand und ich finde diese unkomplizierte Art der Zusammenarbeit toll. Sie legt jetzt z.B. die Seitenverteilung für den Grafiker fest etc. Danach wird das Manuskript in den Satz gegeben. Die Grafiker arbeiten nun schon an einem Probelayout und wir bekommen es dann in ca. 1 Woche um zu sehen, ob es zum Buch und zur Zielgruppe passt. Das sind alles sehr kreative Leute und ich bin schon wirklich gespannt, was sie aus allem so machen.


21.08.2015: Das Probelayout ist da!

Ohje. Ich bin gerade der glücklichste Mensch auf Erden. Nicht nur, dass ich gestern meine erste Yogastunde in der Yogaschule hatte und sie einfach nur toll war, nein. Ich habe gestern das Probelayout für mein Buch bekommen. Wow. Jetzt wird es irgendwie greifbar. Bisher waren es nur digitale Schnipsel und wenn man jetzt sieht wie die Ideen umgesetzt und zusammengesetzt werden, ist es einfach nur klasse. Normalerweise geht es nicht so schnell, denn die Grafiker müssen erstmal die passende Idee entwickeln – aber wie sagte meine Lektorin so schön: „Die Muse hat unseren Grafiker schneller geküsst als gedacht“. Und diese Muse war wirklich fleißig. Der Entwurf für die Rezeptseiten ist perfekt. Er passt zu mir, zu meinem Geschmack und zu meinem Blog. Er lehnt sich daran an, ohne eine Kopie zu sein. Einfach perfekt – genau so habe ich es mir vorgestellt. Einen ersten Coverentwurf gibt es auch schon. Ich finde es eigentlich ganz cool, allerdings muss das Cover durch viele viele Gremien und Diskussionsrunden und es wird wahrscheinlich nicht der erste Entwurf sein, der letztendlich dann gedruckt wird. Apropo gedruckt: Habe ich schon erwähnt, dass mein Buch hier in Deutschland gedruckt wird? Ich finde das super, denn viele Verlage lassen ihre Bücher in Billiglohnländern wie China drucken. Dass mein Verlag mit Druckereien in DE zusammenarbeitet finde ich einfach super. Die heimische Wirtschaft unterstützen. Tschaka. Und es wird voraussichtlich kein Knochenkleber verwendet. Tschaka #2.

Der nächste Schritt ist jetzt das GO für die Grafiker um den ganzen Innenteil mit dem Layout zu versehen. Das wird erfahrungsgemäß 2 Wochen dauern, meint meine Lektorin. Aber wir werden sehen, anscheinend arbeiten die Grafiker momentan schnell. Dann bekomme ich den kompletten Innenteil als PDF und als Ausdruck zugeschickt und kann ihn auf Fehler und Ungereimtheiten untersuchen. Ich finde die Variante mit dem Ausdruck toll, denn auf Papier finde ich Fehler schneller. Mal sehen ob ich zu der Zeit gerade auf Gran Canaria weile. Ich hoffe es kommt früher an…


29.09.2015: So ein durcheinander.

Meine Güte – es ist nun 1 Monat vergangen seit ich das letzte Mal schrieb und es ist ziemlich viel passiert. Fangen wir aber da an, wo ich das letzte Mal aufgehört habe. Das fertige Layout kam am 07.09.2015 – nachmittags. Ich war gerade am Packen, denn in den frühen Morgenstunden des 08.09. fuhren wir Richtung Frankfurt um unseren Flieger nach Gran Canaria zu nehmen. Ich blätterte es am PC durch und schaute es mir schonmal an. Ich war ziemlich angetan, das muss ich sagen. Das Layout gefällt mir richtig gut. Nunja. Aber natürlich waren noch ein paar Änderungen vorzunehmen. Meistens hatte ich schlicht und einfach zu viel und  zu ausführlich geschrieben und so mussten einige Sachen gekürzt werden. Ich machte mir allerdings nicht mehr groß Gedanken darum, denn in dem Moment war mir mein lang ersehnter und – aus meiner Sicht – auch so verdienter Erholungsurlaub wichtiger. Ich war wirklich fertig.

Normale 9-Stunden-Arbeit jeden Tag, den normalen Alltag mit all seinen Terminen, Hochs und Tiefs, und dann auch noch Zeit zu finden, ein Buch zu schreiben, zu fotografieren und zu bearbeiten. Ich hatte den Urlaub nötig. Aber natürlich ging die Woche viel zu schnell um… Wir haben so viel unternommen (denn ich kann nicht eine Woche lang am Strand oder Pool rumliegen… Ich bin ein Aktivurlauber). Z.B. haben wir Ausflüge mit unserem Mietauto gemacht – die ganze Westküste von Gran Canaria hoch und durchs Inland wieder runter. Wir ritten auf Pferden durch die Pampa, machten eine Offroad- und eine Jetski-Safari und ritten sogar auf Kamelen. Natürlich war auch mal ein Strand-/Pooltag dabei. Alles in allem war dieser Urlaub genau die Auszeit, die ich gebraucht habe um den Kopf frei zu kriegen.

Wieder in DE angekommen, lag mir dann auch der Ausdruck vor. Ich las ihn mir mehrfach durch und ließ auch meine Schwester mal einen Blick auf die Texte werfen – denn ich kenne sie mittlerweile auswendig und könnte was übersehen haben. Und ich will ja auch keine Rechtschreibfehler in meinem ersten Buch… Den Ausdruck schickte ich dann wieder an meine Lektorin und die wollte dann mit dem Grafiker die Änderungen besprechen.

Apropo Grafiker: Als es ums Cover ging, meinte meine Lektorin, dass sie nochmal Fotos von mir bräuchten. Am besten vor hellem Hintergrund, andere Ausleuchtung etc. Da ich das in meiner Wohnung so aber nicht realisieren kann, meinte sie, dass ich nach Stuttgart kommen könnte – der Grafiker würde dann die Fotos machen. Nun, es sollte aber auch ein Foodprop drauf. Am einfachsten erschien mir die Tonkatorte ausm Buch. Aber von Kassel nach Stuttgart sind es knapp 4 Stunden Autofahrt und ähm – das hätte die Torte fertig verziert und alles wohl nicht überlebt. Also buk ich die Böden vor und machte die Creme und wollte die Tortenbestandteile dann am 18.09. gut gekühlt mit mir nach Stuttgart nehmen. Alles war vorbereitet, alles gepackt, das Hotelzimmer gebucht. Denn wir wollten Freitag runterfahren und das Shooting mit dem Grafiker machen und dann noch eine Nacht dort schlafen um nicht 8 Stunden im Auto zu sitzen. Vorher hätte ich vor Ort dann die Torte fertig gestellt. Wir waren gerade 40 Minuten auf der Autobahn, da sagte mein Freund, dass mit dem Auto irgendwas nicht stimme. Wir fuhren auf eine Raststätte und schauten nach. Mit einem unguten Gefühl fuhren wir dann zurück nach Hause, luden alles aus und er fuhr gleich weiter in die Werkstatt. Ich telefonierte mit meiner Lektorin, dass wir nicht kommen konnten, weil das Auto kaputt sei. Ein paar Stunden später bekam mein Freund dann die Hiobsbotschaft: mit dem Turbo war etwas nicht in Ordnung und er hatte über 900 € Schaden.

Wir machten dann einen neuen Termin aus, der aber ein paar Tage später platzte, weil der Grafiker dann doch nicht konnte. Der neue Termin – denn aller guten Dinge sind drei – war der 03.10.2015. Ja, ein Samstag. Und auch noch ein Feiertag. Denn unter der Woche konnte ich in dieser Zeit nicht einfach Urlaub machen weil wir teilweise zu wenige Leute an der Arbeit waren. Also wieder Hotelzimmer reserviert und schonmal Backzeit eingeplant… Mal sehen, ob wir dann bis nach Stuttgart kommen.

Ich hoffe immer noch ein bisschen, dass der Verlag sich für ein Cover nur mit Text entscheidet und ohne ein Foto von mir. Ich finde das um einiges hübscher und es würde sich auch von den ganzen anderen Bloggerbüchern abheben. Nicht noch ein Buch, von dem einen jemand anstrahlt… Aber ich bin gespannt – am 01.10. ist wieder eine Besprechung bei meinem Verlag und ich werde sehen, was meine Lektorin mir dann berichtet. Vielleicht kann ich ja das Hotelzimmer wieder stornieren und spare mir das Geld dafür und für den Sprit…

Nachtrag 29.09.2015: Die Sache mit dem Geld.

Achso, ich wollte euch eigentlich noch was erzählen. Bzw. den Leuten, die denken, dass ich nun Tausende Euros verdiene, mal den Zahn ziehen. Die Realität sieht folgendermaßen aus:

Natürlich bekomme ich als Autorin einen kleinen Prozentsatz vom Verkaufspreis. Wie gesagt, einen kleinen. Aber das bekomme ich erst, wenn sich das Buch gut verkauft und dann auch erst zu einem bestimmten Termin ausbezahlt. D.h. vor diesem Termin bekomme ich keinerlei Vergütung für meine Arbeit. Alle Ausgaben die ich bisher hatte, habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Und es fällt einiges an, wenn man nicht nur die Rezepte schreibt, sondern auch die Gerichte kocht (Mehrausgaben!), Fotos macht (neues Objektiv musste her), das Foodstyling macht (jede Menge Props mussten gekauft (im Laden + auf jeder Menge Flohmärkten) und gebastelt werden (man braucht ja Auswahl bei so vielen Fotos), ich musste Stoffe kaufen und Servietten/Hintergründe daraus nähen oder gleich fertige Servietten kaufen, ich musste mehr Untergründe herstellen und dafür Holz, Farben etc. kaufen oder suchen) und die Bilder auch bearbeiten (Lightroom in der Testversion reichte da auch nicht mehr und schwupps – über 100 € weg). Dann braucht man Fotos von sich selbst – dafür muss der Friseur ran und ein paar neue Klamotten müssen auch her. Hätte mein Freund die Fotos nicht gemacht, hätte ich noch einen Fotografen bezahlen müssen. Man muss – wie ich – vielleicht nochmal zum Verlagsstandort fahren (z.B. für ein Covershooting) und schwupps, 200 € für Hotel und Sprit weg. Außerdem brauche ich jetzt einen Steuerberater. Das habe ich mit meinem ganz normalen Angestelltengehalt nicht gebraucht – das  ist jetzt eine ganz andere Sache.

Man wird als Kochbuchautorin nicht reich, wenn man alles selber macht und nur ein Buch schreibt. Man deckelt vielleicht die Vorbereitungskosten und kann sich hinterher was Hübsches kaufen oder auf was anderes sparen. Klar. Aber von einem Kochbuch wird man nicht reich. Es ist eine Sache, in die ich mein Herzblut fließen lasse und es immer mein Traum war – ich mache es nicht wegen dem Geld und den Verdienstmöglichkeiten.

Natürlich könnte man mit dem Argument kommen, dass ich ja auch alles für den Blog weiterhin gebrauchen kann. Nur seien wir mal ganz ehrlich – durch meine Arbeit am Buch haben sich meine Fotografiekünste und mein Foodstyling weiterentwickelt. Das hätte ich damals nicht gedacht, und ich hätte NIEMALS so viel Kram nur für den Blog gekauft. Ich hätte mich vermutlich niemals in diese Richtung entwickelt, wenn ich nicht so eine Perfektionistin wäre und mein Bestes geben wollen würde für so ein Projekt. Für den Blog hat mir das gereicht, was ich hatte. Natürlich bin ich wirklich glücklich darüber, dass meine Fotos immer besser werden. Aber ich hätte in dieses Hobby niemals so viel reingesteckt, wäre das Buch nicht gewesen.

Ich hoffe, ihr wisst meine Offenheit auch bei diesem Thema zu schätzen, denn ich denke so viel Klartext redet nicht jeder Blogger/Autor.

Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV, Teil V, Teil VI, Teil VII.

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