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Penne mit Cremesoße & Blattspinat

14. Oktober 2020


Meine lieben Leser.

Heute gibt's wieder ein Rezept welches etwas "sentimentalen Wert" hat. Leider fällt auch dieses hier in die Kategorie "blöd zu fotografieren", denn ich muss es ja zugeben... Es sieht nicht besonders spektakulär aus und leider zieht die Soße sehr schnell in die Nudeln ein und lässt sie dann trocken aussehen. Aber das soll mal mein Problem als Foodblogger sein und nicht eures, ne?


Aber wieso "sentimentalen Wert"? Also, vor einigen Jahren, als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, hat meine Mutter manchmal dieses Gericht als Tiefkühlgericht gekauft wir beide aßen das wirklich gerne. Es war alles schon dabei, selbst die Soße war in tiefgefrorenen Würfeln bereits dabei. Nun, seit ich für mich selbst koche, habe ich das nicht mehr gekauft, sondern mache es einfach selbst. Die einzige Zutat die ich dafür noch gefroren kaufe, ist der Spinat. Aber meine Mutti und ich lieben dieses Gericht immer noch - mittlerweile halt selbst gekocht.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen und Nachkochen:


Ich mache dieses Gericht gerne in etwas größeren Mengen (und nicht nur für zwei), denn auch aufgewärmt am nächsten Tag schmeckt es noch sehr lecker. Dafür muss man dann vielleicht noch etwas Wasser hinzugeben um die Soße wieder flüssig zu machen, aber es schmeckt noch sehr lecker.


Man muss dieses Gericht relativ schnell servieren, denn die Soße zieht schnell in die Nudeln ein.


Was auch wirklich lecker schmeckt sind Fetakrümel obendrüber statt Parmesan. Wenn ich welchen im Kühlschrank habe, dann krümel ich den gerne noch über die Nudeln; ist aber wirklich nur so ein "wenn ich es da habe"-Ding.


Kennt ihr dieses Gericht und schmeckt es euch auch so gut?


Penne alla Wodka/Vodka & Pizza!

8. Oktober 2018


Meine lieben Leser.

Zu dem heutigen Gericht müsst ihr euch folgende Filmszene vorstellen: New York, an einem regnerischen Abend im Herbst. Eine kleine Wohnung in Brooklyn. Kerzenschein, gedämpfte Beleuchtung. Sie steht am Herd, werkelt und köchelt. Er sitzt bereits am Tisch mit einem Glas Wein. Der Regen prasselt leise gegen das Fenster, leise Musik im Hintergrund. Sie bringt zwei Teller mit aus der Küche. Er: "Das riecht aber hervorragend - was ist das?" Sie: "Penne alla Wodka." Er lächelt.


Jeder von uns hat bereits eine dieser Szenen gesehen und wenn ich von diesem Gericht spreche, läuft vor meinem inneren Auge genau dieser Film. Denn Penne alla Wodka kommen aus der italo-amerikanischen Küche. Keiner weiß so genau, wer und wo sie "erfunden" hat, aber es gibt einige Gerüchte. Vielleicht ein Koch, der von der Wodka-Industrie bezahlt wurde, um endlich mal ein Pasta-Gericht zu kreieren, bei dem Wodka enthalten ist? Nunja, egal wer's war. Ich bin ihm dankbar. 


Und damit ihr gleich mal zum Nudelvorrat rennen und diese Leckerei nachkochen könnt, hier die Rezeptkarte zum Herunterladen per Rechtsklick:


Normalerweise mag ich Alkohol im Essen überhaupt nicht, aber bei diesem Gericht schmeckt man den Alkohol nicht und daher geht's. Beim Thema Wodka bin ich eine totale Nulpe, aber ich weiß, dass man für dieses Pastagericht keinen Billigwodka nehmen sollte. Ich nahm einen Grey Goose Vodka - nein, ich bin nicht von denen gesponsort worden, ich möchte euch nur zeigen, mit welchen Zutaten euer Gericht so schmeckt wie meines. Auch habe ich noch einen Totenkopf-Wodka hier im Regal stehen - den werde ich das nächste Mal nehmen. Wenn ihr noch andere Sorten habt, die nicht so ruppig sind und sich gut für's Kochen eignen (ich trinke den nicht pur), dann immer her mit den Ideen!


Für Kinder und alkoholkranke Menschen ist dieses Gericht natürlich nicht geeignet - aber man wird auch auf keinen Fall betrunken davon. Der Alkohol verdampft beim Kochen natürlich nicht komplett, aber es ist auch nicht so viel. Ich nehme meistens maximal 50 ml Wodka. Aber diese tomatig-sahnige Sauce ist einfach ein Traum.


 Und was macht man mit übrig gebliebenen Nudeln? Nun - auch dafür habe ich eine sehr leckere Variante. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr sie natürlich einfach so erwärmen. Ich empfehle, die Nudelsoße mit etwas Sahne zu verdünnen. Aber wenn ihr nochmal etwas anderes machen wollt, dann kommt hier ein leckeres Rezept für:
Penne alla Vodka Pizza!


Wusstet ihr, dass es einen # mit Penne alla Vodka Pizza auf Instagram gibt? Nein? Nun, dann hier die Rezeptkarte:


Die Nudeln werden heiß und die Soße wieder cremig... Herrliche Variante.

 
Und, schon auf dem Weg zum Spirituosenregal im Supermarkt?

Gewürze vom Achterhof & Pasta all‘arrabbiata

23. Mai 2015


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich kaufe meine Gewürze gern im Internet. Es gibt auch hier in Kassel hübsche Läden mit Gewürzen – aber meistens passt die Extrafahrt dorthin einfach nicht in meinen Tagesablauf. Ich kaufe selten Gewürze im Supermarkt (bis auf mein heißgeliebtes Guacamolegewürz) und bin daher immer sehr offen, wenn mich Firmen fragen, ob ich ihre Gewürze mal unter die Lupe nehmen möchte.

Heute möchte ich euch daher ein paar verschiedene Gewürze vom Achterhof vorstellen.


Der Achterhof steht laut Webseite in einem kleinen ostfriesischen Dorf namens Großsander. Von dort aus werden Gewürze in der ganzen Welt eingekauft und zu fairen Preisen an die Kunden verkauft. Der Onlineshop ist hübsch und übersichtlich gemacht. Aber ich will gar nicht so viel drumherum reden, sondern euch die tollen Gewürze zeigen, die ich bekommen habe.

Zuerst mein absolutes Lieblingsgewürz – ohne das geht in meiner Küche fast gar nichts: Geräuchertes Paprikapulver oder Paprika la vera. Ich würze damit Suppen, Aufläufe, Pasta Gerichte und vieles mehr. Es gibt eine leichte Rauchnote und ist einfach nur herrlich.


Für eines bin ich auch immer sehr offen: Salz. Dieses Mal habe ich mir persisches Blausalz ausgesucht. Manch einer würde jetzt sagen, Salz ist Salz – aber naja. Für den perfekten Wow-Effekt ist ein Schälchen Blausalz auf dem Tisch schon toll.


Ein etwas exotischeres Salz ist das Kala Namak Salz. Bei Veganern ist es beliebt um eine Eier-Note ans Tofu-„Rührei“ zu bringen, denn es ist ein schwefelhaltiges Steinsalz. Hauptabbaugebiet ist Indien, allerdings gibt es auch Vorkommen in Pakistan. Es wird in Indien viel bei ayurvedischen Gerichten verwandt und ist in der Küche weiteverbreitet.


Außerdem wollte ich gern mal die Macisblüte ausprobieren. Im 18. Jahrhundert spielte sie in der europäischen Küche eine große Rolle – heute verwendet man sie z.B. noch bei der Herstellung von Weißwurst. Allerdings ist Macis nicht die getrocknete Blüte des Muskatnussbaums, sondern der Samenmantel der Frucht (die Muskatnuss). Sein Geschmack ist ähnlich dem der Muskatnuss, allerdings milder und etwas feiner.


Und da ich die Gewürze vom Achterhof auf Herz und Nieren prüfen wollte, bestellte ich mir noch die Penne Arrabiata Gewürzmischung. Ich nehme großen Abstand von z.B. Maggitütchen, aber Gewürzmischungen sind eine tolle Abwechslung wie ich finde. Ohne Glutamat und Hefeextrakt machte ich mich gleich mal dran, eine richtige Penne all’arrabbiata herzustellen und für euch heute nun das Rezept für „Pasta leidenschaftlicher Art“:


Ihr könnt natürlich wie immer die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick und „Grafik speichern unter…“ herunterladen.




Lasst es euch schmecken und schaut doch mal beim Achterhof rein, falls ihr leckere neue Gewürze sucht. 


*Diese leckeren Gewürze wurden mit bedingungslos zur Verfügung gestellt. 
Made With Love By The Dutch Lady Designs