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Riesencookie (Cookie als Geburtstagskuchen)

24. Februar 2021

 Meine lieben Leser.

Ich mache ja jedes Jahr für meinen Neffen und meine Nichte etwas besonderes zum Geburtstag. Letztes Jahr, als ich mit meinem Sohn hochschwanger war, war dieses meine letzte Amtshandlung - einen Riesencookie backen.

 Ich habe mir für jedes Geburtstagskind ein anderes Design überlegt und diese Frosting-Rosen haben mir für meine Nichte am Besten gefallen. Man streicht zuerst weißes Frosting auf ein Stück Frischhaltefolie und dann ein bisschen rosanes in die Mitte. Rollt das ganze, schneidet an einem Ende die Folie ab, steckt diese Rolle in einen Spritzbeutel mit dieser Rosentülle und tada - schon hat man weiße Rosen mit rosa innen. Ansonsten nur noch grüne Blätter aufspritzen und eine Beschriftung mit einer Lochtülle daraufschreiben und fertig.

 Ich nehme für meinen Riesekeks mein altbewährtes Cookies Rezept - das schmeckt immer und jedem und ist weder zu fest noch zu süß. Wenn ihr kleinere Cookies backen wollt, dass klickt mal hier.

 Und damit ihr gleich loslegen könnt, hier die Rezeptkarte zum schnellen und einfachen Herunterladen:

 Es kann sein, dass es etwas viel Frosting ist, je nachdem, wie ihr den Keks verziert. Ich habe es einfach in Beuteln gefüllt und eingefroren. War überhaupt kein Problem, man kann es einfach wieder auftauen, einfärben wie man möchte und damit arbeiten. Ich habe es vorher in der Hand im Beutel etwas warm geknetet, nadem es aufgetaut war.

 Wenn ihr ein spezielles Motiv auf dem Keks wollt, ist das bei einfachen Sachen kein Problem. Ihr sucht euch ein Piktogram eures Motivs im Internet, druckt es in passender Größe aus und schneidet es sozusagen als Negativschablone aus. Legt die Schablone auf den Keks, füllt das Feld mit Frosting und verstreicht es vorsichtig, immer zur Mitte hin, vom Rand weg. Tada - ein Dino. z.B.

Das Frosting und der Keks halten sich gut im Kühlschrank. Man kann also beides gut schon vorbereiten und dann am Tag an dem man es braucht, einfach verzieren.

Lasst es euch schmecken und macht euren Mitmenschen eine Freude!

Aus der Waschbärenhauptstadt: Waschbär-Cupcakes

20. März 2019


Meine lieben Leser.

Vielleicht wisst ihr, dass ich in Kassel wohne und inoffiziell wird Kassel auch die Waschbärenhauptstadt genannt. Ja, seitdem am Edersee im Jahr 1934 zwei (!) Waschbärenpaare ausgesetzt wurden, hat es sich ein wenig verselbstständigt und auch wenn viele Menschen Probleme mit den Tierchen haben, finde ich sie unglaublich niedlich.


Und als nun mein Freund Geburtstag hatte, wollte ich eine Kleinigkeit zum Nachtisch machen, denn wir tranken an dem Tag keinen Nachmittagskaffee und daher wollte ich wenigstens was süßes für abends. Da ich letztens schon Igel- und Fuchs-Cupcakes gemacht habe, war der Sprung zum Waschbären nicht mehr weit.


Und damit ihr diese niedlichen Cupcakes nachbacken könnt, hier die Rezeptkarten:



Ich benutze hier meine Swiss Meringue Buttercreme, denn sie schmeckt gut, lässt sich super einfärben und verarbeiten & wenn sie im Kühlschrank war, ist sie relativ fest und lässt sich so einfach transportieren.


Als Grundmasse habe ich einen leckeren Schokoladenmuffin gemacht, denn ich finde, das dunkle passt besser zur grauen Buttercreme. Meine Gelfarben bestelle ich im Internet und die Schokoladendrops gibt's in jedem Supermarkt.


Diese Cupcakes kann man super aufbewahren und einen Tag vorher vorbereiten. Aber am Besten in einem Behältnis - damit sie im Kühlschrank nicht austrocknen. Die Buttercreme wird bei Raumtemperatur weich und daher sollte man die Cupcakes 1 - 2 Stunden vor dem Verzehr herausstellen.


Na, Lust auf staunende Gesichter bei diesen niedlichen Waschbären?

Eine Erdbeer-Vanille-Torte für ein besonderes Mädchen

29. Juni 2016


Meine lieben Leser.

Ich habe da so eine kleine Nichte. Einen richtigen kleinen Sonnenschein. Und dieser kleine Sonnenschein nennt sich Marie. Sie wurde geboren, da weilte ich gerade in Irland – sie hatte es einfach zu eilig, zu unserer Familie zu gehören. Nun hat sie den Salat; sie wird von allen geknuddelt und geherzt, weil sie so ein süßes und liebenswürdiges Geschöpf ist. Und nun wird sie schon 1 Jahr alt; ich kann es immer noch nicht recht glauben. Aber natürlich schreit dieser 1. Geburtstag nach einer außergewöhnlichen Geburtstagstorte; und zwar in rosa! Es macht mir immer Spaß, mir für meine Nichte und meinen Neffen leckere Dinge auszudenken und da ich die kleinen Geschmacksnerven nicht zu sehr kitzeln wollte, wurde es ein Vanille-Butter-Kuchen mit Erdbeere-Meringue-Buttercreme und Erdbeerfüllung. Hach… War der lecker… Aber kommen wir zum Rezept.



Wie immer könnt ihr die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.





Ich habe die Torte 3 Stunden vor dem Servieren aus dem Kühlschrank geholt und dann war die Buttercreme nachmittags wunderbar cremig und weich. Es lohnt sich also.

Und da ich diese Torte jetzt schon mehrfach gebacken habe, gibt's hier nochmal eine andere Verzierungsvariante:


Ich freue mich, wenn ihr sie nachbackt und mit Fotos zeigt. Lasst es euch schmecken!


Christina's fluffiger Schokoladen-Kokos-Gugelhupf

6. September 2014


Meine lieben Leser.

Als Alprosoja mich fragte, ob ich ihren neuen Reis-Kokos-Drink natur testen möchte, sagte ich natürlich nicht nein – denn mir schwebte schon seit längerem die Idee von einem Kokosgugelhupf im Kopf herum. Und damit noch nicht genug, wurde es gleich auch noch ein Marmorgugel. Und heute nun das locker leichte Rezept für euch (sogar in den Alpro-Soja-Farben...).




Ihr könnt die Rezeptkarte natürlich wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.
 



Ich habe meinen Gugel mit einem Schokoladenüberzug und kleinen Streuseln verziert, denn es ist ein Geburtstagskuchen. Ihr könnt ihn aber auch mit etwas Kokoskaramell tränken nach dem Auskühlen (200 g Zucker, 100 g Butter, 200 ml Kokosdrink. Zucker und Butter schmelzen, Kokosdrink unterrühren und einkochen lassen).

Lasst es euch schmecken!

Eine Torte mit Wow-Effekt: Rosentorte aus Dr. Oetker Tortenkunst (ohne echte Rosen, dafür mit Kirschen)

27. Oktober 2013


Meine lieben Leser!

Als mein Vater jetzt 60 wurde, dachte ich, dass es die perfekte Gelegenheit ist, eine Torte auszuprobieren, die ich jetzt letzens in dem neuen Dr. Oetker-Buch 'Tortenkunst'* gesehen habe.
Jaja, eine Rosentorte für einen Mann... Aber wieso sollen denn Männer keine Blumen bekommen?
Nunja - ich muss sagen, so ganz zufrieden war ich mit dem Kuchen hinterher nicht, aber dazu kommen wir später. Ich würde sagen, ich gebe euch erstmal das Rezept. Ich habe es verändert, damit es besser zu meinen Zutaten passte, die ich daheim hatte und die für mein Empfinden besser zusammenpassten (z.B. habe ich Haselnüsse gegen Mandeln getauscht).


Zutaten:

1 Glas Sauerkirschen

Für den Teig: 
300 g Mehl
180 g brauner Zucker
etwas Vanillezucker
1/2 Tl gem. Kardamom, Zimt
2 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
100 g gem. Mandeln
150 g Naturjoghurt (3,5 %)
100 g Sahne
50 ml Öl
3 Eier

Zum Bestreichen:

100 g Konfitüre
50 ml Sauerkirschsaft
3 EL Zucker

Zum Garnieren:

300 g Marzipanrohmasse
150 g Puderzucker
1/2 Tl rote Lebensmittelfarbe
1 Messerspritze Lila Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Für den Teig die feuchten und die
trockenen Zutaten getrennt voneinander vermengen.
Die Kirschen abtropfen lassen, 50 ml des Saftes auffangen.
Die feuchten Zutaten in die Küchenmaschine geben und aufschlagen.
Jetzt die trockenen Zutaten dazugeben und vermengen.
In eine 20er Springform etwa die Hälfte
des Teigs in die gefettete Form geben,
die abgetropften Kirschen darauf verteilen
und den Rest des Teigs obendrauf geben.
Nun bei 180 °C ca. 60 Minuten backen.

Wenn der Kuchen durchgebacken ist, aus dem Ofen nehmen,
auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte stellen.
Die Konfitüre mit dem Zucker und dem Saft
kurz aufkochen und über dem Kuchen verteilen.
Das wird schnell eine ziemlich klebrige Angelegenheit,
 also seit etwas vorsichtig
und deckt eure Tortenplatte eventuell etwas ab. 

Für die Rosen obendrauf müsst ihr
nun die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker
und der Lebensmittelfarbe verkneten.
Sobald die Masse die gewünschte Farbe und Konsistenz hat,
könnt ihr sie zu einer Rolle rollen (etwa 3 cm Durchmesser).
Schneidet sie dann in ca. 1 - 2 cm breite Stücke.
Diese Stücke müsst ihr jetzt in der
Hand zu einem Rosenblatt formen
(also eher zu einem größeren Kreis, die Außenränder
müssen dünner sein als der Rest).
Schneidet die Kreise in der Mitte durch
und "belegt" den Kuchen damit in Rosenform.
Schwierig zu beschreiben,
orientiert euch einfach an einer echten Rosenblüte.
Macht das so lange, bis die ganze Torte
obendrauf bedeckt ist (...dauert etwas...).
Wenn ihr fertig seit, stellt die Torte an einen kühlen Ort;
sie ist auch wunderbar zum Vorbereiten
Es macht nichts, wenn ihr die Torte
erst am nächsten Tag esst oder serviert.


Bilder: Der Kuchen (gebacken und glasiert) und eine Rose als Inspiration.
Torte nach dem Fertigstellen am Vorabend (rechts) und am nächsten Tag (links).

Das war erstmal das Rezept. Ich habe einiges geändert bzw. gefällt mir nicht alles.
Ich zähls am Besten mal auf:

-Ich habe die gem. Haselnüsse gegen gem. Mandeln ausgetauscht (Mandeln passen besser zu Kirschen)
- Der Teig ist mir einfach zu kompakt/fest.
- Das Marzipan war zu weich, es ist nicht so toll zu formen gewesen; nächstes Mal würde ich Fondant nehmen statt Marzipan.

Aber hier habe ich nochmal ein paar Fotos von der fertigen Torte:


Und hier habe ich euch mal das original Rezeptbild abfotografiert:


Nunja, also meine Torte sah nicht ganz so aus wie auf dem Cover, aber hübsch anzusehen, was sie ja dennoch.

Das Backbuch ansich werde ich euch morgen nochmal genauer vorstellen, denn es sind wiiiirklich interessante Rezepte drin und ihr solltet unbedingt mal einen Blick drauf werfen, wenn ihr in einem Buchladen seit.

Habt einen schönen Sonntag. :-)


*Dieses Exemplar wurde mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
Made With Love By The Dutch Lady Designs