Schicht-Torten Grundrezepte 20 cm – die Klassiker

27. Juli 2016




Meine lieben Leser.

Schichttorten sind ja spätestens seit letztem Jahr ein ganz großes Ding im Netz. Jeder macht sie, jeder liebt sie und jeder kann das irgendwie besser als ich. Aber ich mache sowas auch gern und scheitere aber meistens immer am Kuchen ansich. Ich lege hohe Maßstäbe an, wenns um Rührkuchen für Schichttorten geht: er darf nicht zu fest sein und auch nicht zu locker, er darf nicht zu viel Feuchtigkeit aus dem Frosting saugen, und und und. Nun, jetzt habe ich – hauptsächlich - für mich selbst, aber auch für euch natürlich, mir ein paar klassische Grundrezepte überlegt und ausprobiert, die bisher jeder Zeit gelungen sind und die eine gute Basis für allerlei Schichtkuchen bilden.

Außerdem gibt’s mal wieder einen Tipp:

Damit ihr eure Kuchen nicht immer obendrauf abschneiden müsst um eine glatte Oberfläche zu bekommen, braucht ihr eigentlich nur ein altes Frottee-Handtuch und eine Sicherheitsnadel. Das Handtuch schneidet ihr in Streifen, die genauso breit sind wie eure Form hoch. Und die Länge? Klar, der Streifen soll einmal komplett um eure Form passen mit ein bisschen Überstand zum Festmachen mit der Sicherheitsnadel. Kurz bevor ihr die gefüllten Formen in den Ofen schiebt, macht ihr die Frotteestreifen nass, legt ihn um eure Form und pinnt ihn mit der Sicherheitsnadel fest. Keine Sorge, bisher ist mir der Streifen noch nie in Flammen aufgegangen. Und fragt mich nicht wieso, aber der Kuchen bleibt flach und ihr braucht nicht groß was abschneiden.



Vanille-Butter (2 – 3 Schichten)

300 g Mehl
100 g Stärke
2 TL Backpulver
2 TL Vanille
1 Pr. Salz
200 g Butter
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Mineralwasser
(oder andere Flüssigkeit wie Fruchtsaft)
Zubereitung:

Ofen auf 175 °C vorheizen.
Mehl, Stärke, Backpulver, Salz
und Vanille vermengen, durchsieben
und beiseite stellen.
Butter in einem kleinen Topf schmelzen
und abkühlen lassen.
Eier und Zucker zusammen schaumig rühren.
Butter und Mineralwasser in die Schüssel
zu den Eiern geben und durchmischen.
Nun das Mehl hinzugeben und unterrühren.
             Teig auf zwei (wenn die Böden dicker sein sollen)
oder drei (wenn sie etwas dünner sein sollen)
gefettete 20cm Formen aufteilen,
feuchte Frotteestreifen um die Formen legen,
mit einer Sicherheitsnadel befestigen und
ca. 25 – 28 Minuten backen. Garprobe machen!
Komplett auskühlen lassen und bis zur weiteren
Verwendung in Frischhaltefolie wickeln.


Hier drüber seht ihr den leckeren Vanilleboden mit einer Himbeerfüllung und Swiss Meringue Buttercreme. Weiter geht's mit einem fluffigen weiße Schokolade-Boden.



Weiße Schokolade (2 – 3 Schichten)

190 g Mehl
30 g Speisestärke
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Vanille
320 g Butter
200 g Weiße Kuvertüre
6 Eier
100 g Zucker
Zubereitung:

Ofen auf 175 °C vorheizen. Mehl, Stärke, Backpulver,
Salz und Vanille vermengen, durchsieben und beiseite stellen.
Butter schmelzen, Kuvertüre kleinhacken und
zur geschmolzenen Butter geben.
So lange rühren, bis die Kuvertüre sich
komplett aufgelöst hat.
Eier in eine Rührschüssel geben und mit den Zucker
zusammen auf hoher Stufe schaumig rühren (ca. 3 Minuten).
Danach die abgekühlte Butter-Schokoladenmischung
hinzufügen und gut unterrühren.
Nun das Mehl hinzugeben und gut durchrühren.
Teig auf zwei (wenn die Böden dicker sein sollen)
oder drei (wenn sie etwas dünner sein sollen) gefettete 20cm Formen
aufteilen, feuchte Frotteestreifen um die Formen legen,
mit einer Sicherheitsnadel befestigen und ca. 25 – 28 Minuten backen. Garprobe machen! Komplett auskühlen lassen
und bis zur weiteren Verwendung in Frischhaltefolie wickeln.


Hier oben seht ihr den leckeren weiße Schokolade-Boden mit einer Erdbeerekonfitüre-Füllung und ebenfalls eine Swiss Meringue Buttercreme. Als nächstes hätte ich da den ultimativen Schokoladenboden.


Klassischer Schokoladenkuchen
(2-3 Schichten)

190 g Mehl
30 g Backkakao
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
½ TL Vanille
320 g Butter
200 g Zartbitterkuvertüre
6 Eier
200 g Zucker

optional: 20 ml starken Espresso

Zubereitung:

Ofen auf 175 °C vorheizen. Mehl, Kakao, Backpulver,
Salz und Vanille vermengen, durchsieben und beiseite stellen.
Butter schmelzen, Kuvertüre kleinhacken und
zur geschmolzenen Butter geben.
So lange rühren, bis die Kuvertüre sich komplett aufgelöst hat.
Eier in eine Rührschüssel geben und mit dem
Zucker zusammen auf hoher Stufe schaumig
rühren (ca. 3 Minuten). Danach die abgekühlte Butter-Schokoladenmischung hinzufügen und gut unterrühren.
Nun das Mehl hinzugeben und gut durchrühren.
Zum Schluss eventuell noch den Kaffee unterrühren.
Teig auf zwei (wenn die Böden dicker sein sollen)
oder drei (wenn sie etwas dünner sein sollen)
gefettete 20cm Formen aufteilen, feuchte Frotteestreifen
um die Formen legen, mit einer Sicherheitsnadel
befestigen und ca. 25 – 28 Minuten backen.
Garprobe machen! Komplett auskühlen lassen
 und bis zur weiteren Verwendung in Frischhaltefolie wickeln.


Kommen wir zum vorerst letzten Rezept: Buttermilch!


Buttermilch (2 Schichten)

400 g Weizenmehl 405
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
½ TL Vanille
200 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
200 ml Buttermilch
100 ml Milch   

Zubereitung:

Ofen auf 175 °C vorheizen. Mehl, Backpulver, Salz
     und Vanille vermengen und durchsieben und beiseite stellen.
Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Eier und Zucker zusammen schaumig rühren.
Butter nach und nach hinzugeben und durchmixen.
Buttermilch und Milch vermengen.
Nun das Mehl in 3 Teilen hinzugeben,
abwechselnd mit der Buttermilch.
Dabei mit Mehl beginnen und aufhören.
Durchmixen, bis alle Zutaten miteinander vermengt sind.
Teig auf zwei gefettete 20cm Formen aufteilen,
feuchte Frotteestreifen um die Formen legen und mit
        einer Sicherheitsnadel befestigen und ca. 25 – 28 Minuten backen.
Garprobe machen! Komplett auskühlen lassen
und bis zur weiteren Verwendung in Frischhaltefolie wickeln.


Und hier den leckeren Buttermilchkuchen mit einer Schokoladen-Haselnuss-Buttercreme. Der Buttermilchkuchen ist etwas fest geworden, ich habe allerdings das Rezept nochmal verändert und nun ist es ziemlich lecker und fluffig.

Ich hoffe, euch hiermit ein bisschen geholfen zu haben.

Leftover Porridge Muffins

20. Juli 2016



Meine lieben Leser.

Wie auch schon im vorangegangenen Post erwähnt, lasse ich nur ungern Lebensmittel verkommen. Daher mussten kreative und leckere Lösungen für das ich-habe-zu-viel-Porridge-gekocht-was-nun-Problem her und da man nicht immer nur super leckeres Brot essen mag sondern vielleicht auch mal etwas süßes, habe ich genau das richtige Rezept für euch. Muffins! Fluffig, locker, kernig, süß. Einfach nur hervorragend. Und da man quasi schon das Mehlkochstück "vorgearbeitet" hat, bleiben sie auch länger saftig als andere Muffins. Ihr MÜSST sie probieren!


Zutaten:

200 ml Milch
300 g Porridge
1 Ei
50 ml Sonnenblumenöl
250 g Weizenmehl Type 550
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1 1/2 TL Backpulver
150 g Trockenfrüchte nach Wahl
(z.B. 100 g Cranberrys und 50 g Birnen)

+ ein paar Haferflocken
zum Bestreuen

Zubereitung:

Zuerst vermischst du die Milch und
den Porridge in einer Küchenmaschine.
Wenn die Masse homogen ist, gibst du
Sonnenblumenöl und das Ei hinzu und
vermischt alles. Währenddessen schneidest
du die Trockenfrüchte in kleine Würfel,
vermischt alle trockenen Zutaten miteinander,
siebst sie durch und gibst alles zu den
feuchten Zutaten in der Schüssel.
Alles gut durchmischen und den Ofen auf
180 °C vorheizen. Nun einen Eisportinierer
       nehmen und in ein Muffinblech mit Muffinförmchen
jeweils ca. 1 1/2 Portionen füllen. Die Teiglinge
jeweils mit ein paar Haferflocken bestreuen.
Das Blechin den Ofen schieben 
und  ca. 25 Minuten backen.


Diese Muffins sind lecker, saftig und halten sich 2 - 3 Tage. Der Geschmack steht und fällt mit euren Trockenfrüchten - sind diese gezuckert, werden sie vielleicht zu süß. Daher versucht ungezuckerte Trockenfrüchte zu verwenden. 


Also, wie verwertet ihr am liebsten übrig gebliebenen Porridge?

Whipped Feta & seine Einsatzmöglichkeiten

13. Juli 2016


Meine lieben Leser.

Ich bin gerade auf der Suche nach immer neuen Dips und Saucen. Also pinne ich fleißig bei Pinterest und durchforste das Internet nach neuen Ideen und leckeren Varianten. Letztens hörte ich dann das erste Mal von Whipped Feta und wollte erstmal wissen, was das ist. Denn ich liebe Feta über alles und würde diesen Käse am Liebsten zu allem essen. Gerne mache ich aus ihm einen Brotaufstrich, aber immer nur das selbe ist ja langweilig. Also auf geht's, lasst uns mal den Feta whippen.

Den Feta den ihr für dieses Rezept braucht, ist richtiger Feta. Also den cremigen aus Schafs- und Ziegenmilch. Der ist teurer, aber er schmeckt auch Millionen-Mal besser als der aus Kuhmilch. Außerdem funktioniert dieses Rezept mit z.B. diesem Hirtenkäse nicht. Es muss ein richtig lecker-cremiger Feta sein; ich benutze immer den von Greco (gibt's bei z.B. bei Rewe).


Zutaten:

200 g Feta aus Ziegen- und Schafsmilch
100 g Vollfett-Frischkäse
1 TL Sriracha-Soße, z.B. diese hier

Sriracha-Soße gibt's in jedem
Asia-Supermarkt.

Zubereitung:

Gebt den Feta, den Frischkäse und etwas Srirachasoße
(oder eine andere scharfe Soße, die nicht so flüssig ist)
in einen guten Mixer und mixt alles so lange durch,
bis eine Creme ohne Stückchen entstanden ist.
       Gebt diese Creme dann in die Schüssel des Kitchenaid
und schlagt sie wie Sahne ca. 3 - 4 Minuten
auf Stufe 10 auf. Bei einem Handrührgerät
kann es länger dauern,
bis die schöne Konsistenz erreicht ist.
Diese richtig fluffige Creme kann nun für
alles mögliche weiterverwendet werden.
Im Kühlschrank aufbewahren.


Ich liebe diese Creme. Sie ist so fluffig wie eine Wolke und so würzig wie eben Feta. Die Sriracha-Soße gibt eine gewisse leichte Schärfe und ich liebe das. Ihr könnt die Soße natürlich weglassen, aber sie trägt zum runden Geschmack bei.


Und was macht man jetzt damit? Nunja. Am liebsten esse ich sie einfach so aus der Schüssel. Aber wenn man was vernünftiges damit machen will, habe ich natürlich auch noch was im Petto. Wie wäre es mit einem leckeren Appetizer mit knusprigem Brot und lecker marinierten Tomaten? Hört sich gut an? Finde ich auch. Also los!



Zutaten:

8 - 10 Scheiben Chiabatta o. Baguette
ca. 2 EL Olivenöl


1 x obiges Rezept Whipped Feta

250 g Cherrytomaten
1/2 rote Zwiebel
1 EL Trüffelöl (siehe Tipp)
1 EL Altmeister-Essig (siehe Tipp)
Salz, Pfeffer nach Geschmack
3 - 4 Blätter Basilikum
Zubereitung:

Zuerst den Whipped Feta nach obigem Rezept zubereiten.
Danach die Chiabatta- oder Baguettscheiben
auf ein Backblech legen und
mit etwas Olivenöl bepinseln.
Nun bei 180 °C ca. 10 - 15 Minuten in den Ofen geben
(so lange, bis sie knusprig braun sind).
     Währenddessen die Tomaten waschen und kleinschneiden.
Die Zwiebel ebenso. Beides in eine Schüssel geben
und mit den restlichen Zutaten marinieren.

Sobald das Brot knusprig ist, jeweils etwas
Whipped Feta aufstreichen (damit nicht geizen!)
und ein paar Tomaten darauf geben.



Ich verspreche euch, dieser Appetizer ist schneller weg als ihr gucken könnt.


Tipp zu den besonderen Zutaten: 

Trüffelöl gibt's im Feinkostladen oder im Internet - es gibt da teure und günstigere. Entscheidet selbst, welches ihr kaufen wollt. Meines habe ich geschenkt bekommen, daher kann ich euch nicht sagen, wie teuer es war. Auf jeden Fall schmeckt es lecker und es ist mal was anderes.
Den Altmeisteressig gibt's in jedem Supermarkt; meiner ist von Hengstenberg und er ist einfach würziger als andere Essigsorten. Ich mache ihn fast überall dran. 

Auch eine Idee wäre, den Whipped Feta einfach als Dip auf den Tisch zu stellen - oder aber ihn zu gebackenem Gemüse essen... Hach... Alles wird besser mit dieser Creme!

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