Montag, 29. September 2014

Washi, Washi, Washi, Washi, Washi, Washi,...

Meine lieben Leser.

Wenn man bastelt, kann man sich einem nicht entziehen - Washitape. Jeder hat es und jeder liebt es. So geht es mir auch - aber ich habe keine Lust, die Tapes in Hongkong zu bestellen. Also habe ich nach Alternativen gesucht und sogar eine deutsche Firma gefunden, die tolle Washitapes herstellt: Folia. Ich zeige euch heute ein paar, die bei mir einziehen durften und würde gern wissen, wie sie euch gefallen!

Set Zeitreise
Set Floral
Set Schmetterling
Set Eule
Set Herzen
Set Trend
Um zu wissen, welche Washis zusammengehören, auch nachdem ich die Sets aufgemacht habe, habe ich mir einfach ein Stück Pappe genommen und ein bisschen Washitape draufgeklebt.


Ich habe mit diesen tollen Washitapes meinen Kalender verziert - ich habe kein Filofax und weige mich auch, einen zu kaufen und diesen Wahnsinn mitzumachen (denn ich hebe meine Kalender nicht wirklich lange auf...). Hier mal ein paar Seiten, die ich schon fertig habe.


Ihr seht, der Kreativität sind da keinerlei Grenzen gesetzt - auch ohne Filofax!
 
Wie seht ihr das? Importiert ihr lieber aus Hongkong oder kauft ihr solche Produkte lieber "regional" und was sagt ihr zu den Washis von Folia?

Sonntag, 28. September 2014

Gewinner des 100 €-Mydays-Gutscheins

Meine lieben Leser.

Anscheinend seit ihr Gewinnspiel-übersättigt, denn leider haben dann doch nicht so viele mitgemacht, wie ich gehofft hatte. Das tut meiner Freude keinen Abbruch, denn ich hab einen von euch ausgelost und gewonnen hat:


Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen.

Habt noch einen schönen Sonntag.

Samstag, 27. September 2014

Fazit nach den ersten Monaten in der eigenen Wohnung oder Wie eine Wohnung ein Zuhause wird

Meine lieben Leser.

Als ich im April mit meinem Freund in unsere erste gemeinsame Wohnung zog, hatte ich schreckliches Heimweh (wer will, kann dashier nochmal nachlesen). Ich hätte niemals gedacht, dass ich jetzt, nach noch nichtmal einem halben Jahr, sagen kann: Ich fühl mich wohl. Es ist noch nicht alles so, wie ich es gern hätte und ich muss noch an ein paar Dingen arbeiten und noch die zündende Idee finden, aber es geht voran.

Mein kleiner Rückschlag momentan ist unser Garten. Wir haben seit Mai fast jede freie Minute dadrin verbracht und in ihm gearbeitet. Wir haben gerupft, gezupft, geschreddert, gebuddelt, geflucht, gepflanzt, gelacht, geerntet… Es war eine Menge Arbeit, einen Garten wieder auf Vordermann zu bringen, welcher 5 Jahre vor sich hin wucherte. Es war eine Aufgabe, für die wir uns gern die Wochenenden um die Ohren geschlagen haben und das Geld welches da reingeflossen ist, haben wir gern ausgegeben. Tja, nun. Es wurde so ca. 1/4 unseres Gartens weggebaggert und wir hatten einen 5 Meter tiefen Schacht statt meines Gemüsebeets.

Leider hat unser Vermieter uns nicht gesagt, dass genau da durch unser Stück Erde durchgebuddelt werden muss und so haben wir momentan nicht nur keine Hecke mehr als Sichtschutz zur Straße, sondern meine Gemüseernte musste ich auch vorziehen und sogar Pflanzen umsetzen (z.B. Zucchini & Paprikapflanzen - die dann natürlich kaputt gegangen sind). Es geht mir nichtmal um mein Beet – meine Güte, dann ist‘s halt so – aber einfach auch um die Arbeit und die Zeit, die wir reingesteckt haben. Hätten wir das vorher gewusst, hätte ich ihn gar nicht erst hübsch gemacht, sondern ihn in diesem Jahr halt einfach so gelassen und dann angefangen, wenn alle Bauarbeiten beendet sind. Ich ärgere mich halt drüber… Mein Lichtblick ist, dass momentan eh kein Gartenwetter ist und ich mir für dieses Jahr den Sommer sowieso schon abgeschminkt habe. Aber was denkt ihr, was es für ein blödes Gefühl ist, wenn auf einmal jeder von der Straße in deinen Garten schauen kann. Irgendwie nackt und wie auf dem Präsentierteller… Kein Wunder also, dass ich momentan mit einem Magengeschwür kämpfe. Mal sehen, wie lang wir noch hier wohnen.


Aber allem voran wollte ich euch neben meiner kleinen Geschichte auch das wunderbare Buch 'Wie eine Wohnung ein Zuhause wird' von Stefanie Luxat vorstellen. Ich habe ja gesagt, dass ich noch Ideen suche (u.a. für eine Wand in unserer Küche…) und da kam mir die Neuerscheinung im Callwey-Verlag gerade recht.

Mir herzerwärmenden Worten zeigt Steffi uns nicht nur auf ihrem Blog www.ohhhmmhhh.de wie man hübsch einrichtet, nein, wir können es jetzt auch in Buchform bestaunen. Ich habe schon einige Sachen ins Auge gefasst und werde mich wohl in der kühleren Jahreszeit mehr unserer Wohnung widmen (…kann ja eh nix im Garten machen, ha-ha). Wie aus einer Wohnung ein Zuhause wird – genau sowas brauche ich. Bisher bin ich noch nicht so weit, dass ich mir „Home sweet Home“ an die Wände hängen würde, aber ich komme dem näher – auch durch Steffis neues Buch.


Noch ein paar Infos zum Buch:
  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Preis: 29,95 €
  • Verlag: Callwey, G; Auflage: 1 (17. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3766721119
  • ISBN-13: 978-3766721112

Mittwoch, 24. September 2014

Basics für Männer: Einfache Nudelsuppe mit Eierstich (für den Krankheitsfall!)


Meine lieben Leser.
Momentan liege ich selber um und dachte, das wäre doch der perfekte Post. Gott sei Dank hatte ich den schon vorbereitet...
Wenn ich krank war habe ich von meiner Mutter immer eine Nudelsuppe gekocht bekommen und da ich nun mit meinem Freund zusammenlebe, musste ich ihm beibringen, wie man eine einfache Nudelsuppe zubereitet – aus reinem Eigennutz; schließlich könnte mich auch jetzt eine Grippe dahinraffen. Und da ich denke, dass einige andere Männer auch keine Nudelsuppe kochen können, habe ich heute mal ein komplettes Basicrezept für Männer, die selbst Wasser anbrennen lassen.

Immer wenn ich meinem Freund ein neues, einfaches Rezept beibringe, werde ich es für den Rest der männlichen Bevölkerung (und natürlich auch für die weibliche) mal hier verbloggen. Es wird wirklich nur Basic-Kram sein – denn genau das braucht man für den Anfang oder für „Krisensituationen“.


Zutaten:

1 Liter Wasser
2 Brühwürfel
2 Eigelbe
1 Hand voll kleiner Nudeln
(Buchstaben, Sternchen, Minihörnchen, etc.)
etwas frische Petersilie o. Schnittlauch

(eventuell Maggi dazu)
Zubereitung:

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen,
dann den Brühwürfel hineinbröseln und umrühren,
bis er sich aufgelöst hat.
Nun die Handvoll Nudeln ins Brühewasser geben
         und nach Packungsanleitung garen (ca. 5 – 10 Minuten).
Wenn die Nudeln gar sind, die Suppe von
der Platte ziehen und die Eier trennen.
Das Eigelb in eine Tasse mit einer Gabel vermengen
 und langsam in die heiße Suppe tropfen lassen.
Wenn der letzte Rest des Eigelbs nicht aus der Tasse will,
einfach ein bisschen Suppe in die Tasse geben,
schwenken und in die Suppe zurückgießen.
Noch heiß servieren, eventuell ein bisschen gehackte,
frische Petersilie o. Schnittlauch darübergeben.


Ich mag diese Supper sehr gern (nicht nur wenn ich krank bin!) - sie ist einfach, günstig und trotzdem sehr lecker und nahrhaft. Auch wenn das Geld am Monatsende mal knapp sein sollte, ist das hier eine gute Idee.

Wie macht ihr eure Nudelsuppe?

Montag, 22. September 2014

Creative Monday: Mein Koch- & Backbuch und die Copic Ciao Marker


Meine lieben Leser.

Einige von euch, werden schonmal von dieser Marke gehört haben: Copic Marker. Eine der besten Marken, wenn es ums Illustrieren geht – eigentlich genutzt von Architekten und Mangazeichnern von Berufswegen. Mittlerweile entdecken aber immer mehr Hobby-Illustratoren diese alkoholbasierten Stifte und so ging es mir auch. Ich schreibe, fernab von meinem Blog, natürlich auch die besten meiner Rezepte in ein althergebrachtes Koch- & Backbuch und das braucht natürlich etwas Farbe. Zutaten im Comic-Stil illustriert und hübsch gemacht für ansprechende Rezepte und Spaß beim Durchblättern; das war mein Ziel.


Nun bin ich wahrlich keine Profizeichnerin und ich tu mich immer noch ein bisschen schwer bei einigen Motiven, aber genau das ist ja das tolle an den Copics: Es geht nicht nur um das Zeichnen ansich, sondern auch um Licht & Schatten, Farbzusammenstellungen und einfach ein bisschen gestalterische Fähigkeiten. Diese Stifte haben eine geniale Tinte innewohnen, die sich beim Ausfüllen der einzelnen Flächen verbinden lässt und so tollte Farbeffekte zaubert.

Ich will euch heute am Beispiel von 2 Rezepten zeigen, wie sowas aussehen kann.
Also los: Meine Rezepte schreibe ich sofort in mein Buch, wenn ich sie gekocht habe – aber die Zeichnungen kommen jetzt einige Zeit später dazu. Also musste ich ein Blatt Papier nehmen, die Zeichnungen darauf anfertigen und diese dann aufkleben – denn das Papier des Buchs ist leider viel zu dünn und alles würde durchscheinen.


Zuerst machte ich Bleistiftzeichnungen von den Dingen, die ich in diesem Rezept haben wollte. Dann fuhr ich die Außenlinien mit einem schwarzen Gelschreiber nach und machte mich dann ans illustrieren. Es macht riesigen Spaß und wenn man dann sieht, was dabei herauskommt, ist es natürlich noch viel schöner.

Aber nicht nur Rezepte kann man damit illustrieren, sondern auch z.B. Tischkarten. Ich habe euch hier mal zwei Beispiele abfotografiert. Die herzustellen ist denkbar einfach. Ihr schreibt eure Wörter bei Word auf dem PC vor (Schrift möglichst groß und dann einen Texteffekt einfügen, damit die „hohl“ werden), malt sie dann vorsichtig mit einem oder mehreren Farbtönen aus und kreiert dann die begleitenden Bildchen drumherum. Z.B. beim Spinatdip sind es ein paar Spinatblätter und ein bisschen Brot. Oder bei dem Wort Cupcakes ist es natürlich auch ein Cupcake. Dann noch ein bisschen mit Schatten versehen und fertig. Ich brauche ca. 5 - 8 Minuten pro Schildchen – aber ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall.


Es gibt natürlich noch Millionen anderer Einsatzmöglichkeiten für die Copic Ciao Marker und es tun sich immer mehr Ideen auf – aber davon mehr an einem anderen Tag. ;-)

Ich habe bisher nur 8 Farben (BV13 Hydrangea Blue, R11 Pale Cherry Pink, V12 Pale Lilac, E04 Lipstick Natural, E53 Raw Silk, Y02 Canary Yellow, BG96 Bush, YG63 Pea Green), aber auch mit denen kann man sehr viele Farbtöne erreichen. Hier geht es einfach darum, Schicht für Schicht genau den Farbton zu kreieren, den man haben will. Mir fehlen aber noch einige Grundfarben, wie Braun und Schwarz oder auch kräftige Töne wie Rot und Orange.


Ihr könnt von diesen Stiften verschiedene Sets kaufen (und es gibt sie auch einzeln) und die kosten so um die 4 € der Stift. Ja, ich weiß – aber es ist die Investition wirklich wert.

Ihr könnt die Stifte in den meisten größeren Bastelläden kaufen und natürlich auch online.
Aber jetzt mal zu euch. Gefällt’s euch? Habt ihr schonmal mit Copics gearbeitet/gebastelt? Was habt ihr noch für Ideen damit?

Sonntag, 21. September 2014

Ein Traum, oder? Dinner mit Mr. Darcy


Meine lieben Leser.

Ich bin mir sicher, jeder von euch hat schonmal von Jane Austen, Mr. Darcy oder Stolz & Vorurteil gehört oder gelesen. Ich LIEBE diese Geschichte. Und da war es eigentlich vorprogrammiert, dass wenn ein Buch schon „Dinner mit Mr. Darcy“ heißt, ich es unbedingt haben muss. Ein rosa Stoffeinband, einen schönen Scherenschnitt draufgedruckt und mit Geschichten und Rezepten aus dieser Zeit gefüllt…herrlich. Beim ersten Lesen verlor ich mich in den Geschichten zu den Rezepten und beim zweiten drübergucken habe ich beschlossen: Bei mir wird’s ein Frühstück mit Mr. Darcy.


Zu Jane Austens Zeit (etwa 18. & 19. Jahrhundert) war vegetarische Ernährung eher den unteren Schichten zugeteilt - der Adel verköstigte sich mit Fleisch; denn er konnte es sich leisten. Deshalb sind in diesem Kochbuch natürlich einige Fleischgerichte zu finden und da ich davon ja bekanntlich eher Abstand halte, musste ich eine Alternative finden. Die Auswahl an vegetarischen Rezepten ist jedoch ansehnlich und ich blieb an diesem hier hängen: Englische Muffins. Sie waren im 19. Jahrhundert sehr populär und wurden zur Tea Time von „Muffin Men“ auf der Straße verkauft. Und das Besondere hierbei ist: Sie werden in einer Pfanne gebacken und nicht im Ofen.

Also machte ich mich dran und das hier ist das Ergebnis!


Zutaten für ca. 12 Stück:

1/2 Würfel Hefe
1 Tl Salz
450 g Mehl Type 550
25 g Butter
280 ml Milch
1 Ei
etwas Maismehl zum Bestreuen
etwas Fett zum Anbraten


Zubereitung:

Die Milch zusammen mit der Butter
lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. 
Das Ei hinzugeben und gut durchrühren,
bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.
Jetzt die Milchmischung zum Mehl geben
und alles gut durchkneten.
Den Teig 60 Minuten gehen lassen.
Jetzt nochmals durchkneten, und
ca. 1 cm dick ausrollen.
Sucht euch einen Ausstecher mit ca.
10 cm Durchmesser und stecht Kreise aus.
Legt sie auf ein bemehltes Blech und
bestreut sie mit etwas Maismehl.
Lasst die Teiglinge jetzt nochmal
ca. 15 Minuten in Ruhe.
Besprüht eine große Pfanne mit etwas Fett
und legt die Teiglinge dicht an dicht in die Pfanne.
Erhitzt sie auf mittlere Hitze und backt die Muffins
ca. 6 Minuten von jeder Seite.
Achtung, wenn sie zu schnell braun werden,
schaltet die Pfanne herunter.
Die Muffins brauchen eine bestimmte Zeit um
                        aufzugehen und locker zu werden und durchzubacken.

Danach gut abkühlen lassen. Es ist auch nicht gern gesehen, wenn man diese englischen Muffins dann aufschneidet - sie werden aufgerissen/aufgebrochen. Dann sind sie fluffig und locker und einfach nur wunderbar.


Hjam. Ich habe dann zwar mit meinem Björn und meiner Familie gespeist und vergebens auf das Klingeln von Mr. Darcy gewartet, aber es war auch mit meiner besseren Hälfte ganz nett und geschmeckt haben sie hervorragend. ;-)

Und, wäre das Buch auch etwas für euch?



Noch ein paar Infos zum Buch:

  • Preis: 29,95 €
  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Callwey, G; Auflage: 1 (17. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3766720996
  • ISBN-13: 978-3766720993
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