Eingelegte Gurken 2.0

26. August 2015


Meine lieben Leser.

Letztes Jahr machte ich schon Einlegegurken ein und dieses Jahr lasse ich es mir auch nicht nehmen. Leider habe ich dieses Jahr kaum Gemüse im Garten (aber ich freue mich schon auf frisch geernteten Grünkohl), daher habe ich einfach beim Supermarkt um die Ecke 3 Kilo Gurken gekauft und eingemacht. Das Rezept vom letzten Jahr war doch noch nicht das perfekte für mich und daher habe ich dieses Mal etwas herumexperimentiert und eines mit 4 verschiedenen Essigsorten kreiert.

Für ca. 1,5 Kilo Einlegegurken

Zutaten Sud:

250 ml Weinbrandessig
100 ml Kräuteressig
50 ml weißen Balsamico-Essig
100 ml Altmeister-Essig
500 ml Wasser
100 g Zucker
100 g Salz

Außerdem:

1,5 Kilo Einlegegurken
3 – 4 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln
etwas frischen Dill
ein paar Dillblütendolden (falls vorhanden)

Gewürzmischung

je 1 EL Knoblauch- und Zwiebelpulver
1 TL Senfkörner
1 EL Steinpilzsalz
1 Prise Pul Biber oder Chilipulver

Zubereitung:

Zuerst legt ihr die gewaschenen und vom Strunk
befreiten Einlegegurken in Salzwasser ein.
Auf 4 Liter Wasser gebe ich 4 EL Salz.
Ich lasse meine etwa 18 – 24 Stunden dort drin.
Nachdem ihr sie dann da herausgenommen habt,
schüttet das Wasser nicht weg!
Ich nehme es um eventuell Gläser aufzufüllen,
falls mir der Essigsud ausgeht.
Bereitet die Einmachgläser vor und sterilisiert sie.
Bereitet dann die Gewürzmischung zu und
gebt etwa 1 – 2 TL in jedes Glas.
Schneidet den Knoblauch und die Zwiebel
in Scheiben und Streifen.
Schichtet nun die Gurken in die Gläser
(ganze Gurken oder Spalten, Scheiben längs oder quer,
das bleibt ganz euch überlassen) und gebt jeweils
etwas Knoblauch, Zwiebel, Dill und
eine Dillblütendolde pro Glas hinzu.
Wenn alle Gurken in Gläser aufgeteilt sind,
bereitet ihr den Sud vor.
Dafür einfach alle Zutaten in einen Topf geben
und so weit erwärmen, bis der Zucker und
das Salz sind vollständig aufgelöst haben.
Jetzt den Ofen auf 85 °C vorheizen.
Den Sud in einen Messbecher geben und
die Gläser damit füllen, sodass alles bedeckt ist.
Sollte euch ein bisschen Sud fehlen,
nehmt einfach wie schon erwähnt das Salzwasser
und füllt den letzten cm oder so damit auf.
 Den Sud bitte nicht zu sehr verwässern!
Die Gläser gut verschließen und auf ein
tiefes Backblech stellen.
Etwa 1 cm Wasser in das Backblech füllen
und die Gläser dann mit dem Backblech
in den Ofen stellen und 30 Minuten einkochen.
Komplett auskühlen lassen und auf Vakuum prüfen.
sich der Deckelvon Schraubgläsern in der Mitte
noch drücken und er springt zurück,
esst die Gurken darin gleich und stellt
das Glas in den Kühlschrank.
Bewegt er sich nicht, ist alles in Ordnung
und die Gläser können in den Keller.


Solltet ihr diese Rezept nachkochen, taggt mich doch auf Instagram, Twitter oder Facebook und zeigt mir euer Werk. Ich sehe mir das sehr gerne an. :-)


Risottoreste? Gefüllte Reisbällchen!

24. August 2015



Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann gerade bei Risotto die Menge nicht so gut abschätzen. Es wird nie zu wenig, aber immer zu viel! Mein Problem ist dabei aber, dass wieder aufgewärmtes Risotto furchtbar schmeckt (finde ich jedenfalls). Daher musste ich etwas finden, um die Reste zu verarbeiten und schwupps: Frittierte Risottobällchen. LECKER.

Zutaten:

Risottoreste vom Vortag,
egal welche Sorte; aber
schaut doch mal hier und hier

Feta für die Füllung

1 Ei, etwas Paniermehl

Dazu: frischen, gemischten Salat!

Zubereitung:

Nehmt vom Risottorest ein bisschen
was (ca. 1 EL) in die Hand,
und drückt es flach.
Legt ein bisschen Feta in die Mitte und
formt es dann zu einem Ball;
der Feta soll vom Risotto umschlossen sein.
                            Jetzt in etwas Ei tunken, in Paniermehl rollen
und in heißem Sonnenblumenöl frittieren.

Derweil vom Küchenhelfer einen leckeren,
bunten Salat zubereiten lassen und Fertig!


Ich liebe diese Variante, denn so muss ich den Risottorest nicht wegschmeißen, weil ihn keiner mehr essen will. Das nenn ich mal wirklich Upcycling!

Unsagbar gut: Tomatenrisotto á la Christina

19. August 2015

 

 Meine lieben Leser.

Ich liebe ja bekanntlich Risotto und versuche immer mal wieder zu variieren. Bei vegetarischem Risotto ist das nicht sooo einfach - aber ich stelle mich gern der Herausforderung. Dieses Mal ist es ein wunderbar fruchtiges Tomatenrisotto geworden - ein Traum!


Zutaten:

1 Tasse Risottoreis
1 große Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
5 - 6 große Tomaten
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
2 Hände voll Parmesan
ein paar Cherrytomaten
Salz, Pfeffer
etwas Basilikumpesto
Zubereitung:

                    Legt zuerst eure Cherrytomaten in eine kleine Ofenfeste Form,
beträufelt sie mit Olivenöl und Meersalz und
gebt sie bei 180 °C ca. 15 Minuten in den Ofen.
Gern auch länger; dann wird das Aroma intensiver.

Kocht etwas Wasser auf und gießt es über die Tomaten.
         Wenn die Schale aufplatzt, dann schälen und entkernen.
Grob zerschneiden. Zwiebel und Knoblauch
 in kleine Würfel schneiden und in einem Topf
mit etwas Olivenöl anschwitzen.
Den Risottoreis dazugeben und mitbraten,
bis die Enden glasig werden.
Jetzt die Tomatenfilets hinzugeben und mitbraten.
Nach und nach mit Gemüsebrühe auffüllen und rühren.
Sobald die richtige Konsistenz erreicht ist und
der Reis noch etwas Biss hat, 3/4 des Parmesan hinzufügen
mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Risotto auf einen Teller geben, Basilikumpesto darübergeben
und noch ein paar Ofentomaten obendrauf platzieren.
Fertig!


Welche Risottovariante ist euer Liebling?

Lasst es euch schmecken!

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