Cowboy Candy oder kandierte Jalapeños

28. Juni 2017


Meine lieben Leser.

Ich treibe mich in letzter Zeit bei Facebook in verschiedenen Einmach- bzw. Canning-Gruppen herum und da in einer der Großteil aus Amerika kommt, bekommt man immer mal wieder interessante Einblicke in die „Canning Culture“ dort drüben. Eine Sache, die ich bisher nicht kannte, die aber ziemlich lecker ist, nennt sich „Cowboy Candy“. Einfach ausgedrückt sind das kandierte und eingemachte Jalapeñoscheiben. Ich vermute, dass diese Art der Zubereitung eher im Süden des Landes bekannt ist; Canner im ganzen Land bereiten es allerdings mittlerweile zu. Mein Freund ist süchtig danach und zu jedem Abendbrot isst er welche davon auf sein Brot.


Ich finde, es ist eine ziemlich leckere Angelegenheit, auch wenn mein Freund den Snack, den ich daraus zubereite, als „fies“ bezeichnet. Zuerst schmeckst du das Salzige vom Cracker, dann das Süße der Jalapeño und danach kommt erst die Schärfe. Probiert es doch selbst mal aus – vielleicht bei einem netten Abend mit Freunden & einem leckeren Bierchen.


Zutaten:

750 g frische Jalapeños
250 ml Essig
700 g Zucker
½ TL Kumin
1 TL Salz
2 TL Knoblauchpulver
½ TL Cayenne Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Jalapeños gründlich waschen und trocknen.
Dann Einmalhandschuhe anziehen und die Jalapeños
 in Scheiben schneiden (ca. 0,3 – 0,5 cm dick).
Die Strünke wegschmeißen.
Dann den Essig, den Zucker und die Gewürze
 in einen Topf geben und aufkochen lassen.
Die Jalapeños hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Derweil Schraubgläser heiß ausspülen und trocknen.
Die Jalapeños dann in die Gläser füllen
(ruhig etwas zusammendrücken)
und mit dem heißen Sud auffüllen.
Sofort fest mit einem Deckel verschließen.
                  Wenn die Gläser nach 24 Stunden kein Vakuum gezogen haben,
dann bitte im Kühlschrank aufbewahren.


Wenn die Gläser Vakuum gezogen haben, sind die kandierten Jalapeños mehrere Monate haltbar.
Kennt ihr Cowboy Candy?

Schneller mediterraner Nudelsalat zum Grillen

21. Juni 2017




Meine lieben Leser.

Zum Grillen braucht meine Familie immer zwei Dinge auf jeden Fall: Nudel- oder Kartoffelsalat und Baguette. So. Nun habe ich ja schon das eine oder andere Baguette Rezept für euch auf den Blog gemacht (siehe hierKräuterquarkbaguette oder Paprikabaguette), das Rezept für Mutti’sKartoffelsalat habt ihr schon; aber an Nudelsalaten habe ich meinen eigentlichen Favoriten noch gar nicht veröffentlicht. Na, das wird sich heute ändern. Denn je näher der wirkliche Sommer rückt, desto mehr Grillrezepte braucht man, oder? Sehe ich genauso und daher kommt heute mein super leckeres Rezept für einen schnellen, tomatigen Nudelsalat mit etwas Grünzeug und einer Menge Käse.  Los geht’s!


Zutaten (für ca. 6 Portionen):

500 g Nudeln nach Wahl
(z.B. Penne oder Spirelli-Nudeln)

200 g Feta
1 Büffelmozzarella
100 g frische Parmesanraspeln
250 g Cherrytomaten
1 Bund frischen Basilikum
2 Gläser Rewe Feine Welt Bruschetta
oder 1 Glas Rewe Feine Welt Parmesan Soße
oder 1 Glas Pesto Rosso
1 Spritzer Tabasco
100 g Rucola

Optional: Grüne oder schwarze Oliven

Zubereitung:

Zuerst die Nudeln nach Packungsangaben
nicht zu weich garen,
 abschütten und in einer abgedeckten
 Schüssel abkühlen lassen
(damit sie nicht austrocknen).
 Ihr könnt ein wenig von dem
Nudelwasser aufheben,
um die Soße des Salats
bei Bedarf etwas zu verflüssigen.
Nun den Feta zerkrümeln, den Mozzarella zerrupfen,
den Parmesan in Flocken reiben und die Tomaten
vom Strunk befreien und kleinschneiden.
Das Basilikum grob hacken.
Die Nudeln zuerst mit der Soße (ich nehme gerne
 die Soßen von Rewe Feine Welt für sowas,
weil die meiner ganzen Familie
schmeckt und so geht es schneller)
vermengen und eventuell etwas
mit dem Nudelwasser verflüssigen.
Nun die Tomaten und das Basilikum unterheben
und zum Schluss Feta und
Mozzarella gerade so unterheben,
damit beides nicht unnötig zerbröselt.
Der Nudelsalat kann nun serviert werden
 (noch etwas Rucola frisch hinzugeben)
 oder aber noch im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Bei letzterem würde ich mit dem Käse-Beifügen warten, bis kurz vor dem Servieren. Denn dann kann man nochmals etwas Wasser hinzufügen und ordentlich durchrühren, ohne den ganzen Käse zu zerreiben. Also dann Käse hinzugeben und etwas Rucola untermischen. Servieren.

Natürlich kann man sein Pesto Rosso für diesen Salat auch selber herstellen. Aber sind wir doch mal ehrlich. Meistens grillt man unter der Woche spontan und dann finde ich es legitim, mal ne fertige Soße zu benutzen (zumal die echt lecker sind). Nein, ich werde nicht von Rewe gesponsert (zu schade). Ich mag die Sachen wirklich.


Lasst es euch schmecken und frohes Grillen!

Sommersalt mit Himbeeren & Himbeer-Caviar

14. Juni 2017



Meine lieben Leser.

Vor einiger Zeit erzählte mir meine Schwester, dass sie letztens einen leckeren Salat gegessen habe, der mit Himbeeressig angemacht war. Als ich vor kurzem dann ein Geschenk für sie im Laden „Vom Fass“ hier in Kassel kaufte, fiel mir nicht nur der Himbeer-Balsam-Essig in die Hände, sondern auch kleine Kügelchen aus eben jenem Essig – dann genannt Kaviar.


Da ich für diese kleinen Kügelchen seit langem schwärme und sie schon immer ausprobieren wollte, nahm ich auch sie mit. Als meine Schwester nun Geburtstag hatte, bekam sie neben dem Essig und ein paar anderen Sachen auch noch einen passenden Salat abends von mir. Ich finde ihn ziemlich lecker und daher habe ich das Rezept für euch mal aufgeschrieben.


Zutaten (2 – 3 Portionen):

1 Handvoll Pflücksalat
1 Handvoll frischen Spinat
1 Handvoll Rucola
100 g Himbeeren
1 TL Himbeer-Balsamessig-Kaviar
ein paar frisch gemachte Croutons

Optional: frischen Parmesan

Dressing:

3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
1 EL Himbeer-Balsam-Essig
Salz und Pfeffer nach Geschmack
25 g frische Himbeeren
Zubereitung:

Zuerst den Salat gründlich waschen und
schlechte Blätter aussortieren.
 Den Salat trockenschleudern und
 in eine große Schüssel geben.
Himbeeren verlesen und ebenfalls
 gut abwaschen und trocknen.
Für die Croutons altes Weißbrot in Stücke schneiden
 und mit etwas Butter in der Pfanne anbraten.
 Über den Salat geben und die
Himbeeren ebenfalls darauf verteilen.
              Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben
(Himbeeren zerdrücken) und kräftig schütteln.
Dressing über den Salat geben, vermengen und
mit einigen Himbeer-Balsam-Kügelchen vollenden.


Ich finde, dieser Salat passt super zu allerlei leckeren Gerichten. Zu gegrilltem oder aber zu Pasta. Alles, was einen kleinen fruchtigen Kick durchaus gut vertragen kann. Oder wie wäre es mal nur mit Salat zum Abendbrot und einem Butterbrot? Herrlich, in meinen Augen!

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