Freitag, 18. April 2014

Zwei geniale Dinge vereint: Brownie-Cheesecake-Muffins


Meine lieben Leser.

Euch allen ein schönes Osterfest! Und was gibt es da besseres, als die freie Zeit mit Backen und der Familie zu verbringen? Und dann auch noch Brownies und Käsekuchen vereint? Hmm...YAM! Ich habe einfach mein Seelentröster-Brownie-Rezept genommen und eine Füllung hinzugefügt und sie in Muffinförmchen gepackt. Aber der Einfachheit halber schreibe ich es euch heute einfach nochmal komplett hier hin.

Zutaten:

200 g Zartbitterschokolade
75 g Butter
4 EL Zucker
2 Eier
105 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron

+ für die Käsekuchenfüllung:

4 – 6 EL Quark
½ Pk. Vanillepuddingpulver
½ TL gemahlene Vanille
2 EL Zucker

Zubereitung:

Hackt die Schokolade klein und schmelzt ¾
davon in einen Wasserbad zusammen mit
der Butter und den Zucker. Sobald die Schokolade flüssig ist,
 nehmt ihr die Mischung vom Herd und
lasst sie abkühlen (ich stelle die Schüssel immer
in ein Waschbecken, das ca. zu 1/3 mit
kaltem Wasser gefüllt ist, und rühre).
Jetzt die Eier unterheben und das Mehl
 mit dem Backpulver vermengen.
Die restliche Schokolade und die Mehlmischung
 hinzugeben und gut durchmengen.
Für die Käsekuchenfüllung einfach alle
 Zutaten miteinander vermengen.
Jetzt mit einem Eiskugelportionierer den
Brownieteig in Muffinförmchen füllen.
Eine Portion Brownie, dann eine Portion Käsekuchenfüllung
und wieder etwas Brownieteig draufgeben.
Füllt die Förmchen aber nur bis
kurz unter den Rand.
Sie gehen nicht mehr besonders hoch auf,
aber wir wollen nicht, dass der flüssige
Brownieteig in unserem Ofen landet, oder?
Bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.
             Auch wenn es bei der Stäbchenprobe noch ein bisschen wackelt,
 ist das nicht schlimm (sollte aber nicht mehr zuuu flüssig sein).
Komplett auskühlen lassen.


Ich fand sie so lecker…Ich hätte mich reinsetzen können. Wirkliche Seelentröster und einfach nur gut. Versucht es mal – ihr werdet genauso süchtig wie ich. ;-)

Und jetzt ran an den Backofen und die Familie eingeladen! Habt eine schöne Zeit.

Mittwoch, 16. April 2014

Aufgebraucht - Auszugs-Edition (Dezember, Januar, Februar, März, April)

Liebe Leser.

Als ich wusste, dass ich in ein paar Monaten ausziehen würde, fing ich an, keine neuen Produkte mehr zu öffnen. Ich wollte z. B. nicht mit offenen Duschgelflaschen umziehen. Vielleicht bin ich da komisch, aber ich will dann in der neuen Wohnung, in der neuen Dusche, auch neue Produkte. Ich werde auch z.B. meine Zahnbürste etc. austauschen - wer zieht schon mit Zahnbürste um? Alles neu macht in meinem Fall der April und ich freu mich schon sehr drauf. Daher auch für euch dieses Mal ein großer Aufgebraucht-Post. :-)

Kommen wir erstmal zur "YouTube made me buy it"-Fraktion:

Tigi S-Factor Smoothing Shampoo & Serious Conditioner.
Tja - ich sollte mir nicht zu oft Favoriten-Videos auf YouTube ansehen, denn ich kaufe danach immer ziemlich viel Kram. Meistens bin ich dann doch nicht so begeistert - und genauso war es hier. Ich habe Elle Fowler so gute Dinge hierrüber sagen hören und fand sie blöd. Das Shampoo hat mir nix gebracht und auch der Conditioner war nicht der Bringer. Würde ich nie wieder nachkaufen.

Herbal Essences Feuchtigkeitsmaske und Lavera Apfel-Haarspülung.
Ich mochte die Haarmaske von Herbal Essences sehr gern, es machte meine Haare sehr weich und meine Spitzen sahen gut aus. Aber die Herbal Essence-Produkte sind sowieso eigentlich ganz gut.
Bei dem Laveraprodukt fand ich den Geruch seeeehr gut, es riecht wirklich gut nach Apfel. Aber leider war dieses Produkt nicht feuchtigkeitsspendend genug für meine Haare. Ich werde es im Sommer bestimmt nochmal ausprobieren. 

Brocato Pepermint Scrub Purifying Shampoo  und L'Oreal Super Liner Perfect Slim
Wieder ein YouTube-made-me-buy-it-Moment bei dem Shampoo. Irgendwer fands toll und ich hab es mal ausprobiert (und über Amazon gekauft). Bringt nix - macht nix -braucht man nicht. 
Auf der anderen Seite mal wieder mein liebster Liner. Diesen habe ich schon mehrfach nachgekauft und würde ihn auch immer wieder kaufen.

Lush The Olive Branch Duschgel und Balea Brazil Mango Duschgel
Lushs Duschgel mag ich sehr gern, aber diese riesigen Dinger sollte ich nicht mehr kaufen... Es dauert einfach ewig, bis ich sie leer habe und dann habe ich irgendwann keine Lust mehr drauf. Ich weiß, First-World-Problems, aber so ist es. Außerdem muss ich aufhören, Balea-Duschgels zu kaufen. Ich lasse mich immer wieder hinreißen, aber ich finde sie einfach nie gut...

Balea Dusch & Creme Cocos & Nektarine und Warm Cinnamon Nights von Treaclemoon.
..Und noch eines der Balea-Duschgels ist leer. Auch hier wieder: Super zum Beine Rasieren, aber bei allem anderen finde ich sie nicht so toll. Auch das Treaclemoon-DG würde ich so nicht kaufen. Mir sind die 500 ml von einem Duft eigentlich bei jedem Duschgel zu viel und irgendwann will ich sie dann einfach nicht mehr nehmen. Daher war ich wirklich froh, als dann auch dieses zimtige endlich leer war...

Lavera Volumen Shampoo und American Cream Conditioner von Lush.

Also das Shampoo hat mir leider kein Volumen gebracht - daher wirds nicht nachgekaut. Gerochen hats aber super lecker nach Orangen. Immerhin. Und den American Cream Conditioner kaufe ich eigentlich meist nur wegen dem genialen Geruch. So wirklich feuchtigkeitsspendent ist er nicht...

Rituals Himalaya Wisdom Bodyscrub und Sephora Green Tea Duschgel.
Ich liebe den Duschschaum aus der Himalaya Wisdom-Linie von Rituals, aber da der Scrub leider nicht genauso riecht (kein Produkt einer Linie riecht gleich, leider...), fand ich ihn nicht so toll. Also die Wirkung ist gut, aber der Duft könnte ein bisschen anders sein. Das Duschgel von Sephora hat toll gerochen, war aber sonst nichts besonderes. Nochmal würde ich es nicht kaufen.

Korres Jasmin  Bodylotion und Crabtree&Evelyn Wisteria Handtherapy.
Zum Schluss nochmal zwei meiner absoluten Lieblinge. Ich liiiiiebe die Korres Jasmin-Bodylotion. Ich liebe den Geruch, die Konsistenz und die Ergiebigkeit. Genauso geht es mir mit den Crabtree&Evelyn Handcremes. Ich kaufe gar keine andere mehr, denn es ist sinnlos. Keine kommt gegen diese Handcremes an. Keine. Niemals. Ich habe noch einige hier rumfliegen, aber jetzt habe ich wieder eine Ausrede, noch ein paar zu bestellen. Schließlich ist eine leer. Und Crabtree&Evelyn-Handcreme-Notstand kanns bei mir nicht geben.


Sonntag, 13. April 2014

Selbst gemacht und mitgebracht - Tomaten-Ketchup (mit Paprika)


Meine lieben Leser.

                       Es gibt Dinge, die kauft man einfach
statt sie selbst zu machen.
So geht es mir normalerweise
mit Ketchup.
Selbst zu machen scheint ein
zu großer Aufwand und
wann ess ich den schonmal?
Nicht sooo oft.
Aber als mir jetzt das Buch 
ins Haus flatterte,
gab's eigentlich kein Halten mehr -
endlich mal ein hübsches
Rezept für Ketchup!

Zutaten (für ca. 1 1/4l):

500 g rote Paprikaschoten
1,5 kg Tomaten (evtl. Dose im Winter)
1 frische Chillischote
1 große Gemüsezwiebel
3 Knoblauchzehen
1/2 Tl gem. Nelken
1/2 Tl gem. Piment
1 Pr. Muskatblüte
1/4 l milder Essig
100 g brauner Zucker
Salz, Pfeffer
etw. Paprikapulver

Zubereitung:

Paprika waschen und entkernen.
Tomaten entstielen und entkernen
(Falls ihr, wie ich, diesen Ketchup im Winter macht,
solltet ihr Dosentomaten nehmen.
Die sind um einiges aromatischer
als der Kram ausm Gewächshaus momentan).
 Die Zwiebel und den Knoblauch
schälen und kleinschneiden.
Alle Zutaten (evtl. nach und nach)
mit einem Pürrierstab pürrieren.
Danach alles in einen Topf  füllen
und bei geringer Hitze so lange köcheln lassen,
bis der Ketchup anfäng einzudicken.
                Dann vom Herd nehmen und nochmals durchpürrieren.
Weiter köcheln lassen, bis der Ketchup
die gewünschte Konsistenz hat.
Würzen und abschmecken.
In einer sterilen Flasche füllen
und im Kühlschrank langern.
Haltbarkeit ist dort ca. 2 Monate.



Ich finde diese Version sehr fruchtig und lecker - und natürlich schmeckt er nicht wie der aus dem Supermarkt. Aber muss er das überhaupt?


Noch ein paar Infos zum Buch:

Preis: 14,99 €
Broschiert: 144 Seiten
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: Neuauflage. (6. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3440140458
ISBN-13: 978-3440140451
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 19 x 1,4 cm 
*Dieses Buch wurde mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 10. April 2014

Hallo, mein Name ist Christina, ich bin 23 und habe schreckliches Heimweh. Meine Auszugsgeschichte.

Meine lieben Leser.

Normalerweise bin ich ein vernünftiger Mensch, der seine Emotionen durchaus auch mal zurückhalten kann. Als ich euch die letzten Posts übers Ausziehen schrieb, wohnte ich noch nicht in der neuen Wohnung, sondern arbeitete den ganzen Tag in ihr, ging aber abends wieder nach Hause und schlief in meinem alten – wenn auch mittlerweile dann ziemlich kargen – Zimmer in der Wohnung meiner Eltern. Ich freute mich sehr darauf, war mit vollem Eifer dabei und wir ackerten wirklich 5 Wochen (teilweise erstmal 9 Stunden an unseren regulären Arbeitsplätzen und dann noch 3 – 4 Stunden abends in der Wohnung) ununterbrochen, ohne einen Tag Pause und renovierten was das Zeug hielt. Da wir wirklich bei null angefangen haben und alle Zimmer doppelt oder dreifach streichen mussten, Fenster- und Türrahmen abschleifen und lackieren etc., dauerte alles etwas länger. Wir hatten einen guten Zeitplan und hielten den auch ein – Dank an dieser Stelle auch wirklich an unsere Eltern (insbesondere unsere Väter), die uns sehr viel geholfen haben und mit Rat und Tat zur Seite standen.

Die letzten 2 Wochen hatten Björn und ich dann Urlaub genommen, damit alles noch etwas schneller voran gehen würde und wir zum Ende der 2. Woche (1. Aprilwoche) einziehen konnten. Man denkt gar nicht, wie viel Arbeit in so einer Wohnung und den ganzen Möbeln steckt, die wir aussuchen, abholen, aufbauen und saubermachen mussten. Allein schon immer für die Rumfahrerei geht eine Menge Zeit drauf und es ist einfach nur nervig.

Zu dieser Zeit freute ich mich auch noch ziemlich auf den neuen Lebensabschnitt und war mit Feuereifer dabei… Aber ich will euch gar nicht zu sehr mit Details quälen – in der 1. Aprilwoche (den Donnerstag) sollte es dann so weit sein: Wir wollten einziehen. Alle Sachen, die bisher noch in meinem Zimmer geblieben waren, mussten umziehen und ich merkte es schon… Mir ging es gar nicht gut. Ich hatte wirklich mit den Tränen zu kämpfen, als ich dann meine Kleidung aus dem einen Schrank herausholte und in den neuen Schrank einsortierte. Ich versuchte mich wirklich zusammen zu reißen, denn meine Güte, ich würde nur 5 Häuser weiter leben. Als ich dann nochmal in mein altes Zimmer fuhr und noch etwas holen wollte, war es komplett vorbei.

Alle Schleusen öffneten sich und ich weinte bitterlich bestimmt 20 Minuten lang vor mich hin. Ich hatte seit Wochen keinen einzigen Tag Pause gemacht und die neue Situation war noch nicht optimal und all die Emotionen der letzten Wochen machten sich jetzt ihren Weg frei durch meine Tränendrüsen. Ich war ganz froh, in dem Moment allein in der Wohnung zu sein. Aber mit diesem Ausbruch war‘s dann auch vorbei. Bei jeder Fuhre, die ich rüberfuhr, wurde es schlimmer. Ich weinte den ganzen Tag und wurde von jedem Familienmitglied abwechselnd getröstet. Ich ging mir ja selbst auf die Nerven, aber ich konnte es absolut nicht mehr zurückhalten.

Als ordnungsliebender Mensch war es natürlich für mich eine Katastrophe, in eine Wohnung zu ziehen, in der noch die Renovierungsfassungen von der Decke hingen (nein, an Lampen hatten wir noch nicht gedacht), Kisten rumstanden (wer hat schon die Zeit auszupacken?!) und die Hälfte meines Hab und Guts noch im Keller rumstand (wo auch sonst). Wenn man über 20 Jahre in einem Zimmer wohnt, in dem man sich wohlfühlt bis zum geht nicht mehr und was sich bisher immer meinen Bedürfnissen angepasst hat, und dann in eine Umgebung kommt, die einem Möbelhaus, aber nicht dem geliebten zu Hause gleicht…Nunja. Es ist verdammt schwer.

Unser Bad war noch nicht gemütlich eingerichtet, wir hatten nur zusammengewürfelte Handtücher, unsere neue Küche fühlte sich wie ein Fremdkörper an und auch im Wohnzimmer wollte ich nicht rumliegen und fernsehen. Mein Bett war neu und irgendwie emotional unbequem – wir hatten neue Matratzen und alles aber die Umstellung von 1,40 m-Hochbett für mich allein auf eine 90 cm Matratze mit noch jemandem daneben, war schwierig und für mich waren die ersten Nächte mit wenig Schlaf gekennzeichnet. Ich wollte dort ja auch eigentlich gar nicht schlafen – schließlich gehörte ich in mein Hochbett, oder?

Morgens beim Aufstehen und mich fertig machen fand ich nicht die Dinge, die ich wollte und brauchte, alles roch neu und komisch und nicht nach meinem zu Hause. Unsere Heizung funktionierte nur ab und an mal und das machte alles noch unerträglicher. So kalt, wie ich mich im Inneren fühlte, war es auch in meiner Wohnung. Meine Yankee Candles, die vielleicht alles ein bisschen mehr nach zu Hause hätten riechen lassen, waren in Zeitungspapier gewickelt ebenfalls im Keller verscharrt… Ihr könnt euch vorstellen, meine Situation war ziemlich ätzend (jedenfalls für mich). In einem Kopf spielte sich bei jedem Heulkrampf immer wieder derselbe Gedankenkonflikt ab. Die rationale Stimme sagte: Du bist vernünftig, du bist nur 5 Häuser weg, du kann immer wieder hin und kannst alle jeden Tag sehen, wenn du das willst. Die irrationale – und leider um einiges lautere von beiden – war der Meinung, einfach nur 2 Wörter schreien zu müssen: HEIMWEH und WEINEN!

Ich war einfach nur unfassbar traurig und deprimiert. Ich wollte zurück – so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

In der ersten Woche fuhr ich eine Vermeidungsstrategie: Hauptsache nicht in der Wohnung sein. Hauptsache bei meinen Eltern rumhängen, auch wenn mich da das gähnend leere Zimmer meiner Jugend anfunkelte. Leider bringt das alles überhaupt nichts und ich musste mich einfach irgendwann mit dem Gedanken befassen, dass ich da jetzt wohnen würde. Komme, was da wolle, das wäre für die nächsten 2 Jahre erstmal meine Wohnung und ich muss mich mit ihr anfreunden. Punkt. Da kann dir keiner helfen.

Das Fremdkörpergefühl blieb leider aber immer noch hartnäckig an der Küche kleben und saugte mir jegliche Koch- und Backfreude aus den Knochen. Als Foodbloggerin und leidenschaftliche Köchin wirklich fatal. Ich kochte etwas an unserem ersten Abend in der neuen Wohnung, aber es machte mir überhaupt keinen Spaß – eine komplett neue Erfahrung, die mich noch zusätzlich deprimierte. Auch das musste ich irgendwie ändern und meine Mutter hatte die Idee, dass es besser werden könnte, wenn wir beide zusammen darin kochen würden und die Küche so richtig „einweihen“ würden. Keine Ahnung, ob das etwas gebracht hat. Ich denke, die Zeit wird’s zeigen. Irgendwann muss ich schließlich wieder anfangen zu kochen und zu backen – was will denn meine neue Küche denken…

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass ich immer noch, auch nach einer Woche, ziemliches Heimweh habe und würde jemand sagen: „Kommt, wir ziehen dich wieder in dein altes Zimmer um“, man könnte mich wahrscheinlich nicht mehr sehen, denn ich würde wie Flash zurückrennen. Mein Freund ist, so ganz by-the-way, nicht der auslösende Faktor. Ich will mit ihm zusammenleben und er macht sehr viel und tröstet mich, wenn es sein muss. Aber Heimweh ist einfach fucking irrational und nicht kontrollierbar und auch die besten Tipps helfen einen… scheißdreck. Ich werde wahrscheinlich auch in einem halben Jahr noch heulen, wenn ich bei meinen Eltern war und abends wieder weggehen muss, aber es wird besser werden. Der Mensch gewöhnt sich an alles, und wenn ich sehe, wer alles allein wohnt, wäre es ja gelacht, wenn ich das nicht auch schaffe.

Aber ich wollte euch einfach mal einen ehrlichen Bericht über Heimweh und Ausziehen zusammentippen, denn vielleicht geht es einigen von euch genauso. Mir ist es überhaupt nicht peinlich zuzugeben, dass ich unter schrecklichem Heimweh leide und jeder Tag momentan ein Kampf ist. Ich war einfach vom Kopf her noch gar nicht so weit, dass ich gesagt habe: „BOAH ich MUSS hier RAUS!!“. Nein, ich hätt locker noch ein paar Jahre dort verbringen können – meine Eltern sind mir nur sehr selten auf den Geist gegangen und irgendwie ist der Mensch ja auch ein Gewohnheitstier.

Aber ich versuche krampfhaft positiv zu denken und stelle mir gern folgendes Bild vor: 

Ich, auf einem Berg aus Dreck, Schutt und Asche, mit der Apartmentflagge in der Hand, vor stolz geschwellte Brust und trotzig hochgerecktem Kinn rage ich in den frischen Wind, während die Kamera meines Lebens einmal kreisförmig um mich herumfährt und komplett dramatische Musik im Hintergrund gespielt wird. Wenn das keine Kampfansage an mich selbst ist, dann weiß ich es auch nicht.

Kopf hoch – es wird schon. 

Dienstag, 8. April 2014

Schön für mich! - Rossmann zieht mit Boxen nach

Meine lieben Leser.

Ich mag das Prinzip der Produktboxen sehr gern. Ich habe mittlerweile keine mehr abonniert, da man irgendwann einfach die 10. Bodylotion von einem Parfum rumstehen hat, aber ich teste doch durchaus mal sehr gern nochmal ein Exemplar. Die Rossmann Schön für mich-Box ist mal was anderes: Eigenmarken, die man sonst vielleicht nicht probieren würde (ich bin ja auch eigentlich eher der dm-Käufer). Aber wie gesagt, ich liebe Neuigkeiten und tada, heute stell ich euch mal die Box von Rossmann vor. Sie ist neu, gerade erst eingeführt worden und kostet monatlich läppische 5 €. Insgesamt sind 9 Produkte enthalten (wow); 5 davon Eigenmarken und 4 andere Industrieprodukte. Mehr Infos und auch den Anmeldelink könnt ihr hier einsehen.

Aber um euch selbst ein Bild davon zu machen, zeige ich euch hier erstmal die Produkte.

Bee Natural Pomegranate LipBalm und Toni&Guy Glamourspray
Rival de Loo Hydro Reinigungstücher und Fusswohl Bein-Schimmerlotion
Rival de Loop Young Nagelhautcreme und DIKLA Express Nagelhärter
Isana Nagellackentfernerpads und Rival de Loop Ultra Twist Mascara
Auf den Mascara bin ich seeehr gespannt. Mit Rival de Loop habe ich noch gar keine Erfahrungen.

Ich finde die Produktzusammenstellung toll - von allem etwas dabei. Einige Produkte hatte ich schonmal ausprobiert und fand sie ziemlich gut. Allerdings muss ich dazusagen, dass ich finde, wenn man als Blogger so tolle Möglichkeiten hat, sollte man auch mal etwas weitergeben. Einen Großteil der Box habe ich also als Preis für eine Tombola in einem Heim für behinderte Kinder gespendet und kann euch also keine genaue Review liefern. Ich denke ihr verzeiht mir das. ;-)

Aber allein wenn man sich die Box schon ansieht, bekommt man gut Laune. Bunte Farben, kräftig und fröhlich. Genau das, was ich momentan brauche. 

Danke Rossmann, für die Möglichkeit! 

Sonntag, 6. April 2014

Ich habe da mal wen gefunden...

Meine lieben Leser.

Ich selbst bin keine Veganerin, muss mich aber oft genug für meinen Vegetarismus rechtfertigen, werde darauf öfters mal angesprochen und ich muss viel diskutieren und erklären. Man kann sich nicht vorstellen, wie viele Vorurteile selbst heute noch in den Köpfen von ottonormalen Fleischessern bestehen. 

Ich habe letztens durch Facebook einen neuen Youtube-Kanal (Der Artgenosse) gefunden, dessen Videos ich sehr gut finde. Vielleicht schaut ihr mal vorbei, falls euch das Thema interessiert - oder ihr neue Argumente im Kampf gegen Vorurteile sucht.






Ich finde diese Videos sehr interessant und sie öffnen doch noch ein bisschen mehr die Augen. 

Nunja. Bitte keine negativen Kommentare - angucken oder lassen. Es ist einfach nur eine Empfehlung an Menschen mit gleichgelagerten Interessen. Danke. 

Freitag, 4. April 2014

Restlos glücklich: GENIALES Radieschengrünpesto!

Meine lieben Leser.

Heute habe ich wieder
einen Tipp für euch,
denn ich habe ein neues
Lieblingskochbuch!
Restlos kochen ist ja nunmal
wirklich eine Herausforderung
und ich bemühe mich wirklich,                     
immer alles aufzubrauchen
und kein Gemüse etc.
vergammeln zu lassen...

Aber dieses Buch bringt so viele tolle und neue Ideen - Wahnsinn! Ich habe beim ersten Durchblättern auch bemerkt, dass ca. 90 % der Rezete davon ohne Fleisch sind; was ich super toll finde. Und ein Rezept, was mich wirklich in seinen Bann gezogen hat, war ein sogar eher unscheinbares: Pesto aus Radieschengrün. 

Hört sich erstmal ungewöhnlich an, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Und siehe da - es "gammelte" noch ein Radieschensträuchlein bei uns im Kühlschrank rum. Also nichts wie an den Mixer und losgelegt. Ich kann euch sagen - das landet bei mir jetzt öfters im Mixer; es schmeckt hammermäßig lecker.


Zutaten:

2 Bund Radieschengrün
40 g Haselnusskerne
1 Knoblauchzehe, geschält
40 g geriebenen Parmesan
100 ml Olivenöl
2 El Limettensaft
Salz, Pfeffer
Zubereitung:

                                          Radieschengrün waschen und trocken tupfen.
Die Haselnüsse etwas in der Pfanne
(ohne Öl) anrösten.
Alle Zutaten in einen Mixer geben
und gut durchmixen. Fertig.


Ich bin wirklich begeistert - es schmeckt lecker frisch, fruchtig und ein bisschen scharf. Eine geniale Mischung und ich frage mich wirklich, wieso ich das nicht schon früher ausprobiert habe.

Probiert es aus! Ihr werdet es immer wieder machen...



Noch ein paar Infos zum Buch:

Preis: 14,99 €
Broschiert: 144 Seiten
Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1., Aufl. (6. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3440139476
ISBN-13: 978-3440139479
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 19 x 1,4 cm

*Dieses Buch wurde mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.
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