Everything Pumpkin Spice (Würzmischung & Sirup)

25. September 2016



Meine lieben Leser.

Es ist Herbst! Jaaaa! Ich liebe den Herbst. Ich liebe es, an verregneten Nachmittagen in der Küche zu krokeln oder mit einem Tee und einer Decke auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen. Ich liebe es, an trockenen Wochenenden durch den Wald zu streifen und die Natur zu bewundern. Ich liebe den Herbst einfach. Und mittlerweile ist auch in Deutschland der Hype um den ersten Pumpkin Spice Latte des Jahres nicht mehr wegzudenken. Er schmeckt aber auch zu gut. Mein Freund ist ein großer Kaffeetrinker – allerdings achtet er sehr auf Qualität und ich bin ihm sehr dankbar dafür. Denn ich vertrage Kaffee eigentlich überhaupt nicht. Mir wird von den meisten Kaffees furchtbar übel (ja, auch dem von Starbucks). Daher trinke ich sehr selten überhaupt Kaffee und wenn, dann nur zu Hause bei uns oder bei unserer Kaffeerösterin hier in Kassel (unbedingt einen Besuch wert!).

Also bleibt mir nichts anderes übrig; ich muss mein Pumpkin Spice selbst herstellen. Und das ist eigentlich ziemlich einfach. Ich mag meines mit viel Zimt, daher kommt viel davon rein. Allerdings mache ich keine großen Mengen dieses Gewürzes, da ich es lieber nochmal frisch zusammenmische, sollte es mir ausgehen. Aber seht selbst.


Zutaten (Pumpkin Spice):
7 gehäufte TL gem. Zimt
1 TL gem. Ingwer
½ TL gem. Piment
¼ TL gem. Nelke
¼ TL gem. Muskat
 Zubereitung:
                                  Alle Zutaten miteinander vermengen
und in ein Schraubglas füllen.


Ich mag dieses Gewürz in dieser Zusammenstellung seeehr gerne und gerade für einen Latte Macchiato als Topping oder als ergänzende Füllung für meine Slowcooker-Zimtrollen (Rezept hier) ist es hervorragend geeignet. Zum hineingeben in Kaffee nehme ich es allerdings lieber als Sirup und so stelle ich meines her:


Zutaten (Pumpkin Spice Sirup):
100 g braunen Zucker
100 ml Wasser
2 geh. TL Pumpkin Spice
¼ TL Vanille

Zubereitung:
Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben
 und kräftig aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Nun die Gewürze hinzugeben und noch ca. 1 Minute
auf kleiner Flamme köcheln lassen.
In ein kleines Fläschchen füllen und abkühlen lassen.
Fest verschließen.


Manche Menschen geben in ihren Sirup noch Kürbismus – das finde ich allerdings nicht wirklich gut, denn ich hätte Angst, dass es zu schnell umkippt und schlecht wird. Möchte ich noch etwas Kürbis in meinem Latte Macchiato, so füge ich einen TL gewürzte Kürbisbutter (Rezept folgt bald) hinzu. Aber ich denke, das Sirup sollte so rein wie möglich bleiben, damit es länger haltbar ist.
Nunja, und wie bekommt man nun einen Pumpkin Spice Latte wie bei Starbucks? Erstens ca. 1 TL Sirup in ein Glas geben. Den Kaffeevollautomaten frische Bohnen mahlen und faire Milch aufschäumen lassen und als Abschluss noch etwas vom Gewürzpulver darüber stäuben. Tada – herrlichen Kaffee mit dem Geschmack von Herbst. Wir benutzen, btw., den Kaffeevollautomaten von Siemens (EQ.8 Serie 300) und sind damit sehr zufrieden (nein, kein Sponsor. Ehrliche Kaufempfehlung vom Kaffee-Vermeider).


Wie seht ihr das? Mögt ihr ab und an einen Pumpkin Spice Latte oder findet ihr den Hype übertrieben?

Süße Schweinerei: Cookiedough-Dip

21. September 2016


Meine lieben Leser.

Es gibt Dinge im Leben, die braucht man eigentlich nicht, aber es ist schön, wenn es sie gibt. Dieser Dip ist sozusagen ein Nachtischdip – der erste seiner Art auf meinem Blog. Wohoo. Premiere. Er ist eine süße Sünde und eigentlich sollte man sowas gar nicht essen – aber das habe ich auch bei dem Pizza-Cake gesagt, und ihn trotzdem gemacht… Und außerdem: Wenn man ihn für eine Party macht, isst man ja nicht allzu viel davon.


Zutaten:

120 g Butter
50 g braunen Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanille
250 g Frischkäse Natur
40 - 50 g  Puderzucker
150 g Schokotropfen

dazu: Butterkekse

Zubereitung:

In einer Pfanne zuerst die Butter
mit dem braunen Zucker,
der Prise Salz und der Vanille
schmelzen und rühren,
bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Butter beiseite stellen und abkühlen lassen.
Ist die Butter abgekühlt, den Frischkäse
mit dem Puderzucker zusammen fluffig
in der Küchenmaschine aufschlagen.
Die Butter hinzufügen und
alles ca. 1 Minute weiter aufschlagen.
Zum Schluss die Schokotropfen
hinzugeben und untermengen.
                                                Nun entweder sofort mit ein paar Butterkekse
servieren oder in den Kühlschrank stellen
und dort aufbewahren.
Ca. 30 Minuten vor dem Servieren
aus dem Kühlschrank nehmen.


Wer schon früher gern die Schüssel ausgeleckt hat und es nicht erwarten konnte den Löffel abzulecken, wenn Mama Kuchen buk, für den ist auch dieser Dip hier genau das richtige. Natürlich kommt die Inspiration herfür auch wieder aus Amerika – schließlich gibt’s da alles mit Keksteig – aber ich habe es etwas an deutsche Gaumen angepasst. Schließlich wollen wir ja nicht, dass unseren lieben deutschen Mitbürgern die Zähne rausfallen vor lauter Zucker.


Es gibt dort die unterschiedlichsten Zubereitungsarten – u. a. mit rohem Ei und Mehl etc., aber ich finde das wenig verlockend. Zumal man bedenken muss, dass dieser Dip bei einer Party eventuell etwas länger außerhalb des Kühlschranks überleben muss. Und auch Mehl – zumal man den Dip weder kocht noch bäckt – ist roh eher eine fade Angelegenheit.

Versucht es mal und sagt mir, wie es euch schmeckt!

DIE Slowcooker Cinnamonrolls

14. September 2016


Meine lieben Leser.

Wer jetzt noch keinen Slowcooker oder Crockpot hat, sollte sich schnellstens einen besorgen. Denn dieses Rezept, welches ich euch heute gebe, ist nicht einfach ein Rezept. Es ist die Eintrittskarte in den Frühstückshimmel. Ja, ihr lest richtig. Nein, ich übertreibe nicht. Diese Zimtrollen sind nicht einfach nur Zimtrollen. Sie sind fluffig, leicht, fast zart. Warm, und trotzdem außen knusprig und so voller Geschmack, dass es euch den Boden unter den Füßen wegzieht. Ich bin verliebt. In diese Cinnamonrolls. Keine andere Zimtrolle wird je wieder so gut sein... Leute, ihr müsst das ausprobieren. Es führt kein Weg daran vorbei.



Zutaten:
Teig:
50 ml Milch
30 ml Wasser
20 g Butter
1 Prise Vanille
2 1/2 EL Zucker
ca. 10 g Frischhefe
1 Ei
220 g Mehl 

Füllung: 

2 EL weiche Butter
1 EL Honig
Zesten 1/2 Orange
ca. 2 EL Zimt
Zubereitung:

Zuerst Milch, Wasser, Butter, Vanille und Zucker
 in einen Topf geben und erwärmen,
bis die Butter geschmolzen ist.
Die Masse nun auf Raumtemperatur abkühlen lassen
 und dann die Hefe hinzugeben.
Das Mehl und das Ei in eine Schüssel geben
 und mit der Milchmischung vermengen.
Gut durchkneten, bis ein sehr geschmeidiger
und feuchter Teig entstanden ist.
Diesen Teig nun abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
Danach ausrollen und mit der Butter, dem Honig etc.
bestreichen und bestreuen.
Aufrollen und in ca. 5 - 8 cm dicke Stücke schneiden.
Diese mit der Schnittfläche nach oben in einen mit
 etwas Backpapier ausgelegten Slowcooker legen und
zwischen den Stücken Platz lassen.
Den Deckel daraufsetzen und die ganze Schlowcookerschüssel
                   samt Inhalt über Nacht (ca. 8 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen die Schüssel in den Slowcooker
 stellen und ca. 2 Stunden auf "High" backen lassen.
Sie sind fertig, wenn die Seiten und der Boden schön
 gebräunt sind und der Teig oben nicht mehr soo sehr nachgibt.
Ab und an während des Backens die Feuchtigkeit
von der Innenseite des Deckels wischen oder
 ein Handtuch zwischen Deckel und Topf legen.

Danach, wer will, etwas Puderzucker mit Zitronensaft
vermengen und als Frosting oben drüber träufeln.


Hachja... Es wird vermutlich demnächst mehr Slowcooker Rezepte geben, da ich momentan viel mit ihm mache und ausprobiere. Ich hoffe, ihr versucht dieses Rezept mal und lasst es euch schmecken.


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