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Resteverwertung für übriggebliebenen Reis: Eierreis

28. Oktober 2020


Meine lieben Leser. 

Sehr oft kocht man zu viel Reis und wenn das passiert, gibt es in meinem Haushalt diesen leckeren Eierreis am nächsten oder übernächsten Tag. Er ist sehr schnell gemacht (vielleicht 10 Minuten mit Schnippeln) und wirklich lecker. Vollgestropft mit viel Gemüse und das einzig ungesunde daran ist der Ketchup, den wir dazu essen.


Die Inspiration für dieses Gericht ist vietnamesischer Eierreis, den es in vielen Restaurants gibt. Dieser wird allerdings mit Austernsoße gemacht und die lasse ich lieber weg.


Und hier die Rezeptkarte zum Herunterladen:


Natürlich ist dieses Gemüse eher ein Vorschlag - man kann natürlich auch noch z.B. Lauch hinzufügen oder Zuckerschoten. Grüne Bohnen oder andere Gemüsesorten, die noch im Kühlschrank lauern, sind hier gut aufgehoben.


Wir essen gerne Ketchup zum Reis, denn irgendeine Art Soße braucht man dazu.


Viel Spaß beim Reste verarbeiten und lasst es euch schmecken!

Herrlich fluffige Rotweinbrownies

24. September 2018


Meine lieben Leser.

Wer meinen Blog schon länger liest, der weiß, dass ich kein großer Weinfan bin. Wenn es Wein „sein muss“, dann eigentlich Rosé oder Weißwein. Also stellt sich mir ab und an folgendes Problem: Wir machen eine Flasche Rotwein auf, weil Freunde oder Familie da sind und wenn diese nicht komplett geleert wird, bleiben 100 oder 200 ml übrig, die eigentlich zu schade zum weggießen sind – von mir aber nicht getrunken werden. Also habe ich mir 2 leckere Rezepte mit dem übrigen Rotwein überlegt und diese werdet ihr dann recht bald auf meinem Blog finden. Den Anfang machen diese Rotweinbrownies.


Überraschend war für mich nicht nur, wie gut der Rotweingeschmack mit der Schokolade harmoniert sondern auch, wie unglaublich weich und fluffig diese Brownies sind. Wirklich. Ich habe beim Reinschneiden gequiekt vor Freude. Da ich in Chemie schon immer eine Null war, habe ich keine Ahnung ob der Alkohol für diese Lockerheit die Verantwortung trägt oder irgendein anderer Stoff außer dem Backpulver, aber ist mir ehrlich gesagt auch egal. Hauptsache #fluffiggeilweiche Brownies (Meine Aussage nach dem ersten Verzehr. Ich weiß…Vielleicht war‘s der restliche Alkohol. Mein Freund meinte, das sei auf jeden Fall einen # wert).


Und damit ihr diese Rotweinbrownies nachbacken könnt, hier die Rezeptkarte dazu:


Ich muss zugeben, dass man den Wein schon sehr herausschmeckt – wer den Geschmack überhaupt nicht abkann, der wird hiermit nicht glücklich. Auch Menschen mit Alkoholproblem, Schwangeren und Kindern empfehle ich dieses Gebäck auf keinen Fall.


Aber alle anderen: Ran an die Backform, denn es gilt nichts verkommen zu lassen!

Schokoladen-Bananenbrot/-kuchen

15. Februar 2017


Meine lieben Leser.

Ersteinmal HERZLICHEN und tief-empfundenen DANK an alle, die mir so wunderbare Kommentare unter meinem letzten Post dagelassen haben. Oder aber auch an die, die vielleicht nicht so gerne kommentieren und mich einfach nur mit ihrem Klick unterstützen. Danke. Ihr seid der Grund, warum mir das hier immer noch Spaß macht und ich es auch auf jeden Fall weitermachen möchte. Aber kommen wir zum heutigen Rezept.


Die Amis haben für solche Bananensituationen eine hervorragende Verwendungsmöglichkeit: Bananenbrot. Nunja. Bei unserer hiesigen Definition von Brot ist das nicht wirklich Brot sondern ein leckerer Kuchen. Aber wer will sich hier schon in Haarspalterei ergehen, wenn er in dieser Zeit schon diesen Kuchen essen könnte? Niemand – genau. Und deswegen kommen wir jetzt auch zum Rezept.  


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Bananen und ich – wir haben eine schwierige Beziehung. Mal esse ich sie super gern und viel; mal ist mir allein der Geschmack von einem Bissen zu viel. Manchmal kaufe ich zu wenige und ich habe noch Lust drauf. Manchmal „gammeln“ ein paar auf meiner Kücheninsel vor sich hin und ich kann mich nicht dazu aufraffen, die überreifen Bananen noch zu essen.


Ich lasse mein Bananenbrot komplett auskühlen und esse es dann sehr gern am Wochenende zum Frühstück. Vielleicht noch ein bisschen Marmelade drauf oder wer es extrem schokoladig mag, bestreicht eine Scheibe davon mit Nutella. Aber auch pur, oder mit einem Klecks Sahne, ist es eine Freude zum Nachmittagskaffee/-tee.

Risotto Resteverwertung: Risotto-Bällchen

24. August 2015



Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann gerade bei Risotto die Menge nicht so gut abschätzen. Es wird nie zu wenig, aber immer zu viel! Mein Problem ist dabei aber, dass wieder aufgewärmtes Risotto furchtbar schmeckt (finde ich jedenfalls). Daher musste ich etwas finden, um die Reste zu verarbeiten und schwupps: Frittierte Risottobällchen. Unglaublich lecker!



Ich liebe diese Variante, denn so muss ich den Risottorest nicht wegschmeißen, weil ihn keiner mehr essen will. Das nenn ich mal ein leckeres Upcycling!


Wie immer könnt ihr die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Und falls ihr eine Tomatensoße dazu reichen wollt, gibt's hier noch mein Rezept für die einfachste Tomatensoße:


Ihr könnt die Bällchen entweder in Fett frittieren oder aber im Airfryer zubereiten. Ich bereits sie für den Airfryer genauso zu, wie zum Frittieren. Nur dass ich die fertig panierten Bällchen mit etwas Olivenölspray besprühe, in den Airfryer / die Heißluftfritteuse lege und dann bei 180 °C ca. 15 Minuten backe. Schmeckt genauso lecker und ist weniger fettig (aber auch nicht ganz so saftig...).


Und dass ich dieses Gericht wirklich toll finde, seht ihr daran, dass ich - wie das untere Foto zeigt - sogar eine Variante in mein Weihnachtsbuch aufgenommen habe. Also auch diese Resteverwertung ist perfekt für ein Feiertagsessen.


Und da ich diesen Blogpost nach 4 Jahren überarbeitet habe, gibt's noch das wenig schöne Originalbild aus 2015:


Lasst es euch schmecken und viel Spaß bei der Resteverwertung.


Last-Minute Lebensmittel aufbrauchen vorm Urlaub - Heute: Gemüse & Milchprodukte!

5. August 2014

Meine lieben Leser. 

Letztens habe ich euch schon erzählt, wie ich mein Obst verwende, wenn ich in den Urlaub fahre und heute kommen die etwas herzhafteren Lebensmittel dran. Gemüse wird ja auch schnell schlecht und eine Woche im Kühlschrank will man es ja auch nicht liegen lassen. Also hier und heute meine Ideen für euch.

Idee No. 1:


Wraps! Ihr habt noch Salat, Tomaten und eine Gurke? Außerdem ein bisschen Käse und vielleicht noch ein Tofuwürstchen oder eine Frikadelle? Holt einfach ein paar Tortillas mit Leinsamen und ab geht die Post. Wraps kann man super vorbereiten, eintuppern und auf der Raststätte oder im Auto in der Hand essen. Keine zu flüssigen Soßen hinzufügen, denn sonst weichen sie durch und lassen sich nicht mehr so schön essen. Lieber das angefangene Basilikumpesto aus dem Kühlschrank kramen und dieses aufbrauchen. Gebt auch nicht zu viel Füllung hinein, sondern rollt die Wraps lieber fester zusammen. Wer noch eine Anregung braucht: hierhabe ich mal ein Rezept für euch. Auch hier braucht ihr eine Kühltasche.

Idee No. 2:


Falafelbällchen mit Dip! Ihr habt noch einen Naturjoghurt, Schmand oder einen Quark im Kühlschrank? Super – das wird mit ein paar Kräutern ein leckerer Dip für extrem gute Falafelbällchen! Schnell zubereitet, überhaupt kein Aufwand und einfach nur lecker. Hier habe ich euch bei meinem Picknick schonmal das Rezept für meine Falafelbällchen verbloggt, schaut einfach mal hier vorbei. Bei dem Dip gilt wieder: gut kühlen!

Idee No. 3:


Salsa! Zu viele Tomaten und noch eine Avocado, keine Lust auf Wraps, aber aufs dippen? Kein Problem. Aus den Tortillas machen wir wie hier einfach Nachos und aus Tomaten, Frühlingszwiebeln/Zwiebel, und was wir eben sonst noch so im Kühlschrank haben (z.B. Avocado, Paprika, etc.), wird im Mixer und mit ein paar Gewürzen wie Salz, Pfeffer & Paprikapulver eine leckere und frische Salsa! Macht sie am Abend vorher, dann hat sie Zeit durchzuziehen und wird noch leckerer.

Also wenn ihr jetzt keine Lust auf Urlaub mit dem Auto habt, dann weiß ichs auch nicht.
Mit diesen Ideen und den leckeren Dingen aus Obst ist auch der längste Stau kein Problem. Alle anderen werden an der Raststätte neidisch gucken, wenn ihr eure Leckereien auspackt und sie nur die pappigen Fertigbrötchen reinschaufeln.

Lasst es euch schmecken und habt eine schöne Zeit im Urlaub – wo auch immer ihr hinfahrt!

Last-Minute Lebensmittel aufbrauchen vorm Urlaub - Heute: Obst & süße Milchprodukte!

4. August 2014

Meine lieben Leser.

Dieses Jahr fahren wir mit der ganzen Familie in den Urlaub – seit Jahren das erste Mal wieder mit dem Auto. In der heutigen Zeit bekommt man ja Flugreisen hinterhergeschmissen, aber mit dem Auto mal nicht ganz so weit wegzufahren ist auch mal wieder schön.

Und durch diesen Vorteil haben wir auch die Möglichkeit, jede Menge leckere und gesunde Snacks mitzunehmen – einfach die Kühltasche packen und los geht’s. Sozusagen den ganzen fettigen und zuckrigen Snacks an der Raststätte den Stinkefinger zeigen; denn man kann so dermaßen leckere Sachen mitnehmen…Ich glaub ich verreise jetzt nur noch im Auto. :-D

Heute will ich euch erstmal 4 Ideen für die Verwertung eures restlichen Obstes liefern. Es kommt dabei ganz auf eure Vorlieben an und wenn ihr mit mehreren oder z.B. der ganzen Familie unterwegs seid, muss natürlich geschaut werden, was für euch alle am sinnigsten ist.

Idee No. 1:


Saft pressen! Ihr habt noch Orangen, Äpfel und sonstigen Kram, der die 14 Tage allein zu Hause nicht überstehen würde? Ab in den Entsafter damit! Ich schmeiße wirklich alles in das Ding rein (bis auf Bananen, das ist nicht so der Brüller) und fülle es dann in alte Passata-Flaschen ab. Nur noch in den Kühlschrank und fertig ist euer erstes gesundes Getränk. Nehmt ein bisschen Wasser mit - zum Verdünnen und für Schorle - und schon reicht eine Flasche für eine ganze Meute.

Idee No. 2:

 
Trocknen! Mango, Bananen, Äpfel…Alles kleinschnibbeln und in einen Dörrautomaten legen. Ihr habt keinen? Wie wär’s mit eurem Backofen! Legt die Obstscheiben auf ein Backblech und lasst die Ofentür etwas offen, damit die Luft zirkuliert. Ich bevorzuge meinen Dörrer, allein schon weil er energiesparender ist (und teuer war er auch nicht) – aber zur Not geht’s so auch super. Dann nur noch eintüten oder eintuppern und fertig ist euer Snack für zwischendurch.

Idee No. 3:

Fruchtriegel! Die getrockneten Obststücke von No. 2 sind euch zu unspektakulär? Wie wäre es, wenn ihr sie mit Nüssen, Kokosöl & gepufftem Amarant mischt und sie zwischen Backoblaten zu einem Fruchtriegel verarbeitet? Garantiert zuckerfrei und ihr wisst ganz genau, was drin ist. Außerdem geben sie Energie und schmecken super lecker. Ich bin momentan noch in der Probierphase, aber ihr werdet bald einige leckere Rezepte von mir dafür bekommen.

Idee No. 4:


Apfel mit Dip! Äpfel in Schnitze schneiden und den letzten Fruchtjoghurt, den keiner mehr wollte, welcher aber bald abläuft, einpacken. Ergibt einen super leckeren Dip, ist süß, aber nicht zu süß und mit dem Apfel gibt’s gleich noch ein paar Vitamine aufs Tageskonto. Den Joghurt müsst ihr natürlich während der Fahrt gut kühlen.
Es gibt natürlich noch etliche andere Wege – aber das ist schonmal ein Anfang. Gefällt euch eine der Ideen?

Was macht ihr mit euren Lebensmitteln, wenn ihr in den Urlaub fahrt?

Gemüsebrühe aus Abfall/Resten - so spart man sich das Suppengrün!

6. Juli 2014

Meine lieben Leser.

Seit ich einen eigenen Haushalt führe, habe ich mir schon einige Tipps und Tricks angeeignet, die mir helfen, alle Lebensmittel zu verwerten und auch noch Geld zu sparen. 
Da dieses Wochenende auf meinem Blog irgendwie ein bisschen unter dem Mott Haushalt steht, bekommt ihr von mir heute einen grandiosen Tipp um euch leckere Suppen zu garantieren.


Ihr kennt das bestimmt - man back Zwiebelkuchen und hat unendlich viele Lauchenden übrig. Oder ihr schält Möhren und habe die Enden und die Schale darumfliegen. Ihr schält Zwiebeln und die Äußere Schicht geht mit ab beim Schälen. Oder ihr kauft Suppengrün und die Hälfte des Selleries ist schon komplett trocken.

So geht es mir auch; und ich friere alle Reste zusammen ein. Ja, ihr lest richtig. Sobald ich Möhren und Zwiebeln schäle, Kräuter übrig habe, eine Knoblauchzehe zu viel ist, meine Paprika wätschelig ist, ich vom Lauch das trockene grüne oben übrig habe, ich beim Sellerie einiges abschneiden muss, die Parmesanrinde, die unendlich hart ist, und und und, friere ich alles zusammen (und nach und nach) ein. 
 

Ich habe einen großen Ziplockbeute in der Gefriertruhe und immer wenn ich was übrig habe, lege ich es mit da rein. Und irgendwann, wenn der Beutel gut gefüllt ist, dann setze ich einen riesigen Topf mit Wasser auf und gebe die ganzen Reste (den Abfall eigentlich!) dort hinein und koche sie für ca. 2 Stunden oder so. 
Dann lass ich das ganze über Nacht zusammen abkühlen und am nächsten Tag filtere ich das Gemüse heraus und friere die (wunderschön goldgelbe!) Brühe portionsweise ein. Durch die Parmesanrinden bekommt sie Brühe einen salzigen Touch und wir sehr aromatisch.


Das ausgekochte Gemüse kompostiere ich noch - alles ein Kreislauf und nichts wird verschwendet.
Und ich brauche niemals Supengrün kaufen. ;-)

Habt ihr auch solche Haushalts- und Spartipps? Her damit!

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