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Dr. Oetker Vitalis Bloggerworkshop

24. Februar 2015

Meine lieben Leser.
Ich hätte nie gedacht, dass ich eine der Bloggerinnen werden würde, die auf Bloggerevents geht. Aber wenn Dr. Oetker ruft, dann kommt man – oder? Ich meine, Dr. Oetker hat unser aller Kindheit geprägt – Oma’s tolle Rezepte kommen aus alten, abgegriffenen blauen Schulkochbüchern von Dr. Oetker. Diese Firma hat unseren Großeltern & Eltern gezeigt, wie man backt; wie man Dinge selber macht. Das war vor der Ära der Fertigkuchenpackungen und ich bin vielleicht ein bisschen nostalgisch, wenn ich denke, dass das eine bessere Backzeit war. Ich fühle mich dieser Firma irgendwie „verbunden“ – kaufe ich doch stets ihr Backpulver für grandiose Kuchen, Waffeln und vieles mehr. In meinem Kopf steht sie eben für Qualität (gutes Marketing…).


Ich freute mich also umso mehr, als ich die Einladung erhielt, nach Bielefeld zu kommen.
Im Vorfeld hatten sich schon alle Blogger die kommen sollten, per Chat verabredet und informiert – das war wirklich hilfreich. Außer mir waren noch da:



Es waren natürlich noch ein paar andere da, denn man konnte auch über Facebook ein paar Plätze gewinnen.


Nachdem wir alle in großer Runde in der Versuchsküche Platz genommen und uns vorgestellt hatten, ging’s ans große Vitalis-Buffet. Wie schrieb Mareike bei Instagram so schön: „Jegliche Hipsterallergien sind bedient worden“. Was mir sofort auffiel war, dass ich nichtmal die Hälfte aller Vitalis-Sorten kannte. Der Supermarkt in meiner Nähe hat vielleicht 6 Sorten im Regal stehen – es gibt aber mittlerweile 29 (!!) Sorten Vitalis. Und 3 neue kommen sogar noch dazu. Wir testeten und probierten uns ein wenig durch und frühstückten erstmal unter großem Geschnatter.


Danach bekamen wir eine tolle Warenkunde & ein bisschen Theorie (muss ja auch sein). Diesen Teil fand ich sehr interessant, denn wer kennt schon alle einzelnen Bestandteile vom Müsli aus der Packung. Was mir völlig neu war, war z.B. der Purpurweizen (der es uns allen glaube ich sehr angetan hat).


Ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber durch die Warenkunde und dadurch, dass wir auch einen Einblick in Mischverhältnisse bekamen, wurde mir klar, warum mein selbst zusammengestelltes Müsli bei MyMuesli nie schmeckt… Man versucht es gesund zu halten, keine Zuckerdinger hinzuzufügen und dabei bleibt eine Menge Geschmack auf der Strecke. Es gibt schon einen Grund, wieso es eine ganze Abteilung gibt, die sich nur mit der Entwicklung neuer Müslis beschäftigt…


Wir durften danach unsere eigene Granolamischung ansetzen und backen. Ich kann euch gar nicht mehr genau sagen, was in meiner drin war… Ich testete mich einmal komplett durch die Zutaten und habe in meine Zuckerlösung auch noch leckere Vanille gegeben, um dem Granola einen Extrakick zu verleihen.


Für euer nächstes selbstgemachtes Granola würde ich euch folgendes Mischverhältnis empfehlen: 650 g Müslimischung, 50 g Öl (z.B. Raps- oder Kokosöl) und 300 g Zuckerlösung. Die Zuckerlösung bestand aus Zucker, Honig und Wasser (genaue Mischverhältnisse habe ich leider nicht, aber bei meinem nächsten Granolarezept werde ich euch eines präsentieren können).

Wir buken es für knapp 30 Minuten bei 160 °C und ein richtig guter Tipp ist folgender: Wenn ihr große Stücke/“Klumpen“ in eurem Granola haben wollt, legt das Backblech mit Backpapier aus. Sschaufelt eure Granolamischung darauf und drückt es fest an (am besten mit einem Tortenheber). Wenn ihr das jetzt so backt und nicht mehr durchrührt, wird es wie eine „Müsliplatte“ und wenn diese dann erkaltet ist, könnt ihr sie in kleine und/oder größere Müsliklumpen krümeln. Tadaa – perfektes Granola. 


Als unser Müsli dann buk, wurden uns 16 Rezepte vorgestellt, welche wir nachbacken & kochen sollten. Alle mit dem Bestandteil Müsli, aber alle so dermaßen unterschiedlich und abwechslungsreich...Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass man so viel damit machen kann. 


Eine sehr nette Mitstreiterin und ich wagten uns todesmutig an die einzige Teigsorte, die ich noch nie gemacht hatte: Brandteig. Wir entschieden uns für Paprikawindbeutel und Müslihörnchen.
Beide Rezepte waren sehr lecker und die Paprikawindbeutel gibt’s heute auch für euch! Denn die waren so gut, dass ich sie euch nicht vorenthalten kann. 


Und hier das Rezept zum Herunterladen:



Als wir alle dann unsere Gerichte fertig hatten, wurden die Leckereien auf einem großen Buffet aufgebaut. Natürlich fotografierten wir wild herum und anschließend konnten wir alles in lustiger Runde vertilgen.

Die anderen Rezepte findet ihr auf der Dr. Oetker-Seite oder vielleicht ja auch bei den anderen Bloggern.


Nachdem wir dann unser Granola verfeinert hatten (z.B. mit Schokostückchen), bekamen wir ein hübsches Glas und konnten ca. die Hälfte davon hineinfüllen. Wir hatten natürlich alle in unserem Müsliwahn viel zu viel hergestellt... An dieser Stelle ein Hoch auf Gefrierbeutel.

Und als Abschluss kam noch ein kleines Highlight. Ich schob dann zusammen mit unserem Foodstylisten den Wagen mit den vorher rausgesuchten besten Exemplaren unserer Rezepte in einen separaten Raum. Dort durften wir Foodblogger mit den riesigen Kameras dann so viele Fotos machen, wie wir wollten. Wir bekamen tatkräftige Hilfe beim Aufbau unserer Sets und auch bei der Ausgestaltung. Ich lernte ein paar Dinge, über die ich mir bei meinen Fotos noch nie Gedanken gemacht hatte; es war sehr interessant. Die Auswahl an Fotoprops war riesig und ich konnte mich nur schwer zwischen all den Stoffen, Dippen und Tellern entscheiden. Allerdings finde ich mein Endergebnis sehr gelungen und ich hoffe, die Fotos gefallen euch genauso wie mir.


Alles in allem war es ein wirklich toller Tag und es hat mir riesigen Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön an das tolle Dr. Oetker-Team, welches alles wirklich super organisiert hat.
Ich durfte einen riesigen Goodiebag mit einem Buch, einer tollen Schürze, seehr viel Müsli und einigen anderen schönen Dingen nach Hause tragen und das war mir fast schon etwas unangenehm. So ein schöner Tag und so viele nette Leute. Es war toll und ich freue mich, vielleicht irgendwann nochmal Teil einer ähnlichen Veranstaltung sein zu dürfen.

Fall-Inspired: Göttliches Kürbis Granola/Müsli (vegan)

25. September 2013


Meine lieben Leser!

Als ich dieses Rezept bei Cookies&Style sah, wars um mich geschehen. Granola musst ich eh wieder machen, da sich mein Vorrat dem Ende zuneigte, und die geniale Kombination aus Apfel und Kürbis mit einem Hauch Zimt war genau nach meinen Vorstellungen für ein Herbstmüsli. G E N I A L, muss ich jetzt sagen. Es ist sooo lecker. Nach ein paar Änderungen nun hier mein Rezept.

Ihr braucht:

Feuchte Zutaten:


1/4 o. 1/8 Hokkaido
4 EL Apfelmus
3 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl


Trockene Zutaten:

2 Hände voll Sojaflocken (z.B. im Bioladen)
2 Hände voll Emmerflocken (auch im Bioladen)
2 Hände voll Vollkorn Haferflocken
1 Hand voll ungeschälte Mandeln
1 Hand voll Haselnusskerne
1 Hand voll getr. Cranberries
1 Pr. Zimt

Zubereitung:

Hokkaido vierteln, Kerne herauskratzen
und den Kürbis kleinschneiden.
 Nur gerade so mit Wasser bedeckt in einem
Topf zum Kochen bringen und köcheln,
bis er weich ist.
Wasser abgießen und Apfelmus,
Sirup und Öl hinzugeben und kleinmixen.
Mit etwas Zimt würzen.
Trockene Zutaten in einem tiefen Blech vermischen
(Mandeln und Haselnüsse kleinhacken)
und etwa die Hälfte des Kürbismuses
unter die trockenen Zutaten mischen.
Entweder dann so lassen und den Rest
des Muses einfrieren für einen späteren Einsatz
oder noch unterheben für ein intensiveres Aroma.
Jetzt bei 190 °C Ober- und Unterhitze
ca. 30 Minuten backen.
  Alle 10 Minuten mit einem Pfannenwender durchmischen.
Nach dem Abkühlen die Cranberries
hinzufügen und das Müsli
in ein luftdichtes Gefäß füllen.


Mein liebstes Frühstück momentan ist folgendes:
Joghurt (Natur- oder mit z.B. Limette), 1 Apfel + 1 Hand voll Granola darüber.
 Es schmeckt soo gut und macht satt bis mittags.


Versucht es doch auch mal - ich war selbst überrascht, was für eine geniale Mischung das ist. ;-)

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Solltet ihr ein dm in der Nähe haben, das auch Alnatura-Produkte verkauft, dann kauft eure Sojaflocken da. Sie sind um einiges günstiger als im reinen Bioladen (habe ich leider auch erst gesehen, nachdem ich meine schon hatte...)

Viel Spaß beim Nachbacken!


Mit diesem Rezept mache ich auch bei der zauberhaften Frl. Moonstruck mit. :-)
Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei - der ist super schön!

Schichtdessert mit Weintrauben und Mascapone

29. August 2013


Meine lieben Leser!

Ab und an kommt mir beim Einkaufen eine Idee und schon muss ich sie umsetzen. So geschehen bei diesem Schichtdessert. Ich sah die leckeren Weintrauben und hatte sofort Lust darauf, sie in ein Dessert zu verwandeln.

Ihr braucht (für 4 - 8 Portionen je nach Glasgröße):

50 g Granola 
1 Becher Sahne
1 Pk. Sahnesteif
250 g Mascapone
1 Pk. (ca. 500 g glaube ich) Weintrauben (ob rot oder grün ist egal)
1 Tl Agar-Agar
1 EL Puderzucker
1 P. Vanille

Zuerst kommt der schwerste Teil. Wascht die Trauben gut ab und schneidet dann die halbe Packung in Hälften. Gebt sie in einen kleinen Topf und kocht die mit dem Agar-Agar & der Vanille auf. Eventuell ein bisschen Wasser hinzufügen. Sobald der Saft aus den Trauben tritt und es gekocht hat, nehmt es vom Herd.

Zwischendurch könnt ihr eure Küchenmaschine anschmeißen, die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, Puderzucker & Mascapone unterschlagen und die Mischung so lange kalt stellen, bis sie verarbeitet werden kann.

Die nächstens Schritte seht ihr auf dem Foto unten drunter:

Granola, Mascaponecreme, gekochte Trauben, ein paar frische Trauben, noch ein bisschen Creme und Granola.
Und schon habt ihr ein leckeres Schichtdessert mit einer knusprigen Überraschung unten drin, mit der kaum einer rechnet. Ja, das Granola ist knusprig geblieben, denn die Mascaponecreme hat alle Flüssigkeit abgehalten.

Hier nochmal alle Schichten in Nahaufnahme.
Geschmackstest bei meinen Lieblingsmenschen hat´s auch bestanden. ;-)
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen!

Post aus meiner Küche: Bananen-Granola (vegan und mit ganz viel Nuss)

1. August 2013

Meine lieben Leser.

Mein Post aus meiner Küche-Tausch war ein voller Erfolg und heute will ich euch das Rezept für dieses super leckere und wirklich einfach herzustellende Bananen Ganola zeigen. 

Ihr braucht folgende Zutaten:

Zutaten:

300 g Haferflocken
100 g Kürbiskerne
200 g ganze Mandeln
20 g Macadamianüsse (optional)
2 reife Bananen
3 Tl Kokosöl (z.B. aus dem Reformhaus)
3 EL Ahornsirup
1/4 Tl Vanille

Zubereitung:

Ihr gebt die Bananen, Kokoöl,
Vanille und das Sirup in einen Mixer und pürriert die Zutaten.
Hackt die Mandeln in der Hälfte durch
und vermischt die trockenen Zutaten miteinander.
Gebt alles zusammen in ein tiefes Backblech
und mischt die Masse gut durch.
Backt das Granola bei 200 °C Heißluft ca. 20 Minuten.
Alle 5 - 10 Minuten müsst ihr die Masse durchmischen!
Sobald alles knusprig ist, könnt ihr es aus dem Ofen
nehmen und abkühlen lassen.




Und dann braucht ihr es eigentlich nur noch in ein luftdichtes Gefäß zu schaufeln und könnt es fröhlich jeden Morgen zum Frühstück essen. Sehr gesund und vor allem gibt´s Kraft für den Tag!


Ich habe meines etwas hübscher verpackt für den Tausch, aber das ist ja Gott sei Dank kein Muss.


Macht ihr euer Müsli/Granola selbst?

Lasst es euch schmecken!

PS. Wer vielleicht lieber Lust auf eine Schokoladenversion hiervon hat, der klickt einfach mal >hier<.


Homemade Chocolate Granola

9. April 2013


Meine lieben Leser!

Ich mag Müsli meist nur bedingt und daher dachte ich, nachdem ich dieses Rezept gefunden habe, probierte ich aus, ob dir das besser schmeckt. Und ja - das tut es! Es schmeckt sogar verdammt lecker! Ich habe dieses Rezept vor Ostern ausprobiert und das Müsli ist heute immer noch lecker und knackig - ich finde das faszinierend.

Ich schreibe jetzt nicht nochmal alle Zutaten auf, denn ihr könnt sie ja >hier< nochmal alle nachlesen.
Aber ich finde, es ist einfacher sich an Bildern entlangzuhangeln, also hier die passenden Fotos zum "Prozess". ;-)

Das wichtigste an jedem Müsli: Schokolade!
Vermengt eure trockenen Zutaten schonmal. Also Mandeln, Haferflocken, Kakao & Zimt.
Erhitzt dann die Schokolade mit dem Zucker, Öl & dem Ahornsirup.
Wenn die Mischung aufgekocht ist - vorsichtig drübergießen und unterheben.
Nun die Masse noch in ein hohes Backblech geben und bei 200 °C 30 - 40 Minuten backen.
Das Blech alle 10 Minuten aus dem Ofen holen und durchmischen, damit alles gleichmäßig trocknet.
Wenn´s abgefühlt ist, könnt ihr es in ein großes luftdichtes Gefäß umfüllen.
Ich habe hier noch eine Portion zum Verschenken abgefüllt, wie man sieht. ;-)
Ich finde diese Bag Topper machen ziemlich was her und einfach zu verpacken ist´s dadurch auch.

Habt ihr euch euer Müsli/Granola schonmal selbstgemacht?

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