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Mein italienischer Abend und Tipps und Tricks für die perfekte Pizza Margharita

5. Juli 2013


Liebe Leser!

Als ich aus Italien wiederkam war ich für alle Zeit verdorben was Pizza angeht. Ich hatte die leckerste Pizza meines Lebens in Rom & Pompeij gegessen und wollte nur noch genau diese haben: Pizza Margherita. Superdünner und knuspriger Boden und die fruchtigste Tomatensoße, die ich je gegessen hatte. 
Es war dann also klar, dass wir am nächsten Tag für unsere Lieben, die nicht mit auf der Reise waren, einen italienischen Abend ausrichteten - schließlich hatten wir einiges mitgebracht und das musste verspeist oder ausgepackt werden. 

Und was liegt da näher als die perfekte Pizza zu backen? Nichts. Also machte ich mich dran und modifizierte mein Pizzarezept etwas. Ich nahm etwas braunen Zucker statt weißen und ließ den Teig über 2 Stunden gehen. Je länger er geht, desto mürber wird er und desto dünner kann man ihn backen. 

Und so machte ich es auch mit der Soße. Ich gab Knoblauchzehen und Tomatenmark in einem Topf und briet alles mit etwas Olivenöl an. Schön scharf anbraten, erst dann entwickelt sich das volle Aroma! Dann nur noch eine große Dose Tomaten hinzu und kochen lassen. Besser gesagt köcheln und das mindestens 1 Stunde auf kleiner Flamme. Danach salzen und etwas Chilli dazu - keinen Pfeffer! 

Auf die Pizza sollte auch ausschließlich Mozzarella - also nahm ich normalen aus Kuhmilch, Büffelmozzarella und auch gehobelten aus der Tüte und schnitt alles klein und vermengte es. Fertig waren die Zutaten! 

Mein letzter Tipp ist dieser hier: Ofen auf 275 °C vorheizen und BACKBLECH DRINLASSEN!!

Das ist seehr wichtig, denn er fungiert hier als Pizzastein! Also Vorsicht walten lassen! Rollt euren Teig aus und legt ihn auf ein Stück Backpapier. Hebt dann das in den kochend heißen Ofen und lasst die Pizza nur knapp 8 - 10 Minuten drin! Es geht wirklich schnell & ich LIEBE das Ergebnis. Aber seht selbst.

Fast die perfekte Pizza - fast so wie die in Italien!
Wir hatten noch den Tisch hübsch gedeckt...
... einen grünen Salat dazu gemacht...
...und ein paar Snacks bereitgestellt.

Die Snacks hatten wir alle mitgebracht. In der Mitte sind z.B. Pringels mit Olivenöl & Rosmarin-Geschmack. Die hatte ich in DE noch nie gesehen und fand es ziemlich witzig. Haben auch wirklich gut geschmeckt.

Das durfte auch nicht fehlen. Italienischer Weißwein mit Eis.
Und für die Schwangere unter uns gab´s Pago Erdbeer aus Österreich... ;-)

Hachja, und das war´s auch schon. Es war ein schöner Abend mit leckerem Essen und vielen, vielen Geschichten rund ums Sonnenland Italien.

Die Pizzen habe ich nacheinander gebacken - so bekam jeder ständig frische Stücke und keiner musste warten.

Ich hoffe euch hat mein kleiner kulinarischer Ausflug nach Italy gefallen, das mit dem Reisebericht wird noch ein bisschen dauern, da ich momentan einfach keine Zeit für finde und das werden riiiiesen Posts... :-)

Inspiriert von der Amalfiküste/Italien: Spaghetti mit Zitronensoße & grünem Ofenspargel

1. Juli 2013


Liebe Leser!

Wer schonmal die Amalfitana langgefahren ist, weiß wovon ich rede. Für alle anderen: An der Amalfiküste im Süden Italiens wachsen Zitronen, die teilweise kindskopfgroß sind und wesentlich milder als die, die man hier kaufen kann. Bei denen kann auch das Weiße verarbeitet werden kann, weil es nicht bitter ist. Ich habe viel aus Zitronen in Italien gegessen & getrunken und habe wirklich Gefallen daran gefunden. Z.B. gibt´s in Süditalien ein Erfrischungsgetränk, Granita genannt, das aus frisch gepresstem Zitronensaft und Zuckersirup hergestellt wird und unter ständigem Rühren eingefroren wird. Etwas erfrischenderes habe ich noch nicht getrunken und ich will doch mal sehen, ob ich das nicht auch mal hinbekomme.

Aber kommen wir erstmal zum heutigen Rezept. 

Ihr braucht für die Soße:

Saft 1 Zitrone + Zitronenzesten, 2 Knoblauchzehen, 1 P. Frischkäse Natur und zur Garnierung noch Kräuter.

Aber erstmal schält ihr den grünen Spargel, beträufelt ihn mit Olivenöl + Balsamicoessig und schneidet eine Knoblauchzehe in feine Steifen. Dann kommt das in Alufolie und für 30 Minuten bei 190 °C in den Ofen.

Nach 15 Minuten setzt ihr die Spaghetti auf - hier halb Vollkorn, halb normal.
Dann Zesten und Knobi anbraten, Frischkäse und Zitronensaft hinzu und mit Salz und Chilli abschmecken.
Wenn alles fertig ist, nur noch hübsch anrichten und fertig ist euer Mahl.
Meiner Meinung nach eine klasse Kombination.
Den Rest Nudeln & Soße habe ich für den nächsten Tag in einen healthy Lunch verwandelt.

Viel Spaß beim Nachkochen & lasse es euch schmecken!

Mit Mozzarella überbackene Auberginenbrote - wer die nicht probiert, verpasst was.

22. Juni 2013


Meine lieben Leser!

Ich melde mich aus Italien zurück. Das war wirklich ein Abenteuerurlaub - aber darüber werde ich euch in den nächsten Wochen (2000 Fotos zu sortieren wird etwas dauern...) berichten. Jetzt habe ich noch einiges zu tun, bevor am Montag wieder die Arbeit beginnt (hier zu Hause alles wieder auf Vordermann bringen, meine Cousine hat ein süßes kleines Mädchen auf die Welt gebracht - da muss unbedingt besucht werden, der Gemüsegarten hat nach 10 Tagen Abstinenz wieder eine Rutsche Unkrautrupfen nötig, hier in Kassel ist Hessentag - da muss man doch auch mal gucken, und und und...), daher heute nochmal ein vorbereitetes Rezept für euch, das etwas italienisch angehaucht ist.

Ich hatte in letzter Zeit ziemlich häufig Lust auf Auberginen und da Wiederholung schnell langweilig wird, habe ich mir einige Rezepte ausgedacht, damit das eben nicht passiert. Ich muss zugeben, das ist mir gut gelungen. ;-)

Alle Zutaten im Überblick.
Die Soße ist einfach nur mein Auberginen-Tomateneintopf (Rezept kommt bald!) - pürriert!
Salzt die Auberginenscheiben und "paniert" sie dann mit Parmesan. Legt sie auf ein Blech und grillt sie für 5 Minuten.
Bestreicht das Brot mit eurer Soße und röstet sie auch kurz unter dem Grill im Ofen.
Belegt die krossen Brote danach mit den Auberginenscheiben..
..und dem Mozzarella und 5 Minuten unter den Grill im Ofen geben.
Mit ein bisschen Soße dazu und Tomatensalat schmecken die Brote einfach himmlisch lecker!


Viel Spaß beim Nachbacken!

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