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Joggen/Laufen mit Asthma – Erfahrungsbericht & 10 Tipps

12. März 2018

Meine lieben Leser.

Die Geschichte, die ich euch heute erzählen will, ist eine sehr persönliche. Denn wer gibt schon gerne zu, dass er/sie zugenommen hat? Nunja. Wie ich hier schonmal geschrieben habe, war 2017 für mich ein Abnehmjahr und ich habe mit Erfolg in 7 Monaten 20 Kilogramm an Gewicht verloren. Wie? Viel Sport und FDH (Friss die Hälfte). Wirklich, am wichtigsten ist es, einen Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr zu bekommen und Sport zu treiben! Bewegung! Hoch mit dem Hintern!

Teil meiner Abnehmstrategie war es, regelmäßiger Sport zu treiben. Ich nahm für mich selbst und zu Hause an einer 30-Tage-Yoga-Challenge teil und hielt dies auch – ich glaube – 39 Tage durch. Es war hart und ich hatte oft keine Lust; aber ich biss mich da durch. Weiter fing ich an, mit meinem Freund zusammen, Joggen zu gehen. Nun muss man über mich wissen, dass ich schon seit meiner Kindheit eher ein Sportmuffel bin und der einzige Sport, der mir wirklich Spaß gemacht hat in meiner Teenagerzeit, das Tanzen war. Da war ich damals teilweise 5 Tage die Woche in der Tanzschule und habe hospitiert etc. Ja…Damals hatte ich die Figur meines Lebens. Nun habe ich den Ausdauersport einige Jahre vernachlässigt und da fällt das wieder einsteigen gar nicht so leicht. Zumal ich allergiebedingtes Asthma habe. In meinem Alltag merke ich das selten (es sei denn, ich kracksel mal auf einen Berg hinauf), aber als ich anfing wieder zu laufen, stellte sich bei mir schnell die Frustration ein. Bei den ersten Läufen lief mein Freund nicht neben seiner Freundin her, sondern einer hochroten Dampflock. Ungelogen.

Nun, da hatte ich noch 20 Kilo mehr auf den Rippen und manchmal frage ich mich, wie ich damals den Willen aufbringen konnte um einfach loszulaufen. Denn ganz ehrlich – auch nach 1 Jahr ist Laufen/Joggen für mich noch kein Spaziergang. Durch den Winter habe ich es in den letzten Monaten etwas schleifen lassen und muss nun quasi wieder bei Null anfangen; allerdings mit 20 Kilo weniger Gewicht. Und es ist trotzdem hart – diese Illusion will ich dir nehmen, lieber Leser. Es wird einfacher, aber wenn du Asthma und eine hysterische Lunge hast, wird es immer ein Kampf sein. Du gewöhnst dich dran und es wird irgendwann besser und du kannst längere Strecken laufen. Aber du hast keine gesunde Lunge und ein bisschen Hysterie wird immer bleiben. Du lernst es besser einzuschätzen und besser auf deinen Körper zu hören – aber weggehen wird es nicht. Asthma ist ein Arschloch und bei den meisten von uns gekommen um zu bleiben.

Aber um es mir und euch etwas leichter zu machen, habe ich mich entschlossen aufzuschreiben, welche Tipps und Tricks es mir ermöglichen, überhaupt Joggen zu gehen trotz blödem Asthma. Scheiß Asthma, gelinde gesagt.

Achso, nur als kleinen Disclaimer: Ich bin weder Ärztin noch Lauftrainerin, Sportpädagogin oder sonst irgendwer, der dir wirklich sagen kann, was du da machst. Ich bin eine Asthmatikerin, die dir nur sagen kann, was bei ihr funktioniert. Also für die Tipps und Aussagen in diesem Artikel übernehme ich keine Verantwortung  oder Haftung – ich erzähle hier lediglich, wie es bei mir gut funktioniert und ich hoffe, jeder der das hier liest hat genug Menschenverstand, auf seinen Körper und seine Lunge zu hören.

Tipp Nr. 1:

Geh als Asthmatiker niemals alleine laufen. – Ja, ich weiß. Es ist nicht immer leicht umzusetzen, denn nicht immer hat jemand Zeit. Aber gerade am Anfang, wenn du deine Lunge nicht einschätzen kannst, ist es ganz wichtig, Hilfe schnell vor Ort zu haben. Also geh niemals alleine laufen, bitte.

Tipp Nr. 2:

Immer dabei: Asthmaspray und Handy. – Nur für den Notfall und es beruhigt ungemein.


Tipp Nr. 3:

Durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. – Nur mit dieser Atemmethode ist es für mich überhaupt möglich zu joggen. Nur so verkrampft sich meine Lunge nicht. Nur so schmerzt sie nicht. Es erfordert unglaubliche Konzentration, auch bei Belastung so zu atmen, aber es ist die einzige Möglichkeit (jedenfalls für mich).

Tipp Nr. 4:

Hör auf wenn es weh tut und leg Gehpausen ein. – Diesen Tipp können wirklich nur Asthmatiker nachvollziehen, denn ja, eine Lunge kann wehtun. Verdammt weh sogar. Es hört sich blöd an, aber gerade auf den ersten Metern des Joggens kommt es bei mir immer zu Schmerzen in der Lunge (auch nach 1 Jahr Training). Sie muss sich erst wieder auf die Belastung einstellen und das dauert manchmal etwas. Ich laufe also los und nach ein paar hundert Metern höre ich auf und gehe erstmal wieder ein bisschen, bis sich die Lunge wieder beruhigt. Also durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Riskiere auf keinen Fall einen Asthmaanfall. Du merkst mit der Zeit, bei welcher Belastung du kurz vor einem Anfall stehst – so weit solltest du es nicht allzu oft treiben. Denn man will ja Spaß am Laufen haben (haha). Danach geht es meistens und ich kann ohne Schmerzen den restlichen Lauf hinter mich bringen. Aber auch so merke ich, dass mir die Luft ab und an „ausgeht“ – also mehrere Kilometer am Stück sind auch nach 1 Jahr nicht drin.

Tipp Nr. 5:

Dranbleiben. Wieder losgehen. – Ich weiß, eigentlich ein doofer Tipp, aber ich weiß ganz genau, wie unglaublich frustrierend es ist, wenn ein Lauf wieder nicht geklappt hat. Wenn man nicht so weit kam wie man wollte, weil die Lunge nicht mitspielt. Dranbleiben. In zwei Tagen nochmal versuchen. Nicht aufgeben. Einfach wieder los laufen. Du bist nicht allein mit deinem Asthma.

Tipp Nr. 6:

Geh nicht bei Minusgraden laufen. – Okay, dass man auch nicht bei 35 °C laufen gehen sollte, weiß denke ich mal jeder. Aber mir als Asthmatikerin macht vor allem kaltes Wetter das Leben schwer. Letztens war ich bei 9 °C laufen und auch wenn ich die Temperatur als angenehm empfand, war meine Lunge auch bestimmt 2 Stunden nach dem Lauf noch gereizt und ich musste Husten. Kalte Luft reizt die Lunge mehr als lauwarme oder warme und daher kann es für jemanden mit Asthma schwieriger sein. Also verschieb deinen Lauf lieber auf einen wärmeren Tag und mach etwas anderes sportliches wie z.B. Yoga oder Schwimmen.

Tipp Nr. 7:

Rede so wenig wie möglich. – Auch wenn ich eigentlich eher eine Quasseltante bin; beim Joggen versuche ich nur in den Laufpausen beim Gehen zu reden. Sobald ich durch den Mund ein- und ausatme merke ich förmlich wie meine Bronchien anfangen zu verkrampfen und dann ist es vorbei – der nächste Asthmaanfall kündigt sich an. Also – einfach mal die Klappe halten. 

Tipp Nr. 8: 

Motivation - oder feste Lauftage. - Wie bei jedem Sport ist es wichtig, dran zu bleiben und kontinuierlich weiter zu machen. Wenn das mit der freiwilligen Motivation nicht klappt, nehmt euch feste Tage der Woche vor (z.B. Montag, Mittwoch und Freitag), an denen ihr Laufen geht. Und ist die Motivation mal wirklich im Keller, legt eine Extrarunde ein. 

Tipp Nr. 9: 

20/20. - Witzigerweise habe ich diese Lauftechnik aus einem historischen Roman. Und zwar lief die Figur im Buch vor jemandem weg und weil sie nicht komplett durchlaufen konnte, ging sie immer 20 Schritte und lief dann wieder 20 Schritte. Man kommt schneller vorran und gerade für Menschen wie mich mit Asthma ist sowas super, denn die 20 Schritte joggen sind anstregend, sind aber so schnell wieder vorbei, dass die Lunge gar nicht hysterisch werden kann. Und es ist ein gutes Herz/Kreislauf-Training. Also immer das letzte Viertel der Joggingrunde in 20/20 machen und so schneller nach Hause kommen. 

Tipp Nr. 10: 

Belohne dich. - Ob das ein Stück Kuchen ist am Wochenende oder eine neue Laufhose. Belohne dich, auch wenn es mal nicht so läuft (haha), denn es soll keine Qual sein. Für jedes Mal und jeden Tag, den du dich entscheidest, laufen zu gehen, tust du deinem Körper was gutes. Da darf man sich auch ab und an mal was richtig gutes gönnen.

Und auch wenn ich schreibe, dass es bei mir nach einem Jahr immer noch schwer ist, mit meiner blöden Lunge zu joggen, so fühle ich mich den Rest der Zeit wesentlich besser. Beim Joggen bekomme ich meinen Kopf frei, ich bekomme Abstand zu verschiedenen Dingen und mein Körper fühlt sich besser an. Aber gerade wenn ich ein paar Wochen aussetzen muss wegen z.B. Grippe etc. ist es auch für mich schwer, den Neuanfang wieder zu wagen. Mit Asthma zu joggen ist immer ein Kampf und an manchen Tagen klappt es besser als an anderen – aber man darf nicht aufgeben. Die Kondition wird besser und wenn man kontinuierlich trainiert, gewöhnt sich die Lunge daran und auch längere Läufe sind irgendwann keine große Sache mehr. Was mich an manchen Tagen extrem anstrengt ist, auch bei hoher Belastung die Atemtechnik beizubehalten. Durch die Nase ein, durch den Mund kontrolliert aus. Ich höre mich vermutlich öfters an wie eine alte Dampflock und wenn es härter wird, wird meine Atmung lauter, aber nur so kann ich diesen Sport überhaupt ausüben und mir ist das mittlerweile nicht mehr peinlich. Wenn ich an jemandem im Park vorbeilaufe und eben schwer atme – was solls. Wenigstens mache ich Sport und verkrieche mich nicht zu Hause mit der gern genommenen Ausrede „Ich habe Asthma – ich kann nicht laufen gehen“. Nein. Ich gehe raus und fordere mich und meinen Körper jedes Mal wieder heraus sein Bestes zu geben. Luft zu holen und weiter zu atmen, auch wenn es schwer fällt.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben – versucht es. Wirklich. Nehmt euch jemanden mit und versucht es. Fangt langsam an und bleibt einfach dran. Es wird sich lohnen. Versprochen. Ob ihr auf einmal wieder Treppen steigen könnt oder beim Toben mit den Kids nicht mehr so schnell einen Anfall bekommt. Es lohnt sich. Für eure Gesundheit und für eure Lebenserwartung.


Wie ich als Foodblogger 20 Kilo zu und wieder bisher 13 Kilo wieder abnahm

26. August 2017


Meine lieben Leser.

Heute will ich euch mal etwas Persönliches erzählen. Denn was ist persönlicher als das eigene Gewicht? Gut, ich werde keine Zahlen nennen – das tut ja hier auch nichts zur Sache. Aber ich erzähle euch mal ein bisschen von meinem Weg. Dazu sollte ich vielleicht mal ein wenig weiter ausholen. Starten wir doch mal in meiner Kindheit. Als Kind hatte ich nie Gewichtsprobleme. Ich wurde sogar erst mit 7 Jahren eingeschult, weil ich so ein zartes Kind war… Nunja. Irgendwann kommen wir alle in die Pubertät und wenn man dann so gerne Salamipizza und Süßigkeiten isst wie ich damals, dann nimmt man zu. Ich war früher kein besonders sportliches Kind und so nahm ich einige Kilos zu und bis zu meiner Konfirmation mit 14 hatte ich meinen Höchststand erreicht. Ich fühlte mich unglaublich unwohl und mein Umfeld war da auch nicht besonders förderlich. Wenn man ständig „Moppelchen“ und andere wenig schmeichelnde Dinge genannt wird, fühlt man sich irgendwann nur noch schlecht. Meine „Rettung“ kam dann kurz nach meiner Konfirmation. Ich wurde von heute auf Morgen Vegetarierin (wer mein erstes Buch hat, der kennt die Geschichte aus dem Vorwort) und nahm dadurch natürlich ab. Zusätzlich fing ich mit Standarttanzen an und verbrachte sehr viel meiner Freizeit in der Tanzschule. Wenn man dann besser wird und irgendwann 5 Mal die Woche tanzt und hospitiert, dann nimmt man automatisch ab. Und so hatte ich mit 16 die Figur meines Lebens. Ich war gesund, fröhlich und einfach glücklich mit meiner Figur. Das hielt auch so lange an, bis ich das Tanzen zu Gunsten meiner Ausbildung aufgeben musste. Beides ließ sich einfach nicht vereinen – aber ich hatte gelernt, was ich essen musste, um schlank zu bleiben. Also hielt ich meine Figur eine ganze Weile. Zu der Zeit war es auch so, dass ich morgens daheim frühstückte (meist Toast), ein belegtes Brot mitnahm für Mittags und dann abends, wenn ich um halb 6 oder so nach Hause kam, hatte meine Mutter etwas gekocht. Durch die Arbeit und die Ausbildung hatte ich gar keine Zeit viel über den Tag verteilt zu essen und so nahm ich auch da nicht zu. Meine Kalorien waren vermutlich sogar noch zu wenig, denn ich nahm ab und bekam auch ziemliche Mängel. Mein Eisenmangel war gravierend, denn meine Mutter kochte halt Fleischesser-Gerichte (von denen ich die Beilagen aß) und ich kochte zwar ab und an mit, aber wir beide beschäftigten uns nicht damit, was ich als Vegetarier vielleicht häufiger essen sollte, damit diese Mängel eben nicht auftraten. Ich musste Eisen supplementieren und es ging mir in dieser Zeit nicht so besonders gut, denn ich war leichenblass, ständig müde und erschöpft. Besser wurde es, als ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte und anfing zu arbeiten. Ich war dann gegen 15 Uhr daheim und konnte mich selbst um mein Essen kümmern und zu dieser Zeit fing ich auch an, wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Nun musste ich nach einer Zeit feststellen, dass ich absolut kein Fitnessstudio-Typ bin, denn es raubt mir einfach zu viel Zeit vom Tag. Hinfahren, trainieren, wieder heim fahren etc….Das trainieren in einem Raum mit schwitzenden und stöhnenden Menschen…Nee, das ist absolut nichts für mich. Also meldete ich mich da auch irgendwann wieder ab und versuchte, mir z.B. eine Jogging-Routine anzugewöhnen (schließlich lebe ich genau neben einem Park). Auch das wurde nichts und ich suchte mir andere Hobbys. Meinen Freund z.B., mit dem ich einen Großteil meiner Freizeit verbrachte. Oder ich entdeckte das Foodbloggen für mich. Denn auch zu diesem Zeitpunkt kochte ich schon sehr gerne und in meinen Anfängen postete ich sogar täglich oder alle 2 Tage ein Rezept. Natürlich fing ich dann auch an mehr zu essen – man musste es ja fotografieren und hinterher auch essen. Anfangs klappte das gut, allerdings muss ich zugeben, dass natürlich mit steigenden Klickzahlen immer mehr gefordert wird und ich fing an, häufiger Kuchen etc. zu backen, um z.B. etwas zum Posten zu haben. Es ist ein ziemlicher Teufelskreis, wenn man wie ich ist und da ziemlich schnell die „Kontrolle“ über die Portionen verliert. Über die 5 Jahre, die ich nun blogge und esse und blogge und esse habe ich ca. 15 - 20 Kilo zugenommen (mein Gewicht von damals weiß ich nicht mehr ganz genau). Die meisten Kilos kamen dazu, als ich meine Bücher schrieb. Denn es lastet ein ziemlicher Druck auf einem, wenn man nicht nur den Blog füllen will, sondern auch noch zusätzlich 60 Rezepte oder mehr in ca. 4 Monaten kocht und fotografiert. Man macht also am Wochenende mal 4 – 5 Rezepte und Gerichte und irgendwer muss den Kram ja auch essen. Es ist schon ein kleiner Teufelskreis. Den einzigen Sport, den ich in der Zeit machte, war einmal die Woche in die Yogaschule zum Hatha-Yoga zu geben. Nicht unbedingt ein Kalorienfresser erster Güte. Mit meinem persönlichen Höchstgewicht zog ich dann Ende Mai 2017 die Notbremse. Es machte u. a. Klick, als ich mich selbst im Frühjahr im Fernsehen sah. Es erschreckte mich ziemlich, denn man nimmt sich selbst gar nicht so dick wahr. Ich hatte die letzten Bilder geschossen und die letzten Rezepte für mein drittes Buch vervollständigt und begann einen für mich relativ radikalen Lebenswandel. Ab jetzt hieß es täglich ca. 30 Minuten Yoga (denn Yoga war zum ersten Mal eine Sportart, die mir richtig gefiel und die körperliche Ertüchtigung und Ausdauer trainiert, mir aber auch die Ruhe verschafft, um abschalten zu können zwischen all dem Stress), Kalorien zählen und Portionskontrolle, Obst statt Süßigkeiten und außerdem 2 Mal die Woche Joggen oder lange Spaziergänge/Wandern. Nun habe ich durch meinen Heuschnupfen bedingtes Asthma und Rennen oder Joggen ist für mich alles andere als einfach. Ich muss mich extrem auf meine Atmung konzentrieren und muss viel, viel üben, um längere Strecken am Stück laufen zu können ohne einen Asthma-Krampf zu bekommen. Zum Glück habe ich da einen hervorragenden Begleiter – nämlich meinen Freund. Er macht sehr gerne Sport und auch, wenn ihn unsere gemeinsamen Joggingrunden nicht wirklich fordern und er neben einer hochroten Dampflock herrennt, macht ihm das nichts aus und er motiviert mich zusätzlich, besser zu werden. Er lässt mich das Lauftempo vorgeben und die Abschnitte, die wir laufen und ist mir da einfach nur eine große Stütze. Und wir beide merken, dass es von Mal zu Mal besser wird. Das motiviert.

Ich zog dieses für mich neue System durch und ich muss sagen, ich freue mich zum ersten Mal über meine „Sportroutine“. Ich mache sehr gerne Yoga und mit der Übung kommen die Erfolge und die Verbesserungen. Ich gehe immer noch 1 Mal die Woche in die Yogaschule, aber ich mache auch viel Yoga daheim. Es gibt bei Youtube unzählige Videos und ich habe mit der 30-Tage-Challenge von Yoga with Adriene angefangen. Sich 30 Tage lang zu motivieren, jeden Tag auf die Matte zu gehen, egal wie groß der Muskelkater ist… Puh. Das erforderte schon pure Willenskraft. Aber ich mache es für mich. Ich will mich endlich wieder wohlfühlen in meiner Haut und in meinen Klamotten. Ich esse immer noch was ich will und was mir schmeckt, aber ich bekomme eine bessere Vorstellung davon, was wie viel Kalorien hat – dafür habe ich mich alle die Jahre überhaupt nicht interessiert. Würde mir jetzt jemand einen Proteinshake nach dem anderen andrehen, würde ich sehr schnell die Lust verlieren. Ich werde auch keine künstlichen Proteinprodukte zu mir nehmen. Auch eine Ernährung, die von anderen vorgegeben wird und auf Magerquark basiert macht mich nicht glücklich und ich denke, man sollte mit dem was man isst immer glücklich sein. Pizza macht mich glücklich. Nudeln machen mich glücklich. Aber auch Salat macht mich unheimlich glücklich. Manchmal ist es auch Erdbeerquark oder einfach nur eine Scheibe Vollkornbrot. Es ist für mich einfach nur eine Sache des Willens, nicht mehr Kalorien zu essen als ich brauche. Ich habe eine App auf meinem Handy installiert, die ich fleißig mit Daten füttere und dadurch nachvollziehen kann, wie viel Kalorien was hat und wie viel ich da zu mir nehme. Für den Anfang ist das unglaublich hilfreich. Ich nehme mir aber kein bestimmtes Kalorienziel vor Augen, sondern handle u. a. nach 3 einfachen Regeln:

  1. Nicht mehr als eins. = Nicht mehr als eine Süßigkeit oder „Gönnung“ am Tag. An manchen Tagen esse ich gar nichts Süßes oder fettiges, aber an manchen braucht man es einfach. Ich finde es schwachsinnig, sich alles zu verbieten und manchmal darf es auch ein Stück Schokolade oder ein Stück Kuchen sein. Aber dann halt nur eines. 
  2. Nicht mehr als zwei. = Nicht mehr als z.B. zwei Scheiben Brot zum Abendessen. Nicht mehr als zwei Brötchenhälften. So hält man schnell und einfach seine Kalorien im Zaum und muss trotzdem nicht nach 1 Brot aufhören. Zwei Scheiben Brot mit Belag sind eine normale Portion und man muss es nicht übertreiben. (Bei Focaccia oder Fladenbrot (oder allem anderen Brotkram oder anderen stärkehaltigen Kohlenhydraten, bei dem es keine Scheiben gibt, nehme ich dann halt maximal 200 g davon als Sättigungsbeilage).
  3. Nicht mehr als die Hälfte. = Bei fettigen und hochkalorischen Lebensmitteln wie Pizza war es für mich bisher kein Problem, mir eine ganze reinzudrücken, auch wenn ich eigentlich schon satt war. Bei einer halben oder einem Viertel Pizza mit Salat hat man trotzdem den Genuss, bleibt mit den Kalorien aber in der Reihe.

Man gewöhnt sich schnell an neue Portionsgrößen und mit ein wenig eisernem Willen wird es bald zur Gewohnheit. Der Magen verkleinert sich und man wird schneller satt. Es ist alles eine Frage des Wollens und der Organisation. Ich achte mittlerweile sehr auf meine Ernährung und auch darauf, dass ich als Vegetarier andere Bedürfnisse habe als Fleischesser. Einen gravierenden Eisenmangel wird man bei mir nicht mehr finden, denn ich baue protein- und eisenreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte häufig in meine Ernährung ein.

In den ersten Zwei Wochen meiner „Diät“ habe ich 2 Kilo verloren – ich finde, das ist durchaus ok. Ich will nicht zu schnell abnehmen, denn ich will es auf gesunde und genussvolle Art und Weise tun und keine Crashdiät fahren, bei der ich in 2 Monaten alles wieder drauf habe. Meine „Diät“ ist eine Ernährungsumstellung und Einschränkung, bei der ich mir nichts verbiete und die auf lange Zeit (lebenslang) angelegt ist. Es soll einfach zur Routine werden. Ich habe mich auch am Anfang meiner Ernährungsumstellung vermessen und habe schon nach 2 Wochen gesehen, dass ich an der Taille 3 cm verloren hatte, an Stellen wie den Waden oder den Oberarmen aber z.B. einen halben cm zugelegt hatte – klar. Wenn man trainiert, entstehen Muskeln und das ist auch gut so. Mein Körper gestaltet sich um, um mit den neuen Gegebenheiten klar zu kommen. Und da ich nicht auf eine Crashdiät mit nur 800 Kalorien am Tag setze, bin ich zuversichtlich, dass ich nicht in den Hungerstoffwechsel falle, sondern meinen Stoffwechsel und Verbrennungsmechanismus mit meinem Sport aus der Reserve locke. Der kann auch mal was tun. Hatte jetzt lange genug Ruhe. Naja. Zu meinem Ziel sind es noch ein paar Kilo, und mein Idealgewicht ist sogar nochmal ein paar Kilo weiterweg, aber ich lasse mich jetzt erstmal treiben und sehe, wo mich das alles so hinführt. Ich hoffe, ich schaffe mein Ziel von -15 Kilo. Wir werden sehen. Ich werde euch auf jeden Fall berichten.

Update 21.08.2017: Die ersten 13 Kilo sind weg. 

Meine lieben, seit ich den Post hier schrieb, ist einiges passiert. Es sind nun 13 Wochen und ich habe 13 Kilo abgenommen. Ich bin meinem oben beschriebenen Motto treu geblieben und habe große Erfolge damit erzielt. Gerade erhole ich mich von einer relativ schweren Krankheitsphase (ich hatte Pfeiffersches Drüsenfieber und war 2 Wochen komplett außer Betrieb gesetzt). Ich konnte 3 Wochen überhaupt keinen Sport machen und habe das auch meiner Gesundheit zu liebe gelassen. Gerade fange ich wieder an... Am vergangenen Wochenende habe ich wieder gejoggt und ich muss sagen, dass mir der Lauf am Samstag richtig schwer viel. Meine Asthma-Lunge machte nicht mit und auch meine Beine waren an die Belastung nicht mehr gewöhnt (frustrierend, denn gerade bevor ich ausgefallen bin, hatte ich richtige Fortschritte erzielt). Ich werde demnächst nochmal einen Posts mit Tipps zum Joggen mit Asthma schreiben, denn ich denke, es geht einigen von euch dadraußen ähnlich wie mir und wenn ich Laufen kann ohne zu sterben, könnt ihr das auch. Ich habe auch während meiner Krankheit darauf geachtet, was ich esse und da ich sowieso ziemlich hinüber war, habe ich meist Brot oder Suppen gegessen. Wer stellt sich bei so einer Krankheit schon an den Herd? Ich habe auf die Portionsgrößen geachtet und da ich mich praktisch nur zwischen Schlafzimmer, Bad und Wohnzimmer bewegte, war mein Appetit und Kalorienbedarf auch geringer. Früher hätte ich mir eine TK-Pizza nach der anderen reingehauen; heute bin ich schlauer. So nahm ich in der Zeit der Krankheit nicht viel ab, aber immerhin auch nicht wieder zu. Ich bin zuversichtlich, dass es jetzt wieder leichter bergab geht, wo ich wieder fit bin. Ich bin meiner Ernährungsumstellung treu geblieben und sehe es an allem: Meiner Kleidung, die mir nun entweder zu groß ist oder wieder genau passt (was ich super finde, denn ich kann nun alles aus meinem Kleiderschrank wieder anziehen) und an meinem Gesicht auf Fotos. Ich finde, sowas sticht immer besonders heraus. Ich fühle mich besser und freue mich über jedes Kilo weniger auf der Waage. Momentan bin ich noch 4 Kilo von meinem zuerst gesteckten Ziel entfernt und hoffe, mein Ziel in den nächsten 4 Wochen zu erreichen. Dann bin ich wieder bei dem Gewicht von ca. 2012. Das weiß ich so genau, weil ich damals operiert worden bin und meinem Operateur mein Gewicht sagen muss - damals war mir das höchst peinlich... Bis nächtes Jahr 31. Mai will ich dann weitere 10 Kilo abnehmen und bei meinem Idealgewicht zu sein (oh oh...über die Weihnachtszeit mit all den Plätzchen... Das wird hart...). Insgesamt werden es dann 27 Kilo sein, die ich abgenommen haben werde. 27 Kilo. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Für mich ist jede Zahl auf der Waage weniger ein Triumph über meinen Geist, der mir so lange gesagt hat, dass es ok ist, so viel zu essen und der mir im Spiegel Dinge zeigte, die so nicht waren. Ich bin stolz auf mich.

Christina’s Hefeteig 101

29. Juli 2014


Meine Lieben Leser.

Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen Probleme mit Hefeteig haben und mich verzweifelt fragen, was sie nur falsch machen. Ich kann das nicht wirklich nachvollziehen; denn bei mir wird der Hefeteig immer etwas. Über die Jahre habe ich mir den einen oder anderen Trick angeeignet und abgeguckt und heute will ich euch gern mal alles verraten, was ich so über Hefeteig weiß.

Fangen wir dabei an, dass wir uns bewusst machen, dass Hefebakterien Lebewesen sind. Sie fühlen sich als Würfel im Kühlschrank wohl aber zu krasse Temperaturunterschiede überleben sie nicht. Bakterien ernähren sich mit Vorliebe von Zucker; zu viel Salz mögen sie nicht. Ihnen geht es wie uns allen: Am liebsten mit etwas süßem und ein bisschen was zu Trinken an einem warmen und lauschigen Ort ausruhen.


Das heißt für den Hefeteigbäcker:

-          Hefewürfel bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren und immer mal wieder auf Schimmel untersuchen.
-          Hefewürfel mit lauwarmen Wasser und einer Prise Zucker auflösen.
-          Hefeteig an einem normalwarmen Fleckchen in der Küche in Ruhe gehen lassen.
-          Hefeteig immer gut durchkneten und nicht zu trocken machen.
-          Gewürze erst nach der Geh-Zeit hinzufügen.
-          500 g Mehl auf ½ Würfel Hefe.

So. Das war‘s schon. Das sind meine Geheimnisse. Wirklich. Da ist nichts Zauberhaftes dran.
Ich stelle meinen Teig einfach in der Kitchenaidschüssel in meine Küche auf die Arbeitsfläche – nix mit bei 50 °C in den Ofen (was eine Energieverschwendung!) oder an einen besonders warmen Platz. Nonsens! Meiner geht IMMER hoch, auch wenn er keine Extrabehandlung bekommt. Vielleicht nicht gerade in den Kühlschrank stellen, aber normalerweise ist‘s in der Küche warm genug.

Wichtig ist, dass der Hefewürfel in ein bisschen lauwarmem Wasser mit einer Prise Zucker so etwa 5 Minuten aufgelöst wird. Ich mag das mit den Kuhlen im Mehl nicht, also mach ich das immer in einem Messbecher und verwende ihn hinterher, um meine restlichen flüssigen Zutaten abzumessen, damit auch der letzte Rest Hefe mit in den Teig kommt.

Außerdem ist es wichtig, dass ihr den Teig erst dann richtig würzt, wenn die Gehzeit vorbei ist. Größere Mengen Salz etc. also erst dann hinzugeben, wenn ihr ihn verwenden wollt. Ich gebe immer eine Prise mit in den Teig, mehr aber nicht.

 
Noch ein sehr guter Tipp von mir ist: Hefeteig schnell zusammenrühren, wenn ihr von der Arbeit kommt – so ist der Teig rechtzeitig zum Abendessen fertig gegangen und ihr kommt nicht in Verzug, weil der Teig noch braucht. Ich setze ihn also immer schon gegen 15 Uhr an, auch wenn ich ihn erst um 18 oder 19 Uhr brauche; bedecke die Schüssel mit einem leicht feuchten Geschirrtuch und stelle ihn in die Ecke. Das tut ihm nix, er ist jederzeit einsatzbereit und ich kann mich in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen. So ist auch Pizza etc. unter der Woche kein Problem.

Kommen wir mal zu dem Grundrezept. Ich mach das eigentlich immer nach Gefühl, aber für euch habe ich es mal genau aufgeschrieben. Ihr könnt die Rezeptkarte natürlich wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Zu diesem Zeitpunkt könnt ihr jetzt auch jede Menge Gewürze hinzufügen, um eurem Teig einen extrakick zu geben: Käse mit rein, Paprikapulver, Chilli, mehr Salz, Knoblauch oder doch lieber Rosmarin & Lavendelblüten? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Backt ihr z.B. einen Blechkuchen oder eine Blechpizza, so braucht ihr bei ca. 180 – 200°C Ober- und Unterhitze in etwa 30 - 40 Minuten zum Durchbacken. Ihr müsst auf jeden Fall Garproben durchführen, aber ich finde immer, dass es ein guter Indikator ist, wie die Ecken obendrauf aussehen. Wenn man z.B. Pizza hat, die an einer Ecke keine Soße drauf hat, und diese Ecke kross wird, dann ist der Teig unten drunter auch dabei, durchzubacken. Einfach auf euer Gefühl verlassen!


Soll der Teig eine Pizza werden, habe ich hier noch einen super Tipp für euch:

Ofen auf 250°C Heißluft (oder höher, was euer Ofen halt schafft) vorheizen; das Backblech unbedingt drinlassen – es fungiert als Pizzastein und eure Pizzen werden unglaublich knusprig untendrunter. Funktioniert nur bei runden Pizzen, nicht bei Blechen, denn die kann man schlecht nur mit Backpapier aufs Blech im Ofen hieven ohne sich oder andere zu verbrennen.
Also einfach den Teig ausrollen, belegen und nur mit den Backpapier in den Ofen auf das heiße Blech legen (klappt zu zweit super, allein ist‘s aber auch möglich). Sie bekommt sofort Hitze von diesem Blech und Ihr müsst dann halt wirklich dabei bleiben, denn die Pizzen sind bei diesen Temperaturen schnell fertig (5 – 7 Minuten!). Knusprig, kross und unglaublich schnell wie in Italien… Mamma Mia!

Um den Teig für die süße Variante abzuwandeln, benutz ihr einfach statt Olivenöl ein geschmacksneutraleres Öl wie z.B. Sonnenblumenöl. Außerdem füge ich ca. 50 – 100 Gramm Zucker hinzu; je nachdem wie süß der Teig werden soll. Aber ansonsten bleibt alles genau gleich. Ein guter Hefeteig braucht nicht tausende von Zutaten, die können obendrauf noch genug glänzen.  

Wenn man es erstmal ein paar Mal gemacht hat, ist so ein Teig in 3 Minuten zusammengerührt, ehrlich. Ich finde, ein Hefeteig ist einfach ein unverzichtbares Basic in der Küche und gerade mit Vollkornmehl auch eine gesündere Variante – man kann einfach drauflegen was man will und tada, eine derart schmackhafte Pizza, dass euch der Lieferdienst wie Geldverschwendung vorkommen wird (selbstgemachte Pizza kostet einen Bruchteil einer Lieferpizza…).

Ich hoffe sehr, dass ich euch damit helfen konnte und mein gesammeltes Wissen vor euch auszubreiten, hat auch mal Spaß gemacht. Beherzigt vielleicht ein paar von meinen Worten und schon steht eurem perfekten Hefeteig nichts mehr im Wege.

6 Tipps für ein gelungenes Picknick

24. Juni 2014

Meine lieben Leser.

Momentan ist Picknick-Zeit und ich liebe es auch! Mein Freund und ich waren jetzt letztens erst wieder am Edersee und haben es uns da mit unserem Picknickkorb gut gehen lassen.
Dabei ist Vorbereitung alles und ich will euch heute mal ein paar Tipps mit auf den Weg geben – denn wie schnell ist mal was vergessen…


No. 1: Nachdenken.

Vorbereitung ist, wie oben erwähnt, alles. Wenn es ein geplantes Picknick ist, macht euch ein paar Tage vorher Gedanken, was ihr mitnehmen wollt. Es sollte für jeden Teilnehmer mindestens ein Teil dabei sein, welches er gern isst. Auch achtet ein bisschen auf die Ausgewogenheit – herzhaft und süß bitte! Und dabei meine ich nicht unbedingt Schokolade. Denkt euch einen leckeren und leicht zu transportierenden Nachtisch aus!

No. 2: Zusammensuchen.

Die Ausrüstung ist der Schlüssel zum Erfolg. Picknickkorb, Kühltasche, Kühlakkus, Unterlage oder große Decke. Braucht ihr einen Sonnenschirm oder findet ihr ein schattiges Plätzchen? Habt ihr genug Tüten um euren Müll wieder mitzunehmen und das dreckige Geschirr wieder einzupacken? Besteck, Salz&Pfeffer-Streuer, eine Schere, Servietten, Taschentücher, Geschirr (Plastik oder Porzellan?) und Gläser/Becher vorhanden? Alles Dinge über die man erstmal nachdenken muss…


No. 3: Essen planen.

Wenn ihr euch überlegt habt, was ihr gern mitnehmen wollt, geht’s ans Einkaufen und Planen. Wie viel brauche ich von welcher Zutat? Muss ich etwas am Tag vorher etwas vorbereiten oder ist alles am gleichen Tag zu erledigen? Wann wollen wir picknicken gehen und wie komme ich mit meiner Zubereitungszeit vorher aus? Habe ich vielleicht einen Helfer in der Küche und beim Packen?

No. 4: Zubereitung.

Ihr habt alles geplant, eingekauft, eure Ausrüstung steht bereit und ihr seit schon mittendrin in der Küche beim Schnippeln und köcheln. Wunderbar – das Picknick ist nicht mehr weit. Denkt bitte auch hier immer dran: Keinen Stress. Es soll ein schöner, entspannter Tag werden und keiner will eine riesen Sahnetorte vom Pappteller essen. Ich habe z.B. für unser Picknick folgende Kleinigkeiten zubereitet/mitgenommen:

- glutenfreien Nudelsalat mit Tomaten, Rucola, Feta & Mozzarella,
- Mini-Apfelstrudel mit Verpoorten
- Mini-Falafelbällchen mit Joghurt-Minz-Dip
- Frisches Baguette
- Frische Erdbeeren & Apfelchips als Snack
- Kräutersirup für Limonade

Den Sirup hatte ich eh ein paar Tage vorher gemacht, die Apfelstrudel habe ich am Vortag gebacken und den Rest einfach ad hoc am Morgen unseres Picknicktages gemacht. Hat vielleicht nochmal 1 – 2 Stunden gedauert und dann war’s auch schon vollbracht.


No. 5: Packen.

Das kleinste eurer Probleme wird das Packen sein, wenn ihr euch gut vorbereitet habt. Sind die Kühlakkus über Nacht im Kühlfach gewesen? Super, ab in die Kühltasche damit und jetzt nur noch alle Getränke und Speisen, die Kühlung benötigen dort hineinpacken. Alle anderen, die nicht unbedingt gekühlt werden müssen, finden im Picknickkorb Platz und los geht’s auch schon.

No. 6: Genießen.

Ihr habt alles vorbereitet, eingepackt und seit an eurem Picknickplatz angekommen. Jetzt nur noch auspacken, alles hübsch anrichten und genießen. Picknicks sind ein wunderbarer Zeitvertreib und ich denke wir sind alle froh über solche kleinen Auszeiten. Genießt euer Essen und die Zeit mit euren Lieben!


Am Ende darf natürlich auch das Aufräumen nicht zu kurz kommen. Nehmt alles wieder mit und verlasst den Ort so, wie ihr ihn vorgefunden habt. Die Natur und der Nächste wird es euch danken.

Meine Picknickrezepte kommen in den nächsten Tagen auch hier online – falls ihr ein bisschen Anregung braucht.

Wie sieht das bei euch mit Picknicks aus? Nehmt ihr euch diese Auszeit manchmal oder kommt das bei euch auch zu kurz?

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