Bärlauch haltbar machen - 2 (+1) Arten

26. April 2017


Meine lieben Leser.

Ich liebe Bärlauch – aber durch den ganzen Stress dieses Frühjahr habe ich fast die komplette Bärlauchsaison verpennt. Nunja, was soll’s. Gott sei Dank habe ich eine sehr liebe Nachbarin, die mich letztens daran erinnerte, dass ich bei ihr noch gar keinen Bärlauch geholt hätte und das musste ich natürlich ändern. Daher habe ich heute 2 (+1) Wege, wie ihr Bärlauch schnell und einfach haltbar machen könnt und ihn so noch ein paar Monate mehr in eurer Küche benutzen könnt.


#1: Bärlauchpaste

Diese Zubereitungsart ist eigentlich meine Liebste – denn der Bärlauch ist am intensivsten und schmeckt einfach nur hervorragend. Und wenn die Paste immer mit Öl bedeckt im Kühlschrank steht, habt ihr noch monatelang Bärlauchgenuss im Überfluss. Ich benutze meine Bärlauchpaste als Würzpaste, daher ist etwas mehr Salz drin. Ich nehme wenig davon und das Salz in der Paste hilft bei der Haltbarmachung.



Zutaten:

500 g Bärlauch
etwa 150 ml Sonnenblumenöl
2 TL Salz

+ etwas Öl für obendrauf
Zubereitung:

Zuerst den Bärlauch gründlich waschen
und auf Schädlinge oder Krankheiten untersuchen.
Nicht mehr gute Blätter aussortieren.
Den Bärlauch dann mit dem Salz zusammen
in einen Mixer geben und solange pürieren,
 bis eine Paste entstanden ist.
                      Nun das Öl hinzugeben und nur noch kurz anpürieren,
damit es sich verbindet.
Nun die Paste in ein Schraubglas füllen
und mit Öl bedecken.
Im Kühlschrank aufbewahren und immer zusehen,
 dass die Paste von Öl bedeckt ist.


#2: Bärlauchsalz

Zutaten:

Ca. 250 g Bärlauch
200 g Meersalz

Zubereitung:

Zuerst den Bärlauch gründlich waschen
 und auf Schädlinge oder Krankheiten untersuchen.
Nicht mehr gute Blätter aussortieren.
Bärlauch trocken tupfen und in einen Dehydrator legen.
Die Blätter brauchen ca. 2 – 3 Stunden, dann sind sie komplett
durchgetrocknet und können entweder mit dem Salz nur
vermischt werden (stückig) oder aber in einen Mixer gegeben werden
           und zusammen mit dem Salz pulverisiert werden (so mag ich das lieber).
Das Salz hält sich in einem Schraubglas Jahre.
Mein erster Schwung ist mittlerweile 2 Jahre alt
und hat immer noch jede Menge Aroma.


Bonus: #3: Bärlauch-Kimchi

Tjaha – auch aus Bärlauch kann man Kimchi machen (wie aus eigentlich jedem Gemüse). Dazu nutze ich mein normales Kimchi-Rezept (das Rezept findet ihr in meinem ersten Buch: Christina macht was – Veggie. Lecker. Anders. (kein Affiliatelink)). Bärlauch-Kimchi muss ein paar Wochen ziehen und wird immer leckerer und intensiver. Also einfach die Kimchi-Paste nach meinem Rezept im Buch herstellen und den Bärlauch (gewaschen und aussortiert) damit einreiben und in ein Glas geben. Ich nutze die Gelegenheit meistens und mache auch noch normales Kimchi aus Chinakohl. Dann ist das ein Aufwasch.

Welche Wege mögt ihr am Liebsten, um euren Bärlauch das ganze Jahr über genießen zu können?

Kleine Preview: Bald zeige ich euch auch, wie ihr aus den Bärlauchknospen sog. Bärlauchkapern machen könnt. 

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