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Red Velvet Halloween Cake

30. Oktober 2017


Meine lieben Leser.

Ich feiere Halloween persönlich nicht, aber ab und an backe ich gerne für ein bestimmtes Thema und als ich einen Spinnenwebenkuchen auf Pinterest entdeckte, war es um mich geschehen. Ich wollte ihn unbedingt noch backen zu Halloween! Also ist dieser Post hier eigentlich ein sehr ungewöhnlicher - denn normalerweise bereite ich Posts Wochen oder Tage vor dem Erscheinen vor; dieser wird heute, wo ich diese Worte tippe, online gehen. Schließlich habt ihr so noch die Möglichkeit, diesen unglaublich leckeren Kuchen zu backen, bevor die Halloween-Meute euch die Türe einrennt. In den letzten Jahren habe ich immer für meine Mum einen Kürbis ausgehöhlt - vielleicht sollte ich diese Aufgabe langsam an einen Neffen und meine Nichte weitergeben. Die werden damit viel Spaß haben. Aber kommen wir zum heutigen Kuchen!


 Und natürlich gibt's auch wieder eine praktische Rezeptkarte:


Dieser Kuchen ist sehr lecker und weich und fluffig...Einfach sehr gut.


Ansich finde ich das Primborium, welches um Halloween gemacht wird, ziemlich blöd. Es ist nicht unsere Tradition und ansich Essen zu verunstalten, damit es möglichst gruselig aussieht...Ach ich weiß ja nicht. Ich habe eigentlich schon ein Problem mit zu viel Lebensmittelfarbe in meinem Essen ...Aber heute mache ich mal eine Ausnahme.


Ein Red-Velvet-Kuchen ist früher durch einen witzigen Zufall entstanden. Die rotbraune Farbe des Kuchens ist das Resultat einer chemischen Reaktion des im Kuchen enthaltenen Kakaos mit säurehaltigen Zutaten wie zum Beispiel Buttermilch. Trotzdem wird oft noch rote Lebensmittelfarbe hinzugefügt, um den Effekt zu intensivieren, besonders wenn der Kuchen keine Schokolade enthält und eher leuchtend rot als rotbraun werden soll. Mein Kuchen enthält aber etwas Kakao, denn dann finde ich ihn leckerer.

Feiert ihr Halloween oder findet ihr das eher doof?

Cheesy Grits mit geschmorten Champignons und Ei

25. Oktober 2017


Meine lieben Leser.

Grits ist ein typisches Gericht der Südstaatenküche und auch wenn ich dort noch nie war – mich reizte es sehr, das nach zu kochen. Nunja. An „richtigen“ Grits (also das rohe gemahlene Maiskorn) zu kommen ist in Europa eher schwierig. Aber es gibt Alternativen, die man nicht aus den USA importieren muss. Das Zauberwort heißt hier Polenta. Grits besteht aus Mais, ist übersetzt also Mais-Grieß und besteht aus einem anderen Mais als normale Polenta. Aber ganz ehrlich, da das hier sowieso keiner kennt, wird keiner den Unterschied schmecken. Wie bei normaler Polenta ist häufiges Rühren angesagt – aber es lohnt sich wirklich.


Auch hier natürlich wieder die allseits beliebte Rezeptkarte zum Download.


Ich habe mir für dieses Rezept weiße Polenta gekauft (mein Freund, das Internet), die normale gelbe Polenta tut es aber genauso. Man sollte die Polenta immer in einem Verhältnis 1:4 mit Wasser kochen.


Ich weiß, ich weiß. Es hört sich nach einer Menge Arbeit an. Allein das neben dem Topf stehen und Rühren nervt ein wenig – aber dieses Gerichts schmeckt sooo gut. So richtiges comfort-Food. Ich kann verstehen, wieso die Amis nichts auf ihren Grits kommen lassen.


Natürlich gibt es im Netz auch Instant-Grits zu kaufen (und ich habe mir eine Packung aus den USA mitgebracht, als ich Anfang des Jahres in New York war), allerdings muss ich sagen, dass natürlich ein länger gerührter Polentabrei immer besser schmeckt als Instant-Kram...

Huevos Rancheros & USA Vegetarisch

7. Dezember 2016



Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert. Aber letztes Jahr habe ich euch das unglaublich schöne Buch Türkei Vegetarisch vorgestellt. Jetzt gibt es einen Nachfolger – und zwar USA Vegetarisch. Ich habe immer gehofft, dass der Brandstätter Verlag dieses Thema aufgreift und yes – there it is. Und wieso ich mitten in der Vorweihnachtszeit Huevos Rancheros mit ordentlich Chili statt Plätzchen vorstelle? Weil dieses Buch ein geheimer Geschenktipp für jeden Veggie ist! Die Reihe xxx Vegetarisch beinhaltet mittlerweile 5 Bücher (Österreich, Deutschland, Italien, Türkei und eben jetzt auch USA) und jedes von ihnen ist wunderschön gestaltet. Mit 270 Seiten ist dieses Buch ein richtiger Wälzer und ich schwöre euch, es wird für jeden etwas dabei sein.


Meine Augen blieben sofort an dem Bild der Huevos Rancheros hängen – eigentlich war das mal ein einfaches Frühstück für mexikanische Bauern (mit Ei, Salsa und Avocado). Die heutige Version, die man überall in den Tex-Mex-Restaurants bekommt, hat nicht mehr viel damit zu tun, schmeckt aber hervorragend. Und da ich momentan viel mit verschiedenen Chilisorten herumprobiere, war diese Kombination genau richtig. Also kommen wir zu den unsagbar leckeren Rancher-Eggs.


Ihr könnt die Rezeptkarte wie immer mit einem Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Soße kann super eingefroren oder im Kühlschrank für ca. 1 Woche aufbewahrt werden.

Und was passt hervorragend zu diesen Huevos Rancheros? Klar – Chili Cheese Cornbread! Als ich das Rezept dafür in dem Buch fand, war es um mich geschehen. Es sah nicht nur zum Anbeißen aus; ich kann jetzt auch sagen, dass es genauso gut schmeckt. Also ab an den Backofen für dieses schnelle Brot voller Geschmack und ohne Hefe.


...und auch hier: Einfacher Rechtsklick.


Ich würde bei diesem Rezept das nächste Mal nur den Maisgrieß austauschen und Maismehl nehmen. Ich finde die körnige Textur nicht so toll und das Mundgefühl stört mich dabei. Vielleicht lag es auch einfach an meiner Polenta...


Man kann das Maisbrot schon super abends backen und den nächsten Morgen einfach nur noch in Scheiben geschnitten toasten. Auch die Soße für die Huevos Rancheros kann man super vorbereiten und hat dann ein super leckeres herzhaftes Frühstück im Tex-Mex-Stil.


Und was gibt’s noch so im Buch? Markiert habe ich mir zum Ausprobieren z.B. Rezepte für Brioche-Hamburgerbrötchen, Pecan Pie, St. Paul Sandwich, Cheese Scalloped Potatoes (Kartoffel-Käse-Gratin) und Twice baked Potatoes. Aber auch andere super leckere Dinge wie Frittata, Pasta Primavera, New York Cheesecake, Pancakes, Salate, gebratene grüne Tomaten, Chalupas, Blueberry Pie, sauer eingelegte Wassermelonenrinde, Hush Puppies, Enchiladas, Chiles Rellenos, Chow-Chow, Mac-n-Cheese, Chicago Style Pizza, Baked Beans, Dressings und vieles mehr reizen mich sehr. Hätte ich mehr Zeit, würde ich mich einmal durch das ganze Buch kochen & backen.

Ich finde, es ist wieder rundum gelungen, einen schönen Querschnitt durch die amerikanische Küchen zu zeigen und auch vor allem ist alles vegetarisch und ich kann alles essen und kochen was ich mag, ohne nachdenken oder austauschen zu müssen. Hervorragend!

Also ich als Veggie würde mich über dieses Buch unter dem Baum mehr als freuen. Wie seht ihr das?

Noch ein paar Info zum Buch:
  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Brandstätter Verlag (26. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3710600251
  • ISBN-13: 978-3710600258
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 3,5 x 25,3 cm 
  • Preis: 34,90 €
Danke an den Brandstätter Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugesandt hat. 

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