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Süß-scharfes Tomatenchutney (Tamatar nu Chatni)

28. Januar 2019


Meine lieben Leser.

Tomaten & ich - wir sind unzertrennlich. Vielleicht finde ich deswegen die indische Küche auch so cool... Tomaten sind einfach in vielen Gerichten enthalten und ich mag das. Bei indischen Gerichten wird zwar nicht so auf den Eigengeschmack der Tomate gesetzt, aber sie gibt den Currys oder Chutneys eine säuerliche Note und ich liebe das.


Dieses Chutney hier habe ich bei einem Kochabend mit Nachbarn kennengelernt und ich war von der ersten Sekunde an verliebt. Süß, sauer, scharf und einfach umami - es ist die perfekte Ergänzung zu allem und vor allem mit Naan stippe ich es für mein Leben gerne vom Teller.


Und damit ihr euch auch auf den ersten Biss verlieben könnt, gibt's hier die Rezeptkarte für dieses würzige Chutney:


Mich stört die Schale der Tomate nicht; wenn ihr sie nicht so mögt, könnt ihr sie natürlich heraussammeln oder das Chutney durch ein grobes Sieb geben - dann ist es eher eine Würzsoße.


In Indien isst man gerne etwas würziges oder saures zu den Mahlzeiten. Ich liebe Pickles (sehr sauer-scharf-eingelegtes Gemüse und Obst); mein Freund kann sie überhaupt nicht ab. Aber sagen wir mal so, ich esse auch Essig-Chips. Es kann mir einfach nicht sauer genug sein. Aber keine Angst, so sauer ist dieses Chutney nicht...


Das Chutney sollte eine angedickte Konsistenz haben und nicht mehr komplett flüssig sein. Sollten eure Tomaten zu wässrig sein, könnt ihr auch noch ein bisschen mehr Zucker hinzugeben und mit etwas Säure gegensteuern. Nehmt aber einfach Cherrytomaten um dieses Problem nicht zu bekommen.


Lasst es euch schmecken und Namaste.


Gojibeerenchutney

30. April 2015

Meine lieben Leser.

Gojibeeren werden ja als sog. Superfood angepriesen. Als dieses sehe ich sie nicht an (keine Studie belegt das wirklich…), aber Beeren sind immer gesund und daher esse ich sie ziemlich gerne. Sie sind leicht säuerlich und eigenen sich hervorragend als Grundlage für mein Chutney, welches ich euch heute gern zeige. Ich habe dafür die Gojibeeren von Morgenland zugeschickt bekommen und muss sagen, sie haben eine tolle Qualität. Wie ist das bei euch? Esst ihr gern Gojibeeren? Z.B. morgens ins Müsli?





Ihr könnt die Rezeptkarte natürlich wie immer mit einem Rechtsklick und "Grafik speichern unter..." herunterladen.

 

Ich habe dieses Chutney zu gebratenen Haloumiwürfeln und Ofenkartoffeln mit einer Marinade aus getrockneten Tomaten & Olivenöl serviert. Allerdings passt es auch hervorragend zu Grillgut!

Samstagabenddinner: Haloumi mit grünem Spargel, Mangochutney & Knoblauchbrot

26. Mai 2013


Meine lieben Leser.

Ich liebe grünen Spargel - mittlerweile. Und letztes Jahr habe ich dieses Gericht schon einmal gekocht und es hat uns allen so gut geschmeckt, dass ich es dieses Jahr in der Spargelsaison unbedingt nochmal kochen wollte. Ich habe hier die vegetarische und die "Fischesser"-Version, da nur ich in meiner Familie vegetarisch lebe. Für die Veggies unter uns gibt´s also Grillkäse (Haloumi) und für die Fischesser gibt´s gebratenen Lachs.

Aber der Reihe nach:

Für das Chutney Cherrytomaten, frische Mango & Koriander kleinschneiden, vermischen und kaltstellen.
Olivenöl, Kräuter & Knoblauch vermengen...
...und auf Baguettescheiben verteilen. Etwas Käse drüber und in den Ofen damit. Bei 180 °C ca. 10 Minuten backen.
Spargel schälen und von holzigen Enden befreien. Mit etwas Olivenöl beträufeln...
...und auf einer Grillfanne grillen.
Kleiner Tipp: Legt einen Teller auf den Spargel, wenn er widerwillig absteht.
Nebenbei den Haloumi...
...und/oder den Lachs in die Pfanne geben und anbraten (Hautseite, Lachs geölt & gewürzt).
Spargel noch mit etwas Balsamico beträufeln.
Und dann nur noch anrichten und servieren!
Und ich sage euch eines: Das Knoblauchbrot macht süchtig!
Ich liebe die Kombination von salzig und fruchtig (Käse & Mango).
Und hier nochmal den Fischesser-Teller.

Es war wirklich richtig richtig lecker. Ich muss das vor Ende der Spargelsaison unbedingt nochmal kochen.

Wie bereitet ihr euren Spargel am Liebsten zu?

(süß-saures) Mango-Tomaten-Chutney

12. Januar 2013

 
Liebe Leser!

Als mich die Mutter meines Freundes letztes Jahr fragte, was man denn eigentlich mit Chutney mache und wozu man das esse, war ich im ersten Moment etwas perplex. Ja - was macht man eigentlich damit? Ich wusste nur: Passt zu Fleisch. Mehr nicht wirklich. Ich suchte ihr ein paar Rezepte raus und hakte dann das Thema Chutney eigentlich ab.

Bis letztes Jahr die Spargelsaison begann und ich durch Zufall in unseren Tegut einen Rezeptezettel fand, in dem ein Lachs gebraten, ein Chutney geschnibbelt und Spargel gegrillt wurde. Ich wollte das machen. Unbedingt. Und so kauften wir dafür ein (u. a. einen Haloumi für mich als Lachsersatz) und Abends schnibbelten wir fröhlich vor uns hin. Das Chutney war eher ein Mango-Tomaten-Salat, aber es schmeckte herrlich lecker. 

Als wir jetzt Karten für den Zirkus Flic Flac hatten, überlegte ich mir, dass ich für die ganze Meute (wir gingen zu fünft hin) etwas kochen wollte vorher und erinnerte mich an dieses Rezept.
Mitlerweile bin ich durch die Bloggerwelt aber etwas weiter in meiner kulinarischen Erfahrung und stellte mir ein süß-saures Chutney vor. Was blieb mir übrig? Ausprobieren! Und hier ist mein Rezept. 

Ihr braucht dafür (die Portion hat für 6 Leute gereicht):

2 Mangos, noch nicht ganz reif
2 Pk. Cherrytomaten
1 rote Zwiebel
1 Stück Ingwer, ca. 1 cm groß
1 Chillischote
1/2 Zitrone
1 - 2 El Balsamicoessig, mild wenns geht
1 - 2 EL Braunen Zucker
Salz & Pfeffer
Frischen, gehackten Koriander

Die friemeligste Aufgabe: Cherrytomaten kleinschneiden. Strunk entfernen.

Mango folgendermaßen bearbeiten: Mit einem Sparschäler schälen, rechts und links vom Kern entlangschneiden, Reste abschneiden. Jetzt die Mango kleinschneiden.

Alles in einen Topf geben und mit dem Deckel darauf köcheln lassen. Minimum 20 Minuten. Die Mango soll weich sein. Die Zwiebeln in Streifen schneiden und erst so 5 Minuten vor Ende dazugeben und mitköcheln. Immer mal wieder rumrühren. Zum Schluß würzen und mit Essig und Zucker abschmecken.

Und so sah mein Essen fertig aus: Gebratener Haloumi, gemischten Reis mit Paprika & süß-saures Mango-Tomaten-Chutney. Für die Fleischesser unter uns gabs kurzgebratenen Lachs dazu.

Alles fanden es sehr lecker. Welche Chutneys kocht ihr? Esst ihr überhaupt Chutneys?
Als Nachtisch habe ich Crème Brûlée gemacht. Das Rezept kommt in den nächsten Tagen. :-)


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