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Schweizer Plätzchen: Totenbeinli

18. Dezember 2018


Meine lieben Leser.

Ihr bringt mich manchmal auf die besten Ideen und als ich letztes Jahr fragte, ob ihr noch andere Plätzchenideen habt, bekam ich den Namen "Totenbeinli" zugerufen. Hatte ich richtig gelesen? TOTENBEINLI?! Zu Weihnachten? Ähm. Okay. Da musste ich recherchieren...


Und tatsächlich: Totenbeinli stammen ursprünglich aus dem Schweizer Kanton Graubünden und wurden früher beim Leichenschmaus zum Kaffee gereicht. Daher der etwas gewöhnungsbedürftige Name. Heutzutage sind sie in der ganzen Schweiz verbreitet und werden gerne auch außerhalb der Weihnachtszeit gebacken, da sie sich gut aufbewahren lassen. In der Romandie sind sie als "Croquants aux noisettes" bekannt.


Und damit ihr dieses Weihnachtsguetzli nachbacken könnt, hier das Rezept:


Ich weiß, der Name ist etwas ... ähm ... interessant. Aber ich verspreche, es lohnt sich, sie zu backen.


Dieses Gebäck ist etwas härter und mit ganzen Nüssen - ihr solltet Gebissträger also vorwarnen. Aber für jeden mit funktionierenden Zähnen ist es kein Problem (zur Not halt in den Kaffee oder Tee tunken).


Viel Spaß beim Nachbacken diesen - zugegeben - etwas anderen Plätzchen.


Grundrezept: Swiss Meringue Buttercreme

30. April 2016


Meine lieben Leser.

Ab und an backe ich Torten – nicht allzu häufig, das muss ich zugeben, aber doch öfter als gedacht. Dabei bin ich immer wieder auf der Suche nach Grundrezepten, die gut funktionieren, nicht zuuu kompliziert sind und variable Einsetzbarkeit beweisen. Als ich dann letztens durch ein paar Tortenbücher blätterte, fand ich einige schöne Rezepte zur Swiss Meringue Buttercreme, allerdings wollte ich sie nicht so süß haben. Daher habe ich ein bisschen rumprobiert und das ist das Ergebnis. Cremig, samtig und einfach genial zum Überziehen von Torten.


Wie immer könnt ihr die Rezeptkarte mit einem einfachen Rechtsklick darauf und "Grafik speichern unter..." herunterladen.


Nun könnt ihr sie entweder im Kühlschrank aufbewahren bis ihr sie braucht (ich würde sie nicht länger als 5 Tage aufheben) oder direkt verwenden. Wenn sie im Kühlschrank war, braucht sie einige Zeit, um wieder geschmeidig zu werden. Also am besten sofort verwenden, da ist die Konsistenz am schönsten.


Man kann ihr mit allerlei leckeren Dingen noch ein wenig Leben einhauchen. Wie wäre es z.B. mit etwas Haselnusspaste oder flüssiger Schokolade? Auch z.B. ein Mangopüree ist eine leckere Variante – oder frische Himbeeren? Die Möglichkeiten sind endlos, wenn man ein gutes Grundrezept wie dieses hier hat.

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