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DIY-Sandwichbuffet (z.B. für Einweihungsfeiern)

5. Oktober 2016

Meine lieben Leser.

Mein Freund und ich sind im Juni in eine neue Wohnung gezogen – und eigentlich wollten wir unsere Einweihungsfeier mit allen Umzugshelfern dann machen, wenn der Balkon, der noch nachträglich ans Haus gebaut wird, da ist. Uns wurde versprochen, dass er bis spätestens Mitte August da sein würde. Tja. Jetzt haben wir Oktober und er ist immer noch nicht dran. Bye bye schöne Sommertage auf dem Balkon. Bye bye kleines Gemüsebeet. Naja. Davon ließen wir uns nicht beirren und so legten wir mit unseren Helfern zusammen einen Termin fest. Ende September – der perfekte Zeitpunkt für eine Herbst-Party! Und so kam es dann auch. Ich suchte nach Ideen und überlegte mir, dass ich gerne ein Buffet machen wollte. Wir haben jetzt u.a. eine Kücheninsel und so war das kein Problem.


Ich durchforstete die Deko-Läden und fand einige hübsche Dinge um mein Buffet auch dem Thema anzupassen. In diesem Post heute will ich euch einfach mal zeigen, was für mich zu einem perfekten Buffet dazugehört – die Rezepte gibt’s über die nächsten paar Wochen verteilt. Gleiche Stelle, gleiche Welle.


Also zuerst musste ich mir überlegen, was es für ein Buffet werden sollte. Da ich Sandwichs liebe, war das Thema schnell klar; es sollte ein DIY-Sandwichbuffet werden. Damit jeder glücklich ist und genau das essen kann, was er möchte. Natürlich gab’s bei mir keinerlei Fleisch oder Wurst - Das versteht sich von selbst. Aber ich möchte einfach mal behaupten, keinem hat irgendwas gefehlt. Ich hatte genug Alternativen parat.


Ich plante also die Brotauswahl. Es gab Vollkorn, Weißbrot, Baguettes und mein frisch gebackenes Kürbisbrot.

Danach überlegte ich mir, was es für Soßen geben sollte. Da ich für jeden etwas bereithalten wollte, gab es einen sehr würzigen/scharfen Ketchup, eine aufgepeppte Remoulade, eine leckere Honig-Senf-Sauce und eine selbstgemachte spanische Aioli ohne Ei (Rezept habe ich hier für euch).  


So. Das hatte ich. Nun – aber was soll auf’s Brot? Natürlich hatte ich jede Menge Gemüse. Es gab frische Tomaten, Gurke, Salat, Paprika, gekochte Eier, gebratene Zwiebeln, gebratenen Tofu, viiiiel Käse, und so weiter.


Außerdem machte ich drei verschiedene Arten Krautsalat – denn Krautsalat (Englisch: Slaw) ist eine hervorragende Ergänzung zu jedem Sandwich. Finde ich zumindest. Es hab daher einen klassischen Cole Slaw (Krautsalat mit Möhren), einen Thai-Slaw (mit Erdnussbutterdressing) und einen mexikanisch angehauchten, leicht scharfen Krautsalat (mit Jalapenos und grünem Tabasco).


Als Ergänzung dazu machte ich einen weißen Apfel-Karamell-Sangria und es gab eine Hot Chocolate Bar. Und natürlich gab’s Bier. Viel Bier. Mein Vater hatte an diesem Tag noch die Trauben geerntet, die am Haus meiner Eltern wachsen und für mich entsaftet, sodass ich meinen Gästen noch frischen Traubensaft anbieten konnte. Auch das war ein großer Pluspunkt.


Ich liebe es, Essen für andere Menschen zu machen und freue mich jedes Mal, wenn sie wieder erstaunt darüber sind, was ich so zaubern kann.


Natürlich habe ich wieder viel zu viel Essen gemacht, sodass einige der Partygäste am nächsten Tag nochmals zum Mittagessen vorbeikamen und wir noch ein paar schöne Stunden miteinander verlebten. Es hat Spaß gemacht, mal wieder eine größere Party zu organisieren und zu planen und ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Nunja. Wie gesagt, sollte das erstmal ein Ideen-Post sein. Die Rezepte kommen jetzt nach und nach auf den Blog und ich werde sie dann gerne hier verlinken.

Wie sehen eure Feiern so aus? Macht ihr auch immer viel zu viel zu Essen?


Do It Yourself: (Hand-)Tasche ohne Nähen!

16. November 2012


Liebe Leser!

Ich sah vor kurzem >dieses Video< von "MissGlamorazzi" und war sofort von der Idee begeistert.

Also legte ich mit ein bisschen Unterstützung meines Freundes los.

Ihr braucht: Stoff eurer Wahl, Gurtband, 1 Stift, Panzerband in der Farbe eurer Wahl, Zollstock & Tacker (und eventuell noch einen Freund

Der Stoff meiner Wahl: Tweed!

Für die Trageschlaufen habe ich im Stoffladen diesen Gurt gekauft. Ihr braucht ca. 2 Meter für eine Schultertasche.

Panzerband. Hält bombenfest. Alles.

Messt nun (für eine Tasche meiner Größe) ein 50 x 40 cm großes Stück ab und markiert es. Schneidet dann vorsichtig und gerade den Stoff ab.

Die Rückseite eures Stoffstücks wird nun mit Panzerband "beschichtet". Lasst das Band leicht überlappen.

Nachdem ihr die komplette Rückseite beklebt habt, hat euer Stoff einiges an Stabilität gewonnen.


An der Oberseite knickt ihr nun einen 4 cm breiten Steifen nach innen (hieran werden die Henkel befestigt).

Schneidet nun den Gurt zu, indem ihr ihn euch um die Schulter legt und mit den Fingern abmesst.

Messt nun von beiden Seiten den gleichen Abstand vom Rand ab (hier bei mir sind´s auf beiden Seiten 15 cm).

Tackert nun den Gurt an die Lasche, die ihr umgeknickt habt. Nur durch die Lasche! Nicht durch den gesamten Stoff.

Tackert es so lange, bis ihr sicher seit, dass der Gurt hält und wiederholt das auf der anderen Seite.

Klebt nun noch einen Streifen Panzerband über die Lasche (Befestigung & Verletzungsschutz!)


Wenn ihr diese Schritte bei beiden Seiten gemacht habt, legt die Außenseiten aufeinander.

Tackert nun rundherum die Seiten zusammen (außer bei den Henkeln natürlich...).

Der nächste Schritt ist nun noch, die Tackernadeln mit Panzerband zu ummanteln.

Tackert vor allem bei den Außenseiten oben an dem Punkt, an dem eure Tasche auseinander geht. Da muss Halt hin!

Stellt die Tasche nun auf und knickt die Ecken um.

Messt nun, wie breit euer Boden sein soll. Bei mir sollten es 17 cm sein (damit man auch was reinkriegt ;-)).

Tackert die Ecken fest.

...Wieder überkleben...

Wenn ihr das bei beiden Seiten gemacht habt, bleibt noch die Linie in der Mitte. Überklebt diese auch, damit der Boden nachher ebener ist.

Jetzt müsst ihr die Tasche nur noch von innen nach außen wenden ...

Und die Ecken in der Mitte überkleben. Außerdem klebt alles ab, was euch irgendwie stört.

Fertig ist die Tasche!
 Ich habe sie nun schon benutzt, um Essen & Trinken mit an die Arbeit zu nehmen und muss sagen: Sie hält einiges aus!

Ihr könnt natürlich mit den Maßen und den Stoffen spielen und das wird ganz bestimmt nicht meine letzte Tasche sein, die ich selbermache. Es ist nämlich eigentlich ganz einfach, wenn man erstmal weiß, wie es geht. 

Solltet ihr irgendetwas nicht verstanden haben, schreibt mir oder schaut euch das oben verlinkte Video an.

Ich würde mich über Links zu eurer Tasche freuen!





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