Hausgemachte Stirfry/Chinese Takeaway Nudeln

31. Mai 2017


Meine lieben Leser.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich mag die von meiner Familie liebevoll als „Chinanudeln“ betitelten gebratenen Nudeln mit Gemüse vom Asiaten unseres Vertrauens sehr gerne. Heute zeige ich euch hier, wie ihr dieses Gericht schnell und einfach zubereitet. Sobald ihr die Soße gekocht habt, hält sie sich im Kühlschrank Monate und wenn ihr dann noch ein paar Quick-Cooking-Noodles und ein bisschen Gemüse daheim habt, sind dieses Nudeln innerhalb von vielleicht 10 Minuten zubereitet. Wirklich. Und sie schmecken meiner Meinung nach besser als beim Asiaten - denn hier ist kein Glutamat drin. Gesund sind sie natürlich trotzdem nicht; denn Öl und Salz (z.B. aus der Sojasoße) sind ja trotzdem enthalten. Aber ran an die Töpfe. Hier kommt das Rezept.

Bitte die Zutaten nicht austauschen, sondern lieber mal dem Asiamarkt einen Besuch abstatten. Diese Soße braucht z.B. unbedingt Hoisin-Soße und Reisessig. Wenn ihr die Zutaten austauscht, garantiere ich nicht für den Geschmack...


Zutaten Stir Fry Sauce (ca. 400 ml):

2 Zehen Knoblauch
1 ca. 5 cm großes Stück Ingwer
1 EL Sesamöl
150 ml Sojasoße
100 ml Gemüsebrühe
75 ml Reisessig
1 EL Hoisin Sauce 
2 TL Knoblauch-Chili-Sauce
3 EL Zucker
1/2 TL weißen Pfeffer
3 TL Speisestärke
3 EL Wasser

Zubereitung:

Zuerst den Knoblauch und den Ingwer schälen
und fein hacken oder raspeln.
Nun beides in etwas Sesamöl anbraten und
danach alle weiteren Zutaten (bis auf die
     Speisestärke und das Wasser) hinzugeben und aufkochen.
Sobald die Soße kocht, wird die Speisestärke
 mit etwas Wasser aufgelöst und zur Soße gegeben.
 Nochmals sprudelnd aufkochen und schon dickt sie ein.
Wenn ihr sie noch etwas dicker mögt,
gebt ihr halt noch ein wenig Stärke hinzu
oder lasst sie noch ein wenig köcheln.


So, die Soße ist schonmal gemacht. Das ist unsere Grundlage. Diese Soße ist relativ salzig und ihr braucht nicht sooo viel davon. D. h. aus dem Rezept für die Soße könnt ihr 2 - 3 Mal ein Gericht zaubern.

Es gibt nun zwei Varianten. Zum einen nehmt ihr einfach eine halbe Packung Quick-Cooking-Noodles (gibt es in jedem Asiamarkt). Die sind günstig und innerhalb von 5 Minuten gegart. Dann gibt es in der Tiefkühlabteilung im Supermarkt fertige China-Gemüse-Mischungen (ohne Zusätze). Davon habe ich ab und an mal eine in der Tiefkühltruhe. Oder mein Tipp: Sobald ihr z.B. Möhren im Kühlschrank habt, die schon nicht mehr so schön sind, schneidet ihr sie klein und gebt sie in eine Ziploctüte in den Tiefkühler. Genauso mit Sprossen, wenn ihr z.B. zu viele gekauft habt. Oder Lauch, falls nicht alles gebraucht wird. Paprika, Pilze oder was auch immer. Bevor es schlecht wird, schneidet ihr es klein und friert es für die nächsten gebratenen Nudeln ein. Kennt ihr diese Wok-Abende mit Freunden und Familie? Statt die nächsten 5 Tage Chinapfannen essen zu müssen, könnt ihr die übrigen Gemüsereste einfrieren für später.


 Also um dieses Gericht zu machen einfach die Soße kochen oder im Kühlschrank haben. Für ca. 3 Portionen eine halbe Packung Quick-Cooking-Nudeln kochen. 2 Handvoll TK-Gemüse in eine Pfanne geben und anbraten. Nudeln zum Gemüse geben und etwas braten. So viel Soße wie ihr mögt darübergeben (etwa 1/3 des Rezepts oben) und weiterbraten. Das war's schon. Das raffinierteste an diesem Rezept ist eben die Soße. Alles andere ist austauschbar. Ihr könnt auch z.B. etwas Rührei anbraten und dazugeben.

Ich liebe dieses Gericht und es ist so schnell gemacht, wenn man die Soße auf Vorrat kocht.
Echt lecker...

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