Superfood-Cracker (ausversehen glutenfrei)

9. April 2016

 

Meine lieben Leser.

Wenn ich ganz ehrlich sein darf, nerven mich Neujahrvorsätze gewaltig. Es ist ja schön und gut, dass man sich vornimmt, besser zu essen oder mehr Sport zu treiben. Aber das würde ich nicht von einem Datum abhängig machen – und leider vergessen viele ihre Vorsätze schon am 02.01. wieder. Kurzum: Ich mache keine Vorsätze. Bzw. mache ich mir das ganze Jahr über Vorsätze und To-Do-Listen und arbeite sie nach und nach ab. Realistische Ziele. Als ich zwischen den Jahren meine Speisekammer aufgeräumt habe, habe ich festgestellt, dass ich riesige Vorräte von Kram habe, den ich selten brauche oder selten verarbeite. Daher habe ich mir ca. 30 Dinge aus meiner Speisekammer auf mein Fensterbrett in der Küche gestellt – damit ich sie täglich sehe und auch in den kommenden Wochen und Monaten verarbeite. Der Anfang ist gemacht und ich komme gut voran und u.a. ist dabei dieses Rezept für super genial leckere Cracker – ohne Weizenmehl etc. herausgekommen. Es sieht nach einer Menge Zutaten aus, aber wenn man sie eh alle daheim hat (wie ich), sind diese Cracker schnell gezaubert – sollten einem mal die Chips ausgehen (Zubereitungszeit insgesamt nur ca. 25 Minuten!). Und Mensch, die sind eeeecht lecker…


Zutaten:

100 g Amarant (ungekocht)
20 g Quinoa (ungekocht)
30 g Hirse (ungekocht)
1 EL Salz + etwas für obendrauf
1 TL Harissa
1 EL Olivenöl
1 EL Leinsamen
1 EL Chiasamen
2 Eier

Zubereitung:

Gebt den Amarant, Quinoa und die Hirse in einen
leistungsstarken Mixer (ich nehme meinen Vitamix)
und malt sie zu Mehl/Pulver.
Vermengt alle Zutaten miteinander und gebt den Teig
auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Heizt den Ofen auf 180 °C vor. Legt ein großes Stück
Frischhaltefolie über den Teig und rollt ihn nun sehr dünn
 über das ganze Backblech aus
 (ich habe eine kleine Handrolle genommen;
mit einem Nudelholz müsste es aber auch gehen).
      Zieht dann die Frischhaltefolie wieder ab und schmeißt sie weg.
Schneidet die Masse mit einem Pizzaroller in
 kleine Quadrate oder Rechtecke – Snackgröße eben.
 Bestreut die Cracker noch mit etwas Meersalz (optional).
Gebt das Blech in den Backofen und backt es 15 Minuten.
Nehmt es dann heraus und dreht alle Cracker um.
Ich mache das so: Blech aus dem Ofen, anderes Blech
mit Backpapier vor mich hingelegt.
Jetzt die Cracker nehmen und samt Papier
 auf das andere Blech „stürzen“.
Sie haften am Papier, also keine Sorge.
Dann nur noch das Papier von den Crackern abziehen
und schon habt ihr alle gleichmäßig umgedreht.
Nochmals in den Ofen schieben und ca. 5 Minuten backen –
sie sollten nicht mehr feucht sein und schön knusprig.
Die Cracker dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
und zu einem leckeren Dip (oder pur) genießen.


Bewahrt sie in einer luftdichten Box auf und sollten sie etwas weich werden, einfach nochmal ein paar Minuten in den Ofen schieben.

Ich lege es nicht drauf an, mich glutenfrei oder mit speziellen „Superfoods“ zu ernähren. Aber dieses Rezept ist sozusagen „ausversehen glutenfrei“ – das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Außerdem sind die Inhaltsstoffe sehr gesund für den Körper.

Kommentare :

  1. Also zunächst mal muss ich sagen, dass ich die Idee, die Dinge auf die Fensterbank zu stellen, echt genial finde. Das muss ich mir dringend merken.
    Und dann hätte ich jetzt mit einer wesentlich längeren Zutatenliste gerechnet, nach der Warnung am Anfang... aber das hält sich doch wirklich noch in Grenzen! Gesunde Zutaten sind ja immer schön und ich muss zugegeben, dass dein Rezept mich da überzeugt. Da ich schon ewig nach einer gesunden Chipsalternative suche, werde ich das Rezept auf jeden Fall testen - fragt sich nur, wann :D
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Christina!
    Ein sehr leckeres, gesundes Rezept. Das wird in jedem Fall mal ausprobiert. Und ein großes Lob zu deiner schönen Seite sowie den fantastischen Fotos.
    Viele Grüße, Julia von www.habe-ich-selbstgemacht.de

    AntwortenLöschen
  3. Voll gut, sich die Dinge auf die Fensterbank zu stellen! :) Sollte ich auch mal machen :)
    Dein Rezept ist top! Das klingt total einfach und dauert ja echt nicht lang. Dafür sehen die Cracker richtig richtig lecker aus!! :)
    Lieben Gruß,
    Jenny

    AntwortenLöschen

Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

Made With Love By The Dutch Lady Designs