Indische Küche: Einkaufsliste, Läden in Kassel & selbstgemachtes Ghee

26. Januar 2019

Meine lieben Leser.

Heute gibt's mal einen kurzen Service-Post. Und zwar bekomme ich immer mal wieder die Frage, was man für die indische Küche so an Gewürzen etc. kaufen soll, um eine Grundausstattung da zu haben. Daher habe ich euch einfach mal aufgeschrieben, was ich immer daheim habe, um schnell und einfach lecker indisch kochen zu können. Natürlich erhebt diese Liste absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit und es soll auch nur eine Grundidee geben, was man oft in indischen Gerichten findet. 

Fangen wir doch mal mit den Gewürzen an. Ich habe u.a. folgende immer daheim:


Natürlich sind hier nicht alle Gewürze gezeigt, die ich gerne für indische Gerichte benutze (ich habe zwei 80x60 Schubladen voll mit Gewürzen); aber so die Basics sind dabei. Kreuzkümmel, auch Kumin genannt, ist für mich DAS indische Gewürz. Wenn das irgendwo dran ist, bin ich in Gedanken wieder in Jaipur oder Delhi... Koriander liebe ich auch sehr und Kurkuma kommt gefühlt überall zum Einsatz.


Dann gibt es noch die Gewürzmischungen, die ich mir aus Indien selbst mitgebracht habe (links und mittig) oder im asiatischen Lebensmittelladen gekauft habe (rechts). Das Garam Masala aus Indien ist um einiges milder als eines, welches ich hier in Deutschland gekauft habe. Das hat mich etwas überrascht, aber keine Gewürzmischung ist wie die andere und jeder muss die finden, die er am liebsten mag. 


Außerdem habe ich euch mal die Basics fotografiert, die ich an Hülsenfrüchten, Reis oder getrockneten Kräutern immer daheim habe. Linsen sind nahrhaft und im asiatischen Lebensmittelmarkt sehr günstig in größeren Packungen zu haben. Und hier die Einkaufslist für die Basics - Damit könnt ihr schon sehr viele leckere Gerichte zubereiten (versucht die Gewürze auf jeden Fall in einem asiatischen Markt zu kaufen; dort sind sie teilweise für einen Bruchteil des Preises im normalen deutschen Supermarkt zu haben!).


Ich kaufe meine indischen oder asiatischen Lebensmittel gerne in diesen Läden in Kassel; meine Empfehlungen sind folgende (Werbung - ich werde dafür nicht bezahlt; ich gehe da selbst einkaufen):


Und wie macht man nun Ghee und wieso sollte man das selbst machen?
Punkt 1: Es ist günstiger. Punkt 2: Mit etwas Ghee schmeckt einfach alles besser. 
Punkt 3: Es ist so einfach.  

Gut, es gibt sehr viele verschiedene Herstellungsverfahren - ich verlinke euch hier mal den Wikipedia-Artikel dazu - und vermutlich ist das, was ich euch heute zeige auch kein echtes Ghee; aber den Kompromiss gehe ich ein, denn ich finde, dass das gekaufte Ghee nicht unbedingt besser schmeckt als meines. Also fangen wir mal an. Ihr braucht nur ein Stück Butter.


Hier oben links seht ihr das warme Ghee, welches ich aus dem Topf in das Schraubglas geschüttet habe. So wie rechts sieht es dann erkaltete aus. Und damit ihr wisst wie es geht, habe ich euch hier mal den Weg aufgeschrieben: 


Ich hoffe, ich konnte einige Fragen beantworten und vielleicht habt ihr ja genauso Lust auf die indische Küche wie ich. Solltet ihr noch Tipps, Tricks oder Anregungen haben (habe ich noch was vergessen?); immer her damit in den Kommentaren! Viel Spaß beim Kochen!

Kommentare :

  1. Sehr schöner Beitrag. Leider haben wir hier im "Osten" immer noch nicht so oft die Möglichkeit die Lebensmittel in solchen Leden zu kaufen, aber es gibt zum Glück das Internetz. Nun würde mich aber sehr interessieren, wie die tollen Aufkleber auf der schönen Voratshaltung gemacht und aufgebracht wurden!? Darf ich das erfahren?
    LG und vielen Dank für den schönen Blog - Yvette

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  2. Hey Yvette, danke für das Kompliment. Ich habe einen Etikettierer. Meiner ist von Brother, ich habe ihn schon einige Jahre und liebe ihn abgöttisch.

    Liebe Grüße Christina

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