Die jüdische Küche – Hamantaschen

28. Mai 2018

 

Meine lieben Leser.

Wie ihr vielleicht mittlerweile wisst, bin ich ein großer Fan von anderen Küchen und Gerichten, die ich noch nicht kenne. Eine mir komplett unbekannte Welt ist die jüdische Küche; ich muss sogar zugeben, dass ich nicht einen Juden kenne (dabei hätte ich so viele Fragen und finde das Judentum ansich so interessant!). Und aus Ermangelung von fleischlichen Informationsträgern, muss ich auf das geschriebene Wort zurückgreifen.


Nein, nicht die Thora, sondern ein schönes und dickes Kochbuch namens „Die jüdische Küche – von Annabelle Schachmes“. Allein das Layout sprach mich schon an und beim ersten Durchblättern und Querlesen fand ich das Buch noch schöner. Es erzählt mit seinen Bildern Geschichten und wer schon einmal in z.B. New York war und durch die jüdisch geprägten Viertel flaniert ist, der wird sich sofort in diese Zeit zurückversetzt fühlen.


Leider musste ich beim Durchsehen diesen wunderschönen Buches für mich feststellen: Die jüdische Küche basiert zu großen Teilen auf  Fleisch und bis auf ein paar Ausnahmen wie z.B. Latkes oder einige Gebäcke, habe ich da ziemlich verloren als Vegetarierin. Nun gut, das ist nunmal so und daher mache ich das Beste aus dem, was ich nachkochen und nachbacken kann. Ich habe vor, noch mehr Rezepte aus dem Buch auszuprobieren – also freut euch auf mehr jüdische Rezepte im Laufe des Jahres.


Aber kommen wir erstmal zu den Hamantaschen. Als typisches Gebäck spielt es beim Purimfest, ein Fest, das an die Rettung der Juden im Achämenidenreich erinnert, eine Rolle. Normalerweise wird es aus Hefe- oder Strudelteig gemacht; mittlerweile gibt es aber auch die Mürbeteigvariante, an die ich mich hier halte.
 

Traditionell werden sie mit einer Mohnfüllung oder Pflaumenmus gefüllt – allerdings gibt es mittlerweile auch die einfache Version mit Konfitürenfüllung (z.B. Aprikosenkonfitüre). Ich persönlich mag die Pflaumenmus- und eine Erdbeer- oder Kirschkonfitüren-Füllung am Liebsten und daher bekommt ihr sie auch heute von mir. Das Rezept aus dem Buch habe ich nur ein wenig abgeändert:


 Ich muss sagen, dass mir die Hamantaschen am ersten und zweiten Tag am Besten schmecken - also ist dieses Gebäck in meinen Augen nicht unbedingt zum Aufbewahren geeignet. Aber mit einer Tasse Tee oder Kaffee ist auch der 3. und 4. Tag kein Problem.


 Um nochmal kurz zum Buch "Die jüdische Küche" zurück zu kommen. Weitere Rezepte, die ich sehr gerne aus dem Buch nachkochen und backen werde sind: Klassische Latker (Kartoffelpuffer), herzhafter Kugel (Nudelauflauf), Sabich (eine Teigtasche mit Aubergine etc.), weitere Varianten des Knisch, hausgemachtes Pita-Brot, Rugelachs und israelischen Salat. Das Buch kostet 29,99 € und ist in jedem Buchhandel erhältlich.


 Es gibt also noch vieles zu kochen. Packen wir es an!


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