Johannisbeer-Curd – so einfach und lecker wie nie.

31. Juli 2014

Meine lieben Leser.

Als ich auf anderen Blogs
von Johannisbeercurd las,
war‘s um mich geschehen.
Also schnell im Supermarkt
500 Gramm mitgenommen
(waren ja eh im Angebot…)
und an einem Sonntag
 habe ich mich dann mal
hingestellt und ihn gemacht.
Es ist wirklich einfach,
man muss nur ein bisschen
Geduld beim Rühren haben.
Mein Rezept ist auch anders         
als auf anderen Blogs:

Es ist einfach!



Zutaten:

ca. 200 ml frisches Johannisbeermus,
ohne Kerne
100 g Zucker
4 Eigelbe
2 ganze Eier
1 Spritzer Limettensaft

wer will: 50 g Butter,
muss aber nicht sein

Zubereitung:
Das schwerste ist eigentlich die Johannisbeeren zu waschen,
abzuzupfen, zu pürieren und durch ein Sieb zu streichen
um die Kerne loszuwerden.
Dann alles in ein Wasserbad geben (Topf mit Wasser halb füllen,
Schüssel draufsetzen, alle Zutaten da hinein geben) und rühren.
Die Eier dürfen nicht gerinnen, also gebt eure Zutaten
in die kalte Schüssel und erwärmt sie langsam.
Stellt euren Herd nicht zu hoch ein, aber es sollte
schon kochen unter eurer Schüssel.
Und jetzt heißt es einfach Geduld haben und rühren.
Irgendwann so nach 10 Minuten oder so merkt ihr,
dass eure Masse dicker wird.
Sie ist dann fertig, wenn sie die Konsistenz von
Pudding (ungefähr) hat und der Schaum
obendrauf weg ist.

Ein kleiner Tipp: Schaut euch während des Rührens
Youtube-Videos an; sonst ist das eine
ganz schön langweilige Aufgabe.
Eventuell zum Ende noch die Butter hineingeben –
ich brauch keine in meinem Curd,
ich finde ihn auch so reichhaltig genug.

Die fertige Masse dann nochmal durch
ein feines Sieb geben, damit die kleinen Klümpchen
vom Ei verschwinden und noch heiß in
Schraub- oder Weckgläser füllen.
Dann unbedingt im Kühlschrank aufbewahren
und innerhalb von 1 Woche verbrauchen!


…Ich habe mir mal mit selbstgemachtem Lemoncurd eine Lebensmittelvergiftung eingefangen (ausgerechnet an Weihnachten…), weil mein Curd schon zu alt war. Also bitte innerhalb von 1 Woche verbrauchen und immer wieder kontrollieren (dran riechen, ansehen etc.).


Solltet ihr das nicht so schnell schaffen – nehmt es doch als Kuchenfüllung! Wie wäre ein Mürbeteig mit dem Curd und dann ein bisschen frisches Obst darauf? Oder ein Spongecake mit diesem Curd in der Mitte? Genial.

Auf jeden Fall ist diese Variante extrem lecker und wer das jetzt nicht ausprobiert…Selbst schuld!

Kommentare :

  1. Mhh, herrlich sieht das aus und danke für die Warnung, sonst lese ich meistens 3 Wochen, allerdings bin ich da auch sehr genau :D

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  2. Das sieht echt super gut aus - muss ich mal probieren (:
    Das mit deinem "Unglück" an Weihnachten kenne ich zu gut. Nicht von Lebensmitteln, aber ich hatte mal genau Heilig Abend eine Blasenentzündung :'D Ziemlich unschön und unangenehm, vorallem wenn man bei fremden Leuten isst!

    Liebe Grüße,
    Jenny
    http://www.imaginary-lights.net/

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  3. Oh, was für eine tolle Idee!
    Lemoncurd mag ich nicht so sehr, aber da ich Johannisbeeren liebe, wäre das hier vielleicht eine Variante :)

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

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