Fazit nach den ersten Monaten in der eigenen Wohnung oder Wie eine Wohnung ein Zuhause wird

27. September 2014

Meine lieben Leser.

Als ich im April mit meinem Freund in unsere erste gemeinsame Wohnung zog, hatte ich schreckliches Heimweh (wer will, kann dashier nochmal nachlesen). Ich hätte niemals gedacht, dass ich jetzt, nach noch nichtmal einem halben Jahr, sagen kann: Ich fühl mich wohl. Es ist noch nicht alles so, wie ich es gern hätte und ich muss noch an ein paar Dingen arbeiten und noch die zündende Idee finden, aber es geht voran.

Mein kleiner Rückschlag momentan ist unser Garten. Wir haben seit Mai fast jede freie Minute dadrin verbracht und in ihm gearbeitet. Wir haben gerupft, gezupft, geschreddert, gebuddelt, geflucht, gepflanzt, gelacht, geerntet… Es war eine Menge Arbeit, einen Garten wieder auf Vordermann zu bringen, welcher 5 Jahre vor sich hin wucherte. Es war eine Aufgabe, für die wir uns gern die Wochenenden um die Ohren geschlagen haben und das Geld welches da reingeflossen ist, haben wir gern ausgegeben. Tja, nun. Es wurde so ca. 1/4 unseres Gartens weggebaggert und wir hatten einen 5 Meter tiefen Schacht statt meines Gemüsebeets.

Leider hat unser Vermieter uns nicht gesagt, dass genau da durch unser Stück Erde durchgebuddelt werden muss und so haben wir momentan nicht nur keine Hecke mehr als Sichtschutz zur Straße, sondern meine Gemüseernte musste ich auch vorziehen und sogar Pflanzen umsetzen (z.B. Zucchini & Paprikapflanzen - die dann natürlich kaputt gegangen sind). Es geht mir nichtmal um mein Beet – meine Güte, dann ist‘s halt so – aber einfach auch um die Arbeit und die Zeit, die wir reingesteckt haben. Hätten wir das vorher gewusst, hätte ich ihn gar nicht erst hübsch gemacht, sondern ihn in diesem Jahr halt einfach so gelassen und dann angefangen, wenn alle Bauarbeiten beendet sind. Ich ärgere mich halt drüber… Mein Lichtblick ist, dass momentan eh kein Gartenwetter ist und ich mir für dieses Jahr den Sommer sowieso schon abgeschminkt habe. Aber was denkt ihr, was es für ein blödes Gefühl ist, wenn auf einmal jeder von der Straße in deinen Garten schauen kann. Irgendwie nackt und wie auf dem Präsentierteller… Kein Wunder also, dass ich momentan mit einem Magengeschwür kämpfe. Mal sehen, wie lang wir noch hier wohnen.


Aber allem voran wollte ich euch neben meiner kleinen Geschichte auch das wunderbare Buch 'Wie eine Wohnung ein Zuhause wird' von Stefanie Luxat vorstellen. Ich habe ja gesagt, dass ich noch Ideen suche (u.a. für eine Wand in unserer Küche…) und da kam mir die Neuerscheinung im Callwey-Verlag gerade recht.

Mir herzerwärmenden Worten zeigt Steffi uns nicht nur auf ihrem Blog www.ohhhmmhhh.de wie man hübsch einrichtet, nein, wir können es jetzt auch in Buchform bestaunen. Ich habe schon einige Sachen ins Auge gefasst und werde mich wohl in der kühleren Jahreszeit mehr unserer Wohnung widmen (…kann ja eh nix im Garten machen, ha-ha). Wie aus einer Wohnung ein Zuhause wird – genau sowas brauche ich. Bisher bin ich noch nicht so weit, dass ich mir „Home sweet Home“ an die Wände hängen würde, aber ich komme dem näher – auch durch Steffis neues Buch.


Noch ein paar Infos zum Buch:
  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Preis: 29,95 €
  • Verlag: Callwey, G; Auflage: 1 (17. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3766721119
  • ISBN-13: 978-3766721112

Kommentare :

  1. So ein Mist mit eurer Wohnung, das ist sehr ärgerlich, ich hoffe, es klärt sich bald für euch!

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  2. Das ist ja wirklich ärgerlich :( Warum wurdet ihr denn nicht darüber informiert?

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

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