Kürbispüree & Kürbisaufstrich (Pumpkinbutter)

19. Oktober 2016


Meine lieben Leser.

Ich benutze Kürbismus für viele Rezepte im Herbst und am Liebsten mache ich es ein, damit ich immer welches habe, wenn ich welches brauche. In Amerika und einigen anderen Ländern kann man Kürbispüree auch im Supermarkt kaufen – in Deutschland habe ich das leider noch nicht gesehen. Daher heißt die Devise wie immer: Selbermachen. Dabei achte ich darauf, dass ich mein Püree nicht verwässere, denn so kann man in z.B. Backwerken die Feuchtigkeit besser regulieren und hat trotzdem genug Kürbis darin, um es danach schmecken zu lassen.

Ich mache mein Püree wie immer in meinem äußerst praktischen Slowcooker. Denn bei einem Topf besteht wieder die Problematik, dass man Wasser hinzufügen muss, ansonsten brennt der Kürbis an. Ich würde euch daher die Slowcooker-Variante empfehlen – die macht einem das Leben so viel leichter. Es geht natürlich auch im Ofen, aber dazu kommen wir später.


Zutaten:

1 – 1 ½ große(r) Hokkaido-Kürbis

Zubereitung:

Hokkaido gründlich waschen und trocknen.
Danach halbieren, Kerne aushöhlen und
 den Kürbis kleinschneiden.
Das Kürbisfleisch nun in den Slowcooker geben
    und für ca. 2 ½ Stunden auf Stufe High (2) garen.
Danach prüfen, ob alles weich genug ist und
dann nur noch pürieren.

Für die Variante auf dem Ofen:
Kürbis waschen und vierteln.
Aushöhlen und auf ein Backblech legen.
Ofen auf 170 °C vorheizen und den Kürbis
ca. 30 - 40 Minuten backen.
Mit einem Zahnstocher prüfen,
ob er weich genug ist.
Danach pürieren.

          Ich koche mein Püree ein, wie schon weiter oben erwähnt.
Dafür fülle ich das Kürbispüree in sterile Gläser
und heize den Ofen auf 180 °C Unterhitze vor.
Ich gebe Wasser in die Fettpfanne und
stelle die Gläser da hinein.
Alles in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten einkochen.
Danach aus dem Ofen nehmen, die Deckel mit
Ofenhandschuhen an den Händen nochmals nachdrehen
 und komplett auskühlen lassen.
 Deckel auf Vakuum überprüfen und aufbewahren.


Ich komme nie in die Verlegenheit, dass meine Gläser lange ihren Inhalt behalten, daher kann ich gar nicht sagen, wie lange sie sich so halten. Aber locker 1 Jahr würde ich schätzen -solange das Vakuum besteht, passiert eigentlich nichts.


Ja und wie macht man nun die in Amerika sehr beliebte Pumpkinbutter? Eigentlich ganz einfach.

Zutaten Pumpkinbutter:

Kürbispüree eines Hokkaido-Kürbisses (ca. 650 g)
100 g braunen Zucker
2 TL Honig
2 TL Zitronensaft
100 ml Apfelsaft
2 TL Pumpkin Spice (Rezept gibt’s hier)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Slowcooker geben und
ca. 2 – 3 Stunden auf Stufe High (2) garen.
Immer mal wieder umrühren.
Sobald das Püree eine braun-karamellige
Farbe angenommen hat, ist es fertig.

      Auch hier wieder heiß in sterile Gläser füllen
und vorgehen wie oben beschrieben.


Wofür kann man diesen Kürbisaufstrich nun nutzen? Nunja – er schmeckt hervorragend aufs Brot oder Brötchen. Auch als Kuchenfüllung ist‘s lecker  oder zu Waffeln. Es gibt ziemlich viele Einsatzmöglichkeiten, wie ihr seht. Das Rezept für die Slowcooker-Zimtschnecken findet ihr hier.


Wie seht ihr das mit dem Kürbis? Mögt ihr ihn? Schonmal Kürbisbutter probiert?

Kommentare :

  1. Liebe Christina,
    Also, ich mag Kürbis auch sehr, habe bislang aber nur Suppen daraus gekocht, oder Gemüse, gemischt mit Karotten und Kartoffeln. Das Püree als Vorrat oder der Brotaufstrich, sind tolle Varianten, die ich sicher einmal ausprobieren werde. Danke für die tollen Rezepte und Deine so schönen, appetitanregenden Bilder dazu!
    Ich wünsche Dir einen zauberhaften Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    AntwortenLöschen
  2. Kürbis hat meine Mama nie gekocht, sodass ich ihn dieses Jahr nach meinem Auszug einfach mal probieren wollte uns mir eine Suppe gezaubert habe. So wirklich überzeugt hat mich der Geschmack dieses Gemüses allerdings nicht, sodass ich lieber bei kürbiskerne bleibe. Die liebe ich nämlich dafür umso mehr und habe sie fast immer im Müsli ;)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  3. Kürbis hat meine Mama nie gekocht, sodass ich ihn dieses Jahr nach meinem Auszug einfach mal probieren wollte uns mir eine Suppe gezaubert habe. So wirklich überzeugt hat mich der Geschmack dieses Gemüses allerdings nicht, sodass ich lieber bei kürbiskerne bleibe. Die liebe ich nämlich dafür umso mehr und habe sie fast immer im Müsli ;)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  4. Oh Christina, jetzt komme ich ja schon wieder in die Versuchung, mir einen Slowcooker zu kaufen. Da hat Gabi am Wochenende schon echte Vorarbeit geleistet ... denn die Pumpkin Butter sieht toll aus!
    Liebe Grüße
    Carolin

    AntwortenLöschen

Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

Made With Love By The Dutch Lady Designs