Wirsingchips à la Christina

14. Juli 2015



Meine lieben Leser.

Momentan bin ich voll im Dörrfieber. Seit ich meinen Dehydrierer (meinen habe ich für 39 € bei Amazon gekauft) habe bin ich im 7. Apfelchipshimmel, aber ich wollte noch eine Stufe weiter gehen. Überall, wirklich ÜBERALL, sehe ich ständig „Kalechips“. Also auf Deutsch: Grünkohlchips.  Jetzt ist es aber  eher schwierig, außerhalb der Grünkohlsaison an sowas heranzukommen… Gott sei Dank habe ich einen eigenen Garten und habe dort auch schon frühzeitig kleine Wirsingpflänzchen eingepflanzt. Mittlerweile sind sie schon ziemlich groß und wuchern so vor sich hin. Da war es naheliegend, genau diese rumwuchernden Blätter mal zu bändigen und sie zu Chips zu verarbeiten. Mit einem wirklich tollen Ergebnis. Seid ruhig skeptisch – aber versucht es auf jeden Fall mal! Und das Beste daran ist: Ich brauchte nur ganze 3 Zutaten.



Zutaten:

Ein paar große Wirsingblätter
Sojasoße
Tahinapaste
Zubereitung:

Wirsingblätter waschen und entstielen.
Sojasoße und Tahinapaste in einem
Verhältnis mischen, welches ihr mögt.
Weniger Soßjasoße, mehr Tahina.
Oder mehr Sojasoße und dafür weniger Tahina…
Das ist wirklich euch überlassen, macht aber nicht zuuu
viel Sojasoße dran, denn die ist sehr salzig.
Jetzt nur noch die Blätter in mundgerechte Stücke rupfen,
in einer Schüssel mit der Marinade vermengen
und in den Dörrautomaten legen.
Nun ca. 4 Stunden dadrin lassen und sich danach
       zur besten Primetime auf leckere und knackige Wirsingchips freuen.
Zwischendurch tausche ich die Böden immer mal wieder durch.
Das ist aber kein Muss, ich denke nur, dass dann
alles besser und gleichmäßiger trocknet.


Mal wirklich etwas anderes – und ein guter Ersatz für fettige, frittierte Kartoffelchips.
Habt ihr das schonmal gemacht?

Kommentare :

  1. Sowas habe ich bisher noch nicht gemacht, aber die Chips hören sich wirklich lecker an! Bin sowieso so ein Wirsing-Typ! ;-)
    Ob man diese Chips wohl auch gut und einfach im Backofen machen kann? :-)
    Vlg Bloody

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  2. Hey Bloody. Geht auch, allerdings habe ich damit keine Erfahrung, da mir das zu energieaufwändig ist. Wenn du es versucht hast, schreib mir doch hier drunter, obs geklappt hat. Einen Tipp kann ich die geben zum Backofentrocknen: Lasst die Ofentür einen Spalt auf, damit die Feuchtigkeit rauskann. :-)

    LG
    Christina

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    1. Hallo Christina,

      ja, der Energieaufwand hat mich bis jetzt auch schon immer vor solchen Chips abgehalten! Mal schauen, ob wir es trotzdem mal ausprobieren! ;-)

      Vlg Bloody

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  3. Hm, das sieht aber lecker aus. Das muss ich ausprobieren.

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermädchen

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  4. Hey, bei welcher Temperatur hast du die Chips denn 4 Stunden gedörrt?

    Liebe Grüße

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    1. Hey Jack. Mein Dörrautomat hat keine Temperaturanzeige - aber ich vermute so um die 40 °C.

      Liebe Grüße
      Christina

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  5. Ab ca. 45 Grad gehen zuviele wertvolle Inhaltsstoffe verloren, von daher sind gute 40 Grad ideal.

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

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