Essen auf dem Lande (inkl. Steckrübengnocchis!)

16. Dezember 2014

Meine lieben Leser.

Ich falle ja als Bloggerin gern mal aus der Reihe und anstatt eines „Das wünsch ich mir!“-Posts gibt’s bei mir für euch 4 Posts mit Geschenkideen und leckeren Rezepten! Denn ich stelle euch in den nächsten Tagen 4 tolle Bücher vor und da ist für jeden etwas dabei: Wissen aus Oma’s Zeiten, vegane Küche, Tee & Teemischungen und als krönenden Abschluss auch noch Mini-Gugelhupfe. Lasst euch überraschen!
Aber um mal anzufangen: Manchmal bekomme ich E-Mails & Rezensionsangebote von Verlagen und die passen perfekt. Auch das Buch welches ich euch heute vorstelle, passt perfekt zu mir. 


Denn ich suche schon ewig nach einem schönen Buch welches mir Woche für Woche erklärt, was gerade Saison hat... Dieses Jahr war ich z.B. für die Einlegegurken-Saison viiiiel zu spät dran, aber das wird mir im kommenden Jahr nicht passieren, denn schließlich habe ich jetzt „Essen auf dem Land“. Der Untertitel des Buchs heißt: „Mit Rezepten und dem geheimen Wissen unserer Großmütter durch das ganze Jahr“. Auch das ist super für mich, denn meine Lieblingsoma starb als ich 9 Jahre alt war, also konnte sie mir nicht wirklich geheime Kniffe in der Küche beibringen. Aber genau das ist es auch, was ich selbst immer wieder versuche: alte und vergessene Gemüsesorten (z.B. Steckrübe oder Grünkohl) wieder aufzumöbeln und mit neuen Rezepten und Variationen zu neuem Glanz zu bringen. 

In dem Buch heute gibt es aber nicht nur Rezepte; es werden auch auf jeder Seite und zu jedem Thema Tipps und Geschichten erzählt und man erfährt einiges Neues. Die Seiten sind übersichtlich gestaltet und u.a. mit hübschen Bildern oder Illustrationen versehen. 
Gleich die erste Woche ist ein Volltreffer: Käsefondue! Mein Freund und ich haben letztens erst von seiner Oma einen richtig alten Fonduetopf geerbt und werden es auf jeden Fall in der ersten Januarwoche mal ausprobieren. 

Um das nochmal genauer zu beleuchten: Pro Kalenderwoche gibt es ein Thema und/oder zumeist eine Obst- oder Gemüsesorte. Es wird auf „gebräuchliche“ Sorten wie Lauch, Rote Beete, Feldsalat, Chinakohl, Sellerie, Kohl, Spinat, Radieschen, Spargel, Bärlauch, Beeren, Tomaten, Aprikosen, Pilze, Apfel, Kürbis oder auf etwas ausgefallenere oder alte Sorten (die nicht mehr so im täglichen Gebrauch sind) wie Pastinaken, Schwarzwurzeln, Meerrettich, Sauerampfer, Mairübe, Kohlrabi, Waldmeister, Hopfen, Fenchel, Steckrüben, etc. eingegangen und jede Woche entdeckt man eine neue tolle Zutat. 

Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr versuchen, jede Woche eine der Zutaten einzubauen und ich werde mich auch von den Rezepten und Tricks inspirieren lassen. Endlich wieder ein Grund, öfters den Markt zu besuchen! Denn dort bekommt man nunmal die besten saisonalen Produkte. Dieses Buch ist wirklich eine Bereicherung und gerade in der heutigen Zeit, in der wir nicht mehr wirklich wissen, wann was Saison hat - weil wir nicht darauf angewiesen sind - finde ich es wirklich lehrreich. 

Aber um mal zu dem Punkt zu kommen, wieso ich dieses Buch unbedingt rezensieren wollte: Die nette Dame vom Verlag schrieb mir, dass es ein Rezept für Steckrübengnocchis im Buch gibt, denn sie hatte wohl mein Rezept für Steckrübensuppe gesehen. Ich MUSSTE diese Gnocchis nachkochen – und sie sind herrlich. Die Steckrübe ist sowieso ein unterschätztes Gemüse und daher heute hier für euch: Steckrübengnocchis!


Zutaten (ca. 4 Portionen):

600 g Steckrübe
300 g mehlig kochende Kartoffeln
300 g Mehl
Salz, Pfeffer, Muskat
2 EL Butterschmalz
3 Stiele Thymian

Ich hatte allerdings nur
glatte Petersilie und 
etwas frischen Dill
Zubereitung:

Steckrübe schälen, grob würfeln und im
Salzwasser ca. 20 – 25 Minuten kochen.
Die Kartoffeln auch ca. 20 Minuten kochen.
Die Kartoffeln abschütten, schälen und
durch eine Kartoffelpresse in eine große
Schüssel drücken und beiseite stellen zum Abkühlen.
Die Steckrübe abgießen und auf einem Backblech
im vorgeheizten Ofen bei 150 °C ca. 20 Minuten
ausdämpfen lassen.
Durch die Kartoffelpresse drücken und
mit den Kartoffeln mischen.
Mehl nach und nach unterkneten und würzen.
Masse zu einer Rolle formen und 1,5 cm lange
                       Stücke abschneiden und mit einer Gabel flach drücken
Die Gnocchi in leicht siedendem Salzwasser
3 – 5 Minuten garen, abtropfen lassen und
2 – 3 Minuten im Butterschmalz schwenken.
Mit Thymian garnieren.

Meine lieben, wäre es nicht so ein Aufwand; ich würde sie täglich essen. Im Winter. Wenns schneit. So ein Wohlfühlessen…Herrlich. Aber ich habe ja das ganze Rezept gemacht und konnte über die Hälfte einfrieren und für später aufheben.

Bei mir gab's dieses Mal noch einen leckeren Rohkostsalat dazu. Einfach rohen Grün- und Rotkohl fein schneiden und mit Essig und Öl marinieren. Würzen, ein paar Tomaten dazu und fertig!

Wenn ihr Lust auf das Buch bekommen habt oder es vielleicht verschenken wollt, hier könnt ihr es euch nochmal ansehen: bei Amazon Es kostet 22,95 €.



Kommentare :

  1. Mhh, die Gnocchi sehen sehr gut aus! Und das mit dem Saisonkalender ist natürlich optimal. Ich blick da nämlich auch kaum durch, wenn ich in der Obst/Gemüseabteilung stehe und es eh alles gibt.

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  2. Hmmm, das sieht lecker aus! Und das Konzept des Buches finde ich richtig gut!

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

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