Die Kunst, vegan zu backen: Quinoabrot mit nicht ganz so veganem Belag

6. Oktober 2014



Meine lieben Leser.

Was sich im neuaufgelegten Backbuch „Die Kunst vegan zu backen“ als Powerbrot mit Biss präsentiert, hat es mir schon beim ersten Durchblättern angetan. Neu, anders und für mich die perfekte Idee. Ich habe noch nie von einem Vollkornbrot mit Quinoa gehört und war natürlich mehr als willig, dieses nachzubacken.

Ganz allgemein werde ich
dieses Buch wohl nicht so schnell
im Bücherregal verschwinden lassen.
Was als handgeschriebenes Heftchen
anfing, hat sich mittlerweile zum stylischen Erlebnisbuch gemausert.

Leckere und gesunde Rezepte,
mit wenig bis viel Aufwand – hier
ist für jeden was dabei.
Ihr werdet auf meinem Blog
in Zukunft noch das eine oder
andere Rezept daraus finden,
denn ich finde es G E N I A L.

Gerade für mich als Brotbackanfängerin ist es nicht so leicht, schmackhafte Rezepte zu finden, bei denen ich nicht 5 Tage auf mein Brot warten muss. Sauerteig und Vorteig, ok. Damit komme ich klar. Aber ich will gar nicht zu lange schwafeln, sondern euch dieses wunderbare Stück Backkultur zeigen:



Zutaten:

150 g roten Quinoa
300 g Weizenvollkornmehl
50 g Dinkelmehl Typ 1050
½ Würfel Frischhefe
375 ml Wasser
2 EL natives Sesamöl
1 EL Meersalz
30 g Amarant zum Bestreuen
20 g roten Quinoa zum Bestreuen
Zubereitung:

Den roten Quinoa in einem Schälchen mit
100 ml heißem Wasser übergießen und
 ca. 60 Minuten quellen lassen.
Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben
 und die Hefe in eine Mulde dort hineinbröseln
und mit etwas lauwarmen Wasser auflösen.
Nach und nach das restliche Wasser und
den eingeweichten Quinoa unterkneten.
Den Teig dynamisch und entspannt kneten,
bis er sich vom Schüsselrand löst.
Mit einem Tuch bedecken und
 ca. 20 – 30 Minuten an einem
warmen Ort ruhen lassen.
Eine Kastenform einfetten und mit etwa
der Hälfte des Amarants ausstreuen.
Den Teig mit Sesamöl und Meersalz
in der Schüssel zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig dann mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche
zu einem länglichen Laib formen
und in die Kastenform legen.
Nun noch mit dem restlichen Quinoa & Amarant
                      bestreuen und den Laib längs ca. 1 ½ cm tief einritzen.
Nochmals ca.15 Minuten in der Form gehen lassen
und dann im Backofen bei 220 °C
ca. 50 – 60 Minuten auf der unteren
Schiene goldbraun backen.


Ich liebe dieses Brot. Nussig, kernig und einfach nur extrem lecker.

Mein Belag war dann am Wochenende ein bisschen Avocado, einfach nur mit Limettensaft und Salz zerquetscht und ein pochiertes Ei. YUM. SO dermaßen lecker…


Noch ein paar Infos zum Buch:

  •  Preis: 19,99 €
  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Franckh Kosmos Verlag; Auflage: 1 (9. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3440144887
  • ISBN-13: 978-3440144886
  • Größe und/oder Gewicht: 26,8 x 24 x 2,2 cm
*Das Buch wurde mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.


...und an alle, die sich am Ei stören: Dies hier ist ein vegetarischer Blog. Und veganes Brot stößt keinen vegetarischen Brotbelag ab - glücklicherweise. 

Kommentare :

  1. "veganes Brot stößt keinen vegetarischen Brotbelag ab" :D
    süßer Post und dieser letzte Kommentar hat zumindest mir den Tag gerettet ;D
    Alles Liebe

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  2. Quinoa ist ja in aller Munde, aber als Brot? Echt mal ne super Idee.
    Danke für die Inspiration.

    Liebe Grüße
    Lisa von Blogschokolade & Butterpost

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  3. Hallo Christina, habe gerade den Teig angesetzt, ist sehr weich fast flüssig. ist das richtig so, wobei bei 375 ml Wasser kann er nicht fest sein. mal sehen ob das Brot gelingt. Ansonsten finde ich deinen blog super. LG Sylvia

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

PS: Negative anonyme Kommentare werden kommentarlos gelöscht.

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