Kein Blog-Award, aber ganz viele Fragen.

5. Juni 2014

Meine lieben Leser.

Es gibt ja die verschiedensten Blog-Awards und ich finde das ist auch eine süße Idee, habe aber für mich entschieden, da nicht mitzumachen. Nun hat mich die Liebe Eva von ... außer Konkurrenz nominiert und da will ich ihr den Spaß nicht verderben und ihr ihre Fragen trotzdem beantworten. Ich finde Fragen beantworten immer interessant und so könnt ihr mich auch gleich noch ein bisschen besser kennenlernen. Also auf geht’s!

1.      Warum bloggst du?

Hm. Weils mir Spaß macht. Das ist einer der Wege mich kreativ und sinnvoll zu beschäftigen. Ich habe eigentlich nie Langeweile und erst recht nicht, seit ich meinen Blog schreibe. Dadurch, dass ich mich kontinuierlich verbessern möchte, wird das Bloggen immer eine Herausforderung bleiben und das liebe ich daran.

2.      Bist du ein Planer oder schreibst du einfach drauf los?

Also ich würde schon sagen, ich plane meine Posts. Also natürlich entsteht auch mal der eine oder andere einfach so durchs Drauflosschreiben (z.B. meine Über…-Posts), aber ich habe eine Idee, dann wird sie umgesetzt und dann wird geschrieben. Bei Rezeptposts geht das auch nicht wirklich anders… Ich bin sehr durchorganisiert im realen Leben und das schlägt sich natürlich auch auf meinen Blog nieder. Ich habe auch immer so um die 30 Blogposts vorbereitet – falls Zeiten kommen, wo ich keine Zeit und keine Lust habe, neue Dinge auszuprobieren oder so. Auch habe ich mir abgewöhnt täglich neue Rezepte rauszuhauen; alle 2 – 3 Tage reicht vollkommen.

3.      Wie viel Zeit verwendest du fürs Bloggen?

Ui, ui, ui. Ich denke viel zu viel. Von der ersten Idee bis zum fertigen Ergebnis, hm, da kommen einige Stunden zusammen. Ich mache mir ständig Gedanken, was ich mal machen könnte, über was ich mal bloggen könnte; ich recherchiere viel und schau auf meinen Lieblingsseiten vorbei. Dafür gehen allein schon Stunden drauf. Dann die ganze Kocherei und Backerei… Nochmal nen Nachmittag weg. Dann Fotos machen, bearbeiten und alles so editieren, dass auch was gescheites bei herauskommt. Dann noch den Post an sich schreiben und in Form bringen, das Rezept heraussuchen und nochmal überlegen, habe ich auch alles so gemacht, wie es da steht oder habe ich etwas verändert? Dann müsste ich eigentlich noch jeweils immer ein Vorschaubild für meine Galerie machen; das habe ich aber in letzter Zeit schlicht und einfach schleifen gelassen, weil ich dafür keine Zeit habe. Ihr seht, es ist ein seeeehr zeitfressendes Hobby, aber es macht Spaß und das ist die Hauptsache. Und wenn ich dann noch Anerkennung zurückbekomme, hat sich das alles gelohnt.

4.      Schreibst du lieber tagsüber oder spätabends?

Hahahaha, der war gut. Spätabends bin ich zu nix mehr zu gebrauchen. Dadurch dass ich die ganze Woche um 5 Uhr aufstehe, einen actionreichen Tag verlebe und ständig unter Strom stehe, bin ich abends ziemlich groggi. Ich schreibe meine Posts tagsüber, denn ich habe gemerkt, wenn ich das abends mache, schleichen sich zu viele Fehler in meine Rezepte und damit ist keinem geholfen. Außerdem sind die Abende für meinen Freund reserviert, der mich ja auch nicht nur mit dem Laptop auf dem Schoß aufm Sofa haben will.

5.      Wer/Was inspiriert dich?

Sooo viele Sachen. Mein Garten, meine Wohnung, meine Gedanken, meine Familie, Wikipedia, Youtube-Kanäle (z.B. Koch’svegan, tastemade, Jamie Olivers Foodtube, Sorted, LadyLandrand,...), Koch- und Backbücher, Homepages (Lieblingshomepages: BetterHomesandGardens, BBC GoodFood, MarthaStewart, OurBestBites), FoodGawker, Pinterest, Instagram, andere Blogs (eigentlich nur amerikanische; ich bin selten auf deutschen Blogs unterwegs, muss ich zu meiner Schande gestehen),…


6.      Was ärgert dich hin und wieder mal im Bloggerland?

Hm. Ärgern ist vielleicht übertrieben, schließlich ist es im Internet und mir ist eigentlich egal, was andere Menschen hinter ihrer anonymen Fassade so machen, aber  ich musste ja eben schon gestehen, dass ich nicht sooo in der deutschen Bloggerszene unterwegs bin. Was mich aber ein bisschen nervt sind diese ganzen Blogevents. „Ich war hier in Köln/Berlin/Buxtehude auf dem und dem Blogevent und habe dem und dem meine Blogvisitenkarte gegeben und das hier war im Goodiebag!“… Also ich habe keine Blogvisitenkarte…Braucht man sowas wirklich? Ich habe nichtmal eine für mich selbst! Naja, ist ja auch egal, soll ja jeder seine Zeit verbringen wie er will, aber irgendwie nervt mich das ein bisschen und solche Posts guck ich mir auch selten an (nein, ich bin nicht neidisch und ich würde auch bei Einladung nicht hingehen…). Ich habe nichts gegen Informationen vorab und Kooperationen (ich durfte ja selbst schon ein paar machen!), aber irgendwie ist das ganz schön viel geworden.

Davon ab natürlich böse, besserwisserische und sehr negative Kommentare. Wenn mich irgendwas nicht gefällt, kommentiere ich das nicht und gut ist. Ich muss jemand anderem nicht den Tag versauen und böse Dinge schreiben, nur weil ich vielleicht selbst gerade schlecht drauf bin und gerade mal meinen Frust an irgendwem auslassen will.

7.      Worüber wird es auf deinem Blog niemals einen Post geben?

Gerichte mit Fleisch, Themen wie Rassismus, Politik oder Tagesgeschehen (im Sinne von „Das und das ist heute in XY passiert und  DAS ist meine Meinung dazu“). Aktuelle Themen kommentiere ich ja schon ab und zu, aber meist ist‘s dann sehr nah am Blogthema dran und hat was mit Ernährung etc. zu tun.

8.      Was macht dir an deinem Blog am Meisten Freude?

Dass Menschen auf meine Meinung wert legen und das ich als engagierte junge Frau bezeichnet werde. Danke Eva!

9.      Was ist dein Lieblingsessen?

Puh, das ist wirklich schwer. Ich kann euch das gar nicht beantworten – aber ich habe 2 Lieblingszutaten, die ich IMMER essen kann: Käse und Tomaten. Wenn diese beiden Zutaten dabei sind, kann‘s nicht schlecht schmecken.

10.  Beschreibe dich mit 10 Adjektiven. Wie bist du?

Bei dieser Frage fand ich es mal sehr interessant, wie meine Familienmitglieder mich beschreiben würden. Also hier und heute nur für euch.

Meine Schwester meint über mich (mit ein paar mehr Adjektiven):

Häuslich, sarkastisch, familienorientiert, widersprüchlich (großzügig : geizig; selbstsicher : unsicher; romantisch : kühl; chaotisch : geordnet), liebenswert.

Mein Freund meint (...nein, ich habe ihn NICHT gezwungen, dass zu schreiben!):

Aktiv, anspruchsvoll, beeindruckend, charismatisch, perfektionistisch, geschmackvoll, imponierend, kraftvoll, leidenschaftlich, stilvoll.

(Ich hatte meinen Schwager auch noch gefragt, aber leider den Zettel verlegt, wo es draufstand...)

So, jetzt kennt ihr mich ein bisschen besser. ;-) 
Wer Lust hat, diese Fragen auch zu beantworten: Nur zu! 



Kommentare :

  1. Huhu Christina, danke fürs Beantworten!! Deine Antworten sind wirklich interessant. Du hast ca. 30 vorbereitete Posts sozusagen "auf Halde"? Hammer! Das nenne ich mal Einsatzm Dass du so früh aufstehen musst, wusste ich nicht, da habe ich ja noch mehr Respekt vor all deinen Aktivitäten. Toll! Dass Bloggen eine sehr zeitaufwendige Sache ist, stimmt (leider), diese Zeit muss man sich so richtig Freischaufeln, denn man hat ja noch mehr zu tun. Die Beschreibung deines Freundes ist richtig süß und irgendwie treffend. So stelle ich mir dich als Person vor: einerseits anspruchsvoll und perfektionistisch, aber eben wohlwissend, dass man etwas dafür tun muss, also aktiv und leidenschafttlich.
    Bleib so!
    Liebe Grüße
    Eva

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  2. Bei "Käse und Tomaten" muss ich dir zustimmen :D

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Kommentare sind für mich wie ein besonders schönes Dessert, also:

♥ Danke für jedes liebe Wort ♥

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